Urlaube
Andalusien 2025
08.11.2025 - 18.11.2025
Das Hinterland Andalusien‘s ist super schön und hat uns echt geflasht. Die Berge, die vielen Olivenbäume, die Weite, die spektakulären Felsen, dieses frische Grün, wunderschön. Die weißen Dörfer waren jedes für sich sehenswert, ob Frigiliana, Setenil de las Bodegas oder Mijas. Jedes Dorf hatte seinen eigenen Charme.
Das Highlight war der Caminito del Rey. Diese atemberaubende Schlucht, durch die dieser Wanderweg führte, war sehr beeindruckend. Wir hatten definitiv den richtigen Ort für unser Basislager ausgesucht: Mijas gehörte zu den weißen Dörfer und war wirklich niedlich. Spektakulär waren die weißen Häuser in Setinel de las Bodegas in den Fels gebaut. Die Alhambra hingegen war zwar super spannend, aber für mich auch etwas enttäuschend. Als Ganzes war das aber auch ein toller Ausflug nach Granada. Aber auch Ronda, mit der 160 m tiefen Schlucht direkt durch den Ort, was super sehenswert.
| Restaurant in den Felsen gebaut: Setinel de las Bodegas |
| Ronda |
| Der Löwenpalast der Alhambra: Granada |
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| Der Caminito del Rey |
Das Wetter war zuerst super. Sonne pur bei 23°C. Ab Mittwochabend fing es doll zu regnen an. Wir hatten bei unseren Aktivitäten immer regenfreie Slots. Sonntag hörte der Regen auf. Wir hatten eine sehr gemütliche Wohnung in Mijas und mit unserem Citroen C3 waren wir sehr flexibel. Warum die Störche auf den Lichtmasten direkt auf der Autobahn sitzen, wissen wir bis heute nicht.
Und wir wissen es immer noch sehr zu schätzen, welch Privileg es ist, so viel wie wir zu reisen. Wir wissen, dass sich das nicht jeder leisten kann. Doch wenn Du es kannst, dann solltest Du alles mitnehmen, was Du gern von der Welt sehen willst.
Südfrankreich 2025
17.09.2025 - 04.10.2025
Wir haben unsere Sehnsucht nach dem Meer gestillt und es war wieder sooo schön. Geschwelkt in Kindheitserinnerungen haben wir nach einem Abstecher in das wunderschöne Gebiet der Ardeche, die meiste Zeit in der Gegend um Hyeres herum verbracht. Zuerst hatten wir sommerliche Temperaturen um 28°C herum, doch schon nach dem zweiten Tag brachte ein Unwetter den Wetterumschwung mit sich. Danach kam das Thermometer nicht über 22°C hinaus. Zuerst durchkreuzte ein kühler Wind unsere Pläne, die meiste Zeit draußen zu verbringen. Nachdem der Sturm weg war, badeten wir großartig im Meer und konnten super schön am Strand verbringen.
Auf dem Hinweg machten wir noch einen Stopp im Elsass, und zwar in Eguisheim. Das war ein wirklich super charmantes Dörfchen, was von der Weinwirtschaft geprägt ist. Hier gab es viele Winzer, die auf ihrem Hinterhof eine Weinstube betrieben. Auch wir testeten den Cremant.

Marktplatz von Eguisheim im Elsass
Dann ging es weiter in die Ardeche nach Roums. Dieser schicke Ort liegt zwischen den Dörfern Balazuc und Vogue im Norden, und dem Pont d'Arc im Süden. Beides wollten wir mit unseren E-Bikes erkunden. Auf einer alten Eisenbahntrasse wurde hier ein toller Radweg von knapp 90 km Strecke errichtet.

Vogüé an der Ardeche
Vom Elsass an die Ardeche
Und dann ging es zum Meer auf die Halbinsel bei Hyeres. Erst standen wir zwei Nächte auf dem Parkplatz am Hafen Tour La Fondue, dann wechselten wir auf den dortigen Campingplatz. Danach fuhren wir auf die andere Seite von Hyeres, von wo wir mit dem Fahrrad La Levandou erreichen konnten. Und dann verbrachten wir noch zwei Nächte direkt am Strand, wild camping at its best.
La Tour Fondue

Wild Campen am Plage des Estagnets

Lieblingsstrand La Bergerie
La Londe-les-Maures und wieder zurück
Die Verdonschlucht hatten wir inzwischen abgeschrieben, also machten wir auf dem Rückweg noch einen Halt im Colorado Provencal in Roussillon. Diese ockerfarbigen Felsen war super fotogen und sehenswert. Und der Ort Roussillon war super schön.

Colorado Provencal

Marktplatz von Roussillon
Letzte Station auf unserer Reise war dann Dole. Eigentlich nur als kostenloser Stellplatz angedacht, entpuppte sich diese Kleinstadt als sehr charmant.

Kleinstadt Dole
Colorado Provencal und Dole
Leider hatten wir einige Probleme mit unserem WoMo, denn es trat Diesel aus und tropfte aus dem Motorraum. Damit müssen wir nach dem Urlaub in die Werkstatt. Und die Starterbatterie hatten wir beim Austausch am hinteren Pol nicht ganz unten befestigt.
Fotogalerie Südfrankreich 2025
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Zugspitzland 2025
28.05.2025 - 08.06.2025
Unser Ziel war der Alpenrand. Über Tanja's Geburtstag waren wir hier ein bisschen wandern und Fahrrad fahren. Das Wetter war anfangs sehr gut. In Garmisch hatten wir spät abends noch über 20°C. Dann schlug das Wetter allerdings um und wir hatten viel Regen. Die Stellplätze waren meist gut gelegen, hatten aber überwiegend Parkplatzcharakter. Trotzdem saßen wir viel draußen.
Wir verbrachten eine Nacht in Füssen und fuhren dann weiter nach Garmisch. Nach unserer Fahrradtour zum Schloss Neuschwanstein, erlebten wir den malerischen Eibsee, waren auf dem Wank mit wunderschönem Blick auf die Zugspitze, marschierten durch die Partnachklamm hoch zur Kaiserschmarrn-Alm, besichtigten die Skisprungschanze und entdeckten die Kuhfluchtwasserfälle in Farchant:
Garmisch und Füssen
Nach drei großartigen Tagen in Garmisch ging es weiter nach Mittenwald, da nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt am Karwendelgebirge liegt. Hier liefen wir durch die Leutascher Geisterklamm, radelten super nett an der Isar entlang zur Auhütte und rasteten am Barmsee mit Blick auf das Karwendelgebirge:
Mittenwald am Karwendel
Eigentlich wollten wir noch zwei Tage am Walchensee verbringen, doch das Wetter zwang uns, unsere Planung umzuwerfen. So fuhren wir weiter nach Bad Tölz. Hier unternahmen wir noch eine super schöne Radtour an der Isar und besuchten das Kloster Reutberg und den Kirchsee. Am Ende unserer Reise gerieten wir in Dinkelsbühl noch in eine Veranstaltung der Siebenbürgen Sachsens. Und auf der Rückreise schauten wir uns kurz Fulda an.
Bad Tölz und Dinkelsbühl
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Carlsbad/Tschechien 2025
10.04.2025 - 14.04.2025
Nach sechs Monaten ohne Urlaub und strapazösem Umzug mussten wir jetzt endlich mal wieder raus. Uns zog es für ein paar Tage in die tschechische Kleinstadt Carlsbad auf die Rückseite des Erzgebirges. Hier hatten wir eine kleine Wohnung gemietet, von der man fußläufig das Zentrum erreichen konnte.
Neben der Stadt wollten wir auch die Umgebung kennenlernen und sogar ein bisschen wandern. Und am letzten Tag fanden wir nach unserer Wanderung durch das Wildgehege noch ein so unfassbar leckeres Restaurant an der Pferderennbahn von Carlsbad.
Kurztrip nach Carlsbad/Tschechien
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Corsica 2024 - Der Südosten
02.10.2024 - 20.10.2024
Durch unsere dreimonatige Auszeit wären wir nicht mehr ans Meer gekommen, aber durch den glücklichen Umstand, dass Birte und Christian mit Karlchen nach Corsica wollten, haben wir uns einfach dort getroffen, um das WoMo zu übernehmen. Leider wurde Chrischi in den letzten Tagen seines Urlaubs wirklich schlimm mit Magen-Darm krank, so dass er nicht einmal etwas essen konnte. Eine Krankenstation in Bussi wurde hergerichtet.
Es war unerwartet kühl auf Corsica. Scheinbar war das aber insgesamt ungewöhnlich wie uns Einheimische berichteten. Uns erwarteten Temperaturen um die 20°C. Das Wasser war noch kühler und zum Plantschen leider nicht geeignet. Zu dieser Jahreszeit waren viele Höhenbegrenzungen der Hochsaison bereits aufgehoben, so dass man auf einigen Standparkplätzen problemlos übernachten konnte. Trotzdem waren noch relativ viele WoMos und Bussis auf der Insel unterwegs. Vielleicht lag es an den Schweizer Schulferien.
Zu diesem Zeitpunkt fand die Tour de Corse Historique statt, eine Rallye für Oldtimer aus den 80er-Jahren. Von Porsche über Renault R5 und Simca bis hin zum Renault Alpine und Lancia Stratos war alles vertreten. Geile Karren und der Sound der 80er.
Wir entdeckten eine der schönsten Buchten Corsicas, den Plage de Balistra, wo eine 3 km lange Schotterpiste zum Strand führt. Hier standen wir gemeinsam mit ca. 12 anderen direkt am Strand. Das war der absolute Hammer! Von dort konnten wir mit unseren e-Bikes nach Bonifacio fahren.
Der Südosten
Im Bavella-Tal machten wir eine Gumpenwanderung im Trockenen, die auch richtig Spaß gemacht hat. Auf dem Col wanderten wir auch noch am nächsten Tag mit herrlichen Ausblicken auf die Felsmassive um uns herum. Und zu guter Letzt besichtigten wir die Altstadt von Bastia, was ich in all den Jahren zuvor nie geschafft hatte.
Das Bavella-Tal und Bastia
Viele Campingplätze hatten schon geschlossen oder standen kurz vor Saisonende. Im Bavella-Tal machten die Campingplätze am 15.10.2024 zu.
Fotogalerie Corsica 2024
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Schweden 2024
14.06.2024 - 25.06.2024
Trotz Fussball-EM in Deutschland machten wir uns mitten in der Nacht nach dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland (5:1) auf den Weg Richtung Travemünde, um die Nachtfähre um 2.30 Uhr nach Trelleborg zu bekommen. Wir hatten uns eine Kabine für 80 € gebucht und waren sehr glücklich damit.
Pünktlich gegen 11.00 Uhr erreichten wir Trelleborg. Von dort ging es an der Küste entlang nach Ystad, wo wir auf einem Stellplatz die erste Nacht in Schweden verbrachten. In Ahus verließen wir die Küste und fuhren ins Landesinnere.
Von Ystadt über Kåseberga nach Åhus
Unser Ziel war der Asnen Nationalpark, wo wir ein paar Tage verbringen wollten. Hier sollten wir später auch das Midsommerfest miterleben.
Åsnen Nationalpark und Westküste
Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter. Meist war es ein Sonne-Wolken-Mix mit wenig Niederschlag. Nette, freundliche Menschen und ganz viel grüne Natur mit viel Wasser empfingen uns in Schweden. Wir konnten hier viel Fahrrad fahren. Es war hier alles so entspannt und friedlich. Das hat uns sehr gut getan.
Fotogalerie Schweden 2024
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Corsica 2023 - Cap Corse und der Nordwesten
15.09.2023 - 03.10.20232016 war ich das letzte Mal auf Corsica. Das ist jetzt schon 7 Jahre her. Und ich war noch nie mit Park4Night-App hier. Nun wollte ich erstmals Tanja diese wunderschöne Insel zeigen. Unsere Idee war, vorher noch einen Abstecher ins Cinque Terre zu machen, und zwar mit der Bahn von La Spezia. Diese malerischen Dörfer an der Steilküste stellen wir in unserem ersten Post vor:
Danach ging es auch schon auf die Fähre, doch bogen wir in Bastia nicht links, sondern rechts zum Cap Corse ab. Die Umrundung ist knapp über 100 km lang und führt meist auf der gut ausgebauten Küstenstraße entlang. Am Ende wird es dann aber doch nochmal etwas schmaler. Wir hatten uns einen tollen Strand unweit der Fähre herausgesucht.
Die Westküste um L'ile Rousse herum kannte ich nicht so gut. Wir hatten in einem Reisebericht von einer Bahnstrecke zwischen Calvi und L'ile Rousse gehört, die die schönsten Strände abklappert. Und ich wollte in der Carlos-Bucht Plage de Bussaglia unbedingt mal nachschauen, ob man dort imer noch so gut mit dem WoMo übernachten kann.
Wer auf Corsica ist, der muss die in der Abendsonne rot-leuchtenden Felsen der Calanche einmal gesehen haben. Vorher machten wir noch eine schöne Wanderung durch die Spelunca-Schlucht und dann kehrten wir dem Meer kurz einmal den Rücken zu, um in die fantastische Bergwelt Corsicas einzutauchen.
Nachdem wir die Bergstadt Corte entdeckt hatten wollten wir aber unsere letzten Tage am Meer verbringen und fuhren zum Plage de Bodri zurück. Dort hatten wir noch eine ganz schöne Zeit, wanderten doch noch nach L'ile Rousse, und ließen es uns noch gut gehen, bevor es dann nach knapp 2 Wochen wieder auf die Fähre nach Livorno ging.
Das war eine super schöne Zeit auf Corsica. Das Klima war mit 26°C Luft- und 24°C Wassertemperatur perfekt. Nachts konnten wir bei 18°C super schlafen. Die Campingplätze waren nicht mehr voll, auch wenn noch einige Touristen unterwegs waren. Die Preise lagen bei 19-29 € pro Nacht ohne Strom. Viele Strandzufahrten sind inzwischen mit Höhenbeschränkungen für WoMos nicht mehr befahrbar. In den Bergen findet man allerdings immer noch einen ruhigen Übernachtungsplatz. Natürlich ist es ein wirklich anstrengender Trip die 1.400 km nach Livorno, um auf die Fähre zu kommen. Trotzdem hat es sich wieder total gelohnt. Und unser Fährpreis von 210 € war diesmal einfach unschlagbar!
Fotogalerie Corsica 2023
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Cornwall/England 2023
25.05.2023 - 11.06.2023In diesem Jahr machten wir uns auf zum WoMo-Roadtrip durch Südwestengland, dem Rosemunde Pilcher-Land Cornwall. Das Gefühl vom Linksverkehr und weitere Unterschiede beschreiben wir in unserem ersten Post:
Auf der Anreise haben wir die Grafschaften Dorset und Devon durchstreift, waren an der Jurassic Coast und Wandern im Nationalpark Dartmoor. Wir mussten uns erstmal eingrooven und ein Gefühl für das Land bekommen. Schnell war klar, dass diese riesigen Holiday Parcs nichts für uns sind. Wenn wir nicht wild campten, dann steuerten wir einen kleinen Farm Camping an.
UK-02 | Unsere Route - von Dorset nach Devon
Atemberaubende Steilküste, enge Straßen, alte Steinhäuser, malerische Fischerdörfer, endlose Sandstrände, rauhe Klippen, Palmen, nette Menschen, einladende Pubs und immer wieder diese lila Pflanze erwarten Dich im begehrtesten Feriengebiet Großbritanniens.
UK-03 | Cornwall
Hier findest Du die ganzen tollen Fotos, die wir in den letzten 17 Tagen in England geschossen haben:
Fotogalerie Cornwall / England 2023
| Unsere Route von Winchester bis Salisbury |
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Cycladic Islands/Greece 2022
21.09.2022 - 05.10.2022Nach
unserem diesjährigen WoMo-Roadtrip durch Norwegen hatten wir Sehnsucht
nach Sonne, Meer und Wärme. Deshalb zog es uns mit unseren Rucksäcken
zum Backpacker-Trip auf die Kykladen. Vor mehr als 20 Jahren war ich zuletzt auf Paros und
Naxos. Diesmal sollten es noch zwei Inseln werden, die ich noch nicht
kannte. Deshalb entschieden wir uns für folgende Route:
Hin ging es mit Aegean Air von Hamburg nach Athen und dann mit einer kleinen Propeller-Maschine weiter nach Paros. Zurück hatten wir einen Direktflug mit Eurowings von Santorin nach Hamburg. Insgesamt sind wir genau 2 Wochen unterwegs. Das Wetter auf den Kykladen schwankte zwischen 20°C und 30°C. Zwischen den Inseln wollten wir uns mit der günstigen Autofähre bewegen.
Nach unserer letzten Flugreise nach Sri Lanka im Jahre 2019 war es der erste Flug nach der Corona-Pandemie. Ich war gespannt, ob mir ein Sommerurlaub ohne das WoMo fehlen werde. Unsere Unterkünfte buchten wir über booking.com. Tanja hat hierfür nach wie vor ein tolles Händchen. Inzwischen stehen die Anbieter auch nicht mehr mit Fotos ihrer Unterkünfte am Hafen und empfangen die Reisenden. Das Preisniveau hat sich natürlich auch inzwischen geändert und ist ähnlich wie in Deutschland. Dass man mancherorts für einen Aperol Spritz über 10 € und für Tzaziki mit Brot 8,50 € bezahlen soll ist Abzocke. Das Mieten eines 125 ccm Rollers hat am Tag überall 20 € gekostet.
Hier sind alle Posts zu unseren vier bereisten Inseln:
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Norwegen 2022
15.06.2022 - 04.07.2022
Norwegen ist so ein fantastisches Land, wenn man etwas Glück mit dem Wetter hat. Wir hatten großes Glück. Anders als vor 16 Jahren sind wir diesmal von Oslo aus in den Norden gereist und sind kurz vor Trondheim zur Küste abgebogen. Insgesamt hatten wir 18 Tage Zeit und sind insgesamt 2.335 km (gesamt mit An-/Abreise: 3.435 km) durch's Land gefahren. Keine einzige Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz. Geld haben wir gar nicht gewechselt, sondern alles problemlos mit Kreditkarte bezahlt.
Das freie Stehen mit dem WoMo ist total unser Ding und in Norwegen noch möglich. Wir hatten viele Lebensmittel mitgebracht, mussten später aber natürlich noch zukaufen. Hier gibt es super sortierte Supermärkte wie Coop, Kiwi, M-xtra oder Joker. Der Diesel-Preis lag bei um die 2,40 €/Liter. Die höheren Preise relativieren sich etwas, weil man nie essen geht und kaum Übernachtungskosten hat.
Das freie Stehen mit dem WoMo ist total unser Ding und in Norwegen noch möglich. Wir hatten viele Lebensmittel mitgebracht, mussten später aber natürlich noch zukaufen. Hier gibt es super sortierte Supermärkte wie Coop, Kiwi, M-xtra oder Joker. Der Diesel-Preis lag bei um die 2,40 €/Liter. Die höheren Preise relativieren sich etwas, weil man nie essen geht und kaum Übernachtungskosten hat.
Ein wunderschönes, atemberaubendes Land, abwechslungsreich und spektakulär, voller Abenteuer und vieler Überraschungen, vielfältiger Natur mit einem Highlight nach dem anderen, super ausgebauter Infrastruktur für WoMos (viele Ver- und Entsorgungsstationen), entschleunigter Menschen, und entspanntem Tempolimit auf den Straßen. Und Karlchen ist und bleibt einfach die Macht ...
Undurchsichtig ist die Mauterhebung für Straßen, Fähren und Tunnel. An der Autobahn stehen Schilder mit Preisen, aber keine Angaben für welchen Abschnitt diese gelten. Auf die Fähre fährst Du nur noch drauf. Dabei wird Dein Kennzeichen gescannt und Du musst erstmal nichts bezahlen. Wir sind gespannt, ob unsere grobe Schätzung von 187 € hinkommt. Für die Fähre Hirtshals-Lavrik haben wir mit Color Line 203 € bezahlt. Zurück ging’s von Kristiansand-Hirtshals für 168 € mit Fjordline.
Die App Park4night war wieder ein guter Helfer, auch wenn man selber mal die Augen nach einem schönen Übernachtungsplatz offen halten sollte. Nur einmal Strom hatten wir in den 2,5 Wochen. Bis auf unsere elektrische Zahnbürste konnten wir alles während der Fahrt wieder aufladen. Selbst die zweite Powerbank brauchten wir eigentlich nicht.

Unser WoMo-Tourenbuch
Unser Reisetagebuch erzählt alle tollen Erlebnisse dieses unvergesslichen Roadtrips.

Norway (1) - Fjordland
Norway (2) - Von Alesund nach Bergen
Norway (3) - Südnorwegen
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Kroatien 2021
06.08.2021 - 29.08.2021Es war heiß im August in Kroatien. Tagsüber um die 35°C, nachts kühlte es zuerst nur bis knapp unter 30°C runter, wenn man das runterkühlen nennen konnte. Erst bei Trogir wurden die nächtlichen Temperaturen erträglich. Insofern würde ich eine andere Reisezeit beim nächsten Mal wählen, auch weil es mir mancherorts zu voll war. Der Massentourismus hat nach Istrien inzwischen auch die Kvarner Bucht erreicht.
Diese Tour hatten wir schon im vergangenen Jahr vor. Corona-bedingt konnten wir nicht in Kroatien einreisen und erlebten dann im Sommer 2020 einen tollen WoMo-Trip in Slowenien. Jetzt starteten wir in Senj und tasteten uns die Küstenstraße entlang gen Süden.
Sehr positiv überrascht hat mich die üppige Vegetation. Sehr grün hab ich es hier empfunden. Landschaftlich ist es hier sehr sehenswert. Der Ausblick von der Küstenstraße auf's Meer ist häufig gigantisch. Das sieht schon echt toll aus!
Wir waren uns bewusst, dass frei Stehen in Kroatien schwierig wird. Trotzdem haben wir es gewagt und unsere Erfahrungen gemacht. Wenn man die Hot Spots meidet bekommt man auch keine Probleme mit der Polizei.
So viele verschiedene Länderkennzeichen habe ich lange nicht mehr im Urlaub gesehen. Die meisten Touristen kamen aus:
- Slowenien
- Polen
- Ungarn
- Deutschland
- Österreich
- Tschechien
- Slowakei
- Niederlande
- Italien
- Schweiz
- Frankreich
- Ukraine
- Mazedonien
- Bosnien und Herzegowina
Was uns gefehlt hat waren Märkte, auf denen neben frischen Lebensmitteln auch handmade Produkte angeboten werden. Diese Plastikprodukte aus China an den Strandbuden haben uns eher genervt als uns zum Stöbern zu animieren. In Krk Stadt gab es einige süße Läden.
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| Unser Fahrtenbuch mit allen Stationen 2021 |
In unseren einzelnen Post erzählt unser Reisetagebuch von:
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Slowenien 2020
21.08.2020 - 08.09.2020Wir hatten eigentlich einen Kroatien-Urlaub geplant und sogar Flüge von Split nach Hamburg gebucht. Die WoMo-Übergabe sollte eigentlich in der kroatischen Hafenstadt erfolgen. So war der Plan. Am Ende wirbelte das Corona-Virus alles durcheinander.
Positiv war, dass wir mit Slowenien ein Land entdeckten, das zuvor nicht auf unserer Agenda stand. Ob in den Bergen im Norden oder an der Adria im Süden. Wir entdeckten viele verschiedene Facetten dieses Landes auf unsere Art und Weise. Wir campierten auf Stellplätzen, auf Bauernhöfen, und in der Natur. Und wir hatten immer ein gutes Gefühl dabei.
Fotogalerie Slowenien 2020
Wir starteten am Bleder See, nachdem wird die Schönen und Reichen am Wörthersee verlassen hatten. Hier war es heiß und wir konnten traumhaft schön in den Seen baden. Das Wetter am Bohinjsko-See war dagegen bedeckt. Im Soca-Tal wanderten wir einen ganzen Tag lang, was uns zuvor auf dem Kanin-Gipfel nicht möglich war. Faszinierende Natur erlebten wir hier hautnah. Ein Muss für alle wanderlustigen Naturfreunde.
Die slowenische Adriaküste ist eng und zugebaut. Piran ist trotzdem wunderschön. Die wenigen Bademöglichkeiten sind begehrt und natürlich gut besucht. Das Wasser ist glasklar. Alle drei größeren Küstenorte konnten wir mit dem Fahrrad erreichen. Erst als der Wetterumschwung kam verließen wir die Küste.
In Ljubljana hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Dennoch erlebten wir eine sehr lebendige, weltoffene Stadt mit vielen jungen Leuten. Auf dem Hochplateau Velika Planina waren wir mehr oder weniger allein. Die alte Hauptstadt Ptuj war sehenswert und der Burger lecker. Und in Gamlitz erlebten wir eine unserer schönsten Wandertouren inmitten der wunderschönen Weinberge und tranken Gespritzten.
In unseren Posts berichten wir von den einzelnen Regionen:

Bleder See

Vorfreude auf die Alpen


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Südwestfrankreich / Ocean Atlantique 2019
23.08.2019 - 08.09.2019
Samstag, 07.09.2019 - Gent
Diese belgische Stadt ist wirklich wunderschön. Ich musste sie Tanja einmal zeigen und so fuhren wir von der Sportshal Oosterbroek (unserem Nachtquartier) ins 11 km entfernte Gent und parkten an dem künstlich angelegten Canale Grande, wo die Ruderer schon fleißig trainierten. Mit dem Fahrrad ging es dann weiter in die 4 km entfernte City. Malerische Kulisse von alten Handelshäusern, Gassen und prunkvollen Plätzen, und einer Burg mitten in der Stadt. Willkommen in Gent! Die Sonne schien noch, aber es zogen langsam Wolken auf. Deshalb entschieden wir uns als allererstes für eine 40-minütige Bootsfahrt durch die kleinen Kanäle der Stadt. Das war sehr schön und wir hatten Glück, dass wir vom Regen verschont blieben. Im Anschluss daran schlenderten wir noch ein wenig durch die Gassen, gönnten uns eine Waffel und Pommes, und dann ging es leider auf die Autobahn Richtung Deutschland.
| Wunderschönes Gent |
| Die Burg direkt in der City |
Bei den Sportfreunden Lotte kurz vor Osnabrück schlugen wir unser nächstes Nachtlager auf, nachdem wir so mittelmäßig in Heidi’s Bratpfanne gegessen hatten. Nahe des Stadions fanden wir einen leeren Schulparkplatz. Hier fühlten wir uns sicher und es war ruhig.
2.20 Uhr kam plötzlich ein Auto mit vier Personen angerauscht und parkte neben uns. Keine Ahnung was das für Jugendliche waren. Eigentlich beachteten sie uns auch gar nicht, sondern gingen auf den Schulhof bzw. Schulspielplatz. Und von dort hörte man sie gröhlen. Tanja fühlte sich unsicher und deshalb fuhren wir davon. Auf dem Edeka-Parkplatz setzten wir unsere Nacht fort.
2.20 Uhr kam plötzlich ein Auto mit vier Personen angerauscht und parkte neben uns. Keine Ahnung was das für Jugendliche waren. Eigentlich beachteten sie uns auch gar nicht, sondern gingen auf den Schulhof bzw. Schulspielplatz. Und von dort hörte man sie gröhlen. Tanja fühlte sich unsicher und deshalb fuhren wir davon. Auf dem Edeka-Parkplatz setzten wir unsere Nacht fort.
Freitag, 06.09.2019 - Etretat und Lille
Er war aus dem Alkovenfenster zum Greifen nah: der Brummifahrer, der uns abends noch überrascht hatte parkte eigentlich schon in unserem Wohnzimmer.
Es ging weiter über die beiden imposanten Brücken, für die wir eine Maut von 6,30 € bezahlten. Ziel war der Ort Etretat, der für seine Steilküsten und Felstore weltberühmt ist. Das Porte d'Aval ist das große Felstor. Einen atemberaubenden Blick auf das Felstor und den Ort bietet die Steilküste an der Kirche. Das ist wirklich der Hammer! Sehr beeindruckend! Super fotogen!
Es ging weiter über die beiden imposanten Brücken, für die wir eine Maut von 6,30 € bezahlten. Ziel war der Ort Etretat, der für seine Steilküsten und Felstore weltberühmt ist. Das Porte d'Aval ist das große Felstor. Einen atemberaubenden Blick auf das Felstor und den Ort bietet die Steilküste an der Kirche. Das ist wirklich der Hammer! Sehr beeindruckend! Super fotogen!
| Innenstadt von Lille: hat sich nicht gelohnt |
Donnerstag, 05.09.2019 - Honfleur
Wir entschieden uns dafür, schon an diesem Donnerstag ein Stück gen Heimat zurückzulegen. Unterwegs kam Tanja die Idee mit dem Abstecher in die Normandie nach Honfleur. Gegen 16 Uhr kamen wir hier an. Der Stellplatz war mit 200 Mobilen gefüllt. Wahnsinn! Wir parkten auf einem citynahen Park4night Platz, dort standen nur 6 Wohnmobile und das war um einiges entspannter.
Nach einem 30 minütigen Mittagschlaf - Tanja hatte in der Zwischenzeit ihren Blaumann angezogen und die Toilettenspülung repariert - ging es los in die Stadt. Tanja hat schon so viel geschwärmt von dem Örtchen, mal gucken ob sie recht behielt. Und sie hatte recht, Honfleur ist so süss … eine wunderschöne Altstadt mit vielen Schieferhäuschen, einige ganz schmal und hoch, andere breit und nur 2 Stockwerke hoch...und inmitten des ganzen ein kleiner Hafen mit vielen kleinen Segelbooten. Ringsum das Hafenbecken waren viele Restaurants. Nach unserer Entdeckungstour durch die Gassen stärkten wir uns mit einem Drink. Eigentlich wollten wir dort auch etwas essen, aber es war nur eine Bar mit cooler Mukke. So mussten wir nochmal in eine andere Brasserie wechseln, wo Tanja eine mittelmäßige Pizza und ich Fish'n Chips aßen. Danach ging es zu den Rädern zurück und dann zu Karlchen.
Nach einem 30 minütigen Mittagschlaf - Tanja hatte in der Zwischenzeit ihren Blaumann angezogen und die Toilettenspülung repariert - ging es los in die Stadt. Tanja hat schon so viel geschwärmt von dem Örtchen, mal gucken ob sie recht behielt. Und sie hatte recht, Honfleur ist so süss … eine wunderschöne Altstadt mit vielen Schieferhäuschen, einige ganz schmal und hoch, andere breit und nur 2 Stockwerke hoch...und inmitten des ganzen ein kleiner Hafen mit vielen kleinen Segelbooten. Ringsum das Hafenbecken waren viele Restaurants. Nach unserer Entdeckungstour durch die Gassen stärkten wir uns mit einem Drink. Eigentlich wollten wir dort auch etwas essen, aber es war nur eine Bar mit cooler Mukke. So mussten wir nochmal in eine andere Brasserie wechseln, wo Tanja eine mittelmäßige Pizza und ich Fish'n Chips aßen. Danach ging es zu den Rädern zurück und dann zu Karlchen.
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| In den Gassen von Honfleur |
Wir bekamen an diesem Abend noch unerwarteten Besuch. Tanja las noch ihr Buch als ich schon eingeschlafen war. Da kam ein Brummifahrer unserem Fenster im Alkoven immer näher und stoppte nur etwa zwei Meter entfernt. Auch er hatte einen geeigneten Schlafplatz gesucht und wurde nun fündig.
Mittwoch, 04.09.2019 - La Rochelle
Diese kleine Stadt ist ein Juwel an der Atlantikküste. Super geile Kleinstadt mit wunderschönen fotogenen Fassaden und alter Stadtmauer mit Befestigungstürmen. Prädikat sehr sehenswert.
| Das Wahrzeichen von La Rochelle |
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| Stadtmauer von La Rochelle |
| Tolle Fassaden in der ganzen Stadt |
| Viele Restaurants und Bars am Hafen |
Wir parkten das WoMo am Yachthafen von La Rochelle. Hier wurde mit Treckern Boote wie Tetrissteine verschoben. Mit dem Fahrrad ging es in die Stadt. Keine 10 Minuten brauchten wir dafür. Über die alte Hebebrücke aus dem Jahr 1927 erreichten wir den inneren Stadtkern. Wir stellten die Räder ab und marschierten zu Fuß weiter. Mittags aßen wir an der Markthalle einen Teller Pommes während neben uns die Austern nur so geschürft wurden. Dann ging es weiter durch die schmucken Gassen. Am Ende des Nachmittags spazierten wir auf der Stadtmauer entlang. Dann mussten wir aus Schlappheit ein Mittagsschläfchen machen.
Abends ging es nochmal zum Essen nach La Rochelle. Beim Thai Pittaya bestellten wir Pad Thai und gelbes Curry. Das war eigentlich ganz lecker. Vollkommen gesättigt fuhren wir ohne Nachtisch zum WoMo zurück.
Abends ging es nochmal zum Essen nach La Rochelle. Beim Thai Pittaya bestellten wir Pad Thai und gelbes Curry. Das war eigentlich ganz lecker. Vollkommen gesättigt fuhren wir ohne Nachtisch zum WoMo zurück.
Dienstag, 03.09.2019 - Ile de Re
Früh standen wir morgens auf, packten unsere Sachen zusammen und nutzten die Services des Stellplatzes. Dann ging es nach Verdon zur Fähre über die Gironde-Mündung. 50 € kostete die 25 minütige Überfahrt nach Royan.
Unser Ziel war die Insel Ile de Re bei La Rochelle. Mit einer Brücke ist die Insel an das Festland angebunden. 16 € Maut wurde uns abgeknöpft. Dann ging es auf die Fahrradinsel. So viele Menschen auf Fahrrädern hatten wir vorher nicht gesehen. Erster Anlaufpunkt war Ars de Re.
Ein wunderschöner Ort mit alten Gassen und einem super schicken Marktplatz mit Kirche und ein paar Restaurants. In der einen Creperie gönnten wir uns einen herzhaften Crepes. Dann entschieden wir uns, unseren Schlafplatz am Strand wieder aufzugeben, um uns noch die Orte St. Martin und La Flotte anzusehen. Eine weise Entscheidung!
Unser Ziel war die Insel Ile de Re bei La Rochelle. Mit einer Brücke ist die Insel an das Festland angebunden. 16 € Maut wurde uns abgeknöpft. Dann ging es auf die Fahrradinsel. So viele Menschen auf Fahrrädern hatten wir vorher nicht gesehen. Erster Anlaufpunkt war Ars de Re.
Ein wunderschöner Ort mit alten Gassen und einem super schicken Marktplatz mit Kirche und ein paar Restaurants. In der einen Creperie gönnten wir uns einen herzhaften Crepes. Dann entschieden wir uns, unseren Schlafplatz am Strand wieder aufzugeben, um uns noch die Orte St. Martin und La Flotte anzusehen. Eine weise Entscheidung!
| Ars de Re |
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| Marktplatz in Ars de Re |
St. Martin de Re war so unglaublich schön, gebaut in einem super erhaltenen Fort. Wunderschöne, restaurierte Fassaden im neuen Glanz reihten sich am süßen Hafen aneinander. Überall Bars und Restaurants, Geschäfte und Leben. Ganz toll hat es uns hier gefallen. Dieses Örtchen mit seinen alten Stadtmauern versprühte so viel Charme auf uns.
| Langfell-Esel im Burggraben von St. Martin de Re |
| Eiscafé am Hafen von St. Martin |
| Der Hafen von St. Martin |
Montag, 02.09.2019 - Montalivet
Tanja holte uns ein Baguette zum Frühstück. Dann ging es auf den Markt, wo wir beide erstmals Austern probierten. Dazu gab es ein Gläschen Cremant. Wie schmeckt eine Auster???…als ob man einen grossen Schluck Meerwasser verschluckt und gar nicht so glibberig wie sie ausschaut, Danach schlenderten wir durch die Geschäfte und kauften ein paar Andenken.
| Ausprobiert: Austern-Schlürfen auf dem Markt von Montalivet |
Aus dem Sparmarkt brauchten wir unbedingt einen Geschmacksveränderer. Tanni kaufte sich noch ein schönes Tuch. Dann ging es zum Strand. Es war mal wieder windig und so suchten wir Schutz hinter einer Holzhütte. Das Wasser war mal wieder weg. Wir blieben noch ein bisschen am Strand und kehrten dann zum WoMo zurück.
Abends wollte Tanja unbedingt nochmal ihre Lieblingspizza "Raclette" essen. Und sie war wieder echt köstlich.
Abends wollte Tanja unbedingt nochmal ihre Lieblingspizza "Raclette" essen. Und sie war wieder echt köstlich.
Sonntag, 01.09.2019 - Montalivet
Es war die zweitbeste Nacht. Keine Mücken, keine lauten Autos, angenehme Temperaturen. Unser Weg führte uns mit Zwischenstopp am Carrefour nach Montalivet auf einen Stellplatz direkt hinter den Dünen. Es war nach dem Campingplatz in Tours unser erster Platz, den wir bezahlen mussten.
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| Stellplatz Montalivet |
Wir parkten, richteten uns ein, warteten den Regenschauer ab und schon ging es auf die Fahrräder, um die Gegend zu erkunden.
Montalivet ist ein Badeort mit Fußgängerzone und täglichem Markt. Hier waren nun die Restaurants, die wir anderswo so vermisst hatten. Und es gab sogar einige Geschäfte zum Bummeln. Der Strand war kilometerlang und strahlend weiss, wenn doch bloss die Wellen und der starke Wind nicht wären ...
Montalivet ist ein Badeort mit Fußgängerzone und täglichem Markt. Hier waren nun die Restaurants, die wir anderswo so vermisst hatten. Und es gab sogar einige Geschäfte zum Bummeln. Der Strand war kilometerlang und strahlend weiss, wenn doch bloss die Wellen und der starke Wind nicht wären ...
| Kilometerlange Sandstrände |
Samstag, 31.08.2019 - Saint Julien Beychevelle
Was für eine Nacht? Wir hatten aufgrund der Laterne andersrum geschlafen. Nachts um 2 Uhr parkte ich das WoMo um, damit wir wieder mit den Köpfen am Fenster schlafen konnten.
Morgens sprangen wir in den See, der nicht tiefer als zur Wade ging. Das war herrlich erfrischend. Dann entdeckten wir einen kleinen Markt in Lacanau. Heute wollten wir auf die andere Seite der Medoc-Halbinsel, und zwar nach Pauillac. Unser Nachtquartier war ein schöner Stellplatz in Saint Julien Beychevelle direkt am Gironde Canal. Hier wurde plötzlich wieder wie verrückt Wein angebaut und ein Chateau war prunkvoller als das nächste.
Morgens sprangen wir in den See, der nicht tiefer als zur Wade ging. Das war herrlich erfrischend. Dann entdeckten wir einen kleinen Markt in Lacanau. Heute wollten wir auf die andere Seite der Medoc-Halbinsel, und zwar nach Pauillac. Unser Nachtquartier war ein schöner Stellplatz in Saint Julien Beychevelle direkt am Gironde Canal. Hier wurde plötzlich wieder wie verrückt Wein angebaut und ein Chateau war prunkvoller als das nächste.
| Stellplatz am Gironde Canal - wo das Wasser abends kam |
Pauillac muss man nicht gesehen haben. Trotzdem war die kleine Radtour durch die Weinfelder sehenswert. Heute gab es Steak Hache mit Champignon-Paprika-Gemüse. Eine Hommage an meine Jugend.
Freitag, 30.08.2019 - Lac de Lacanau
L'Herbe war ein zauberhaftes Austerndorf, wo es uns an diesem Morgen hinverschlug. Total fotogen waren die Häuser und kleinen Austernrestaurants. Im Grunde waren wir die ersten Touristen an diesem Tag. Im filmkulissenhaften Hotel de la Plage frühstückten wir ganz extravagant.
| Kleines Restaurant in L`Herbe |
| Austerndorf L´Herbe |
Danach ging es nach La Porge an den Strand. Im Wald fanden wir den letzten Platz für Karlchen. Neben uns stand ein Pärchen mit krankem Wuffi. Wir stürzten uns mutig in die Fluten. Das Wasser war weit weg, aber es kam innerhalb kürzester Zeit zurück. Von einem Jeep mit Megaphon warnte die Baywatch-Security die badenden Gäste. Die Wassertemperatur fühlte sich heute schon nicht mehr so frisch an.
Am Ende des Tages landeten wir mitten in einem klassischen Konzert am Lac de Lacanau. Wir waren zuerst etwas unsicher, ob wir hier nächtigen wollten. Es war ein Parkplatz direkt am See.
Am Ende des Tages landeten wir mitten in einem klassischen Konzert am Lac de Lacanau. Wir waren zuerst etwas unsicher, ob wir hier nächtigen wollten. Es war ein Parkplatz direkt am See.
| SUPer auf dem Lac de Lacanau |
Donnerstag, 29.08.2019 - Cap Ferret
Die Düne war der Hammer. Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen wir die größte Wanderdüne Europas. Und dort oben wehte ein leichtes Lüftchen. Der Sand war goldgelb und fein. Eine Treppe führte zum Kamm der Düne. Der Ausblick auf das Basin de Arcachon war fantastisch. Knappe drei Stunden verbrachten wir dort oben.
| Sand so weit das Auge reicht - Dune du Pilat |
| Treppe auf die Dune du Pilat |
Danach ging es auf die andere Seite der Bucht ans Cap Ferret. Auch dort fanden wir einen kostenlosen Stellplatz im Wald. Die Straße war laut, aber sollte später verstummen. Denkste.
Mit dem Fahrrad ging es durch schicke Ferienhäuser zum Leuchtturm und weiter ans Cap Ferret. Leider fanden wir auf dem Rückweg die Pommesbude nicht wieder, so dass es wieder Nudeln gab. Hat auch gut geschmeckt. 5.38 Uhr wurden wir erst von der Müllabfuhr geweckt und konnten dann aufgrund der lauten Straße kaum wieder einschlafen.
Mit dem Fahrrad ging es durch schicke Ferienhäuser zum Leuchtturm und weiter ans Cap Ferret. Leider fanden wir auf dem Rückweg die Pommesbude nicht wieder, so dass es wieder Nudeln gab. Hat auch gut geschmeckt. 5.38 Uhr wurden wir erst von der Müllabfuhr geweckt und konnten dann aufgrund der lauten Straße kaum wieder einschlafen.
Mittwoch, 28.08.2019 - Dune du Pilat
Nach dem Weingut ging’s nach Arcachon, nachdem wir keinen Parkplatz im Vorort bei den Austernfischern bekamen. Das war ein bisschen schade. Arcachon hatte wenig Charme für uns. Edle Restaurants reihten sich hier nebeneinander. Der Strand war voll von Ausflugsbooten. Das war nichts für uns. Mit dem Fahrrad ging es zurück zum WoMo.
Nahe der Dune du Pilat fanden wir einen Waldparkplatz ohne Höhenbegrenzung, auf dem schon ca. 30 WoMos standen. In erster Reihe war unser Platz relativ gerade. Hier badeten wir das erste Mal im Atlantik. Das Wasser war frisch. Am Fuße der Düne guckten wir uns den Sonnenuntergang an. Über uns zogen die Paragleiter ihre Kreise.
Nahe der Dune du Pilat fanden wir einen Waldparkplatz ohne Höhenbegrenzung, auf dem schon ca. 30 WoMos standen. In erster Reihe war unser Platz relativ gerade. Hier badeten wir das erste Mal im Atlantik. Das Wasser war frisch. Am Fuße der Düne guckten wir uns den Sonnenuntergang an. Über uns zogen die Paragleiter ihre Kreise.
Dienstag, 27.08.2019 - Saint Emilion
Nach leckerem Frühstück fuhren wir mit dem Fahrrad nach Saint Emilion, einem wirklich malerischen Örtchen. Tolle Gassen, alte Häuser, Weinhandlungen so weit das Auge reicht, und das teuerste Radler warteten auf uns. Trotzdem war der Ort klasse und bekommt von uns die Note 1.
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| Blick vom Aussichtsbalkon auf Saint Emilion |
Nachmittags sind wir nur noch zum riesigen Carrefour gefahren, um Lebensmittel einzukaufen für eine ehrliche Nudel. Wir hatten uns entschieden, noch eine zweite Nacht an diesem herrlichen Ort zu bleiben.
Montag, 26.08.2019 - Saint Emilion
Nach einem ausgiebigen Frühstück zu Viert wurde umgepackt und wir zogen in Karlchen ein. Dann nahte der Abschied. Bördie wollte endlich zurück zu Christian, die Sehnsucht war groß. Vonni wollte nicht im Bussi pennen und bestand auf ein Zimmer in einer Pension. Dann drückten wir uns zum Abschied alle ganz doll und wir machten uns Richtung Bordeaux auf.
Angekommen. Heute ist unser erster Tag mit unserem WoMo Karlchen. Ziel war das Weingut Chateau Jacquemeau, das uns einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellte. An der Mautstelle schluckten wir bei 48 € auf der Uhr. Visa rein und schnell war der Schmerz vergessen.
Der Winzer bei Saint Emilion bot Platz für ca. 10 WoMos. Tolle Gegend mitten im Wein, aber ohne Berge. Super ruhig und idyllisch, nette Gastgeber und sogar Brötchenservice. Stühle raus und dann nahmen wir den Ankunftsaperol. Tanja kaufte noch einen Rotwein und ließ sich die Produktion zeigen.
Angekommen. Heute ist unser erster Tag mit unserem WoMo Karlchen. Ziel war das Weingut Chateau Jacquemeau, das uns einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellte. An der Mautstelle schluckten wir bei 48 € auf der Uhr. Visa rein und schnell war der Schmerz vergessen.
Der Winzer bei Saint Emilion bot Platz für ca. 10 WoMos. Tolle Gegend mitten im Wein, aber ohne Berge. Super ruhig und idyllisch, nette Gastgeber und sogar Brötchenservice. Stühle raus und dann nahmen wir den Ankunftsaperol. Tanja kaufte noch einen Rotwein und ließ sich die Produktion zeigen.
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| Sonnenuntergang im Weinfeld |
Sonntag, 25. August 2019 - Campingplatz bei Tours (Treffen mit den Mädels)
Troyes ist eine wirklich hübsche Kleinstadt und gilt als heimliches Zentrum der Champagne. Tolle Holzhäuser reihten sich nebeneinander zu einem Ensemble zusammen. Zwar war die Stadt an diesem Sonntagmorgen wie ausgestorben, aber ein paar wenige Cafes öffneten gerade. Wir schlenderten durch die Innenstadt und tranken noch einen Kaffee/Kakao mit Croissant im Cafe am Marktplatz. Anschließend standen wir Schlange in der Bäckerei gegenüber. Aber für ofenfrisches Baguette lohnte es sich.
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| Springbrunnen in Troyes |
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| Holzhäuser-Ensemble in Troyes |
Gegen Mittag erreichten wir Orleans. Es war heiß und die Sonne stand tief. Wir fanden die Stadt an der unspektakulären Loire ganz schön. Wir gönnten uns sogar noch einen herzhaften Crepes und zogen dann weiter nach Tours.
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| Super nette Gasse in Orleans |
Wir trafen am Nachmittag auf dem zusammen ausgesuchten Campingplatz ein. Bördie und Vonni standen noch im Stau. Wir waren gerade dabei einen Platz auszusuchen da trafen die Chicas auch schon ein. Es gab einen Baileys zur Begrüßung und wir wollten alles über deren Erlebnisse in Frankreich wissen. Und Vonni war plauderig und aus ihr strömten die Erlebnisse nur so heraus.
Wir verbrachten noch einen netten Abend zusammen, holten uns noch Pizza Emporter, und tranken noch den einen und anderen Drink. Es war unsere vorerst letzte Nacht in Bussi.
Wir verbrachten noch einen netten Abend zusammen, holten uns noch Pizza Emporter, und tranken noch den einen und anderen Drink. Es war unsere vorerst letzte Nacht in Bussi.
Samstag ging es früh weiter. Im Zentrum von Stollberg holten wir noch Brötchen und tankten den Bussi voll. Dann ging es über die belgische Grenze. Ziel war Huj, das ich vom Microsoft Bildschirmschoner kannte. Schöner Ort direkt an der Maas. Dort tranken wir noch einen Kakao und dann ging’s weiter. Unser Tagesziel, den Lac de Piney ca. 30 km vor Troyes erreichten wir gegen 16 Uhr. Trotz Höhenbegrenzung passte Bussi mit den Fahrrädern darunter. Als erstes gingen wir in der Pizzeria ein Panache trinken. 6 € bezahlten wir pro Alsterwasser. Stolzer Kurs, aber egal. Zum Essen war es noch zu früh.
Bussi hatten wir ganz links bei den Angelbooten geparkt. Es war Samstag und dies war ein beliebtes Ausflugsziel für die Einheimischen. Badesachen an und ab ins Wasser, doch der See roch sehr moderig und auf seinem Grund wuchs Seegras ohne Ende. Trotzdem sprangen wir kurz rein und duschten uns danach kalt ab. Erst danach gab es Pizza. Die war so medium. Die Nacht in Bussi war super. Alle Besucher waren weg. Wie erwartet waren wir die einzigen.
Bussi hatten wir ganz links bei den Angelbooten geparkt. Es war Samstag und dies war ein beliebtes Ausflugsziel für die Einheimischen. Badesachen an und ab ins Wasser, doch der See roch sehr moderig und auf seinem Grund wuchs Seegras ohne Ende. Trotzdem sprangen wir kurz rein und duschten uns danach kalt ab. Erst danach gab es Pizza. Die war so medium. Die Nacht in Bussi war super. Alle Besucher waren weg. Wie erwartet waren wir die einzigen.
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| Lac de Piney bei Troyes/Champagne |
Freitag, 23.08.2019 - Stolberg bei Aachen
Freitag sind wir nach der Arbeit noch losgedüst und trotz vieler Staus noch kurz hinter Aachen gekommen. Der Parkplatz von Park4night lag zwischen McDonald's und einer Bahnstrecke. Der war schnell raus. Am Ende des Tages bezogen wir Quartier auf dem Parkplatz des Hallenbades. Dort konnten wir ganz in Ruhe schlafen.
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| Stellplatz am Hallenbad von Stolberg |
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Sri Lanka 2019
Fr. 08.03.2019 - Bentota
Induruwa Beach, Bus-Odysee zum Flughafen
Da wir erst in der Nacht zum Samstag um 2 Uhr zurückflogen, hatten wir mit unserem “Hotel-Manager” abgesprochen, dass wir unsere Rücksäcke noch in der Canal Villa lassen konnten. Wir hatten also noch einen ganzen Tag, den wir hier verbringen konnten. Gegen 18 Uhr wollten wir losfahren zum Flughafen.
Aus diesem Grund entschieden wir uns ganz spontan, den Roller noch für einen weiteren Tag zu mieten. Damit waren wir mobil und konnten noch ganz leicht zu einem der umliegenden Strände fahren. Ich wollte ja unbedingt nochmal am Induruwa Beach, den ich auf Fotos so mega schön fand, baden. Und dort fuhren wir auch noch hin. Viele Strände sind hier menschenleer und sogar einigermaßen sauber.
Tanja hatte bei Facebook eine Empfehlung gelesen, dass die Wellen im hinteren Strandabschnitt des Induruwa Beaches nicht ganz so hoch sein sollten. Und das war ein guter Tipp. Zusammen mit zwei europäischen Frauen lagen wir hier allein am Strand. Wir badeten ein letztes Mal super schön. Das war ein genialer Badeabschluss.
| Induruwa Beach: ein letztes Mal baden |
Tanja wollte dann noch einen Strandrock, den sie am Moragalla Beach gesehen hatte, kaufen. Da fuhren wir dann auch noch hin. Der Strand war ca. 10 km entfernt. Doch leider war nichts Schönes für sie dabei. Die Ladenbesitzerinnen kämpften um jeden Kunden und so wurden wir von allen angesprochen.
An diesem Strand war doch tatsächlich mal so etwas wie ein DLRG-Turm mit einem Mann besetzt, der die badenden Gäste überwacht. Und genau neben diesem Turm war ein Abschnitt abgezäunt, in dem die Schildkröten-Eier geschützt wurden. Das hatten wir vorher noch nie gesehen. Auf den Schildern stand immer das Datum und die Anzahl der Eier drauf.
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| Abgezäunt: Schildkröten-Eier |
Tanja wollte unbedingt einen klimatisierten Kleinbus nach Colombo nehmen. Nachdem gefühlt fünf Linienbusse vorbeigefahren sind und wir ne Dose Bier vernichtet hatten, klappte das dann auch mit dem Kleinbus. Für 400 LKR (2 €) nahm man uns mit. Unerwartete 2 Stunden brauchte der Bus für die 60 km. Und dann schmiss uns der Abkassierer an irgendeinem Markt in Colombo raus, wo wir angeblich den Anschlussbus zum Flughafen nehmen konnten. Daran zweifelten wir beide sehr stark und nun standen wir da mit unserem Talent.
Und plötzlich kam ein Linienbus der Nummer 187 herangerauscht und schrie uns entgegen “Airport? Airport? Airport?”. Yes, das war unser Bus. Leider war dieser nur maßlos überfüllt, aber trotzdem sprangen wir dort rein. Rucksäcke vorne beim Fahrer platziert und rein in die Massen der Einheimischen. Es war stickig, laut, und uns lief der Schweiß runter. Kaum auszuhalten war es und der Busfahrer nahm immer noch mehr Menschen mit. Erst nach einer Dreiviertelstunde entspannte sich die Lage ein wenig und wir konnten hintereinander sitzen. Auch dieser Bus brauchte nochmal 1,5 Stunden bis zum Flughafen. Der Busfahrer schmiss uns mit den Worten “Da müsst ihr lang, sind nur ungefähr noch 200 m bis zum Terminal” raus. Wir vermuten, er durfte nicht näher an das Terminal ranfahren, denn auch für Tuk Tuks besteht hier Verbot. Also legten wir die letzten Meter zum Abflugterminal zu Fuß zurück. Das war eine ganz schöne Odysee, aber wir hatten es jetzt geschafft.
Pünktlich um 2 Uhr nachts hob dann auch die Boeing 787-9 der KLM ab. Es war ein äußerst ruhiger Nachtflug, auf dem wir beide sogar ein paar Stunden schlafen konnten. Nach knapp 11 Stunden erreichten wir Amsterdam. Wir waren zurück in Europa, auch wenn wir jetzt noch 4 Stunden auf unseren Anschlussflug nach Hamburg warten mussten. Und dann hatte dieser auch noch knapp eine Stunde Verspätung. Um 15 Uhr landeten wir sicher auf dem Helmut-Schmidt-Airport in unserer Heimatstadt. Wir waren wieder zurück.
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| Unsere Boeing 787-9 am Gate in Amsterdam |
Do. 07.03.2019 - Bentota
Riesen-Meeresschildkröten in Hikkaduwa
An diesem Tag wollten wir mit dem Roller in die andere Richtung aufbrechen. Bentota liegt genau in der Mitte zwischen Galle und Colombo.
Wir klapperten die Strände unterwegs ab. Die meisten waren sehr leicht zugänglich, andere lagen etwas versteckt hinter Resorts. Viele größere Hotels waren hier am Strand, meist ganz gut eingewachsen und niemals höher als dreistöckig.
Die Strände waren der Hammer. Lange Feinsandstrände, wenig Müll, von Palmen gesäumt, aber meist mit hohen Wellen. Traumhaft schön anzuschauen. Aber wir suchten für Tanja die nächste Badewanne ohne große Wellen.
Am Stadtstrand von Hikkaduwa wurden wir fündig. Das Wasser schien hier eher dreckig zu sein. Wir gingen gerade ins Wasser da rief uns plötzlich ein Einheimischer, der 100 m weiter rechts im Wasser war, zu sich. Er hatte Algen gesammelt und um ihn herum schwammen drei Riesen-Meeresschildkröten, die er fütterte. Wahnsinn diese großen Tiere direkt am Strand zwischen den Touristen. Noch lange beobachteten wir die Tiere, die trotz ihres behebigen Panzers im Wasser elegant dahingleiteten. Dafür hatte sich unser Ausflug schon gelohnt. Am Strand gab es noch einen Fruitshake und obwohl der Einheimische schon lange gegangen war, sahen wir die Schildkröten noch immer nah am Strand. Das hier war keine Touri-Attraktion, sondern echt.
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| Tanja füttert die Schildkröte mit Algen |
| Badewanne der Einheimischen bei Peraliya |
Ganz hier in der Nähe wütete 2004 der Tsunami und riß einen kompletten Zug von den Gleisen. Es war das schwerste Zugunglück Sri Lankas mit mehr als 1.700 Todesopfern. Eine große Buddha-Statue erinnert an dieses schreckliche Ereignis. Und daran sind wir gerade vorbeigefahren.
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| Gedenkstätte für die Tsunami.Opfer bei Peraliya |
Auch bei uns sprangen wir nochmal in den Pool. Hier hatte es was von einem exotischen Garten. Immer wieder kamen unterschiedliche Tiere, meist Vögel vorbei und verweilten einen Moment. Ob der wunderschön blaue Eisvogel oder der rötliche Specht. Es war wirklich ganz toll und spannend mitanzusehen. Hier liefen auch ganz viel dieser süßen Streifenhörnchen in den Palmen oder Bananenpflanzen. Ab und zu fiel auch mal eine reife Mango vom Baum.
Es war unser letzter Abend auf Sri Lanka und ein bisschen war die Stimmung wehmütig und sentimental. Wir hatten in dreieinhalb Wochen wieder unglaublich viel gesehen und erlebt. Eindrücke, die man nicht alle in Bilder einfangen kann. Es war wieder ein ganz wundervoller Urlaub. Es hat alles so super geklappt, wir sind nicht krank geworden, wurden nicht ausgeraubt, hatten keinen Rollerunfall, und haben jede Menge vom Land und den Menschen mitbekommen. Und wir beide haben uns prima verstanden und haben 100%ig an einem Strang gezogen.
… und natürlich überlegen wir jetzt schon, wohin unsere nächste Fernreise wohl hingehen mag …
Mi. 06.03.2019 - Bentota
Wasserfall und Stativaufnahmen
Wir hatten uns mal wieder einen Roller gemietet. Hier mussten wir kein einziges Mal unseren Reisepass hinterlegen. Zwischen 1.000 und 1.500 LKR (5 - 7,50 €) kostete das pro Tag. Helme bekamen wir überall dazu.
Das Frühstück in der Canal Villa war großartig. Erst gab es einen Teller mit frischen Früchten. Dann folgte ein Omelette aus Ei, Zwiebeln und Tomaten. Und dann gab's noch Toast mit Butter und Marmelade. Dazu gab es Kaffee oder Tee.
Tanja hatte landeinwärts einen Wasserfall mit Schwimmmöglichkeit rausgesucht. Hinter dem Städtchen Aluthgama wurde der Verkehr deutlich weniger. Durch ganz schöne Natur ging diese Tour. Super grün war es hier. Die Straßen waren fast leer. Ganz entspanntes Fahren war das.
In der Nähe des Wasserfalls parkten wir den Roller an einem Restaurant. Dort tranken wir noch eine Cola. Wir ließen uns den Weg zum Wasserfall erklären und los ging’s. Natürlich war nichts ausgeschildert. Wir passierten ein Haus. Ab diesem Zeitpunkt folgten uns zwei Wuffis. Doch auch die konnten uns den Weg nicht weißen. Wir hörten das Wasser und laute Stimmen, aber wir fanden den Weg durch den Urwald einfach nicht. Trotz Maps.Me und Google Maps war das nicht so einfach. Also wieder zurück und dann sahen wir den Trampelpfad.
Der Wasserfall war ein Witz. Hier scharrten sich einige Russen im Wasser und posierten für ihr Fotoalbum. Unser Ding war es nicht. Ich ging kurz baden, aber dann kamen auch gleich wieder diese knabbernden Fische. Nach kurzer Zeit verließen wir diesen Ort wieder. Auf dem Weg zurück zum Restaurant musste Tanja nochmal pinkeln und ich nutzte die kurze Pause, um meine Badehose auszuziehen. ![]() |
| Wasserfall von Polgampala |
Und als wir beim Roller ankamen war das Geschrei groß. Der Schlüssel war weg. Wir hatten alles schon zweimal durchsucht. Keine Spur vom Schlüssel. Also zurück und den ganzen Weg absuchen. Der Junge vom Restaurant kam mit uns mit und ich war schon super genervt. Und genau an der Stelle, an der ich mich umgezogen hatte fand der Junge unseren Schlüssel. Puuuh, Glück gehabt!
Es ging zurück nach Aluthgama. Kurzerhand stoppte ich den Roller, weil ich im Augenwinkel ein Laden mit Turnschuhen gesehen hatte. Drei Paar Adidas hatten sie auch, aber die sahen nicht gut aus. Daneben waren noch zwei T-Shirt-Läden, in dem einen kaufte ich gleich zwei Shirts.
Am Moragalla Beach verbrachten wir den Nachmittag, tranken Bier und aßen Fried Noodles. Hier waren direkt am Strand einige Juweliere und boten ihre Edelsteine an.
Obwohl wir uns erst gegen den Sonnenuntergang entschieden hatten, bogen wir doch nochmal zum Bentota Beach ab und bauten sogar unser Stativ auf einer Liege auf. Tolle Fotos machten wir dort mit dem Selbstauslöser der Kamera. Das hat echt Spaß gemacht!
Auf eine Facebook-Empfehlung kehrten wir abends noch ins Restaurant Pier 88 in Aluthgama ein. Das Rice & Curry und das Chicken Cordon bleu waren sehr lecker. Cheers.| Stativaufnahmen im Sonnenuntergang |
Di. 05.03.2019 - Bentota
Canal Villa Bentota
Morgens ging es mit dem Bus nach Weligama, um dort den Zug nach Galle zu nehmen. Es ist nicht ganz so einfach, durch die Abfahrtszeiten der Züge durchzusteigen. Als wir gegen 12 Uhr Galle erreichten sollte der nächste Zug nach Colombo erst um 14.45 Uhr abfahren.
Da wir nicht so lange warten wollten liefen wir zum 100 m entfernten Bus Terminal. Dort erwischten wir sogar einen A/C Bus (Kleinbus mit Klimaanlage), der um 12.30 Uhr abfuhr. Eine Stunde später kippte er uns in Bentota raus.
Mit unseren Rucksäcken gingen wir zur Canal Villa in einer ruhigen Seitenstraße. An einem großen verschlossenen Tor klingelten wir und ein großer schmaler Mann öffnete uns freundlich die Tür. Vor uns lag eine zweistöckige Villa mit wunderschön angelegtem Garten und Pool. Das sah schon richtig richtig nett aus. Tanja hatte uns etwas super Schönes für die letzten drei Nächte herausgesucht. Hier zahlten wir 35 € die Nacht mit sensationellem Frühstück.
Nachdem wir unser Zimmer mit Klimaanlage und Balkon bezogen hatten sprangen wir erstmal in den Pool. Bis unsere Hände runzelig wurden waren wir im Wasser. Hier hatte Tanja endlich mal keine Wellen zu befürchten! | Unser Domizil in Bentota: Canal Villa |
Zu Fuß machten wir uns nach einer super angenehmen Dusche auf zum Bentota Beach, um uns das erste Mal hier den Sonnenuntergang anzusehen. Mit ein paar Felsen im Wasser hatten wir eine fotogene Kulisse ausgewählt. Doch der Sonnenuntergang selber war gar nicht das Spektakel. Danach wurde der Himmel rötlich von der bereits untergegangenen Sonne angestrahlt und das sah wirklich mega schön aus. Tolle Fotos haben wir dort geschossen. Man glaubt kaum, dass die Fotos unbearbeitet sind. Weltklasse!
| Sonnenuntergang in Bentota |
Mo. 04.03.2019 - Mirissa
Hiriketiya Surf Spot und Dickwella Beach
Es war bewölkt an diesem Morgen. Der Regen hatte aber aufgehört. In Europa würde man sagen kein Strandwetter, aber bei über 30°C kann man auch mal mit Wolken baden.
Wir fuhren erst nach Martara ca 12 km in östlicher Richtung. Die Städte haben - bis auf Galle - nicht viel zu bieten. Es ist meist nur laut und wuselig. Und es herrscht überall Verkehrschaos. Wir schauten uns den vorgelagerten Tempel und das Fort an. Beides war so medium sehenswert.
| Rostige Brücke zum Tempel von Martara |
Es ging weiter nach Dickwella. Über dem Berg lag der Surf Spot Hiriketiya in einer schönen kleinen Bucht. Wir waren überrascht wie viele Touristen hier plötzlich waren. Auf dem Wasser tummelten sich die Surf Anfänger und warteten auf die richtige Welle. Das Wasser war trüb und voller Pflanzenreste. Nachdem wir sehr schön zusammen gebadet hatten gab's einen Fruitshake mit Schokoladen-Roti.
| Surf Spot Hiriketiya Beach |
Nach einem weiteren Badegang schauten wir den Surfern zu und ließen uns ne Pizza Salami kommen. Dann fuhren wir nur kurz über den Hügel zum Dickwella Beach. Und da war sie nun, unsere Badewanne! Kaum eine Welle war hier zu sehen. Selbst für Tanja, die auf keinen Fall untergeduckert werden mag (nächstes Mal bitte Omas Badekappe und Tauchermaske mitnehmen) war das hier ein Badeparadies. Der Strand war super lang und feinsandig. Ein paar Liegen waren hier aufgebaut. Vielleicht waren noch zehn andere Touristen mit uns hier. Also ein wirklich genialer Badestrand.
| Badewanne ohne Wellen: Dickwella Beach |
Zu Abend aßen wir im Roti Shop No. 1 in Mirissa. Tanja hatte diese Empfehlung bei Facebook gelesen. Und das war echt ein guter Tipp.
So. 03.03.2019 - Mirissa
Ausflug nach Galle
In diesem Tag war alles drin: Ein Unfall, eine Schlägerei, eine Verhaftung, aber der Reihe nach.
Nach ausreichendem Frühstück fuhren wir bei bestem Wetter Richtung Galle los. Der Roller war schon etwas in die Jahre gekommen und nahm das Gas nur ruckelig an. Immer wieder hielten wir an schönen Stränden und machten Fotos.
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| Küste bei Galle |
In Unawatuna machten wir Rast in einem französischen Cafe und gönnten uns eine Coke Zero und ein Croissant au chocolat. Super lecker. Hier sah es viel mehr nach Backpacker Eldorado aus. Kleine süße Cafes und Lädchen säumten diese schmale Straße.
Um den Tempel anzugucken mussten wir uns Hosenröcke ausleihen. Von hier hatte man schon einen Blick auf das Fort Galle gegenüber in der Bucht.
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| Tempel in Unawatuna |
Wir parkten unseren Roller etwas abseits des Geschehens. Hier im Fort Galle herrschte wenig Verkehr. Ganz schöne Häuser aus der Kolonialzeit reihten sich hier nebeneinander. Kleine Läden, Gallerien und viele Restaurants und Cafes waren hier. Irgendwie erinnerte es mich an die Hauptgeschäftsstraße von Luang Prabang. Galle hat uns wirklich gut gefallen. Zum Abschluss aßen wir noch eine Pizza mit Pesto und Cashews und homemade Limonade.
| Kirche in Galle |
| Streetdog-Laden in Galle |
| Leuchtturm von Galle |
Und dann ging es mit dem Roller wieder zurück nach Mirissa. Drei Kilometer vor unserem Ziel fing es Bindfäden an zu schütten, so dass wir uns unterstellen mussten. Direkt hinter einer Brücke stürzte auf der Kreuzung schon eine einheimische Famile mit Kind und Roller. Zum Glück blieb der Sturz folgenlos.
Es hörte nicht auf, aus Eimern zu gießen. Mit fünf Einheimischen standen wir unter einem Vordach eines noch nicht fertig gebauten Hauses. Plötzlich wurde ein vollkommen Besoffener von zwei Singhalesen abgeführt. Er brüllte und fuchtelte wild um sich. Er war kaum zu halten und muss wohl gegen eines der dort stehenden Tuk-Tuks getreten haben. Wutentbrannt wollte der Tuk-Tuk-Fahrer ihm eine reinhauen und so entfachte eine unübersichtliche Schlägerei. Alle Ehefrauen und Mütter kamen aufgeregt auf die Straße gelaufen und wollten die Hitzköpfe beruhigen. Und das war gar nicht so einfach.
Mindestens eineinhalb Stunden warteten wir unter unserem Unterstand bis der Regen aufhörte. Dann fuhren wir endlich nach Hause. Wir tranken bei uns noch ein Bier, da fing es auch schon wieder an zu regnen.
Deshalb entschieden wir uns, nur unten an der Ecke etwas essen zu gehen. Der Roti Shop war voll. Alle fünf Tische waren besetzt. Und während wir da saßen fuhr die Polizei vor und verhaftete aus dem Haus gegenüber einen älteren Mann. Wieder lautes Geschrei und es kamen die Frauen auch wieder auf die Straße gelaufen. Keine Ahnung was da los war.
Sa. 02.03.2019 - Mirissa
Sonnenbrand auskurieren
Wir hatten uns beide wirklich doll auf unserer Roller-Tour verbrannt. Tanja's Schultern waren krebsrot. Und mein Gesicht hatte zuviel Sonne abbekommen. An diesem Tag durften wir nicht in die Sonne.
Es ging weiter nach Mirissa an der Südküste und es lag nur knapp 50 km von Tangalle entfernt. Der Busfahrer fuhr wieder wie eine besengte Sau. Es wurde in Kurven überholt und gehupt was das Zeug hielt. Das Frühstück war nicht sicher in unseren Mägen.
An der Hauptstraße schmiss uns der Abkassierer aus seinem Bus. Gegenüber war ein Roti Shop. Dort wollten wir bei einem kühlen Getränk eine Lagebesprechung machen. Und dort sprach uns gleich ein Einheimischer an, ob wir ein Zimmer suchten. So kamen wir zum Moonlight Guesthouse.
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| Moonlight Guesthouse in Mirissa |
Wir entschieden uns für das Zimmer mit Klimaanlage. Eine gute Entscheidung bei diesen Temperaturen. Inzwischen war es Mittag und wir liefen los ins Zentrum die Hauptstraße entlang. Bei all den Verrückten war es sehr anstrengend an der Hauptstraße zu gehen. Lautes Gehupe wechselte sich mit Beinaheunfällen ab.
Mirissa gilt hier so als Backpacker Hochburg, doch das können wir nicht ganz verstehen. Hier reiht sich ein großes Hotel neben dem nächsten großen Restaurant. Der Strand ist wirklich sehr schön, aber recht voll. Wir entdeckten noch den ersten richtig großen Supermarkt Cargills für uns. Dort gab es sogar leckeren Trinkjoghurt.
Viele Surfschulen gibt es hier. Hier wird an jeder Ecke das Wellenreiten gelehrt. Und es sieht verdammt cool aus, wenn einer etwas länger eine Welle steht.
Ich badete noch am Stadtstrand. Tanja wollte gar nicht ins Wasser, nicht einmal mit T-Shirt. Nach einer richtig guten Dusche waren wir noch im Papa Mango Restaurant zu Abend essen.
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| Stadtstrand von Mirissa |
Fr. 01.03.2019 - Tangalle
Roller-Tour zu den schönsten Stränden
An diesem Freitag sollte Bor. Dortmund noch 1:2 beim FC Augsburg verlieren. Die Bayern sind wieder nah dran an der Meisterschale.
Wir hatten uns den Roller der Tochter an diesem Tag gemietet. Als erstes fuhren wir zum Hafen von Tangalle, wo die Fischer ihren frisch gefangenen Fisch verkauften. Wir entdeckten eine alte Maschine, die die 50 kg schweren Eisblöcke zermahlt und zu Crusheis macht.
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| Crusheis-Maschine am Hafen von Tangalle |
Es war wieder heiß - bestimmt über 30°C. Wir hatten uns ordentlich eingecremt. Am White Beach badeten wir das erste Mal. Hier waren kaum Wellen, so dass auch Tanja ins Wasser ging. Der feine Sand war entgegen des Namens eher etwas gelblich. Oh man war das wunderschön und eine schöne Abkühlung. Das Wasser hatte vermutlich 24°C.
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| White Beach |
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| Silent Beach |
Eine Bucht weiter kamen wir zum Malewa Beach, einem super breiten, weißen Feinsandstrand, an dem gar kein Tourist gerade lag. Es war kein Mensch hier, obwohl hier einige Hotels waren. Wir lunchten Penne mit Ketchup und Chicken. Tanja hatte hier das ultimative Foto mit einem Fischerboot gerade geschossen.
| Malewa Beach |
Nach einem Abstecher nach Kudawella in die Nähe des Humannaya Blow Hole drehten wir um. Die wasserspritzende Felsspalte hielten wir für ein Touri-Nepp. Und wir wollten uns noch den Goyambokka Beach angucken.
Dort waren aber für unser Empfinden zu viele Touristen. Der Feinsandstrand lag in einer relativ kleinen Bucht mit drei Strandbars und vielen Liegen und Sonnenschirmen. 500 LKR sollte eine Liege kosten. Wir badeten hier kurz und packten dann aber unsere Sachen wieder ein.
Zurück ging es zum White Beach, dort wo wir heute Vormittag so schön gebadet hatten. Und das taten wir auch jetzt nochmal. Tolles Wasser, kaum Wellen, fast Badewanne. Einfach nur großartig!
Zum Abschluss unserer Roller-Tour fuhren wir noch einmal am Zentrum von Tangalle vorbei zum 13 km langen, feinsandigen Tangalle Beach. Der ist echt schon ewig lang und wirklich schön. Hier machten wir noch ein paar Fotos und dann fuhren wir zu unserer Unterkunft zurück. Töchterchen war ganz froh, ihren neuen Roller unbeschadet zurück zu bekommen.
Do. 28.02.2019 - Udawalawe u. Tangalle
Nationalpark und erstes Strandfeeling
Pünktlich um 5 Uhr wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Natürlich war es noch dunkel und nach 8 km mit dem Jeep mussten wir uns in die Warteschlange der Autos einreihen, denn der Park öffnete erst um 6 Uhr. Vorher kippte uns der Fahrer an einem Cafe raus. Dort tranken wir noch einen Kaffee/Tee, bevor es zurück in den Wagen ging.
Der Kampf um die Pole war hart, brutal, verbittert und ungerecht. Es wurden immer nur ca. 15 Jeeps auf einmal hineingelassen. Mit dem dritten Schwung kamen wir mit. Kurz hinter der Einfahrt stand direkt ein großer Elefant und fraß Blätter. Wer hatte den denn dort hingestellt? Dann kam das Ticket-Haus, und dann musste unser Fahrer noch etwas ausfüllen am Schrankenhäuschen. Unglaublich kompliziert das Ganze, aber dann waren wir im Park.
Unser Fahrer hatte einen Weg Richtung See eingeschlagen. Als erstes begegneten wir einem Pfau, einem wirklich imposanten Vogel. Dort war auch ein Hahn, dem Wahrzeichen Sri Lankas. Insgesamt 600 Elefanten und nur 10 Leoparde leben im Udawalawe Nationalpark. Der Park ist voll von besonderen Vögeln.
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| Ein Pfau im Udawalawe Nationalpark |
Nach zahlreichen Störchen und Reihern, Papageien und bunten Kleinvögeln zeigte uns unser Fahrer einen Seeadler von Nahem. Als dieser wegflog und wir seine ganze Flügelspannweite sehen konnten war das sehr beeindruckend.
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| Seeadler |
Jetzt fehlten eigentlich nur noch Elefanten. Und siehe da ein Pulk von Autos im respektvollen Abstand von ca. 100 m von den Tieren entfernt. Zwei weibliche Elefanten mit einem Baby waren gerade am Frühstücken. Mitten im Gestrüpp waren sie gut getarnt. Wir verweilten hier bestimmt 15 Minuten und diese Dickhäuter strahlen etwas beruhigendes aus. Ich selber erfreue mich an dem Anblick, Elefanten ohne Ketten zu sehen.
Weiter ging es. Wasserbüffel haben wir noch von etwas näherer Entfernung gesehen. Und plötzlich stoppte unser Fahrer und fuhr ein paar Meter zurück. Er hatte ein kleines Chameleon an einem Zweig entdeckt. Wahnsinn! Super Augen. Tierspäher eben.
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| Chameleon |
Zum Abschluss hielten wir noch an einer ganzen Herde Elefanten. Es waren auch wieder nur weibliche Tiere mit ihren Jungen. Uns erklärte unser Fahrer, dass die Bullen allein umherziehen. Es war für uns beide die erste Safari und total klasse. Wir hätten nicht gedacht, dass wir große Vögel so spannend finden können und die frei lebenden Elefanten waren für uns der Hammer.
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| 1 Monat altes Elefanten-Baby |
Wir verabschiedeten uns von unserem Gastgeber und nahmen den Localbus nach Tangalle. Schon um 12 Uhr trafen wir dort ein. Auf dem Weg zum Strand sprach uns gleich ein Vermieter an und zu buchten wir uns in den Oasis Lagoon Garden für zwei Nächte für 10 € die Nacht ein. Es war hier echt heiß. In den Bergen hatten wir so um die 25°C, hier war es mindestens 5°C wärmer. Und daran mussten wir uns erstmal wieder gewöhnen … schwitz.
Am Nachmittag erkundeten wir noch die nähere Umgebung und badeten das erste Mal. Die Wellen waren schon ganz schön hoch. Man musste sich richtig positionieren, um nicht mitgerissen zu werden. Tanja hatte keinen Bock mehr, nachdem sie zweimal von einer Welle erwischt wurde. Sie war etwas frustriert.
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| Strandbar am Tangalle Beach |
Abends kehrten wir in ein ganz nettes Restaurant in der Strandstraße ein. Hier gab es Mango Coconut Curry und Fried Noodles.
Mi. 27.02.2019 - Udawalawe
Ankunft im Nationalpark
Der Busfahrer hatte eine Rennfahrerlizenz. Das war ohne Worte was er da am Steuer ackerte. Und wurde auch ohne Frühstück fast schlecht. Man musste sich in den vielen Kurven schon extrem festhalten, wenn man nicht durch den ganzen Bus geschleudert werden wollte.
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| Todesbus nach Pelmadulla |
Es ging von Haputale nach Pelmadulla. Dort mussten wir nach zwei Stunden Fahrt umsteigen Richtung Embilipitiya. Die letzten Meter legten wir für 300 LKR mit dem Tuk-Tuk zurück.
Um 12 Uhr trafen wir im Peacock Riverside ein. Wir wurden freundlich von der singhalesischen Familie begrüßt. Unser Zimmer war noch nicht fertig. Kaffee und Tee wurde uns angeboten. Und kurze Zeit später wurde auch schon über den Preis für die Safari am nächsten Morgen verhandelt. Von 20.000 LKR ist unser Vermieter runter gegangen auf 13.200 LKR (allerdings ohne Frühstück).
Danach spazierten wir hier und erkundeten die Umgebung. Die Menschen grüßten uns freundlich auf der Straße. Und einige Kinder wollten unsere Namen wissen. Dann fing es plötzlich wieder richtig doll an zu schütten. Erst war ein Baum, dann ein verlassener Laden unser Unterschlupf.
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| Unterschlupf in Udawalawe |
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| Unser schickes Zimmer in Udawalawe |
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| Unsere Terrasse |
Di. 26.02.2019 - Haputale
Lipton Seat: 1.935 m in der Cloud
Um 5 Uhr morgens holte uns der Tuk Tuk-Tuk-Fahrer vom Guesthouse ab. Dann ging’s auf direktem Weg zum 18 km entfernten Lipton Seat. Es war gar nicht so kalt wie befürchtet. Trotzdem hatten wir beide eine lange Hose und eine Jacke an.
Leider war kein Sonnenaufgang zu sehen. Dafür war es viel zu wolkenverhangen. Trotzdem hatten wir eine gigantische Aussicht auf die Berge rund um Haputale. Mitten in den Teeplantagen lag der Gipfel des Berges. Das Tuk Tuk hatte mit uns beiden hart zu kämpfen.
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| Sonnenaufgang am Lipton Seat |
Oben angekommen waren wir die Ersten. Das Cafe öffnete schon bald seine Pforten. Es gab Tee und Kaffee und ein kleines Frühstück. Wir warteten noch vergeblich auf die Sonne, aber sie kam nicht. Es war der höchste Punkt auf Sri Lanka, den wir besucht hatten.
Wir machten uns an den Abstieg. Es war absolut genial, durch die Teehänge zu spazieren. Wunderschöner Anblick, wenn die Sonne die Wolken durchdringt und die Hänge mit all den Teeblättern erstrahlen lässt. Das ist wirklich so verdammt schön hier!
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| Teeplantagen so weit das Auge reicht |
Nach 7 km kamen wir an der Dambatenne Tea Factory vorbei. Das ist wirklich die alte Teefabrik von Sir Thomas Lipton. Bis hier fährt tatsächlich ein Localbus. Ungefähr zwei Kilometer weiter stiegen wir dann auch in einen Bus nach Haputale.
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| Dambatenne Tea Factory |
Wir gönnten uns einen gekühlten Kakao auf einer Parkbank. Lagebesprechung! Wir wussten jetzt nicht mehr weiter. Wasserfälle oder nochmal mit dem Zug nach Nuwara Eliya. Nein. Tranquilo. Nach einem mittelmäßigen Essen wollten wir einfach nur mal abhängen. Und dazu fing es gerade an zu regnen.
Mit dem Tuk-Tuk-Fahrer von gestern fuhren wir zurück zum Awinco Rest Inn. Wir planten unsere Weiterreise zum Udawala Nationalpark. Und es gab auch noch einen Tatort aus der Mediathek. Wir hatten ja ganz gutes WLAN.
Mo. 25.02.2019 - Haputale
Haputale: Im Hochland auf 1.431 m
11.56 Uhr: Zug Ella - Haputale. Wir nahmen nach fünf Nächten Abschied von Ella und fuhren nur 23 km weiter nach Haputale.
Die letzte Nacht war durch bellende Hunde etwas unruhig. Trotzdem schliefen wir ganz gut. Morgens gab es wieder Frühstück im Westernstyle. Die Zugfahrt nach Haputale war entspannt und dauerte knapp über eine Stunde.
Es dauerte etwas länger bis wir uns in Haputale eingegroovt hatten. Irgendwie waren die Menschen hier rauher und nicht mehr so herzlich. Unser Versuch, die Benediktinerabtei zu besichtigen scheiterte am Eingang. Es hatte nämlich geschlossen. Vorher hatten wir Bratreis mit Chicken und Knochen gegessen. Das war so medium lecker.
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| Hier gab's den Bratreis mit Knochen |
Dann wußten wir nicht weiter und kehrten in eines der wenigen Restaurants der Stadt ein. Dort tranken wir noch ein Bier und bestellten unser Abendessen. Auch das war alles andere als überzeugend lecker.
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| Ausblick von der Restaurant-Terrasse |
Zum Abschluss wollten wir uns noch zwei Bier aus dem Bier-Shop mitnehmen. Dort standen bestimmt 15 Männer in dem kleinen Laden tranken Bier und rauchten Joints. Es war gerade mal 17.30 Uhr. Noch nie hatten wir hier so günstiges Bier gekauft. Die 0,5 l Dose kostete 170 LKR (0,81 €). Dann ging es nach Hause. Morgen früh um 5 Uhr werden wir mit dem Tuk-Tuk abgeholt, um zum Lipton Seat zu wandern.
Unser Zimmer in Haputale hat eine sehr schöne Terrasse und ein bodentiefes Panorama-Fenster. Und selbst von der Toilette kann man rausgucken. Sehr lustig!
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| Unser Zimmer in Haputale |
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| Findet Tanja ... hihi |
So. 24.02.2019 - Ella
Up to Ella's Rock
Kurz vor 6 Uhr sind wir aufgestanden. Das Lunchpaket unserer Gastmutter stand schon fertig zubereitet auf unserem Tisch auf der Terrasse.
Los ging’s: Keine 300 Meter sind wir unentdeckt mit unserem Doggibag gekommen, dann hatte Tanja drei Hunde um sich herum. Und diese ließen sich nicht mehr abschütteln. Was macht man in einer so prekären Situation? Man teilt mit den Wuffis, doch plötzlich stand da auch noch ein Mann und wollte ne Stulle abhaben. Und natürlich war auch noch für ihn genug da.
Der Hauptstraße folgten wir bergab ungefähr einen Kilometer. Dann ging es rechts hinein in den Berg. Den Einstieg zum Ella's Rock fanden wir zuerst nicht. Steile Treppen führten zu den Häusern im Berg und genau diese mussten wir nehmen. Immer wieder haderten wir anfangs mit Maps.Me.
Und dann war da auch noch ein Mann, der sich als Guide anbot. Wir lehnten dankend ab. Trotzdem ging er immer voraus und wartete auf uns. Sogar Tanja wurde schon böse und bat ihn unmissverständlich, nicht weiter mit uns zu gehen. Er zeigte uns noch den falschen Weg und verschwand dann aber endlich.
Durch tiefe Gräser kämpften wir uns Richtung Gipfel. Nach den steilen Treppen folgte ein normaler Weg und dann ein steiniger Aufstieg, der ziemlich schwierig war. Ich konnte schnell nicht mehr und mimte die Heulsuse. Tanja war schon ganz schön genervt, kannte das aber schon aus Südtirol.
Und dann hatten wir nach 4 Stunden Aufstieg den Gipfel erreicht und uns wurde ein sagenhafter Ausblick auf den gegenüberliegenden Little Adam's Peak geboten. Wahnsinn und nichts für Leute mit Höhenangst! Tanja musste ein paar Meter von der Kante abrücken. Bei mir ging's, weil unter der Kante noch ein Weg war.
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| Ella's Rock |
Wir verweilten dort ein bisschen, schossen schöne Fotos, und gönnten uns dann noch ein Fruitshake. Das war schon atemberaubend hier oben auf 1.331 m. Knapp 400 Höhenmeter hatten wir überwunden. Und diese mussten wir auch wieder zurück. Also machten wir uns an den Abstieg. Tanja wählte dafür den vermeintlich einfachsten Weg, der für mich immer noch zu schwierig war. Aber irgendwie schafften wir es da wieder runter. In Ella gab es zur Belohnung erstmal ein kühles Bier. Dann aßen wir im Chill Cafe noch zu Abend und machten uns anschließend auf den Nach-Hause-Weg.
Sa. 23.02.2019 - Ella
Krankenhaus Badulla
Das Auge von Tanja war nicht besser geworden, so dass wir ins Krankenhaus nach Badulla mussten. Hin ging es mit dem Localbus, der wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Das Krankenhaus war nahe der Bushaltestelle gelegen. Es war da total voller Menschen und wir waren die einzigen Touristen. Wir hatten das dankbare Privileg, dass wir vorgezogen wurden und nicht warten mussten.
Doch bevor überhaupt irgendwas losging brauchte Tanja das kleine Hospital-Heft, quasi die mobile Patientenakte. Für 25 LKR konnte wir sie kaufen.
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| Patientenakte |
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| Krankenhaus Badulla |
Fr. 22.02.2019 - Ella
Roller-Loop mit Augenverletzung
Es begann alles ganz harmlos. Nach dem Frühstück schwangen wir uns auf den Roller und fuhren erstmal tanken. Wenig später folgte die Abzweigung zur Teefabrik. Wir entschieden uns für eine Führung und mussten eine halbe Stunde auf den Guide warten.
Auch wenn der etwas ältere Herr sehr nuscheliges Englisch sprach, erfuhren wir eine Menge über die verschiedenen Teesorten und wie der Tee produziert wird. Wir duften den Arbeiterinnen und den Maschinen hautnah zusehen. Das war schon echt spannend.
In der Sky Lounge der Factory hing ein altes Werbeplakat von John Hagenbeck, Sohn von Carl Claes Gottfried Hagenbecks, Halbbruder des Zoogründers Carl Hagenbeck. Er war Tierhändler, Filmproduzent und Schriftsteller und wanderte von Hamburg nach Sri Lanka aus, um sich dort Teeplantagen zu kaufen. Ende 1940 verstarb er in Colombo.
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| Auf den Spuren Hagenbeck's |
Und dann die ernüchternde Nachricht: es gab kein Krankenhaus in Ella, nur ein Medical Center und das war so groß wie ein deutscher Fotoautomat. Naja vielleicht doppelt so groß. Aber zumindest hatten wir die Pole Position, denn Dr. Nashanka Waswaree hatte erst ab 16.30 Uhr Sprechstunde.
Auch er konnte nichts in Tanja's Auge entdecken und verschrieb ihr nochmals andere Tropfen. Dann schrieb er uns eine Rechnung über 4.500 LKR aus und meinte, wir sollten morgen nochmal wieder kommen. Tanja wollte nur noch liegen was ich total verstehen konnte.
Zum Abschluss des Tages besorgte ich uns noch Bratreis und Bratnudeln, die wir auf unserer Terrasse wegputzen. Jetzt hoffen wir, dass der fremde Gegenstand sich beim Schlafen löst. Vermutlich ist es nur ein blödes Sandkorn oder ein ganz kleiner Stein, der so viel Ärger macht.
Do. 21.02.2019 - Ella
Nine Arches Bridge und Little Adam's Peak
Voller Tatendrang und voller Energie begannen wir diesen Morgen. Ein ausgezeichnetes Frühstück hatte uns Mama Maleesha dahergezaubert.
Dann ging es zur alten Eisenbahnbrücke Nine Arches Bridge. Dort warteten schon einige Touristen auf das Foto mit dem herannahenden Zug auf der Brücke. Doch er kam und kam nicht. Hier ist es üblich, dass man die Gleise als Fußweg benutzt. Der Zug fährt so langsam, dass selbst Kniekranke es schaffen, ihm auszuweichen. Und dann kündigte er sich mit einem lauten Hupen an. Tolles Foto.
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| Nine Arches Bridge |
Wir trotteten gemütlich zurück da kamen wir am Einstieg zum Little Adam's Peak vorbei. Nicht lang nachgedacht begannen wir mit dem Aufstieg. Das meiste waren gut begehbare Treppen. Während unseres Aufstiegs hörten wir plötzlich ein Rauschen in der Luft. Es hörte sich an wie eine Drohne, doch es war ein Schwarm Insekten ,der gerade an uns vorbeiflog. Und da oben bot sich uns ein spektakulärer Ausblick auf den Berg gegenüber. Faszinierende Fotos schossen wir auf dem Gipfel. Dort lebten auch zwei Hundemuttis mit ihren Welpen. Ganz süß waren die Babys, zwei und sieben Stück an der Zahl.
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| Little Adam's Peak |
Mi. 20.02.2019 - Ella
Mit dem Zug durch Teeplantagen
Wir wollten schon ohne Frühstück abreisen da kam er doch noch. Der verwirrte Junge brachte uns das Frühstück direkt auf's Zimmer … und was für ein Frühstück? Vom Rührei, frischen Früchten bis hin zum leckeren Toast war alles dabei.
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| Unterkunft in Kandy |
Erst nach über drei Stunden ergatterten wir uns Sitzplätze und dann fing die Zugfahrt für uns erst richtig an. Jetzt konnten wir uns entspannen und den Ausblick so richtig genießen. Eine traumhafte Landschaft lag vor uns. Endlos sattgrüne Teeplantagen in unendlicher Weite. Einfach spektakulär.
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| Teeplantagen im Hochland |
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| Der Zug schlängelt sich durch die Highlands |
Nach 7,5 stündiger Zugfahrt hatten wir endlich unser Ziel erreicht, das 140 km entfernte Ella im Hochland von Sri Lanka. Tanja hatte uns von unterwegs noch eine nette Unterkunft bei booking.com gebucht. Dort marschierten wir nun schnurstracks mit unseren Rucksäcken hin.
Die Gastmutter begrüßte uns mit ihrer Familie herzlich und als Willkommensdrink gab es einen Tea und Dosenbier. Kurz eingezogen und los ging’s in den Ort, der keine 10 Gehminuten entfernt lag. Direkt bei unserem Homestay huschte eine ziemlich große Schlange ins Gebüsch. Sie war bestimmt an die zwei Meter lang und zu schnell für ein Foto. Arrrrrrrrrggg!
Im Restaurant Chill Cafe aßen wir lecker zum Abend und gönnten uns alles wonach unsere Gaumen schmachteten: Bier, Cola, Fish & Chips, Reis & Hähnchen, Pancake, Fruitshake. Das hatten wir uns verdient. Am Biershop kauften wir noch eine Pulle Stoff und dann ging es auch mit Umweg durch den Supermarkt zurück nach Hause. Gegen 22 Uhr waren wir gestern ziemlich spät im Bett.
Di. 19.02.2019 - Kandy
Zahntempel und Stadtbummel in Kandy
Nach dem Frühstück streitete ich mich mal wieder über die Rechnung. Mama Lathinka hatte uns für den Roller 2.000 LKR berechnet, obwohl vorher meines Erachtens 1.000 LKR angesagt waren. Da reagiere ich ja allergisch. Tanja hat mich wieder eingefangen. Dann zogen wir von dannen.
Der Localbus pickte uns an der Hauptstraße auf. Zum Glück war der Bus nicht so überfüllt. In Dambulla stiegen wir in einen VIP Bus mit Klimaanlage um. Dort saßen wir im Gang auf Notplätzen. Alles kein Problem.
Der Busbahnhof von Kandy war der Kracher. So viele Busse auf einen Haufen hatte ich noch nie gesehen, einer älter als der andere. Wir nahmen uns nach Smalltalk mit zwei Polizisten ein Tuk Tuk zu unserer Unterkunft. Diese lag direkt an der Hauptstraße und der Eingang ging von einer Bäckerei nach oben. Ein etwas verwirrt wirkender Junge nahm uns in Empfang. Er entschuldigte sich gleich, dass das Zimmer noch nicht fertig sei, aber wir könnten schon unsere Sachen reinstellen. Gesagt getan.
Zu Fuß gingen wir in die City. Durch den Vollmond war heute Feiertag. Viele Gläubige pilgerten zur Procession in den Zahntempel. Sie waren alle in weiß gekleidet. Alle Einheimischen haben freien Eintritt, alle Fremden zahlen 1.500 LKR. Am Eingang mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle. Dann mussten wir rechts vom Tempel Tickets kaufen, um dann links den Eingang zu nehmen.
| Zahntempel von Kandy |
Hektisch wurden wir am Eckzahn des Buddhas vorbeigescheucht. Hatten wir zuvor überall den Buddhismus als so entspannt empfunden, war das hier purer Stress. Unter einer goldenen Glocke soll der Zahn aufbewahrt werden. Und auf diese Glocke erhaschten wir für wenige Sekunden einen Blick. Fotografiert werden durfte nicht. Touri-Nepp oder heilige Stätte?
| Dort soll der Eckzahn des Buddhas aufbewahrt werden |
Danach ging es zum Stadtbummel, nachdem wir uns in einem kleinen süßen Cafe mit Lemon Juice und Chicken Burger gestärkt hatten. Und ich fand in einem Sportgeschäft doch tatsächlich meine Adidas Superstar. Aber ich hab nicht zugeschlagen, da ich sie schon bei eBay Kleinanzeigen gekauft hatte.
Mit einem Abstecher zum Bahnhof, wo wir für den morgigen Tag noch keine Zugtickets kaufen konnten, liefen wir zurück zu unserer Unterkunft. Der verwirrte Junge war jetzt erst dabei, unser Zimmer fertig zu machen. Wir konnten nicht ganz erkennen, was für eine Behinderung der Junge hatte, aber irgendwas stimmte mit ihm nicht. Dann war das Bad noch nicht fertig. Dann fehlten Handtücher. Alles etwas chaotisch, aber zentral gelegen und für eine Nacht vollkommen ausreichend.
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| Timetable Railway Station Kandy |
Auch wenn die Klimaanlage tropfte konnten wir ganz gut schlafen. Unsere ursprünglichen Pläne, den Nachtzug um 3.30 Uhr von Kandy zu nehmen (in dem man laut Facebook-Forum problemlos einen Sitzplatz kriegen sollte) vereitelten die abgeschlossenen Türen unserer Unterkunft. Wir kamen einfach nicht raus!
Mo. 18.02.2019 - Polonnaruva
Die Tempelanlagen von Polonnaruva
Bis morgens war es nicht klar, ob wir uns an diesem Tag einen Roller leihen konnten. Sehr viele Irritationen um die Driver License gab es, und das trotz internationalem Führerschein. Am Ende stand ein roter Honda Scooter da und wir konnten los.
Als erstes mussten wir an einer “illegalen” Tankstelle tanken. Dort wurden wir das erste Mal über's Ohr gehauen. 200 LKR zahlten wir für einen Liter Benzin. Später an der echten Tankstelle waren es nur 130 LKR. Egal. Los ging’s.
Unheimlich viele Straßenhunde liegen hier am Fahrbahnrand. Fast alle sind friedlich und schlagen sich so durch. Unser Weg führte uns auf einer schmalen Straße ca. 17 km durch wunderschöne Natur. Wir würden zu gern mal eine wilde Elefanten-Familie in der Ferne sehen. Stattdessen sahen wir wieder einen Pfau und natürlich etliche Affenbanden.
| Unser erster Pfau, der sich gerade aufpüstert |
Dann folgte der Abzweig auf die Hauptstraße. Der Verkehr ging total, auch wenn man stets die Überholmanöver des Gegenverkehrs im Blick haben musste. Hier wurde gern auch mal in zweiter Reihe überholt.
Nach 57 km erreichten wir am späten Vormittag unser Ziel. Auch hier war der Eintritt mit 25 USD ziemlich hoch, aber wir konnten sogar mit dem Roller auf dem Tempelgelände fahren. Ähnlich wie in Sokuthai (Thailand) war es eine riesige Anlage mit unterschiedlich gut erhaltenen Tempeln. Bei einigen waren nur Grundmauern übrig, andere waren vollständig erhalten.
| Tempel in Polonnaruwa |
Es ist schon krass, wie stark man zu Vergleichen neigt. Für uns war das alles nichts mehr so Ungewöhnliches, denn wir hatten mit Angkor Wat die größte Tempelanlage der Welt gesehen. Trotzdem gab es auch hier etwas Neues für uns zu entdecken und wir waren froh, dass wir diesen Ausflug gemacht hatten.
Bei der dunklen Glocke rastete eine kleine Gruppe Franzosen als plötzlich ein Affe sich deren offenen Rucksack näherte und eine ganze Plastiktüte mit großer Kraft daraus zog. Natürlich schimpften die herumstehenden Einheimischen mit dem Affen und bewarfen ihn mit Steinen bis er die Tüte wieder los ließ. Das Auftreten des Affen war echt ziemlich aggressiv.
Zurück ging es die gleiche Strecke wieder am Stausee entlang. Wir konnten irgendwann nicht mehr sitzen und machten noch zwei kurze Rast am Wegesrand. Noch weit vor Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zurück in Sigiriya und tranken ein leckeres Lions. Davon nahmen wir noch zwei Flaschen mit und chillten auf unserer Terrasse.
So. 17.02.2019 - Dambulla und Sigiriya
Höhlentempel und Pidurangala Rock
Um 8.00 Uhr gab's Frühstück auf singhalesisch. Lecker. Mit frischen Früchten und einheimischen Backwaren. Dann ging’s zum Bus. Diese local buses sind der Hammer und gefühlt aus den 70iger Jahren. Wir quetschten uns auf einen Zweierplatz. Diese Plätze sind für zarte Asiaten mit Hosengröße W26 ausgelegt. Der Bus wurde wieder rammeldickevoll. In Dambulla stiegen wir aus uns gingen die restlichen 4 km zu Fuß. Unterwegs gönnten wir uns noch ein Mango-Ananas-Fruitshake.
Der Aufstieg zum Höhlentempel war unter der Mittagssonne mühsam. Tanja besorgte uns noch Tickets auf der anderen Seite des Hügels. Natürlich wollte auch der Mann an der Schuhabgabe an uns verdienen. Der Eintritt war nämlich nur in langer Hose und ohne Schuhe gestattet.
Der Tempel war ganz raffiniert in den Felsen geschlagen worden. In der ersten Grotte lag ein schlafender Buddha. Auch die anderen Grotten waren voll von Buddha Figuren in unterschiedlichen Größen. Wir hatten gedacht es sei kälter in dieses Höhlen. Draußen brannte es schon wieder so sehr, dass man kaum noch barfuß auf den blanken Steinen gehen konnte. Und natürlich trafen wir dort unsere Nachbarn wieder, die beiden komischen Holländerinnen. Wir mogelten uns unbemerkt an ihnen vorbei.
| Der Höhlentempel von Dambulla |
Zurück sind wir wieder auf einen Localbus aufgesprungen. Der nette Fahrkartenverkäufer hielt in Dambulla noch den richtigen Bus nach Sigiriya an. In diesen vollkommen überfüllten Bus schmuggelten wir uns noch irgendwie rein.
Rauf auf die Fahrräder und ab zum Felsen. Mit unebenen Treppen ging es los. Diese wurden mancherorts immer steiler, doch der Höhepunkt waren ohne Zweifel die letzten Höhenmeter. Hier war Klettern angesagt. So schwangen wir unsere zarten Körper über die letzten Steine zum Gipfel. Geschafft. Und wir wurden belohnt mit einem gigantischen Ausblick, nicht nur auf den heiligen Felsen von Sigiriya.
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| Blick auf Sigiriya |
Sa. 16.02.2019 - Sigiriya
It Rock's: The Lion’s Rock in Sigiriya
Cris brachte uns nach reichhaltigem Frühstück noch zum Bus Terminal von Negombo. Dort stiegen wir in einen kleinen Bus Richtung Kurunegala, wo wir noch einmal umsteigen mussten nach Dambulla. Wir waren Richtung Nordosten unterwegs und hatten ca. 4 Stunden Busfahrt vor uns. Das Interieur des Busses war entzückend.
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| Innenausstattung unseres Busses |
Der Verkehr war wie nicht anders zu erwarten die Hölle. Um aus einer Stadt wie Negombo mit 150.000 Einwohnern rauszukommen brauchten wir mehr als eine halbe Stunde. Die waghalsigen Überholmanöver gingen alle nochmal gut, waren aber haarsträubend. Für die letzte Etappe von Dambulla nach Sigiriya nahmen wir uns für 5 € ein Tuk Tuk. Der Fahrer fuhr uns direkt zum Lathika Homes.
Schnell noch klapprige Fahrräder geliehen und ab ging’s zum heiligen Felsen. Als erstes überfuhren wir fast ein Baby-Waran. Der Felsen war von einem Wassergraben umgehen, wo vor Krokodilen gewarnt wird. Tourinepp? Die Einheimischen baden zumindest in dem Wasser. Da man den Felsen viel besser vom Nachbarfelsen sehen soll hatten wir uns im Vorwege dafür entschieden. Statt 25 USD sollte der Nachbarfelsen auch nur 2,50 € kosten. Nach unseren Erkundungen kehrten wir in unser Guesthouse zurück.
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| The Lions Rock, Sigiriya |
Wir duschten und wollten bei unserer Vermieterin noch etwas essen. Denkste. Das ist ganz anders als wir es aus Asien kennen. Darauf war unsere Vermieterin trotz Menükarte nicht wirklich ausgerichtet. Selbst das Bier stellte die Hausherrin vor echte Herausforderungen. Nach ca. 45 Minuten hatte sie dann das Rice & Curry mit Huhn fertig gezaubert. Und es schmeckte köstlich.
Fr. 15.02.2019 - Negombo
Negombo: Fahrradtour zum Fischmarkt
Morgens bekamen wir ein erstklassiges Frühstück mit Toast, Rührei und frischen Früchten serviert. Über die beiden Fahrräder, die uns von Cris ausgeliehen wurden will ich besser kein Wort verlieren: Schrotthaufen. Auf der Hauptstraße ging es Richtung Fischmarkt im Zentrum der Stadt. Vorbei an christlichen Kirchen vermissten wir die vielen buddhistischen Tempel. Im Linksverkehr fanden wir uns schnell zurecht - was blieb uns anderes übrig ohne ernstzunehmende Bremse?
Kurz vorm Fischmarkt zerriss die Fahrradkette von Tanja's Gefährt. Scheiße! Im Nu standen einige Männer mit Tipps um uns herum. Und tatsächlich saß vor dem Markt ein Mann am Wegesrand, der Fahrräder reparierte. Er hatte einen neuen Kettenverschluss als Ersatzteil da. Was für ein Glück?
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| Fahrradreparatur vorm Fischmarkt |
Der Fischmarkt war beeindruckend. Neben Schwertfisch und Rochen, sahen wir den Fischern beim Fillettieren großer Fische zu. Ein buntes Treiben und Handeln war es dort. Daneben waren fußballfeldgroße Felder mit getrocknetem Fisch ausgelegt.. Um das Gefängnis herum ging es Richtung Lagune. Direkt am Meer pulten die Fischer mühsam die kleinen Sardellen aus ihren Netzen. Zwischendurch segelte ein Katamaran vorbei. Sehr charmiger Anblick mit all den bunten Fischerbooten.
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| Fischerboote in Negombo |
Heute war scheinbar der Tag der Blondine auf Sri Lanka. Alle Männer schauten Tanja hinterher und grüßten sie. Am auffälligsten stellten es drei Bauarbeiter an der Lagune an. Sie verlegten prompt ihre Mittagspause auf jetzt und retteten Tanja vor dem wilden Straßenköter. Hatten die noch nie eine blonde Frau gesehen? Die Lagune umrundeten wir nicht mehr, sondern fuhren zurück.
Auf dem Rückweg kehrten wir noch in ein Restaurant ein, in dem Tanja das halbe Badezimmer aus den Angeln riss nur weil sie die Tür nicht als Schiebetür identifizierte. Da schoß das Adrenalin aber in ihre Birne. Mittagsschlaf. Sonnenuntergang in unserer Strandbar, und dann wieder super köstlich gegessen. Kurz nach dem Essen setzte Starkregen ein und der Strom fiel überall aus. Wir trotteten durch tiefe Pfützen zurück zum FamilyHouse.
Do. 14.02.2019 - Negombo
Endlich angekommen
Das war ein ganz schöner Monster-Trip,aber jetzt waren wir da. Als erstes tranken wir ein Lions, das einheimische Bier der Singhalesen. Zimmer beziehen, Flip Flops an, los geht's.
Die Sonne brannte vom Himmel und wir fühlten uns überraschend fit.
Von Negombo war nicht viel zu erwarten: ein Ort nahe des Flughafens direkt an der Westküste. Natürlich zog es uns gleich ans Meer. Hohe Wellen schmetterten hier an die Küste. Das Wahrzeichen Negombos war hier gleich mehrfach zu sehen: die selbstgebauten Katamaran-Boote mit den übergroßen Segeln.
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| Das Wahrzeichen Negombos |
Immer wieder sprachen uns Einheimische an und wollten wissen woher wir kommen. Ausschließlich mich sprachen die Männer an. Jeder hatte dann ein deutsches Wort parat. Offen waren die Menschen hier.
Die Sonne brannte uns den Schädel weg. Es war brutal heiß. Hinter einem kleinen Fischmarkt fanden wir eine schattige Bar wo wir ein Bier trinken konnten. Nach dem Lions brach über uns alles zusammen. Die Müdigkeit war plötzlich klarer Sieger über der Neugier. Und so mussten wir schnell zurück zu unserer Unterkunft, um uns hinzulegen.
Zum Sonnenuntergang gingen wir zum Strand und genossen in einer netten Strandbar ein weiteres Lion. An der Hauptstraße war eine Menge Leben erwacht. Viele Restaurants öffnen erst abends ihre Tore. In einem chinesisch geführten Restaurant speisten wir köstlich. Richtig lecker war das Huhn mit Peanuts und die Bratnudeln. Total gesättigt und glücklich kehrten wir in unser FamilyHouse zurück. Der Deckenventilator zirkulierte die etwas abgekühlte Luft. Gegen 22.30 Uhr lagen wir in unserem Prinzessinnenbett mit Mückennetz ohne Moskitos.
Zum Sonnenuntergang gingen wir zum Strand und genossen in einer netten Strandbar ein weiteres Lion. An der Hauptstraße war eine Menge Leben erwacht. Viele Restaurants öffnen erst abends ihre Tore. In einem chinesisch geführten Restaurant speisten wir köstlich. Richtig lecker war das Huhn mit Peanuts und die Bratnudeln. Total gesättigt und glücklich kehrten wir in unser FamilyHouse zurück. Der Deckenventilator zirkulierte die etwas abgekühlte Luft. Gegen 22.30 Uhr lagen wir in unserem Prinzessinnenbett mit Mückennetz ohne Moskitos.
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| Strand von Negombo |
Mi. 13.02.2019 - Anreise
Triple seven
Mit einer Boeing 777 ging es pünktlich von Amsterdam nach Neu Delhi. Ich hatte vorher noch nie so viele turbanisierte Inder auf einem Haufen gesehen. Und dann zogen sich die 7 Std. 25 Min. Flugzeit wie Kaugummi.Ich mag keine so langen Tagesflüge. Mit einigen vegetarischen Köstlichkeiten stimmte uns KLM auf die indische Küche ein. Alles in allem war das ein empfehlenswerter Service. Nach 6.400 km hatten wir den Zwischenstopp Neu Delhi geschafft.
Danach ging es mit einem Airbus A321 der SriLakan Airlines nochmal 3 Std 40 Min weiter nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Pünktlich um 8.30 Uhr Ortszeit landeten wir dort. Dann das Übliche: durch die Imigration Controll kommen (ein eVisum hatten wir schon), Geldautomaten finden, SIM Karte kaufen. Hat alles perfekt geklappt und wir warteten keine 5 Minuten als Cris vom FamilyHouse uns abholte.
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Südtirol 2018
14.09. - 30.09.2018
Tag 16: Sa. 29.09.2018
Rückfahrt mit Zwischenstop in Bayreuth
Strecke: Rottach-Egern bis Hamburg
Entfernung: 870 km
Kurz vor 9 Uhr hatten wir alles entsorgt und starteten Richtung Norden. Die Münchner Autobahn war wie
erwartet total voll, aber es waren ja auch nur noch knappe 50 km bis München. Dann ging es weiter auf
der A9 an München vorbei Richtung Nürnberg. Nach knapp drei Stunden erreichten wir Bayreuth, wo wir
eine längere Mittagspause machen wollten.
erwartet total voll, aber es waren ja auch nur noch knappe 50 km bis München. Dann ging es weiter auf
der A9 an München vorbei Richtung Nürnberg. Nach knapp drei Stunden erreichten wir Bayreuth, wo wir
eine längere Mittagspause machen wollten.
Auf einem zentrumsnahen Stellplatz stellte wir das WoMo ab, schnallten die Räder runter, und fuhren
damit in die Innenstadt. Hier war in der City ordentlich was los. Alle Parteien dieses Welt hatten Infozelte
aufgestellt. Für Kinder waren Spiele aufgebaut. Viele Geschäfte schlossen schon um 13 Uhr. Wir parkten
unsere Fahrräder vor Karstadt und schlenderten durch die Fußgängerzone.
damit in die Innenstadt. Hier war in der City ordentlich was los. Alle Parteien dieses Welt hatten Infozelte
aufgestellt. Für Kinder waren Spiele aufgebaut. Viele Geschäfte schlossen schon um 13 Uhr. Wir parkten
unsere Fahrräder vor Karstadt und schlenderten durch die Fußgängerzone.
Zum Abschluss wollten wir noch etwas leckeres essen und suchten uns hierfür die Marktschänke aus.
Es dauerte nicht nur extrem lange, sondern war auch wirklich nicht doll, was uns da serviert wurde.
Aber wir ließen Gelassenheit walten und regten uns hierüber nicht weiter auf.
Es dauerte nicht nur extrem lange, sondern war auch wirklich nicht doll, was uns da serviert wurde.
Aber wir ließen Gelassenheit walten und regten uns hierüber nicht weiter auf.
In Magdeburg machten wir unseren letzten Tankstop. Tanja war fast zwei Stunden super gefahren
und so konnte ich ausgeruht die Strecke nach kurzer Stärkung bei McDonald’s angehen. Ganz
unerwartet und ungeplant waren wir gegen 22.30 Uhr wieder zu Hause. Eigentlich wollte wir noch
irgendwo zwischendurch übernachten, aber so kamen wir stressfrei am Ziel an. Karlchen hatte mal
wieder Höchstleistung abgeliefert. Super klasse!!!
und so konnte ich ausgeruht die Strecke nach kurzer Stärkung bei McDonald’s angehen. Ganz
unerwartet und ungeplant waren wir gegen 22.30 Uhr wieder zu Hause. Eigentlich wollte wir noch
irgendwo zwischendurch übernachten, aber so kamen wir stressfrei am Ziel an. Karlchen hatte mal
wieder Höchstleistung abgeliefert. Super klasse!!!
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| Bayreuth |
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| Bayreuth |
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| Die Oper - UNESCO Weltkulturerbe |
Tag 15: Fr. 28.09.2018
Tegernsee
Strecke: Zell am See bis Rotach
Entfernung: 160 km
Übernachtung: Camping Wallberg
Gebühr: 25 €
Sehenswertes: Rottach-Egern, Tegernsee
Aktivitäten: Seeumrundung mit dem Fahrrad, 22,9 km
Nach dem Duschen ging es weiter Richtung Deutschland. Wir wollten die A8 Salzburg-München
meiden und fuhren Landstraße.
meiden und fuhren Landstraße.
Am Tegernsee angekommen gingen wir die letzten Dinge bei Aldi Süd einkaufen. Dann ging's auf den
Camping Wallberg. Die hatten gerade Mittagspause, so dass wir eine halbe Stunde warten mussten.
Camping Wallberg. Die hatten gerade Mittagspause, so dass wir eine halbe Stunde warten mussten.
Platz ausgesucht, angemeldet, Aperol in der Hand. Erst danach ging es auf zu unserer Fahrradtour um
den See. Dabei machten wir eine längere Rast am Tegernseer Brauhaus. Das hatte schon fast Bierzelt-
Atmosphäre im Biergarten des Brauhauses. Neben dem leckeren Tegernseer Hell gab es Backhendl
und Leberkäse. Das Bier hat wirklich sehr gut geschmeckt. Und die Location war auch echt klasse.
den See. Dabei machten wir eine längere Rast am Tegernseer Brauhaus. Das hatte schon fast Bierzelt-
Atmosphäre im Biergarten des Brauhauses. Neben dem leckeren Tegernseer Hell gab es Backhendl
und Leberkäse. Das Bier hat wirklich sehr gut geschmeckt. Und die Location war auch echt klasse.
Weiter ging es leider nicht immer direkt am See entlang. Auch die Ausschilderung des Radweges war
eher schlecht. Trotzdem bahnten wir uns unseren Weg zurück zum Campingplatz. In Gmund machten
wir noch einen kurzen Zwischenstop bei einem Eis. Fast nur Luxuskarossen fuhren hier auf den Straßen.
Kein Wunder, dass sich die Gemeinde Gmund gegen den Neubau eines Stellplatzes entschieden hat.
Camper sind hier eher weniger willkommen.
eher schlecht. Trotzdem bahnten wir uns unseren Weg zurück zum Campingplatz. In Gmund machten
wir noch einen kurzen Zwischenstop bei einem Eis. Fast nur Luxuskarossen fuhren hier auf den Straßen.
Kein Wunder, dass sich die Gemeinde Gmund gegen den Neubau eines Stellplatzes entschieden hat.
Camper sind hier eher weniger willkommen.
Wir mussten auf dem Nach-Hause-Weg tatsächlich auch mal schieben so steilt ging es bergauf und
bergab. Immer mal wieder führte der Weg an den See und endete dann irgendwann in einem
ausschließlichen Fußweg. Sehr merkwürdig.
bergab. Immer mal wieder führte der Weg an den See und endete dann irgendwann in einem
ausschließlichen Fußweg. Sehr merkwürdig.
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| Tegernseer Brauhaus |
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| Tegernseer Hell - einfach lecker! |
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| Der Tegernsee |
Tag 14: Do. 27.09.2018
Zell am See
Strecke: Sexten bis Zell am See
Entfernung: 150 km
Übernachtung: Camping am See
Gebühr: 32 €
Sehenswertes: Panorama Zell am See
Aktivitäten: Seeumrundung mit dem Fahrrad
Leider bekamen wir den leckeren Südtiroler Speck und die Salami nicht mehr im MPreis Supermarkt
auf österreichischer Seite. Das war sehr schade.
auf österreichischer Seite. Das war sehr schade.
Wir entschieden uns gegen den Großglockner (36 €) und für den Felbertauerntunnel (11 €).
Landschaftlich war das eine wunderschöne Strecke. Gegen 13.30 Uhr kamen wir in Zell am See an.
Wir fackelten nicht lange und quattierten uns auf dem Seecamp für 32 € ein. In erster Reihe hatten
wir einen schönen Blick über den See. Bei 21°C nahmen wir erstmal einen Begrüßungsdrink.
Landschaftlich war das eine wunderschöne Strecke. Gegen 13.30 Uhr kamen wir in Zell am See an.
Wir fackelten nicht lange und quattierten uns auf dem Seecamp für 32 € ein. In erster Reihe hatten
wir einen schönen Blick über den See. Bei 21°C nahmen wir erstmal einen Begrüßungsdrink.
Fahrräder runter und ab ging’s zur Seeumrundung. Nur knapp 12 km sollten es sein. Nach einer
halben Stunde kamen wir im Zentrum von Zell am See an. Auffällig viele Muslime liefen hier rum.
Ansonsten war der Ort nicht sehr spektakulär. Es gab ein paar Geschäfte, Gasthöfe, Spielcasino,
und das Grand Hotel als 5-Sterne-Klotz direkt in den See gebaut.
halben Stunde kamen wir im Zentrum von Zell am See an. Auffällig viele Muslime liefen hier rum.
Ansonsten war der Ort nicht sehr spektakulär. Es gab ein paar Geschäfte, Gasthöfe, Spielcasino,
und das Grand Hotel als 5-Sterne-Klotz direkt in den See gebaut.
Ganz interessant: An einer Stelle im Koran wird ein Ort beschrieben, der Zell am See so nahe kommt,
dass viele Muslime hierher pilgern, um Urlaub zu machen. Zu dem idyllischen Bild passt das nun ganz
und gar nicht.
dass viele Muslime hierher pilgern, um Urlaub zu machen. Zu dem idyllischen Bild passt das nun ganz
und gar nicht.
Am späten Nachmittag wollten wir auf Empfehlung von Tanja's Freundin Conny zum Pfefferbauern.
Doch leider hat dieser jetzt nur noch am Wochenende geöffnet also mussten wir umplanen. Doch die
Alternative, das Seerestaurant am Campingplatz, war auch echt klasse. Hier aßen wir ganz lecker
Cordon bleu und Kasnocken.
Doch leider hat dieser jetzt nur noch am Wochenende geöffnet also mussten wir umplanen. Doch die
Alternative, das Seerestaurant am Campingplatz, war auch echt klasse. Hier aßen wir ganz lecker
Cordon bleu und Kasnocken.
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| Panorama Zell am See |
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| Der Ort |
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| Morgennebel über dem See |
Tag 13: Mi. 26.09.2018
Sexten
Strecke: keine
Entfernung: ---
Übernachtung: CaravanPark Sexten
Gebühr: 28 €
Sehenswertes: Drei Zinnen, Blick nach Österreich
Aktivitäten: Höhenwanderung auf dem Helm zur Silianerhütte
Eiskristalle bildeten sich auf den Fensterscheiben des WoMos. Die Nacht war wieder klirrend kalt.
Aber wir beide haben gut geschlafen.
Aber wir beide haben gut geschlafen.
Mit dem Bus ging es nach Sexten zur Bergbahn Helm. Für 19 € beförderte man uns mit der Seilbahn
nach oben und wieder ins Tal. Auch heute war keine Wolke am Himmel zu sehen. Oben angekommen
wurde uns ein beeindruckendes Panorama geboten. Das Gipfelensemble der Drei Zinnen wurde
gegenüber von der Sonne angestrahlt.
nach oben und wieder ins Tal. Auch heute war keine Wolke am Himmel zu sehen. Oben angekommen
wurde uns ein beeindruckendes Panorama geboten. Das Gipfelensemble der Drei Zinnen wurde
gegenüber von der Sonne angestrahlt.
Nach kurzer Zeit erreichten wir die Hahnspielhütte auf 2.200 m. Hier tranken wir einen Kaffee bzw
heiße Schokolade. Dann ging es bergauf weiter. Und der steile Anstieg zur 1. Weltkriegshütte brachte
mich schnell an meine Grenzen. Aus Verfluchen wurde Schimpfen, die Beine wurden müde, die
Pumpe war am Limit. Aber irgendwann hatten wir es geschafft. Hier waren wirklich noch Überreste
aus dem ersten Weltkrieg zu sehen. Hier verlief nämlich ein Teil der Front.
heiße Schokolade. Dann ging es bergauf weiter. Und der steile Anstieg zur 1. Weltkriegshütte brachte
mich schnell an meine Grenzen. Aus Verfluchen wurde Schimpfen, die Beine wurden müde, die
Pumpe war am Limit. Aber irgendwann hatten wir es geschafft. Hier waren wirklich noch Überreste
aus dem ersten Weltkrieg zu sehen. Hier verlief nämlich ein Teil der Front.
Tanja trieb mich weiter zur Silianerhütte auf 2.447 m Höhe. Kurz vor dem Erreichen lasen wir ein Schild,
dass aufgrund von Bauarbeiten nur ein eingeschränkter Betrieb möglich ist. Wir hatten uns auf ein
leckeres Mittagessen gefreut, aber es gab nur Apfelstrudel mit Sahne. Und die letzten Meter zur Hütte
waren bei über 30% Steigung die absolute Qual. Zitat Tanja: “Es war nur eine leichte bis mittelschwere
Wanderroute”.
dass aufgrund von Bauarbeiten nur ein eingeschränkter Betrieb möglich ist. Wir hatten uns auf ein
leckeres Mittagessen gefreut, aber es gab nur Apfelstrudel mit Sahne. Und die letzten Meter zur Hütte
waren bei über 30% Steigung die absolute Qual. Zitat Tanja: “Es war nur eine leichte bis mittelschwere
Wanderroute”.
Zurück ging es zur Hahnspielhütte, wo wir ganz lecker ein Schnitzel und Hirtennudeln aßen. Gesättigt
bestiegen wir die Seilbahn ins Tal. Der Bus war gerade weg als wir aus der Talstation kamen. Also
mussten wir eine halbe Stunde warten.
bestiegen wir die Seilbahn ins Tal. Der Bus war gerade weg als wir aus der Talstation kamen. Also
mussten wir eine halbe Stunde warten.
Ab 19 Uhr gönnten wir uns noch das komplette Wellness Programm des Campingplatzes. Für 16 €
duften wir 1,5 Stunden in den Spa Bereich. Das war Sauna-Hopping pur inkl. Whirlpool. Auflockerung
für die Beine. Tanja war danach fix und alle. Danach ging’s ziemlich schnell in die Koje und ab in schöne
Träume.
duften wir 1,5 Stunden in den Spa Bereich. Das war Sauna-Hopping pur inkl. Whirlpool. Auflockerung
für die Beine. Tanja war danach fix und alle. Danach ging’s ziemlich schnell in die Koje und ab in schöne
Träume.
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| Höhenwanderung auf dem Helm |
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| ... ich konnte nicht mehr ... |
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| Bergbahn Helm |
Tag 12: Di. 25.09.2018
Fischleintal/Nationalpark Drei Zinnen
Strecke: Schmieden/Braies bis Sexten
Entfernung: 30 km
Übernachtung: CaravanPark Sexten
Gebühr: 28 €
Sehenswertes: Drei Zinnen
Aktivitäten: Wanderung durchs Fischleintal im Nationalpark Drei Zinnen, 7,65 km, 2.16 Std., 1.277 kcal
Trotz eisiger Kälte ging es früh weiter. Ziel war Sexten, ein kleiner Ort ganz im Osten Südtirols. Auch
wenn die Bewertungen doch sehr gemischt waren schauten wir uns den Stellplatz im CaravanPark
Sexten an. Und wir wollten hier bleiben. Tini meldete uns an, nachdem wir das Klo entsorgt hatten.
Und dann ging es erstmal in dem Wellnesstempel ausgiebig duschen.
wenn die Bewertungen doch sehr gemischt waren schauten wir uns den Stellplatz im CaravanPark
Sexten an. Und wir wollten hier bleiben. Tini meldete uns an, nachdem wir das Klo entsorgt hatten.
Und dann ging es erstmal in dem Wellnesstempel ausgiebig duschen.
Gegen 11.30 Uhr nahmen wir den Bus ins Fischleintal. Zehn Minuten später setzte uns die freundliche
Busfahrerin am Wanderweg ab. Keine Wolke war am Himmel zu sehen. Die Berggipfel wurden von der
Sonne angestrahlt. Nach nur 40 Minuten gelangten wir zur Talschlusshütte, wo wir eine kurze Rast
machten. Dann ging es steil bergauf. Hier ist im Jahre 2007 ein Felsbrocken in der Größe eines
30stöckigen Hochhauses abgebrochen und hat eine Staubwelle Richtung Moos ausgelöst. Wie durch
ein Wunder ist weder ein Mensch verletzt worden noch ein Auto oder Haus zu Schaden gekommen.
Busfahrerin am Wanderweg ab. Keine Wolke war am Himmel zu sehen. Die Berggipfel wurden von der
Sonne angestrahlt. Nach nur 40 Minuten gelangten wir zur Talschlusshütte, wo wir eine kurze Rast
machten. Dann ging es steil bergauf. Hier ist im Jahre 2007 ein Felsbrocken in der Größe eines
30stöckigen Hochhauses abgebrochen und hat eine Staubwelle Richtung Moos ausgelöst. Wie durch
ein Wunder ist weder ein Mensch verletzt worden noch ein Auto oder Haus zu Schaden gekommen.
Wir entschlossen uns, nicht mehr bis zur nächsten Hütte zu gehen, weil es auch schon relativ spät war.
Außerdem führte der Weg die ganze Zeit im Schatten am Bergmassiv entlang und es war echt kalt.
Stattdessen gingen wir zu Fuß nach Moos und nahmen dort erst den Bus Richtung Stellplatz. Das war
schon faszinierende Natur, die wir die letzten Tage geboten bekamen. Und wir wollen hier noch einen
Tag länger bleiben, um morgen nochmal mit der Seilbahn auf einen Berg zu fahren. Natürlich wollen wir
auch dort wandern!
Außerdem führte der Weg die ganze Zeit im Schatten am Bergmassiv entlang und es war echt kalt.
Stattdessen gingen wir zu Fuß nach Moos und nahmen dort erst den Bus Richtung Stellplatz. Das war
schon faszinierende Natur, die wir die letzten Tage geboten bekamen. Und wir wollen hier noch einen
Tag länger bleiben, um morgen nochmal mit der Seilbahn auf einen Berg zu fahren. Natürlich wollen wir
auch dort wandern!
| Nationalpark Drei Zinnen |
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| Das Fischleintal |
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| Stellplatz CaravanPark Sexten |
Tag 11: Mo. 24.09.2018
Brixen/Bruneck/Pragser Wildsee
Strecke: Seis am Schlern bis Braies
Entfernung: 70 km
Übernachtung: Parkplatz an der Feuerwehr
Gebühr: ---
Sehenswertes: Pragser Wildsee
Aktivitäten: Seeumrundung, 3,57 km, 1.03 Std, 798 kcal
Nachts schüttete es so laut, dass wir uns anschreien mussten. Wetterumschwung. Kälte. Morgens
waren wir überrascht wie frisch es war. Doch die Sonne schien fast wolkenlos vom Himmel.
waren wir überrascht wie frisch es war. Doch die Sonne schien fast wolkenlos vom Himmel.
An der Kreuzung der Hauptstraße fragte ich Tanja mit einer gewissen Vorahnung, ob mit ihrer Ansage
nach links wirklich das echte Links gemeint war. Kurze Zeit später begann das Schicksal seinen Lauf
zu nehmen. Die Straße des Grauens wurde immer schmaler und bergiger. Zuerst war Tanni noch guter
Dinge, dass ihr Handy eine super Nebenstrecke herausgesucht hatte. Beim ersten Mal rückwärts
rangieren schlug ihre Stimmung unter meinen lauten Verfluchungen langsam um. Spätestens als sie
aussteigen musste, um uns an einem parkenden Auto vorbei zu lotsen kullerten die ersten Tränen. Ein
letzter Hang und Karlchen hatte auch dieses Abenteuer gemeistert. Der Schock saß bei uns beiden
noch tief.
nach links wirklich das echte Links gemeint war. Kurze Zeit später begann das Schicksal seinen Lauf
zu nehmen. Die Straße des Grauens wurde immer schmaler und bergiger. Zuerst war Tanni noch guter
Dinge, dass ihr Handy eine super Nebenstrecke herausgesucht hatte. Beim ersten Mal rückwärts
rangieren schlug ihre Stimmung unter meinen lauten Verfluchungen langsam um. Spätestens als sie
aussteigen musste, um uns an einem parkenden Auto vorbei zu lotsen kullerten die ersten Tränen. Ein
letzter Hang und Karlchen hatte auch dieses Abenteuer gemeistert. Der Schock saß bei uns beiden
noch tief.
Erst besichtigten wir das kleine Städtchen Brixen, dann kauften wir Proviant (der Südtiroler Speck sollte
sich später als sooo lecker herausstellen).für die nächsten Tage und dann ging es weiter nach Bruneck.
Dieses Städtchen war ziemlich ähnlich. Auch die Geschäfte waren die gleichen wie in Brixen. Also ging
es weiter mit Ziel Pragser Wildsee. Dort nahm uns ein unfreundlicher Parkwächter um 16.30 Uhr noch
5 € Parkgebühren ab.
sich später als sooo lecker herausstellen).für die nächsten Tage und dann ging es weiter nach Bruneck.
Dieses Städtchen war ziemlich ähnlich. Auch die Geschäfte waren die gleichen wie in Brixen. Also ging
es weiter mit Ziel Pragser Wildsee. Dort nahm uns ein unfreundlicher Parkwächter um 16.30 Uhr noch
5 € Parkgebühren ab.
Kurzentschlossen marschierten wir in einer Stunde um den wunderschönen Bergsee herum. Nur der
Hotelklotz hinten den Bäumen störte diesen idyllischen Anblick. Auf den Fotos sah das Geröll manchmal
aus wie Schnee.
Hotelklotz hinten den Bäumen störte diesen idyllischen Anblick. Auf den Fotos sah das Geröll manchmal
aus wie Schnee.
Und abends kehrten wir beim Huber in Schmieden/Braies ein, wo es ein leckeres Schnitzel mit Pommes
und ein Spiegelei mit Speck und Bratkartoffeln gab. Den Nachtisch beschreiben wir lieber nicht näher.
Bei der Feuerwehr hatten wir unseren Platz für die Nacht bezogen. Hauptsache heute Nacht brennt
es nicht irgendwo in der Umgebung.
und ein Spiegelei mit Speck und Bratkartoffeln gab. Den Nachtisch beschreiben wir lieber nicht näher.
Bei der Feuerwehr hatten wir unseren Platz für die Nacht bezogen. Hauptsache heute Nacht brennt
es nicht irgendwo in der Umgebung.
Die Nacht war schattig. -7°C ließen uns unter unseren Wolldecken bibbern. Das war echt arschkalt da
oben im Alkoven, aber wir haben es überlebt.
oben im Alkoven, aber wir haben es überlebt.
| Brixen |
| Bruneck |
| Pragser Wildsee |
Tag 10: So. 23.09.2018
Seiser Alm
Strecke: keine
Entfernung: ---
Übernachtung: Parkplatz an der Gondel
Gebühr: ---
Sehenswertes: größte Hochalm Europas
Aktivitäten: Höhenwanderung Rundweg Puflatsch, 8,48 km, 3 Stunden
Ein super schöner Tag auf Europas größter Hochalm - der Seiser Alm - geht zu Ende. Schon morgens
gegen 9.00 Uhr nahmen wir die Gondel. Nach 20 Minuten kamen wir auf der wolkenverhangenen Seiser
Alm an. Der von Bergführerin Tini ausgewählte Rundweg Nr. 14 führte entlang der Dreitausender Lang-
und Plattkofel. Langsam klarte das Wetter auf und die Berggipfel erschienen in ihrer atemberaubenden
Pracht. Davor waren unendliche Wiesen mit vereinzelten Holzhütten zu sehen. Ein Bild wie auf einer
Fototapete.
gegen 9.00 Uhr nahmen wir die Gondel. Nach 20 Minuten kamen wir auf der wolkenverhangenen Seiser
Alm an. Der von Bergführerin Tini ausgewählte Rundweg Nr. 14 führte entlang der Dreitausender Lang-
und Plattkofel. Langsam klarte das Wetter auf und die Berggipfel erschienen in ihrer atemberaubenden
Pracht. Davor waren unendliche Wiesen mit vereinzelten Holzhütten zu sehen. Ein Bild wie auf einer
Fototapete.
Mittags kehrten wir in die Arnika Hütte ein. Gulasch und Leberkäse gab es zur Stärkung, dazu ein Radler
und ein Weizen. Und dann ging es weiter. Ich hätte beim steilen Abstieg wieder alles verfluchen können,
denn mir ging die Kraft in den Beinen aus. Meine Knie hielten super durch. Und dann hatten wir es nach
8,5 km endlich geschafft und waren stolz aufeinander.
und ein Weizen. Und dann ging es weiter. Ich hätte beim steilen Abstieg wieder alles verfluchen können,
denn mir ging die Kraft in den Beinen aus. Meine Knie hielten super durch. Und dann hatten wir es nach
8,5 km endlich geschafft und waren stolz aufeinander.
Bei der Bergbahn gab es noch einen letzten Drink bevor es mit der Gondel wieder ins Tal ging. Dort
parkten wir noch um und saßen dann noch über zwei Stunden draußen am WoMo. Bei Aperol und
unserem Prinzen wurden wir beide immer redseliger.
parkten wir noch um und saßen dann noch über zwei Stunden draußen am WoMo. Bei Aperol und
unserem Prinzen wurden wir beide immer redseliger.
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| Stellplatz an der Gondel Seiser Alm |
| Oben auf der Seiser Alm |
| Wanderung Rundweg Puflatsch |
| Panoramablick von der Seiser Alm |
| Verdiente Verschnaufpause |
![]() |
| Mittagessen in der Arnikahütte |
Tag 9: Sa. 22.09.2018
Passerschlucht/Seis am Schlern
Strecke: Dorf Tirol - St. Leonhard - Seis
Entfernung: 90 km
Übernachtung: Parkplatz an der Gondel
Gebühr: ---
Sehenswertes: Passerschlucht mit Wasserfall
Aktivitäten: Wanderung durch die Passerschlucht, 7,85 km, 2,5 Stunden, 1.702 kcal ,Spaziergang durch
Seis am Schlern
Seis am Schlern
Früh brachen wir aus dem Dorf Tirol auf, nachdem wir uns von allen Altlasten befreiten und neues
Frischwasser auftankten.
Frischwasser auftankten.
Unser Ziel St Leonhard erreichten wir schon nach knapp einer Stunde. Unterwegs kaufren wir noch im
Spar ein. Am Fußballplatz parkten wir das WoMo und los ging es.
Spar ein. Am Fußballplatz parkten wir das WoMo und los ging es.
Tolle Natur entlang des Passer erwartete uns. Der Wanderweg war teilweise in den Fels geschlagen,
so dass die Schlucht noch beeindruckender war. Gefühlt ging es nur aufwärts, obwohl es bei der
Beschreibung der Route abwärts hieß. Ich hatte irgendwann einfach keine Kraft mehr und musste rasten.
so dass die Schlucht noch beeindruckender war. Gefühlt ging es nur aufwärts, obwohl es bei der
Beschreibung der Route abwärts hieß. Ich hatte irgendwann einfach keine Kraft mehr und musste rasten.
Wir entschieden uns gegen Bozen und fuhren durch Richtung Seiser Alm. Nur einen Campingplatz
sollte es dort geben. Für 44 € zzgl Kurtaxe hätten wir dort stehen können. Da wir aber den ganzen Tag
wandern wollten, hätten wir davon überhaupt nichts gehabt. Spürnase Martin fand das Basislager der
Gleichgesinnten an der Gondel ganz hinten in der Ecke. Dort standen noch drei weitere WoMos for free.
sollte es dort geben. Für 44 € zzgl Kurtaxe hätten wir dort stehen können. Da wir aber den ganzen Tag
wandern wollten, hätten wir davon überhaupt nichts gehabt. Spürnase Martin fand das Basislager der
Gleichgesinnten an der Gondel ganz hinten in der Ecke. Dort standen noch drei weitere WoMos for free.
| Wanderung in der Passerschlucht |
| Passerschlucht bei St. Leonhard |
| Tinilix |
Tag 8: Fr. 21.09.2018
Stadtbesichtigung Meran/Schloss Tirol
Strecke: keine
Entfernung: ---
Übernachtung: Stellplatz Dorf Tirol
Gebühr: 23 € zzgl 1,25 € Kurtaxe p. P.
Sehenswertes: Dorf Tirol und Meran
Aktivitäten: Stadtbesichtigung Meran, Spaziergang zum Schloss, 6,16 km
Tanni hat einen neuen Freund. Zum Frühstück kam der rot gescheckte Kater wieder vorbei und ließ
sich ordentlich verwöhnen. Kater Carlo schnurrte wie verrückt.
sich ordentlich verwöhnen. Kater Carlo schnurrte wie verrückt.
Mit dem Einzel-Sessellift ging es direkt in die Altstadt von Meran. Die Haupteinkaufsstraße ist eine
Laubengasse mit ziemlich edlen Geschäften und einigen Gastros. Wir entdeckten noch einen langen
Markt mit Lederwaren und Outdoor-Klamotten. Viel mehr hat Meran dann aber auch schon nicht mehr
zu bieten.
Laubengasse mit ziemlich edlen Geschäften und einigen Gastros. Wir entdeckten noch einen langen
Markt mit Lederwaren und Outdoor-Klamotten. Viel mehr hat Meran dann aber auch schon nicht mehr
zu bieten.
Zurück ging es mit dem Sessellift hoch ins Dorf Tirol und dann zum Schloss. Unser favorisierter
Biergarten hatte heute (am Freitag!) Ruhetag. Aber auf dem Weg zum Schloss entdeckten wir ein
anderes nettes Restaurant, wo wir im Anschluss Hirtennudeln und Tomate-Mozzarella speisten.
Biergarten hatte heute (am Freitag!) Ruhetag. Aber auf dem Weg zum Schloss entdeckten wir ein
anderes nettes Restaurant, wo wir im Anschluss Hirtennudeln und Tomate-Mozzarella speisten.
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| Tini und Kater Carlo |
| Die Einkaufsgasse von Meran |
Tag 7: Do. 20.09.2018
Dorf Tirol bei Meran
Strecke: St. Valentin bis Dorf Tirol
Entfernung: 77 km
Übernachtung: Stellplatz Dorf Tirol
Gebühr: 23 € zzgl 1,25 € Kurtaxe p. P.
Sehenswertes: Dorf Tirol und Meran
Aktivitäten: Spaziergang ins Dorf Tirol, 4 km
Nach einem frühen Stop am Delikatessen Markt in St. Valentin kamen wir an unendlichen Apfelbäumen
vorbei: grün, rot und fast schwarz sahen die reifen Äpfel aus. Die Bauern waren fleißig am Ernten.
vorbei: grün, rot und fast schwarz sahen die reifen Äpfel aus. Die Bauern waren fleißig am Ernten.
Um 10.00 Uhr kamen wir schon am ausgewählten Stellplatz an und das war auch gut so. Mitten in
Apfelbaumplantagen liegt dieser Stellplatz oberhalb von Meran im Dorf Tirol. Knapp hinter der Pole
Position bekamen wir einen großzügigen Platz in zweiter Reihe. Auf dem steinigen Untergrund kam
erstmals der Perser von Bördie zum Einsatz. Umgeben von Berggipfeln fanden wir hier die Ruhe,
nach der wir suchten. Und als Toping gab es ein Swimmingpool mit Liegewiese. Bis zum Nachmittag
badeten wir hier meistens in der Sonne bei ca. 26°C und fast wolkenlosem Himmel.
Apfelbaumplantagen liegt dieser Stellplatz oberhalb von Meran im Dorf Tirol. Knapp hinter der Pole
Position bekamen wir einen großzügigen Platz in zweiter Reihe. Auf dem steinigen Untergrund kam
erstmals der Perser von Bördie zum Einsatz. Umgeben von Berggipfeln fanden wir hier die Ruhe,
nach der wir suchten. Und als Toping gab es ein Swimmingpool mit Liegewiese. Bis zum Nachmittag
badeten wir hier meistens in der Sonne bei ca. 26°C und fast wolkenlosem Himmel.
| Das Gold Südtirols: Äpfel |
![]() |
| Bauern beim Apfeltransport |
| Schloss Tirol im Weinberg |
Tag 6: Mi. 19.09.2018
St. Valentin am Reschensee
Strecke: Pettneu bis St. Valentin
Entfernung: 75 km
Übernachtung: Parkplatz neben Talstation
Gebühr: ---
Sehenswertes: Reschensee und versunkenes Dorf, Höhenwanderung
Aktivitäten: Höhenwanderung von Haider Alm zur Schönebener Hütte, 6 km, 2,5 Stunden, 1.150 kcal
Was für eine tolle Wanderung in 2.160 m Höhe? Bei Kaiserwetter sind wir hoch mit der Haider-
Gondelbahn. Und dann ging's los. Ich bin fix und fertig. Über Stock und Stein dauerte unsere Route
knapp 2,5 Stunden bis wir in 6 km Entfernung unser Ziel die Schönebener Hütte erreichten. Wir beide
waren stolz auf uns und die Socken qualmten. Mit dem Linienbus ging es zurück nach St. Valentin.
Gondelbahn. Und dann ging's los. Ich bin fix und fertig. Über Stock und Stein dauerte unsere Route
knapp 2,5 Stunden bis wir in 6 km Entfernung unser Ziel die Schönebener Hütte erreichten. Wir beide
waren stolz auf uns und die Socken qualmten. Mit dem Linienbus ging es zurück nach St. Valentin.
Abends kehrten wir noch in die Pizzeria am Stellplatz ein. Die Stube mit Blick auf einen zum Minigolfplatz
umfunktionierten Tennisplatz machte zuerst keinen besonders guten Eindruck. Nach einem schlechten
Salat folgten aber zwei wirklich leckere Nudelgerichte.
umfunktionierten Tennisplatz machte zuerst keinen besonders guten Eindruck. Nach einem schlechten
Salat folgten aber zwei wirklich leckere Nudelgerichte.
Die Nacht in St. Valentin auf dem Parkplatz war von Milchbauern, Schwertransportern, dröhnenden
Motoren, Strafzetteln und Carabinieri geprägt. Aber zum Glück wurden wir nicht erwischt.
Motoren, Strafzetteln und Carabinieri geprägt. Aber zum Glück wurden wir nicht erwischt.
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| Versunkenes Dorf im Reschensee |
| Wanderung zur Schönebenen Hütte |
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| Blick auf den Reschensee |
![]() |
| Tini aktiv |
Tag 5: Di. 18.09.2018
Pettneu am Arlberg
Strecke: Lindau bis Pettnau
Entfernung: 100 km
Übernachtung: Camping Arlberglife
Gebühr: 24,50 €
Sehenswertes:
Aktivitäten: Spaziergang durch den Ort
Nach Lindau kam der Prinz in Hörbranz, eine Schnapsbrennerei, in der ein feiner Marillenschnaps
gebrannt wird. Zum Glück konnte sich Tini beherrschen und kaufte nur eine große Flasche für unsere
Fahrt.
gebrannt wird. Zum Glück konnte sich Tini beherrschen und kaufte nur eine große Flasche für unsere
Fahrt.
Nach dem Besuch des netten Sportladens an der Hauptstraße fuhren wir die Autobahn Richtung
Innsbruck und durchquerten nach einer Stunde den längsten Tunnel Österreichs, den Arlbergtunnel mit
einer Länge von 13,9 km.
Innsbruck und durchquerten nach einer Stunde den längsten Tunnel Österreichs, den Arlbergtunnel mit
einer Länge von 13,9 km.
Unser Ziel war der Camping ArlbergLife in Pettnau, doch wie kamen wir dorthin? Wir mussten eine nur
2,70 m hohe Unterführung umfahren, denn das WoMo ist 3,05 m hoch. Und das war eine echte
Herausforderung, fast mit streiten. Aber diesmal hatte Martinello den richtigen Plan.
2,70 m hohe Unterführung umfahren, denn das WoMo ist 3,05 m hoch. Und das war eine echte
Herausforderung, fast mit streiten. Aber diesmal hatte Martinello den richtigen Plan.
Im Ort kaufte Tini sich noch Salomon Trailschuhe, damit wir morgen die erste kleine Wanderung machen
können.
können.
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| Prinz Feinbrennerei in Hörbranz |
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| Schnapsfässer der Feinbrennerei Prinz |
![]() |
| Camping ArlbergLife in Pettneu |
![]() |
| Pettneu am Arlberg |
Tag 4: Mo. 17.09.2018
Lindau: Fast wie am Gardasee
Strecke: Ladenburg bis Lindau
Entfernung: 330 km
Übernachtung: Stellplatz Park Camping
Gebühr: 14 €
Sehenswertes: Insel Lindau
Aktivitäten: Radtour nach Lindau 12 km
Nachdem wir bei Aldi für unsere Spaghetti-Pesto eingekauft hatten steuerten wir zielstrebig den Park
Camping an. Den letzten Platz ergatterten wir.
Camping an. Den letzten Platz ergatterten wir.
Tanja gefiel Lindau nicht so gut. Es war ihr zu groß und die Ketten in der Fußgängerzone nervten sie.
Wir tranken noch einen Aperol an einer schäbigen Bude auf der Promenade und gingen dann zu den
Rädern zurück.
Wir tranken noch einen Aperol an einer schäbigen Bude auf der Promenade und gingen dann zu den
Rädern zurück.
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| Lindau Hafeneinfahrt |
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| Am Leuchtturm von Lindau |
Tag 3: So. 16.09.2018
Heidelberg: Grüne Lunge am Neckar
Strecke: Sankt Augustin bis Ladenburg
Entfernung: 220 km
Übernachtung: Stellplatz Ladenburg
Gebühr: 10 €
Sehenswertes: Heidelberg, Ladenburg
Aktivitäten: Radtour nach Heidelberg 20 km, Aufstieg zum Heidelberger Schloss
Das war ein wunderschöner Tag in Heidelberg. Morgens tranken wir noch einen Kaffee bei Katrin und
Kalli in Sankt Augustin und fuhren dann zum Stellplatz nach Ladenburg. Der war fast voll und wir
ergatterten einen der letzten Plätze. Dann ging es mit dem Fahrrad nach Heidelberg. Von der anderen
Uferseite des Neckars bestaunten wir das Schloss auf der Anhöhe. Wir stellten die Fahrräder ab und
maschierten durch die Altstadt. Am Markt stärkten wir uns mit einem Getränk.
Kalli in Sankt Augustin und fuhren dann zum Stellplatz nach Ladenburg. Der war fast voll und wir
ergatterten einen der letzten Plätze. Dann ging es mit dem Fahrrad nach Heidelberg. Von der anderen
Uferseite des Neckars bestaunten wir das Schloss auf der Anhöhe. Wir stellten die Fahrräder ab und
maschierten durch die Altstadt. Am Markt stärkten wir uns mit einem Getränk.
Und danach kraxelten wir die Treppen zum Schloss hoch. Man hatte einen herrlichen Blick über die
Stadt. Es warm und viele Touristen waren hier unterwegs. Beim Abstieg hatten wir nur noch eins im
Sinn: das Essen. Wir wollten uns Gulasch und Schnitzel teilen. Gesagt, getan. Und es war sooo
köstlich.
Stadt. Es warm und viele Touristen waren hier unterwegs. Beim Abstieg hatten wir nur noch eins im
Sinn: das Essen. Wir wollten uns Gulasch und Schnitzel teilen. Gesagt, getan. Und es war sooo
köstlich.
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| Heidelberg Marktplatz |
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| Alte Neckarbrücke in Heidelberg |
Tag 2: Sa. 15.09.2018
Sankt Augustin: Hochzeitsfeier von Katrin und Kalli
Strecke: Neuenkirchen bis Sankt Augustin
Entfernung: 270 km
Übernachtung: Parkplatz Wohngebiet
Gebühr: ---
Sehenswertes: Gartenparty
Tag 1: Fr. 14.09.2018
21.00 Uhr - Los geht's
Strecke: Hamburg bis Neuenkirchen
Entfernung: 200 km
Übernachtung: Gewerbegebiet
Gebühr: ---
Besonderes: Stau bei Bremen 1,5 Stunden
Statistik:
Gefahrene Kilometer: 2.674 km
Anzahl Übernachtungen: 15
davon auf Stell-/Campingplätzen: 9
davon auf freien Plätzen: 6
Wanderungen gesamt: 8
Gewanderte Kilometer: 51,24 km
Nettozeit: 17,05 Std.
Kalorien: 9.829 kcal
Radtouren gesamt: 3
Gefahrene Radkilometer: 57,59 km
Nettozeit: 4,25 Std.
Kalorien: 1.804 kcal========================
ELBA 2017
10.06. - 25.06.2017Bildergalerie Elba
Wieder Zuhause
Kurz hinter Hannover standen wir nochmal im Stau. Trotzdem hatten wir es bis Mittag nach Hause geschafft. Ein ganz toller Urlaub lag hinter uns. Das WoMo hat super durchgehalten, alles hat super geklappt, und wir beide hatten einen super entspannten Sommerurlaub. Am liebsten wären wir umgekehrt und hätten uns das nächste Ziel gesucht. Ab Morgen hat uns der Alltag wieder ...
Letzte Zwischenstation Melsungen
Natürlich hatten wir wieder um München herum Staualarm. Es war heiß und die Kilometer liefen zäh herunter, obwohl Tanja heute in Topform war und einen LKW nach dem anderen überholte. Was war bloß los mit ihr?
Unser Ziel war ein See bei Homberg/Elze südlich von Kassel. Auf der allerletzten Rille rollten wir auf die Agip-Tankstelle an der Autobahnausfahrt. Schwitz, schwitz - geschafft. Plötzlich war es bewölkt und überhaupt kein Badewetter mehr. Also Planänderung und ab in die Fachwerkstadt Melsungen.
Im Melsunger Ratskeller bestellten wir beide ein typisch regionales Gericht: indisches Curry-Huhn. Multikulti ist eben auch schon längst in Nordhessen angekommen. Noch 350 km sind es bis nach Hause ...
Abschied von Elba
Früh morgens gegen 8.00 Uhr rollten wir Richtung Hafen von Portoferraio. Gleich das erste Ticketbüro machte einen seriösen Eindruck und wir buchten mit unserem Discount die Moby-Fähre um 9.30 Uhr (Fährpreis Hin und Rück: 140 €). Am Pier wurden wir sofort auf die Toremar-Fähre gewunken und legten dann schon um 9.00 Uhr ab.
Nach einem kurzen Tankstop ging es auf die Autostrada A12. Über Lucca, Pisa, Florenz, Bologna, Verona fuhren wir dem Brenner entgegen. Tanja hatte immer die wirklich schwierigen Passagen zum Fahren bekommen: Berge, Tunnel, LKW-Kolonnen, schmale zweispurige Autobahnen. Hoch konzentriert, total angespannt, voll verkrampft entschied sie nach dem zweiten Fahrerwechsel, sich dem Tempo der Brummis anzupassen, ob bergauf oder bergab es ging immer hinter demselben LKW hinterher. Ich schaute etwas sparsam begeistert vom Beifahrersitz, hielt mich aber mit meinen Kommentaren etwas zurück. Und dann kam auch noch die Mautstation …
Unser Nachtquartier schlugen wir in Mieders im Stubaital (bei Innsbruck) auf, nachdem wir dort super lecker Schnitzel und Kasspatzle gegessen hatten. Das Feuerwehr-Fest mit Blasmusik traf nicht so ganz unseren Geschmack, deshalb gingen wir früh schlafen. 950 km liegen nämlich noch vor uns.
Ciao La Perla: Barfuß am Strand
Das war eine super schöne Zeit. Bei 30 Grad Luft- und 24 Grad Wassertemperatur lässt sich das in der Vorsaison richtig gut aushalten. Nachts kühlte es auf knapp unter 20 Grad ab, so dass wir ganz gut schlafen konnten. Wir haben die Insel auf unserer Rundtour mit fünf Stationen von allen Seiten erkundet. Und es hatte überall seinen eigenen Reiz. Die Entfernungen waren kurz und wir saßen nie lange im Auto. Genial für die Zeit, die wir hatten.
Ein echter Reisetipp für alle, die auf die Kombination Strand und schicke Örtchen stehen und nicht nur feine Sandstrände suchen. Man soll hier auch toll wandern können, aber wir sind nur viel Fahrrad gefahren. Bis auf Diesel (1,40 € pro Liter) sind die Preise wie bei uns. Für eine Pizza im Restaurant zahlt man nur 8 €.
Unseren letzten Tag auf Elba haben wir überwiegend am Strand und im Wasser verbracht. Abends waren wir noch Pizza essen und schlenderten für ein Eis nochmal in das Örtchen. Lecker! Barfuß ging es am Strand zurück zum WoMo … und wir wären beide gern nochmal reingesprungen!
Procchio: Sonnenuntergang La Perla
Wir entschieden uns gegen die westliche Küstenstraße um den Monte Capanne (1016 m) herum und fuhren von Marina di Campo nach Marciana Marina (bei den ganzen Marinas kommt man irgendwann auch durcheinander). Vor der imposanten Bergkulisse hatte der Ort neben kleinen Läden nette Restaurants und Bars zu bieten. Nach einer eiskalten Soda Limon ging es zurück nach Procchio.
Hier im Norden der Insel war es wie bei unserer Ankunft irgendwie heißer, obwohl der Süden keine 20 km entfernt ist. Ganz einfach war der Stellplatz La Perla zu finden, der sich noch im Bau befindet. Direkt am Sandstrand von Procchio gelegen gibt es hier einen Abschnitt mit Liegen und Sonnenschirmen nur für die Camper. Und Du buchst praktisch ein Gedeck mit, ob Du willst oder nicht.
WoMo eingeparkt, Markise ausgefahren, Fenster aufgerissen, Tisch und Stühle ausgepackt und ab zum Strand auf die Liegen. Mehr haben wir heute nicht erlebt außer eine köstliche Carbonara alla Tanni und dem Naturschauspiel am Himmel. Unserem ersten Sonnenuntergang auf Elba.
Cavoli: Giro d'Elba - Radtour des Grauens
Nach unserem Frühstück bahnte sich eine Ach-Gott-Geschichte an. Ein Baby-Vogel war aus seinem Nest gefallen und rief hilflos nach seiner Mami. Die kam dann auch angeflogen und gab dem Kleinen Anweisungen. Wir stellten ihm noch Wasser hin und mussten dann zu unserem Tourstart.
Wir hatten uns viel vorgenommen an diesem Tag. Unsere Etappe sollte uns über den nächsten Bergkamm in die wunderschöne Bucht von Cavoli führen. Mit gepackten Rucksäcken und Badeschuhen ging es - natürlich wieder in der kochenden Mittagshitze - auf die Räder.
Uns kamen nur professionell gekleidete Rennradfahrer kopfschüttelnd entgegen, als wir an der ersten Steigung auf den niedrigsten Gang unserer klapprigen Drahtesel runterschalteten und uns keuchend den Hang hinauf kämpften. Die, die uns in einem Affentempo bergauf überholten mussten alles E-Bikes gewesen sein. Wir fielen jedenfalls fast vom Radl, weil wir so langsam waren. Aber am Ende erreichten wir die wirklich super schöne Sandbucht von Cavoli und verbrachten dort einen tollen Badetag, auch wenn es sehr voll am Strand war. Wir hatten nur Angst vor dem Rückweg …
Der kleine Vogel schien gerettet als wir wieder beim WoMo waren. Nach einem Sundowner fuhren wir frisch geduscht zum Abendessen in den Hafen von Marina di Campo. Beiden Hintern waren die Strapazen der Bergetappe noch anzuspüren.
Und übrigens: Napoléon war von Ende April 1814 bis Anfang März 1815 nur zehn Monate auf Elba und wählte diesen Rückzugsort freiwillig, um dann in die Schlacht von Waterloo zu ziehen.
Marina di Campo: Scampis & Schaschlikspieße
Neben der Bucht von Lacona gelegen ist Marina di Campo der größte Ferienort auf Elba. Ein relativ breiter Sandstrand zieht sich durch die gesamte Bucht. Schon jetzt war der Strand sehr gut besucht. Und durch die zwei Flugzeuge, die hier täglich landen, erinnert der Ort ein ganz klein wenig an St. Maarten in der Karibik.
Das Grillen war unser Highlight heute. Dafür radelten wir sogar ein zweites Mal zum Supermercato Conad. Mit frischen Scampis, Schaschlikspießen mit Gemüse, Hüftsteak, Oliven, und einem Tomatensalat ließen wir es uns richtig gut gehen und mit einer gekühlten Flasche Weißwein den Abend bei 24 Grad in T-Shirt und kurzer Hose ausklingen, diesmal ohne Mücken.
Capoliveri / Lacona: Wo sind unsere Persos?
Morgens checkten wir reibungslos beim Campingplatz Arrighi aus und es ging weiter ins Bergdorf Capoliveri. Zum Glück war es ein wenig bewölkt, denn wir hatten uns wieder die Mittagszeit für die Besichtigung ausgesucht.
Capoliveri entpuppte sich als ganz süßes Örtchen mit fotogenem Charme. An vielen Ecken blieb Martin stehen, um diese pastellfarbenen Ensembles aus rosa, gelben Mauerwerk in die Kamera einzufangen. Tanja genehmigte sich erstmal einen Aperol Spritz.
Am frühen Nachmittag kamen wir am Stellplatz Orti di Mare in Lacona an. Der etwas alternativ wirkende Bauernhof-Campingplatz machte einen guten Eindruck. Wir mussten eine halbe Stunde auf den Chef warten und aßen erstmal ein Eis aus eigener Produktion. Die Vorfreude auf den langen Sandstrand von Lacona war uns anzuspüren.
Wir bekamen sogar unseren Wunschplatz zugewiesen, doch dann nahm das Unheil seinen Lauf: unsere beiden Personalausweise lagen noch beim Campingplatz in Porto Azzurro. Tanja hatte extra noch vorm Bezahlen darauf hingewiesen und Martin kochte jetzt vor Wut auf sich selbst. Scheiße! Also zurück zum Camping Arrighi.
Der tolle, lange Sandstrand von Lacona war überfüllt und mit Liegen und Sonnenschirmen zugepflastert. Es war Sonntag und sicherlich genossen auch viele Einheimische diesen Tag am Meer. Aber es war uns alles viel zu touristisch und voll, obwohl wir ganz schön im Wasser geplantscht haben.
Porto Azzurro: Das ehemalige Alcatraz Elba's
Nichts ahnend lagen wir nachmittags am Strand der Barbarossa-Bucht und wollten in Ruhe ein bisschen sonnen und baden bis sich vier italienische Damen älteren Semesters nur 60 cm neben uns legten und ohne Punkt und Komma lebhaft offline ihre Erlebnisse teilten. Und der Strand war keineswegs voll. Nur wir kamen jetzt nicht mehr zu Wort.
Heute unvorstellbar, dass das malerische Hafenörtchen Porto Azzurro mit seinen romantischen Gassen einst das italienische Alcatraz war. Die spanische Festung (Forte San Giacomo) ragt hoch über dem Ort hervor und beherbergt noch heute ein Gefängnis.
Am Fuße der Festung führte der Spazierweg vom Campingplatz traumhaft schön durch die Bucht in den Ort. Im Hellen alles wunderschön, im Dunkeln vermutest Du hinter jedem Busch einen Ausbrecher - zumindest in Martin’s blühender Fantasie
Cavo - Porto Azzuro: Stillgelegte Minen und Meloneneis
Beim Frühstück entdeckte Tanja plötzlich eine Schlange, die aus der Steinmauer vor uns auf Beutejagd ging. Nach kurzem Schock folgte das Salami-Brötchen.
Weiter ging es nach Rio Marina, einem kleinen Hafenörtchen, das von Toremar vom Festland angelaufen wird. Auch hier sind die Spuren stillgelegter Industrieanlagen nicht zu übersehen. Die Natur holt sich alles zurück.
Nach nur 18 km endete unsere Tagestour in Porto Azzurro, wo wir uns nach Begutachtung beider Stellplätze für den Campingplatz Arrighi entschieden. Und jetzt geht's mit den Rädern zum Abendmahl ins Örtchen.
Die Sonne ging gerade hinter den Bergen unter als wir den Hafen erreichten. Live-Musik zog uns in eine der vielen Pizzerien. Und die drei Jungs mit ihren Gitarren gaben nach unserem Essen nochmal richtig Gas.
Direkt nach Cappuccino und Aperol Spritz teilten wir uns noch ein Eis. Drei Sorten durften wir uns aussuchen. Zwei waren klar: Pistaccio und Nocciola. Aber wie kann man sich nur Melone auswählen? 😆 … über den kleinen Nachtmarkt ging es durch die schönen Gassen zurück zu unseren Fahrrädern.
Portoferraio - Cavo: SPO auf Elba
Von der Inselhauptstadt Portoferraio zog es uns durch die Berge in den Nordosten nach Cavo. Dort fanden wir noch vor dem Ortseingang den Stellplatz
Auf dem Weg besuchten wir noch das angeblich schönste Bergdorf der Insel: Rio nell’Elba … und es war wirklich ein niedliches Dorf, wo die alten Herren voller Gelassenheit auf dem Kirchplatz im Schatten auf der Bank sitzen und mal schauen was der Tag so bringt. Dieses Fotomotiv kennt jeder. Wir trauten uns nur nicht abzudrücken.
Und dann wartete schon das nächste Highlight auf uns. Vorbei an Rio Marina zur Spaggia di Seregola. Hier kann man mit dem WoMo direkt bis an den Strand fahren. Ein Traumplatz zum Übernachten an einer stillgelegten Mine mit breitem Sandstrand und Bretterbudenstrandbar.
Portoferraio: Parkplatzwächter von Sottobotta
Das war eine aufregende Nacht … ne ne, weil wir frei auf einem Parkplatz standen, der um 19.30 Uhr abgeschlossen werden sollte und wir auf den Parkplatzwächter warteten. Doch es kam keiner mehr.
Gestern badeten wir bei 23 Grad Wassertemperatur das erste Mal im Meer. Großartig! Ohne Badeschuhe war das zwar eine wackelige Angelegenheit, aber trotzdem herrlich.
Jetzt gucken wir uns mal Elba an …
Und dann kam er doch noch: der Parkplatzwächter von Sottobotta machte uns am nächsten Morgen freundlich deutlich, dass wir keine weitere Nacht dort stehen bleiben konnten. Also Planänderung.
Tagsüber badeten wir in der zweiten Bucht (Spaggia di Capo Bianco), ein Steinstrand mit karibisch blauem Wasser. Es war in der Mittagshitze bei über 30 Grad kaum auszuhalten. Am späten Nachmittag parkten wir das WoMo auf einem nah gelegenen öffentlichen Parkplatz um und rollten bergab nach Portoferraio, dort wo Napoléon eine zeitlang lebte.
Der Ort war wirklich sehenswert und hatte viel mehr zu bieten als einen süßen Hafen mit toller Kulisse. Hinter der Häuserfront verbarg sich eine malerische Altstadt mit vielen Restaurants und Cafés. Und natürlich Eisdielen. Wir ließen uns die Pizza in der Pizzeria La Cisterna schmecken und schlenderten durch die Gassen. Und wir Kulturbanausen wußten nicht mal was Napoléon auf Elba wollte. Google weiß alles. 😃
Lucca …
… ist immer eine Zwischenstation wert. Diese süße Altstadt strahlt absolute Lebensart made in Italy aus und hat Flair. Gegen 17 Uhr checkten wir auf dem Stellplatz Il Serchio ein und fuhren dann nach zwei Prosecco und einer frischen Dusche mit dem Fahrrad zur Stadtmauer. Enge Gassen, sehenswerte Fassaden, schicke Läden, und tolle Marktplätze mit Restaurants und Cafés empfingen uns. Und natürlich hatte Tanja längst die Eisdiele ihrer Wahl ausgesucht 😂
Die Lasagne und Spaghetti mit Pesto waren lecker, aber für zwei hungrige Raubtiere, die den ganzen Tag am Steuer saßen viel zu wenig. Hätten wir Parmesan an Bord gehabt, hätten wir uns nachts noch Carbonara alla Tanni gemacht. Wetten?
Anreise
Das war schon ein ganz schön langer Ritt. Samstagabend ging es nach dem Geburtstagsessen von Tanja's Mama auf die Bahn. Total entspannt ohne Stau und LKW’s schafften wir noch 440 km und fanden in Fulda den richtigen Aldi-Parkplatz zum Übernachten. Morgens stellte sich heraus, dass wir direkt vor einem Bäcker standen … alles richtig gemacht. Es ging mit leckeren, frischen Brötchen weiter Richtung Alpen.
Da der San Bernardino-Tunnel gesperrt war, entschieden wir uns für die Brenner-Route. Nach der A7 passierten wir die Alpen entlang der Zugspitze über den Fernpass. Eine traumhaft schöne Strecke, die aber durch die Berge kein Ende zu nehmen schien. Strahlend blauer Himmel begleitete uns bei 28 Grad durch die faszinierende Bergwelt. Die ersten tollen Fotos waren eingefangen. Und dann wurde Martin quarkig. Tanja übernahm das Steuer und schnuckelte uns an Innsbruck vorbei über die italienische Grenze. An der ersten Mautstation herrschte gleich helle Aufregung. Martin lotste Tanja zu einem PKW-Kassenhäuschen und zwischen WoMo und Kantstein waren links und rechts keine 5 cm Platz. Ruhe bewahren, Spiegel einklappen, Fahrerwechsel. Der Mann an der Kasse hielt uns für totale Volldeppen als er uns irgendwann endlich abkassieren konnte. Schöne Anekdote …
Am Abend wurden wir aber mit einem grandiosen Stellplatz in den Tiroler Alpen bei Bozen belohnt. An einem Bauernhof mit Gaststätte, ganz kleinem Kätzchen, Mini-Mini-Esel, Ziegen und Ponys konnten wir nach strapaziöser Anfahrt die totale Ruhe genießen. Als Stadtmensch kennt man das gar nicht mehr. Kein Autogeräusch, nur Vogelgezwitscher und ab und zu das IAIAIA des Esels. Okay wäre da nicht der Kuckuck oder was auch immer gewesen, hätte Martin ganz sicher nicht schon um 6 Uhr diesen Eintrag erstellt ...
Tourdaten
- Fulda: Aldi-Parkplatz (keine Ausstattung, 0 €)
- San Valentino: Stellplatz am Gasthof Unteregger (Dusche, WC, FW, 10 €)
- Lucca: Stellplatz Il Serchio (kompl. Ausstattung, 25 €)
- Portoferraio: Parkplatz (keine Ausstattung, 0 €)
- Portoferraio: öffentlicher Parkplatz (keine Ausstattung, 0 €)
- Cavo: Stellplatz (kompl. Ausstattung, 25 €)
- Porto Azzurro: Campingplatz Arrighi (kompl. Ausstattung, 31 €)
- Porto Azzurro: Campingplatz Arrighi (kompl. Ausstattung, 31 €)
- Lacona: Agricampeggio Orti di Mare (kompl. Ausstattung, 34 €)
- Marina di Campo: Campingplatz La Foce (kompl. Ausstattung, 28,50 €)
- Marina di Campo: Campingplatz La Foce (kompl. Ausstattung, 28,50 €)
- Procchio: Stellplatz La Perla (kompl. Ausstattung inkl..Liegen + Sonnenschirm, 33,50 €)
- Procchio: Stellplatz La Perla (kompl. Ausstattung inkl..Liegen + Sonnenschirm, 33,50 €)
- Mieders: Restaurant Kasermandl (keine Ausstattung, 0 €)
- Melsungen: Stellplatz (keine Ausstattung, 0 €)
Allgemeine Infos zur Insel Elba
Elba ist eine Insel im Mittelmeer und gehört zum Toskanischen Archipel der Region Toskana in Italien (Provinz Livorno). Sie ist knapp zehn Kilometer vom italienischen Festland entfernt.
Heute leben im Winter auf der Insel etwa 32.000 Personen in acht Gemeinden: Portoferraio (Hauptstadt der Insel, mit der Insel Montecristo), Campo nell’Elba (mit Pianosa), Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Rio Marina und Rio nell’Elba.
Elba ist bei einer Küstenlänge von 147 km und einer Oberfläche von 224 km² die drittgrößte Insel Italiens (nach Sizilien und Sardinien).
Die maximale Länge der Insel in Ost-West Richtung beträgt circa 27 km,
während die maximale Entfernung zwischen Nord- und Südküste circa 18 km
beträgt. Ihr höchster Punkt ist mit 1019 m der Monte Capanne. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 15,7 °C.





































































































































Hi Ihr beiden, diese Insel scheint echt eine schöner Fleck Erde zu sein....wenn unser Reismobile auch erstmal in Hamburg angekommen ist, werden wir uns noch mal zusammen setzen müssen.
AntwortenLöschenDetails.....LG Olaf
Jederzeit gern. Wir drücken Euch ganz doll die Daumen, dass Euer Reisemobil rechtzeitig ankommt und Ihr damit pünktlich in den Sommerurlaub starten könnt 👍😀🚙🌞
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