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Es werden Posts vom Januar, 2024 angezeigt.

 FAZIT nach 30 Tagen Peru und Bolivien

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Man darf schon nicht zart besaitet oder zimperlich sein, wenn man so reist wie wir, aber genau das macht es ja gerade aus. Wir wollen das Land und die Menschen kennen lernen, auch wenn wir ihre Sprache nicht ganz verstehen. Da ist manchmal das Wasser in der Dusche nicht warm oder das eine Licht funktioniert nicht. Darüber darf man sich hier nicht aufregen.  Bisher haben wir viele nette Menschen getroffen. Ihre Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit schätzen wir sehr. Die Peruaner sind etwas offener als die Bolivianer. Das Essen ist für uns echt zum Problem geworden. Es gibt leckere einheimische Gerichte wie Lomo Saltado oder Trucha, die Lachsforelle aus dem Titicacasee. Pizza und Burger bekommst Du meist auch noch. Es wimmelt hier von Pollerias, Hähnchen-Imbissen . Einige versuchen sich an Pasta mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Manchmal wird noch Mexican Food angeboten.  Den Verkehr und die Abgase empfinden wir als sehr kritisch. In einigen Orten sind sogar Motorbikes...

Bolivien: Titicacasee mit Isla del Sol

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Weil wir nichts Schönes über den peruanischen Ort Puno am Titicacasee gelesen hatten machten wir kurzerhand einen Abstecher nach Bolivien. Der Name des Ortes klang verlockend: Copacabana. Hier fanden wir Ruhe und Entspannung. Drei Tage buchten wir uns in einem Hotel ein. Danach ging es mit dem Boot für zwei Tage auf die Sonneninsel Isla del Sol. Der Trail vom Norden nach Süden war eines unserer bisherigen Highlights.  Die Bolivianer haben wir als freundliche Menschen empfunden, die manchmal noch etwas zurückhaltend und schüchtern auf uns wirken. Trotz Sprachbarrieren haben wir die meisten Begegnungen verstanden und konnten immer deutlich machen, was wir wollten.  Der Titicacasee ist riesengroß und wirkt wie ein Meer. Am Rande thront die mächtige Cordillera Real, eine Gebirgskette mit über 6.000 m Riesen. Die weiteren Berge um den See wirken wie Hügel, dabei vergisst man aber, dass man sich bereits auf 3.800 m befindet. Das merkt man natürlich auch beim Wandern, wo uns ganz oft...

 Arequipa und der Colca-Canyon

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Areq uipa - die weiße Stadt ist mit etwas über einer Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Perus und liegt auf 2.300 m Höhe im Süden des Landes. Das historische Zentrum zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele Gebäude sind aus weißem Vulkangestein (dem sog. Sillar) im Kolonialstil erbaut worden. Umgeben wird die Stadt von den drei Vulkanen Misti (5.822 m), Chachani (6.057 m) und Pichu Pichu (5.665 m). Der letzte große Ausbruch liegt schon 240 Jahre zurück.  Unsere Unterkunft befindet sich hinter dem Kloster Santa Catalina nur sieben Gehminuten vom Plaza de Armas entfernt. Auch nach drei Tagen fühlen wir uns wohl und sicher hier. Viele nette und stylische Bars und Bistros sind fußläufig erreichbar. Hier wird weniger gehupt und gebettelt, und es fahren teurere Autos auf den Straßen. Auffällig ist, dass hier so gut wie niemand auf der Straße raucht.  Nach vier Nächten machen wir uns nun auf zum Colca-Canyon. Die Fahrt führt über den Patapampa-Pass in 4.910 m Höhe und dauert bis z...

Wüstenregion Paracas und Ica/Huacachina

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Sanddünen so weit das Auge reicht, unendliche Weite, spektakuläre Aussichtspunkte, tolle feinsandige Strände und unglaublich viele Vögel. Das alles bietet der Nationalpark Paracas. Wir sind dort mit dem Roller durchgefahren und konnten so anhalten wann immer wir wollten. Leider blieb uns die Bootstour trotz dreier Anläufe verwehrt. Das Wetter draußen auf dem Meer war anscheinend zu schlecht.  Nach drei Nächten in Paracas ging es weiter Richtung Süden nach Ica nahe der Oase Huacachina. 100 m hohe Sanddünen umfassen diese Oase mit See. Früher war es ein Heilbad für betuchte Peruaner aus Lima. Heute zählt es zu den bedeutendsten Landkulturgütern. Der See wird durch einen unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist. Aufgrund des gestiegenen Tourismus muss der See zusätzlich mit Wasser durch angelegte Rohre befüllt werden.  Reisetagebuch Südamerika 2024

Lima: Megametropole am Pazifik

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Mit knapp 10 Millionen Einwohnern gehört die Hauptstadt Perus zu den größten Städten Südamerikas. Unser Appartement liegt im 10. Stock eines bewachten Hochhauses mitten im netten Stadtviertel Miraflores direkt gegenüber des Casinos Atlantic City. An die schwülen 24 Grad Außentemperatur mussten wir uns kurz gewöhnen. Zum historischen Zentrum sind es von hier ca 8 km. Der Metropolitan Bus fährt alle 3 Minuten. Die Busstation ist nur 600 m entfernt.  Natürlich müssen wir erstmal ein Gefühl für Land und Leute bekommen. Wir fühlen uns hier überhaupt nicht unsicher, wenn uns auch die ganzen Sicherheitsleute und schweren Rollgitter vor den Geschäften zu denken geben. Noch sind wir sehr vorsichtig, aber keineswegs ängstlich unterwegs.  Den ersten Tag besuchten wir das historische Zentrum von Lima. Der Präsidentenpalast und die Catedral de Lima im Kolonialstil sind schon sehr beeindruckend. Überall begegneten uns hier schwer bewaffnete Polizisten. Am zweiten Tag war das Künstlerviertel...