Corsica 2023 (3/5): Von L'ile Rousse bis Porto

23.09.2023 - La Scandola bis Porto
Nach dem Frühstück machten wir Karlchen klar und bezahlten. Tatsächlich wurden uns noch 30% Rabatt gewährt, so dass eine Nacht nur 24 € kostete. Es ging dann zum Supermarkt E.Leclerc nach L‘ile Rousse. Da stimmten tatsächlich die Preise noch und wir bekamen viel mehr für 43 €.

Unser Plan war der Besuch der Bergdörfer Pigna und St. Antonino. Pigna war ein Künstlerdorf und bekannt für den Bau traditioneller Musikinstrumente. Hier finden auch Konzerte statt. Der kleine Marktplatz mit der Kapelle und die schmalen Gassen haben uns gut gefallen. 
 
Künstler-Bergdorf Pigna

 

Auch St. Antonino war ganz nett, aber unspektakulär. Den Bezahlparkplatz hätten sie sich auch sparen können. Von weitem sah das Dorf auf dem Hügel total schick aus.

Bei Galeria machten wir eine längere Rast und schmierten uns Baguette mit Schinken. Hier peitschten die Wellen an die rauhe Küste und die Felsen leuchteten rot im Sonnenlicht. Wir standen direkt an der Fangomündung. Der Fluss wurde nur noch durch Meerwasser gespeist. Der Strand hatte eine unendliche Weite und schimmerte rot und braun. Wirklich tolle Kulisse für Fotos. 
 
Tolle Farben im Sonnenlicht

Fangomündung

 

Fahren wir jetzt noch weiter zum Plage de Bussaglia bei Porto? Dort konnte man ja immer super stehen. Und wir fuhren noch los. 45 km kurvenreiche Straße durch La Scandola lagen vor uns. Auch wenn die Straßen gut ausgebaut sind war es doch wirklich anspruchsvoll. Und dann am Ziel angekommen waren dort Höhenbegrenzungen für Wohnmobile. So ein Scheiß. Wir waren enttäuscht, ich war enttäuscht! In der Bucht von Carlos konnte man nicht mehr wild campen.

Also fuhren wir auf den Camping Municipal nach Porto, kochten noch lecker ein Curry, und planten unsere nächste Tour.


22.09.2023 - Calvi
Es war warm, aber bewölkt und windig. Es sollte sogar noch regnen. Mit der Klapperbahn fuhren wir für 12 € pro Person nach Calvi und zurück. Die Haltestelle war direkt vor unserem Camping und alle zwei Stunden fuhr dieses Schmuckstück aus den 1970er Jahren. 40 Minuten dauerte die Fahrt nach Calvi und führte an einigen wunderschönen Stränden entlang.
 
Mitten in Calvi-Altstadt

Blick von der Zitadelle

 

Der Zug hält einen Steinwurf entfernt von der City. Wir schlenderten durch die Gassen und guckten sogar in ein paar Geschäfte rein. Oben auf der Festung verspeisten wir noch eine gemeinsame Diavolo-Pizza. Da saßen wir ganz nett als es etwas doller regnete. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis am Hafen, bevor es dann wieder zur Bahnstation ging. Pünktlich um kurz vor 15 Uhr fuhr die Bimmelbahn dann los. Leider war es immer noch kein Strandwetter, so dass wir erstmal zum WoMo zurück gingen. 
 
Der Bahnof von Calvi

 

Abends erlebten wir dann den ersehnten Sonnenuntergang in voller Pracht und mit tollen Fotos.
 
Traumhaft schöner Sonnenuntergang am Plage de Bodri

 


21.09.2023 - Corbara bei L‘ile Rousse
Wir frühstückten noch ganz lecker auf einer Mauer am Cap Corse und ließen dann das Cap und St. Florent hinter uns, um in die Steinwüste einzutauchen. Hier verdiente man mal sein Geld mit Mandelernte und Olivenöl. Kurzer Fotostopp und dann ging es auch schon weiter.

Kurz vor L‘ile Rousse fanden wir einen etwas größeren Spar Markt, wo wir einkauften. Über die Preise waren wir schon ein wenig erstaunt. Wir werden mal beobachten, ob das hier überall so ist. Für zwei Grillspieße, zwei Cola, ein bisschen Gemüse und Süßigkeiten waren wir mit 43 € dabei. Obwohl wir fast jeden Tag lecker kochen geht das Geld schnell weg.

Nach dem Einkaufen steuerten wir gezielt den Campingplatz Bodri am gleichnamigen Plage an. Natürlich hatten die gerade Mittagspause, so dass wir unsere Badesachen schnappten und zum Strand gingen. Und der Strand war traumhaft schön. Feiner Sand und karibisches Wasser. Es waren einige Menschen hier, aber es war nicht voll.
 
Plage de Bodri

 

Erst danach meldeten wir uns an und durften uns wieder einen Platz aussuchen. Der Campingplatz war gerade mal zu 40% gefüllt und alles war super entspannt.

Am frühen Abend grillten wir unsere Spieße und die eine Merquez (es sollte vorerst die letzte ihrer Art sein), um dann noch nach L‘ile Rousse zu wandern. Der Weg führte direkt an der Küste entlang und manchmal musste man ein wenig klettern. Wir hatten etwas die Zeit im Nacken bis wir eine Familie mit Hund trafen, die uns berichteten, dass es nicht möglich sei, auf diesem Weg in die City zu gelangen und sie schon alles ausprobiert hätten. So‘n Mist also kehrten wir um und gingen nochmal baden. Schade.
 
Das komplette Fotoalbum findest Du hier:

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