Cyclades (1): Paros
PAROS
Samstag, 24.09.2022 - Kolimbithres/Santa Maria
In Parikia frühstückten wir am Hafen, weil unser Lieblingscafé geschlossen war. Dann ging es an den berühmten Strand Kolimbithres nahe Naoussa. Zwar hatten die Griechen inzwischen jede freie Sandfläche mit Liegen und Sonnenschirmen zugepflastert, trotzdem war der Strand mit seinem glasklaren Wasser und den ausgewaschenen Steinen ein echter Hingucker und sehr fotogen. Das Wasser war erstaunlich kühl. Als es immer voller wurde packten wir unsere Sachen wieder ein.
| Steinstrand Kolimbithres |
Wir wollten noch nach Santa Maria auf die andere Seite von Naoussa. Doch wir verfranzten uns und fanden erst den.richtigen Abzweig nicht. Vorbei am Leuchtturm und Einsiedler-Wohnwagen kamen wir dann doch noch ans Ziel. Der Beach war ganz schön,aber die Strandbetten waren uns zu schicki lucky. In der Fisch-Taverne schlemmten wir einen leckeren Salat mit Saganaki und … Pommes!
| Windmühle unterwegs nach Santa Maria |
Dann ging es zurück nach Parikia. Den Roller mussten wir bis 18 Uhr abgegeben haben. Danach schlenderten wir ein letztes Mal durch die schönen Gassen der Altstadt. Abends wollten wir noch bei Stavros eine Pita essen. Die Falafel waren nicht so lecker. Die Katzen freuten sich darüber.
Freitag, 23.09.2022 - Lefkes/Piso Livadi
Morgens besuchte uns noch der Luchs, der mit unserem süßen Katerchen spielte. Heute stand eine Rollertour über die Insel auf dem Programm. Erstes Ziel war das Bergdorf Lefkes.
In einer Bäckerei kauften wir uns frische Croissants. Dann tranken wir bei Maria einen Kaffee. Die betagte alte Dame schmiß ihr süßes Café fast ganz allein.
| Nettes Café in Lefkes |
Durch die schmalen Gassen von Lefkes fanden wir unendlich viele Fotomotive. Es sah bei strahlend blauen Himmel alles so sauber und geleckt aus, aber total einladend. Ganz unterschiedliche Menschen waren hier unterwegs, viele Franzosen, weniger Deutsche.
| Die Kathedrale von Lefkes |
Danach ging es weiter zum Piso Livadi, wo wir fast schon im Wasser zu Mittag speisten. In dieser Bucht badeten wir auch noch ganz nett.
| Mittag in Piso Livadi |
Den Golden Beach schauten wir uns noch an, den längsten Strand auf Paros. Feiner Sandstrand verleihen ihm seinen Namen. Leider war es hier sehr windig. Es ging weiter nach Aliki, wo wir erst ein bisschen chillten und dann zu Abend in einer der empfohlenen Fisch-Tavernen aßen. Zum Ausklang dieses schönen Tages gab‘s auf unserer Terrasse eine Partie „Nochmal so gut“ und Aktenzeichen XY, weil ein Fall von einem Hamburger handelte. Völlig erschöpft schliefen wir gegen 22 Uhr ein.
Donnerstag, 22.09.2022 - Parikia
Oh die Nacht war unruhig. Morgens regnete es kurz, dann meldete sich der Hahn, und zwischendurch hörte man ein zartes Miau. Tanja war in das freie Bett umgezogen, weil ich mich auf der harten Matratze hin und her wälzte. Ich machte uns erstmal einen Kaffee und Tee. Auf unserer Terrasse besuchten uns gleich vier Miezekatzen und wollten gestreichelt werden. Der kleine freche Kater war besonders süß. Wahrscheinlich gehören sie alle zu unserer Unterkunft.
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| Der "Frechdachs" |
Mit Wanderschuhen und Badesachen im Rucksack ging es zu dem uns empfohlenen Frühstückscafe. Es war bewölkt bei knapp unter 20 Grad. Das Café lag am Rande der Altstadt und war wirklich zauberhaft. Ein Baum spendete den Schatten auf der Terrasse. Es gab selbstgemachte Croissants und frisch gepressten O-Saft. Ganz viele Franzosen waren hier zu Gast. Das Café hatte wirklich Stil.
Anschließend schlenderten wir durch die Gassen der Altstadt. Wir waren begeistert. Überall kleine Läden zum Bummeln, dann ein Eiscafé oder eine Taverne. So früh waren noch nicht so viele Menschen unterwegs. Die Wolken haben sich inzwischen verzogen. Wir gelangten zum Hafen, wo gerade eine riesige Blue Star Ferry anlegte. Dadurch waren hier viele Menschen und ein buntes Getrubel.
Nachdem wir kurz noch zum Marktplatz gingen und den ersten Preis für einen Scooter einholten machten wir uns zu Fuß auf durch die Bucht von Parikia. Es war noch ganz schön windig. Hier stehen nur Häuser mit maximal zwei Stockwerken und dadurch wirkt es nicht so verbaut.
Im Tango Mar tranken wir etwas und badeten das erste Mal ganz schön. Hier war es windgeschützt und das Wasser ganz seicht. Das Wasser war noch relativ warm. Es war einfach herrlich. Dann dackelten wir zur Autovermietung und mieteten uns einen 125 cc Honda Lead, mit dem es nach einer Dusche noch nach Naoussa ging.
Dort war es allerdings noch viel windiger und die Gischt peitschte an die Kaimauer. Wir aßen dort ganz lecker bei Pita Frank und dann ging es schon wieder zurück zum Abschlussdrink in unser Frühstückscafe. Unser erster toller Tag auf Paros lag hinter uns.
Mittwoch, 21.09.2022 - Anreise
Morgens fuhren wir mit Öffis zum Flughafen. Dort war alles wie immer. Viele Menschen, lange Warteschlangen, doch wir waren total rechtzeitig dort und alles war entspannt.
Mit Aegean ging es pünktlich nach Athen und dann mit Propellermaschine weiter nach Paros. Hat alles super geklappt, auch wenn wir abends ganz schön kaputt waren.

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