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Es werden Posts vom Januar, 2021 angezeigt.

Wanderung 24: Harburger Berge

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Was für eine tolle Winterlandschaft? Wir starteten unsere Wandertour auf dem Parkplatz des Wildparks Schwarze Berge bei -4,5°C. Der Wind pfiff uns hier ganz schön um die Ohren. Hier lag noch mehr Schnee als bei uns. Obwohl der Parkplatz schon gut gefüllt war, trafen wir auf den Wanderwegen manchmal lange Zeit keinen Menschen. Aber hier waren wieder viele MB-Fahrradfahrer unterwegs, die sich lebenmütig die Hänge hinunterstürzten. Wahnsinn!  Unser Weg führte uns vorbei an verschneiten Tannen und immer wieder schien die Sonne durch die Bäume hindurch. Auf und ab ging es. Man konnte glauben, dass wir irgendwo in den Bergen wandern waren. An die Großstadt erinnerte hier nur ganz wenig.  So kamen wir auch an dem höchsten Punkt Hamburgs (Hasselbrack, 116m) vorbei. Hier konnte man sich sogar in ein Gipfelbuch eintragen. Und hier versammelten sich mit uns knapp 10 andere Menschen. Alle waren fröhlich und der Schnee schien den Menschen ein Lächeln auf den Lippen ...

Wanderung 23: Moorbek, Bocksberg, Bredsche

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Was für ein zauberhafter Wintertag? Winterwonderland! Am Freitagnachmittag hatte es ordentlich geschneit und blieb bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt auch liegen. Es waren keine 10 cm Neuschnee, aber alles war irgendwie plötzlich gepuderzuckert.  Und dann zogen an diesem Samstagmorgen die Wolken weg und der Himmel strahlte im tiefen Blau. Wunderschön. Wir waren zwischen Ammersbek und Ahrensburg unterwegs und parkten unser Auto am Bio-Hofladen des Gutes Wulfsdorf. Dort kauften wir noch vor unserer Tour zwei Dinkel-Berliner und marschierten los. Entlang der Moorbek führte uns unser Weg durch verschneiten Wald und an Pferdekoppeln vorbei zum Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor.  Der kleine Bach Moorbek ging irgendwann in die Lottbek über und staute sich dann im Lottbeker Teich. Hier war wirklich eine Menge los. Viele Familien mit Kindern waren mit Schlitten unterwegs und suchten nach einem seichten Rodelhang. Die Sonne schien uns auch während unser...

Wanderung 22: Hahnheide

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Es regnete an diesem Sonntag. Dann ging es wieder über in Schneeregen. Nicht unbedingt einladende Bedingungen für Aktivitäten im Freien. Doch es zog uns trotzdem nach draußen.  Und wir waren doch mächtig überrascht als wir auf den Wanderparkplatz in Hamfelde rollten. Der Parkplatz war so gut wie voll. Und das bei diesem miesen Wetter. Das hätten wir nicht gedacht. Immer noch nieselte es und schon im Auto fragten wir uns wahrscheinlich beide, warum wir an diesem trüben Sonntagmittag nicht auf der Couch geblieben sind. Doch bekanntlich ist alles nur eine Frage der richtigen Klamotten. Wir waren sehr gut vorbereitet und liefen in Regenjacke über der Daunenjacke und Kapuze über der Mütze los. Und es machte uns gar nichts mehr aus. Wir hatten wieder mal die richtige Entscheidung getroffen. Die vielen Menschen verteilten sich hier sehr gut auf die vielen Wege. Wir liefen hier durch Mischwald. Die Wege waren super zu gehen und nicht zu matschig. Überall lagen am Wegesrand wieder gefällte ...

Wanderung 21: Reinbek/Billetal

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An diesem Samstag hatte die Sonne eine faire Chance. Es war bewölkt und trist, ein typischer Wintertag in Hamburg. Die Woche war stressig und ich war mal wieder kaum draußen. Fünf Tage Homeoffice zehren an meinen Nerven. Montag geht's wieder ins Büro. Wir fuhren mit dem Auto zum Reinbeker Schloss und parkten dort. Von dort starteten wir unsere Wandertour. Es ging erst parallel zu den Gleisen bis wir die zweite Unterführung nahmen und in das Naturschutzgebiet Billetal gelangten. Hier fließt die Bille mittendurch und es waren wieder nur ganz wenige Menschen hier unterwegs. An einer Ufermündung mit Picknick-Möglichkeit rastete gerade eine Familie. Es ging immer weiter an der Bille entlang. Die Sonne bahnte sich langsam ihren Weg durch die Wolken.  Über eine Brücke kamen wir erst durch die Wolfsschlucht und dann in ein wirklich elitäres Wohngebiet. Hier standen die absoluten Top-Villen mit riesigen Grundstücken rum. Überall waren Schilder aufgestellt mit 24x7 al...

Wanderung 20: Drüsensee

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An diesem bitterkalten Sonntag zog es uns an die Lauenburgische Seenplatte zum Drüsensee. Der Waldsee liegt nur 4 km von Mölln entfernt und schließt sich direkt an das Naturschutzgebiet Hellbachtal an. Er ist nur ca. 2,7 km lang und maximal 450 m breit. Die maximale Tiefe liegt bei 8 m und gespeist wird das Gewässer vom Hellbach, der sein Wasser vom Sarnekower See bei Gudow bekommt. In der Mitte des Sees befindet sich eine kleine und unbewohnte Insel, die Bismarckinsel. Am Drüsensee ist Lothar's Angelverein zu Hause und unterhält hier eine kleine Hütte direkt am Ufer. Wir parkten unser Auto zwischen Mölln und Lehmrade auf dem Wanderparkplatz Lütauer See. Von dort ging es am Westufer direkt am See entlang. Der Weg lag herrlich in der Sonne, die noch nicht viel Kraft hatte. Die Wasseroberfläche war ganz leicht angefroren. Wir waren dick angezogen und hatten sogar neben unserer Thermoskanne voller Tee ein paar selbstgemachte Frikadellen vom Vortag mit im Gepäck. ...

Wanderung 19: Mönchteich

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Zwischen dem Großensee und dem Lütjensee liegt der Mönchteich. Schon zu meinen Schulzeiten hatte dieser See ein ganz besonderes Image: hier traf man sich nicht als Normalo, hier wurde Gras geraucht und nackt gebadet. Vielleicht war genau das der Grund, warum ich als artiger Schüler so wenig hier war.  Kurz hinter dem Ortsausgangsschild "Großensee" in Richtung Trittau bogen wir die Hauptstraße nach links ab. Hier waren nur noch Weiden auf der einen und Einzelhäuser auf der anderen Seite dieses unasphaltierten Weges. Schon sehr bald ging es in den Wald hinein. Hier parkten wir einfach am Wegesrand.  Mit unserer Wander-App Komoot hatten wir alles, um die Natur zu erleben. Und vor allem hatten wir immer Orientierung, auch in Wäldern wo alles gleich aussieht. Der Mönchteich ist nur 2,9 m tief und wird von der Stenzenbek - einem künstlichen Durchstich südlich der Gaststätte Schleushörn - mit dem Wasser des Großensees gespeist.  Durch den Wald erreichten ...