Celje und Ptuj
SOMMERURLAUB 2020: 7. Etappe
Donnerstag, 03.09.2020 - Celje und Ptuj
RK Celje kannte ich bisher nur vom Handball. Ich wußte nicht einmal wo diese Stadt liegt. Jetzt bin ich schlauer. Celje liegt im Nordosten des Landes. Hier waren wir inmitten des Hopfenanbaugebietes. Lasko, die Stadt des gleichnamigen Bieres war gleich nebenan. Auf einem Stellplatz mitten in einem Park konnten wir Karlchen ver- und entsorgen und parken. Über eine Brücke ging es in die Altstadt.
Hier pulsierte das Leben. Und endlich waren auch mal Frauen in den Cafes zu sehen. Hier gestikulierten die Menschen, lachten und waren fröhlich. Dazu schien endlich wieder die Sonne. Die Stadt war lebendig und versprühte irgendetwas Positives. Viele Touristen waren hier nicht unterwegs. Wir kamen über den Markt zum 5-Sterne Hotel am Bahnhof. Wir tranken in der Fußgängerzone noch einen Cappuccino und dann ging es schon wieder zurück zum WoMo.
Wir fuhren nordöstlich nach Ptuj, der ältesten Stadt des Herzogtums Steiermark an der Drau. Hier begann im Grunde die Weinregion. Dort in der Nähe gab es einen kostenlosen Stellplatz am Stausee Ptuj jezero. Nach einem Aperol Spritz in der Mittagssonne ging es mit den Fahrrädern auf dem Deich Richtung Altstadt. Der Weg war super easy und total gut zu fahren. Ohne Autos und Straße. Wir kamen an einem Beachclub an einer Wasserskianlage vorbei und passierten einige Brücken, um ins Zentrum zu gelangen. Das war schon ein sehr niedliches Örtchen und oben auf dem Hügel thronte das Schloss. Sehr fotogen.
Wir stellten unsere Räder am Kino ab und entdeckten Ptuj zu Fuß. Die Sonne strahlte die Fassaden so schön an. Der Kirchturm in der Mitte war wieder einmal das Herzstück des Ortes. Hier befand sich auch die Touri-info. Im MuziKafe tranken wir etwas, wollten anschließend zum Schloss hochkrackseln, um dann etwas nettes Essen zu gehen.
Das Schloss hatte schon geschlossen. Trotzdem war der Ausblick über die Dächer des Ortes sehr schön anzusehen.
Und dann war da wieder das Problem mit dem Essen. Keine ruhigen Plätze draußen, kein anderer Gast da, nur Kleinigkeiten, nur Pizzas, keine Menükarte auf englisch oder deutsch. Das waren schon echte Hürden, die wir nehmen mussten. Am Ende gab es einen leckeren Burger mit Pommes und Salat. Lecker! Das Eis zum Nachtisch hätten wir uns sparen können.
Mit den Fahrrädern ging es mit Zwischenstopp im Beachclub zurück zum Stellplatz. Toller Tag und endlich war die Sonne zurück.
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