Garmisch und Füssen

 

Malerisch: Der Eibsee mit Blick auf die Zugspitze

 

01.06.2025 - Garmisch: Partnachklamm

Nach zwei großartigen Tagen in Garmisch-Partenkirchen folgte jetzt der dritte. Nach einem leckeren Frühstück ging es Richtung Skistadion, wo auf der Sprungschanze das alljährliche Neujahrsspringen stattfindet. Die Höhe der Schanze ist sehr beeindruckend und das Skistadion macht einen ehrwürdigen Eindruck. 

 

Skisprungschanze in Garmisch

Dahinter geht ein Fußweg zur Partnachklamm. Am Einstieg befindet sich die Kasse. Erwachsene kosten 10 €. Wir zahlten nur 9 € wegen unserer Gästekarte. An der rauschenden Partnach führte der Uferweg durch Tunnel immer durch einen Zaun gesichert. Die Felswände schossen Meter hoch empor. Aus dem Fels tropfte Wasser. Es war feucht und klamm. Wir fanden es trotz der vielen Menschen sehr cool und faszinierend. Am Ende war wieder ein Drehkreuz. 

Die Partnachklamm bei Garmisch



Danach führte uns der Weg hoch auf die Kaiserschmarrn-Alm, wo wir uns gleich eine Portion für zwei Personen ohne Rosinen bestellten. Mein erster Kaiserschmarrn in meinem Leben. Dazu gab es natürlich noch ein Helles. Dann ging es über Stock und Stein und über die Eiserne Brücke zurück zu unseren Fahrrädern. 

Hier gab's den leckersten: Kaiserschmarrn-Alm

Aber damit nicht genug: Es ging fast an Karlchen vorbei zu den Kuhfluchtwasserfällen bei Farchant. Eine wunderschöne Landschaft erwartete uns. Wir mussten noch einen steilen Weg bergauf gehen, um die Wasserfälle zu sehen. Oben war eine kleine Aussichtsplattform aus Holz errichtet. Dort schossen wir noch ein paar Fotos, bevor es auf den Rückweg ging. Als wir an dem Kneipp-Becken vorbeikamen, zogen wir unsere Wanderschuhe und Socken aus, um durch das arschkalte Wasser zu stapfen. Und dann ging es endlich zum WoMo zurück, denn schließlich wollten wir noch lecker grillen! 


Es war so schön warm, dass wir bis 22 Uhr im Shirt und kurzer Hose draußen sitzen konnten. Am nächsten Tag sollte das Wetter schlechter werden. Mal schauen … 



31.05.2025 - Garmisch: Hoch auf den Wank

Tanja hatte Geburtstag und freute sich über die schönen Geschenke. Nach dem Frühstück ging es zur Wankbahn, um mit der Seilbahn auf den Wank zu fahren. 20 Minuten dauerte die Fahrt bis zur Bergstation. Oben hatten wir einen grandiosen Ausblick auf die Alp- und Zugspitze.

Fährt auf 1.780 m hoch: Die Wankbahn

Nach kurzer Orientierung tranken wir ein Radler auf der Almterrasse. Dazu gab es ein Schnitzel-Semmel. Lecker. Auf 1.780 m waren wir hier oben. Wir unternahmen eine kurze Wanderung über dieses Hochplateau und genossen die Sonne in vollen Zügen. Es war einfach herrlich im T-Shirt und kurzer Hose hier zu wandern. Die klare Sicht auf die umliegenden Berge war total beeindruckend. Auf der Sonnenalm ließen wir die Zeit hier oben ausklingen. Dann fuhren wir mit der Seilbahn wieder runter. 

Super Ausblick auf die Zugspitze

Nach einem kurzen Einkauf mit unseren Fahrrädern bei hagebaumarkt und Lidl, nahmen wir noch einen Drink bei Karlchen und fuhren dann zum Essen ins Gasthaus „Zur Schranne“. Dort speisten wir sehr lecker im Biergarten. Tanja wählte Spargel mit Schnitzel und für mich gab es natürlich ein Jägerschnitzel! 



30.05.2025 - Garmisch: Radtour Eibsee 

Zielstrebig steuerten wir den Stellplatz an der Wankbahn in Garmisch an, ein großer Parkplatz an der Talstation, der für ca. 80 Mobile hergerichtet war inkl. Duschen, Toiletten und Entsorgung. Auch hier kostete die Übernachtung 29 € inklusive Kurtaxe. 


Die Sonne strahlte an diesem Morgen wunderschön. Und auch hier verließen die ersten WoMos den Platz, so dass unsere Taktik aufging. Wir wechselten nochmals den Platz, weil wir Strom für unsere E-Bikes benötigen. Stühle raus, Kaffee und Tee kochen, das Leben genießen! Es war noch früh sonst wäre hier schon der erste Aperol getrunken worden. 


Vormittags machten wir uns auf zu einer Radtour zum wunderschönen Eibsee. Ein super schöner Radweg führte direkt an den Gleisen der Zugspitzbahn entlang. Mit Zwischenstopp in Hammersbach, wo wir einen Aperol Spritz tranken ging es weiter nach Grainau. Das Dörfchen strahlte etwas Einladendes aus. Am liebsten hätte man sich über hingesetzt und ein kühles Helles getrunken. 

Hammerbacher Hütt'n

Hinter Grainau führte eine relativ steile Straße zum Eibsee. Wir bogen aber auf dem Fußweg ab, der nicht flacher war. Trotz Turbo drehten unsere Räder ab und zu mal durch. Das war ein ganz schön strapaziöser Aufstieg. Wir stellten unsere Fahrräder zu den Motorrädern und machten uns auf den 7,5 km langen Rundweg. Das Wasser war echt der Hammer! Türkisfarben leuchtete es bei diesem herrlichen Wetter. Obwohl hier wirklich Massenauflauf war konnten wir den Ausblick auf die Berge genießen. Die kleinen Inseln vor dem Bergpanorama waren der absolute Eycatcher. Es sah aus wie eine Fototapete. Aber wir waren dann auch froh als wir wieder bei den Rädern waren. Vorher gab es noch ein Radler mit Pommes. Und ließ ich mich mit über 70 km/h den Berg runter rollen.

Toller Radweg Richtung Grainau

Eibsee mit Zugspitze im Hintergrund

Türkises Wasser des Eibsees

Keine Ahnung was für Pollen am Stellplatz unterwegs waren, aber plötzlich musste ich ständig niesen und zeigte allergische Reaktionen. Ich war noch nie allergisch. Sehr komisch was im Alter so passiert. 



29.05.2025 - Füssen (Vatertag)

Die Nacht war früh vorbei, aber wir hatten sechs Stunden geschlafen. Gegen kurz vor 6 Uhr brachen wir auf und erreichten den Stellplatz in Füssen schon gegen 10.30 Uhr. Das war natürlich echt cool und wir konnten uns einen von zehn freien Plätzen aussuchen. Unsere Taktik ging voll auf.


Wir radelten los Richtung Schloss Neuschwanstein. Ab Oberschwangau hätten wir die Räder stehen lassen müssen, um zum Schloss zu wandern. Das ersparten wir uns und erwiesen uns mal wieder als echte Kulturbanausen. Nach ein paar Fotos aus der Ferne fanden wir schnell einen einladenden Biergarten, wo wir gleich ein Bier und ne Pommes bekamen. Die Männer waren hier noch nicht ganz so betrunken.

Fahrradfahrerin Tanja vor Schloss Neuschwanstein

Das erste Helle in einem Biergarten bei Füssen

Danach ging es nach Füssen in die Altstadt. Hier war viel los. Viele Touristen waren unterwegs. Es war angenehm warm, aber bedeckt. Nach einem Eis machten wir uns dann auf den Rückweg. 


Natürlich war der Stellplatz inzwischen bumsvoll. Auch neben uns hatte sich noch ein WoMo hingestellt. Die Plätze waren hier sehr eng, so dass man nicht viel Platz für Tisch und Stühle hatte. 


Abends gingen wir im Restaurant am Stellplatz essen. Diese bayerische Hütte zog uns an. Auch wenn der Terrassenbereich noch gar nicht bewirtschaftet wurde, wollten wir unbedingt draußen sitzen. Das Essen war lecker und das Bier (Hacker Pschorr) schmeckte köstlich. Das war ein super schöner erster Urlaubstag. 



28.05.2025 - Los geht’s in die Berge

15.30 Uhr: Feierabend. Das WoMo war gepackt, unsere E-Bikes waren auch schon auf dem Träger. Ich sammelte Tanja am Berliner Tor ein und ab ging es auf die Autobahn. Um Hamburg herum war natürlich wieder eine Menge los, aber dann entspannte sich der Verkehr etwas. Kurz hinter Hannover gerieten wir in einen kurzen Stau, aber der löste sich schnell auf. 


Wir übernachteten neben einem Sportplatz in Künzell bei Fulda. Hier war sogar ein Globus Baumarkt mit 24/7 Automaten-Tankstelle. Für 1,46 €/Liter tankten wir nochmal voll. 

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