Norway (3) - Südnorwegen
28.06.2022 - Sensationeller Platz am Suldalsvatnet
An diesem Morgen frühstückten wir sogar vorm WoMo. Tanja kaufte noch Eier und frisches Brot im Supermarkt nebenan. Es kam sogar noch eine junge Schwanenfamilie zu uns rüber geschwommen mit einem wirklich Mini-Mini-Schwan. Echt süß.
Es ging dann weiter in südliche Richtung nach Gjerdmundshamn, wo wir die Fähre nach Årsnes nahmen. Wir folgten der 551, die sich eng am Fjordufer entlangschlengelte. Am Furebergsfossen machten wir die ersten Fotos und probierten die am Straßenrand angebotenen Kirschen.
An diesem Morgen frühstückten wir sogar vorm WoMo. Tanja kaufte noch Eier und frisches Brot im Supermarkt nebenan. Es kam sogar noch eine junge Schwanenfamilie zu uns rüber geschwommen mit einem wirklich Mini-Mini-Schwan. Echt süß.
Es ging dann weiter in südliche Richtung nach Gjerdmundshamn, wo wir die Fähre nach Årsnes nahmen. Wir folgten der 551, die sich eng am Fjordufer entlangschlengelte. Am Furebergsfossen machten wir die ersten Fotos und probierten die am Straßenrand angebotenen Kirschen.
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| Wasserfall Furebergfossen |
Dann gerieten wir in eine Baustelle und mussten 20 Minuten warten bis ein Baustellenfahrzeug mit Blinklicht und uns an erster Stelle uns durch die Baustelle geleitete. Die Straße führte bis Odda noch durch einen über 11 km langen Tunnel.
Kurz nach Odda staute es sich an der Straße, denn hier schießt der Låtefossen Wasserfall spektakulär unter der Straße entlang und verwandelt diesen Abschnitt in eine kostenlose Waschanlage.
Zuerst bogen wir auf die 520 ab. Doch diese Straße war so schmal und kurvenreich, dass wir nach wenigen Kilometern wieder Kehrt machten. Alternativ fuhren wir dann weiter auf der 13. Einen Tunnel nach dem anderen mussten wir durchqueren. Es hörte gar nicht mehr auf. Doch dann lag da unser sensationeller Übernachtungsplatz zwischen zwei Tunneln vor uns, direkt am Suldalsvatnet auf einer aufgeschütteten Insel. Die Lage war traumhaft schön und wir waren noch die Einzigen hier. Total cool, großartig! Hier verbrachten wir den restlichen Nachmittag in der Sonne bei Aperol und Spritz.
29.06.2022 - Chillout-Tag am Erfjord
Schweren Herzens verließen wir unseren Traumplatz am Suldalsvatnet-See. Keine 50 km weiter hinter der Brücke über den Erfjord entdeckten wir den nächsten super schönen Stellplatz direkt am Wasser und gegenüber vom Joker Supermarkt. Es war erst 11.40 Uhr und kurzerhand entschieden wir uns, diesen super sonnigen Tag am Erfjord zu genießen. Stühle und Tisch raus und in den Chillout-Modus schalten. Herrlich! So ein Traumwetter hatten wir uns nochmal gewünscht.
Schweren Herzens verließen wir unseren Traumplatz am Suldalsvatnet-See. Keine 50 km weiter hinter der Brücke über den Erfjord entdeckten wir den nächsten super schönen Stellplatz direkt am Wasser und gegenüber vom Joker Supermarkt. Es war erst 11.40 Uhr und kurzerhand entschieden wir uns, diesen super sonnigen Tag am Erfjord zu genießen. Stühle und Tisch raus und in den Chillout-Modus schalten. Herrlich! So ein Traumwetter hatten wir uns nochmal gewünscht.
| Traumhafter Stellplatz am Erfjord |
Wir kauften noch einige Lebensmittel zum Grillen ein, wollten dann zur gegenüber liegenden Insel wandern, doch dieses Vorhaben scheiterte an fehlenden Wanderwegen. Schade, aber nur an der Straße wollten wir nicht wandern, also drehten wir wieder um.
Das Panorama ringsum war echt ein Traum. Vor uns lagen satt grüne Hügel mit Wiesen und Kiefern. Hinter uns liegt ein steiler Karstfelsen. Wir stehen mit Karlchen direkt am Wasser und sitzen mit den Stühlen in der Abendsonne. Ein Traum. Zuvor grillten wir noch leckere Hähnchenspieße und badeten sogar im Fjord. Das Wasser war gar nicht so eiskalt wie erwartet.
30.06.2022 - Preikestolen 2.0
Ganz entspannt verließen wir unseren schönen Stellplatz am Erfjord mit Ziel Preikestolen. In Nesvik mussten wir dafür nochmal die Fähre nehmen. Dann kamen wir Stavanger immer näher.
Wir machten uns noch schlau, welche Kreuzfahrtschiffe in Stavanger fest machten, denn auf diese Menschenmassen hatten wir am Preikestolen überhaupt keinen Bock.
Wir schmierten uns Stullen und packten Wasser in unseren Rucksack. Wanderschuhe an und los ging’s. Der Einstieg war ein steiler Schotterweg, dann folgten die endlosen Steinpisten. Zwischendrin gab es immer mal wieder flachere Passagen, doch darauf folgte wieder eine steile Steinpassage. Der Weg verlangte uns alles ab. Viele Menschen ließen wir überholen. Einige taten es auch ungebeten. Nach den Seen war es dann nicht mehr weit zur ungesicherten Plattform, die 604 m senkrecht in den Lysefjord hineinragt. Insgesamt 330 Höhenmeter sind auf dieser Wandertour zu überwinden. Im Jahre 2018 erwanderten 300.000 Touristen den Preikestolen.
Ganz entspannt verließen wir unseren schönen Stellplatz am Erfjord mit Ziel Preikestolen. In Nesvik mussten wir dafür nochmal die Fähre nehmen. Dann kamen wir Stavanger immer näher.
Wir machten uns noch schlau, welche Kreuzfahrtschiffe in Stavanger fest machten, denn auf diese Menschenmassen hatten wir am Preikestolen überhaupt keinen Bock.
Wir schmierten uns Stullen und packten Wasser in unseren Rucksack. Wanderschuhe an und los ging’s. Der Einstieg war ein steiler Schotterweg, dann folgten die endlosen Steinpisten. Zwischendrin gab es immer mal wieder flachere Passagen, doch darauf folgte wieder eine steile Steinpassage. Der Weg verlangte uns alles ab. Viele Menschen ließen wir überholen. Einige taten es auch ungebeten. Nach den Seen war es dann nicht mehr weit zur ungesicherten Plattform, die 604 m senkrecht in den Lysefjord hineinragt. Insgesamt 330 Höhenmeter sind auf dieser Wandertour zu überwinden. Im Jahre 2018 erwanderten 300.000 Touristen den Preikestolen.
Das Wetter war bombastisch. Auf der Kanzel schossen wir reichlich Fotos bevor wir den Rückweg antraten. Runter war es mit meinen kaputten Knien noch beschwerlicher als hoch. Fix und fertig kamen wir nach 3,5 Stunden Abstieg am WoMo an. Wir hatten es geschafft. Tzacka! Wir lösten das Ticket für 25 € und fuhren zum 15 km entfernten Hafen von Oanes, wo wir mit einigen anderen WoMos die Nacht verbrachten. Unsere Körper taten weh und wir wollten nach den leckeren Nudeln nur noch kurz duschen und dann ab ins Bett.
01.07.2022 - Stavanger
Wir waren morgens immer noch ganz schön fertig von unserer Preikestolen-Tour. Im Hafen von Oanes hatten wir etwas unruhig geschlafen. Heute war Freitag und erst Sonntagabend sollte unsere Fähre von Kristiansand nach Hirtshals fahren.
So entschieden wir uns, Stavanger zu besichtigen. Es ging also zurück zu dem langen Stadttunnel 14,5 km unterm Fjord durch. Tanja hatte einen Parkplatz nahe des Zentrums rausgesucht, wo wir Karlchen bedenkenlos abstellen konnten. Mit den Fahrrädern ging es dann im T-Shirt und kurzer Hose in die City von Stavanger.
Wir waren morgens immer noch ganz schön fertig von unserer Preikestolen-Tour. Im Hafen von Oanes hatten wir etwas unruhig geschlafen. Heute war Freitag und erst Sonntagabend sollte unsere Fähre von Kristiansand nach Hirtshals fahren.
So entschieden wir uns, Stavanger zu besichtigen. Es ging also zurück zu dem langen Stadttunnel 14,5 km unterm Fjord durch. Tanja hatte einen Parkplatz nahe des Zentrums rausgesucht, wo wir Karlchen bedenkenlos abstellen konnten. Mit den Fahrrädern ging es dann im T-Shirt und kurzer Hose in die City von Stavanger.
Hier war gerade Food Market und die Buden öffneten allmählich. Viele Stände hatten kleine Probierangebote für 50 NOK. Aber als erstes gab es ein Softeis mit Lakritz-Topping - sehr lecker. Auch hier waren wieder viele Amis unterwegs. Um die Ecke lag das norwegische Kreuzfahrtschiff Viking Star.
Wir schlenderten durch die bunten Gassen, die ans Schanzenviertel erinnerten. Unglaublich viele Menschen waren hier unterwegs. Auf der anderen Seite des Marktes trauten wir uns dann auch mal, die Probierangebote zu bestellen. Bei der Pizza fühlten wir uns noch etwas verarscht. Die beiden kleinen Burger waren echt lecker und mit Liebe zubereitet. Dann ging es zurück zum WoMo.
Über die Autobahn E39 verließen wir die Stadt. Das Wetter schlug um und es wurde regnerisch und stürmisch. Wir bogen noch auf die 44 Richtung Küste ab, fanden in Madlandhavn einen alten Bootsanleger zum Übernachten, und kochten uns noch ganz lecker Bauernfrühstück. Um 16 Uhr hatten wir diesen Platz erreicht und warteten mit 9 anderen WoMos auf besseres Wetter. Aber abends hörte der Regen dann auch schon wieder auf.
Wir schlenderten durch die bunten Gassen, die ans Schanzenviertel erinnerten. Unglaublich viele Menschen waren hier unterwegs. Auf der anderen Seite des Marktes trauten wir uns dann auch mal, die Probierangebote zu bestellen. Bei der Pizza fühlten wir uns noch etwas verarscht. Die beiden kleinen Burger waren echt lecker und mit Liebe zubereitet. Dann ging es zurück zum WoMo.
Über die Autobahn E39 verließen wir die Stadt. Das Wetter schlug um und es wurde regnerisch und stürmisch. Wir bogen noch auf die 44 Richtung Küste ab, fanden in Madlandhavn einen alten Bootsanleger zum Übernachten, und kochten uns noch ganz lecker Bauernfrühstück. Um 16 Uhr hatten wir diesen Platz erreicht und warteten mit 9 anderen WoMos auf besseres Wetter. Aber abends hörte der Regen dann auch schon wieder auf.
02.07.2022 - Spangereid (Lindesnes fyr)
Es war trocken an diesem Samstagmorgen. Weiter ging es auf der 44 Richtung Kristiansand. Die Landschaft veränderte sich plötzlich. Es wurde hügelig und große, ausgewaschene Steine prägten das Bild. Viele Ferienhäuser waren auf einmal zu sehen. Auch diese Ecke hatte etwas eigenes und viel Charme. Wir machten ein paar Fotos und fuhren im Coop einkaufen.
In Flekkefjord suchten wir uns einen Parkplatz und schlenderten durch den Ort. Dieser war ganz nett anzusehen mit seinen überwiegend weißen Holzhäusern. Dann ging es ein kurzes Stück weiter auf der E39 bis wir sie in Lyngdal schon wieder verließen. Ziel war ein Stellplatz in der Nähe des ältesten und südlichsten Leuchtturm Norwegens, dem Lindesnes fyr.
Die Straße dahin war nochmal eine echte Herausforderung. Schmal, kurvenreich und mit Gegenverkehr verlangte sie alles von mir ab. Der Stellplatz lag total schön direkt am Wasser. Trotz Recherche wissen wir nicht, ob es hier ein See oder ein Fjord ist, aber da der Kanal erst 2007 gebaut wurde muss es sich eigentlich um einen See handeln.
Hier verbrachten wir einen tollen Nachmittag. Die Sonne kam auch noch vorbei. Wir spazierten auch nochmal zur Nordsee und bestaunten die prunkvollen Ferienhäuser mit riesigen Terrassen, eigenen Bootsanlegern und -garagen und gemütlichen Lounge-Ecken. Das sah alles sehr stilvoll aus.
Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Kiwi Supermarkt noch ein Eis und erfuhren, dass man samstags nur bis 18 Uhr Alkohol kaufen darf, so ist es hier gesetzlich geregelt (Mo-Fr bis 20 Uhr). Abends kochten wir noch Roquefort-Nudeln und ich gewann nach langer Zeit mal wieder eine Partie "Nochmal so gut ".
Es war trocken an diesem Samstagmorgen. Weiter ging es auf der 44 Richtung Kristiansand. Die Landschaft veränderte sich plötzlich. Es wurde hügelig und große, ausgewaschene Steine prägten das Bild. Viele Ferienhäuser waren auf einmal zu sehen. Auch diese Ecke hatte etwas eigenes und viel Charme. Wir machten ein paar Fotos und fuhren im Coop einkaufen.
In Flekkefjord suchten wir uns einen Parkplatz und schlenderten durch den Ort. Dieser war ganz nett anzusehen mit seinen überwiegend weißen Holzhäusern. Dann ging es ein kurzes Stück weiter auf der E39 bis wir sie in Lyngdal schon wieder verließen. Ziel war ein Stellplatz in der Nähe des ältesten und südlichsten Leuchtturm Norwegens, dem Lindesnes fyr.
Die Straße dahin war nochmal eine echte Herausforderung. Schmal, kurvenreich und mit Gegenverkehr verlangte sie alles von mir ab. Der Stellplatz lag total schön direkt am Wasser. Trotz Recherche wissen wir nicht, ob es hier ein See oder ein Fjord ist, aber da der Kanal erst 2007 gebaut wurde muss es sich eigentlich um einen See handeln.
Hier verbrachten wir einen tollen Nachmittag. Die Sonne kam auch noch vorbei. Wir spazierten auch nochmal zur Nordsee und bestaunten die prunkvollen Ferienhäuser mit riesigen Terrassen, eigenen Bootsanlegern und -garagen und gemütlichen Lounge-Ecken. Das sah alles sehr stilvoll aus.
Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Kiwi Supermarkt noch ein Eis und erfuhren, dass man samstags nur bis 18 Uhr Alkohol kaufen darf, so ist es hier gesetzlich geregelt (Mo-Fr bis 20 Uhr). Abends kochten wir noch Roquefort-Nudeln und ich gewann nach langer Zeit mal wieder eine Partie "Nochmal so gut ".
03.07.2022 - Rückreise mit Speed-Katamaran
Sonntagmorgen regnete es noch kurz. Dann setzte sich die Sonne durch. Wie geplant fuhren wir zum Leuchtturm Lindesnes fyr. Als wir den Eintritt am Automaten bezahlen wollten sprach uns ein Norweger an, dass man nur bezahlen müsse, wenn man auch den Leuchtturm von innen besichtigen wolle. Und so prellten wir die Zeche und gingen ohne den Eintritt von je 10 € auf das Gelände.
Die Klippen waren schon sehr beeindruckend und im Zusammenspiel mit den blauen Wolken war das hier ein sehr fotogener Ort. Wir machten eine Menge Fotos, aber trauten uns nicht ins Innenleben des Leuchtturms. Hier übernachteten viele WoMos, aber trotzdem war es nicht zu voll.
Sonntagmorgen regnete es noch kurz. Dann setzte sich die Sonne durch. Wie geplant fuhren wir zum Leuchtturm Lindesnes fyr. Als wir den Eintritt am Automaten bezahlen wollten sprach uns ein Norweger an, dass man nur bezahlen müsse, wenn man auch den Leuchtturm von innen besichtigen wolle. Und so prellten wir die Zeche und gingen ohne den Eintritt von je 10 € auf das Gelände.
Die Klippen waren schon sehr beeindruckend und im Zusammenspiel mit den blauen Wolken war das hier ein sehr fotogener Ort. Wir machten eine Menge Fotos, aber trauten uns nicht ins Innenleben des Leuchtturms. Hier übernachteten viele WoMos, aber trotzdem war es nicht zu voll.
| Lindesnes fyr |
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| Die Klippen vorm Leuchtturm |
Danach ging es die Küste entlang nach Mandal. Unterwegs besuchten wir noch das Dorf Furuholmen und aßen dort noch ein Eis. Das Dorf mit seinen vielen bunten Bootshäusern hatte eine Menge Charme. In Mandal parkten wir am schönsten Sandstrand Norwegens. Die Hafencity von Mandal fanden wir nicht so prickelnd. Aber das Eis am Hafen war wirklich ganz lecker.
Auf dem Parkplatz eines Parks oberhalb des Fährterminals ruhten wir uns die letzten Stunden aus und kochten uns noch Reste-Nudeln mit Allerlei. Das war mit der scharfen Arabiata-Sauce echt ganz lecker.
Gegen 18.30 Uhr rollten wir zum Fährterminal von Fjordline, um dann pünktlich mit dem mächtigen Katamaran-Koloss um 20.15 Uhr abzulegen. Nur 2.15 Stunden später legten wir um 22.30 Uhr in Hirtshals an. Dann fuhren wir nach dem Tanken noch knapp eine Stunde und suchten uns einen Schlafplatz am See, bevor es am nächsten Tag in Ruhe nach Hause ging. Eine super schöne Tour mit Karlchen lag hinter uns.







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