Cyclades (3): Milos
MILOS
Freitag, 30.09.2022 - Südroute Milos
Nach dem Frühstück kippte uns der Roller vorm Hotel kurz um. Natürlich sah man einzelne Schrammen und der linke Spiegel löste sich. Beach-Hopping war heute angesagt. Vier Strände wollten wir uns ansehen. An einem Strand soll es sogar heiße Quellen geben.
Am ersten Strand von Provatas waren wir die Ersten. Ein feinsandiger Strand mit seichtem Wasser lag vor uns. Nur die Baywatch-Nixe war vor uns da. Das Wasser war herrlich glasklar - ein Traum. Das Drumherum war nicht spektakulär, aber es war trotzdem ein sehr schöner Strand.
Es ging weiter zum Hammerstrand von Firiplaka. Hier war die Kulisse einzigartig. Bunte Felswände schmückten diesen Strand. Und dann stand dort noch ein einzelner Karstfelsen - sehr fotogen. Hier badeten wir etwas länger. Das Wasser war vorn etwas milchig, aber dann wieder glasklar. Der Untergrund war feinsandig.
Das Highlight sollte der Palechori-Strand mit den Hot Springs werden, doch das war er nicht. Hier wollten wir zu Mittag essen, doch die Kellner in ihren Gewändern schreckten uns ab. Also wählten wir das Restaurant auf der anderen Seite aus. Obwohl wir nach einem Salat und Pommes noch viel im Wasser planschten spürten wir keine heißen Quellen.
Wir waren an diesem Tag etwas zu lange in der Sonne. Wir fuhren deshalb schon um 16.30 Uhr wieder zu unserer Unterkunft, tankten unterwegs noch, und gönnten uns noch einen frischen Obstsaft. Am Abend gingen wir in Adamas essen. Es gab Meatballs und Nudeln überbacken.
Donnerstag, 29.09.2022 - Nordroute Milos
Wir mieteten uns wieder einen 125 ccm Roller, diesmal einen taiwanischen Sym. Erstes Ziel war der nicht weit entfernte Mondlandschaftsstrand von Sarakiniko. Es war noch recht früh am Morgen und der Strand noch nicht so voll. Weißer ausgewaschener Kalkfelsen mit blauem Himmel ist natürlich super sexy. Und wenn dann noch ein Segelboot als Motiv dient, dann ist die Fotokulisse perfekt. Wir badeten hier und ließen uns die Hornhaut von den Fischen abknispeln. Langsam füllte sich der Strand, deshalb brachen wir auch wieder auf.
Donnerstag, 29.09.2022 - Nordroute Milos
Wir mieteten uns wieder einen 125 ccm Roller, diesmal einen taiwanischen Sym. Erstes Ziel war der nicht weit entfernte Mondlandschaftsstrand von Sarakiniko. Es war noch recht früh am Morgen und der Strand noch nicht so voll. Weißer ausgewaschener Kalkfelsen mit blauem Himmel ist natürlich super sexy. Und wenn dann noch ein Segelboot als Motiv dient, dann ist die Fotokulisse perfekt. Wir badeten hier und ließen uns die Hornhaut von den Fischen abknispeln. Langsam füllte sich der Strand, deshalb brachen wir auch wieder auf.
Wir fuhren die Küstenstraße Richtung Appolonia. Wir wollten zum bunten Strand von Vaudia. Direkt hinter einem riesigen Bergabbaugebiet lag dieser schöne Steinstrand. Hier hätten unsere Badeschuhe zum Einsatz kommen können. Hätten …
| Schöner Steinstrand vor Bergwerk im Hintergrund |
Mittags aßen wir in Pollonia einen Tzaziki mit Brot für 8 € und dachten darüber nach wie verkommen die Preise geworden sind. Früher hast Du den Tzaziki für 2,50 DM bekommen. Jetzt entwickelt sich alles in Richtung Schick und das ist nicht unser.
| Traumhaftes Wasser |
| Fischerdorf Madraika |
Nach dem Fischerdorf Madraika ging es zum Firopotamos Beach. Hier pulsierte das Leben. Kleiner Strand, kleine Strandbar, bisschen Mukke, tolle Kulisse, super Wasser. Hier blieben wir gern noch etwas länger. Die Touris, die die Studios am Strand gemietet hatten durften zurecht etwas genervt von den Tagestouris gewesen sein. Irgendwie hatte das ein bisschen Ibiza-Flair von früher.
Am Ende des Tages besuchten wir noch das Fischerdorf Klima. Hier standen die alten Fischerbootgaragen in bunter Pracht. Das war wirklich sehenswert schön.
| Fischerbootsgaragen in Klima |
Mittwoch, 28.09.2022 - Fähre nach Milos
Endlich hatte ich mich mit Ibuprofen gedoped fast neun Stunden geschlafen. Und es ging mir auch sonst besser. Tanja hatte am Abend noch leichtes Fieber bekommen, aber auch das war schon wieder weg - zum Glück.
Mit dem Roller brachten wir unsere Rucksäcke in ein Café nahe des Hafens. Dann gab ich den Roller zurück. Zwei junge Kätzchen leisteten uns beim Frühstück Gesellschaft. Die Fähre kam etwas früher als erwartet und war diesmal ganz leer.
Nach 2 Stunden kamen wir auf Milos an. Hier war es nochmal spürbar wärmer. Wir fanden unsere Unterkunft problemlos und machten uns dann auf zum Stadtstrand von Adamas. Trotz Wind war das Wasser angenehm warm und wir konnten toll baden. Auf dem Rückweg zur Unterkunft gingen wir noch was leckeres essen. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass die Menschen hier nach langer Saison von den Touristen schon genervt sind. Die Bedienung war echt muffelig und unfreundlich.
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