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Es werden Posts vom Februar, 2021 angezeigt.

Wanderung 31: Alstertal

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Wunderschönes Alstertal. Offiziell heißt es Hohenbuchenpark und Rodenbeker Quelltal. Für uns ist es das Alstertal mit dem Alsterlauf. Wir parkten unser Auto an der Kirche gegenüber des alten Taormina in Poppenbüttel. Und von dort begann unsere Wandertour direkt am Alsterlauf.  Trotz der tristen Farben ist es hier wunderschön und liegt fast direkt vor der eigenen Haustür. Allmählich darf diese Jahreszeit mal zu Ende gehen und die Pflanzen dürften mal wieder blühen. Durch den Hennebergpark ging es zur Mellingburger Schleuse und dann weiter Richtung Rodenbeker Quelltal im Norden. Von dort ging es vorbei am Gasthof Offen durch betuchtes Wohngebiet westlich zum Kupferteich. Hier brauchten wir einfach nochmal eine Pause und guckten einer Familie zu wie sie ihren Hund immer wieder durch Stöckchenwerfen immer wieder ins kalte Wasser trieb, der Arme.  Danach kamen wir noch am Hotel Treudelberg vorbei, begegneten 9, kamen dann am Stocks vo...

Wandertour 30: Bleckede/Elbe

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Der ungemütliche Teil des Winters war zurück: bei feuchten 6°C und einem sehr unangenehmen, kalten Wind fuhren wir Richtung Lauenburg und überquerten dann die Elbe auf der alten Stahlbrücke Richtung Bleckede. Auf dem Parkplatz am Schloss stellten wir unser Auto direkt neben dem Wohnmobilstellplatz ab. Hier darf man sogar in Corona-Zeiten, natürlich unter Berücksichtigung der Abstandsregeln, stehen.  Wir befanden uns mitten im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Auf dem Deich begann unsere Wandertour Richtung Westen. Die Auen waren alle überflutet und wir fragten uns, woher das ganze Wasser kam. Es hatte zwar viel geschneit, aber dafür wenig geregnet in den letzten Wochen.  Hier waren wirklich wenig Menschen unterwegs. Vorbei an Bäumen, die tief im Wasser standen, erreichten wir über Weiden einen einzelnen Bauernhof, der sich selber eingedeicht hatte. Als wir dann realisierten, dass unser Weg überflutet war und wir hier nicht weiterkamen, da k...

Wanderung 29: Beimoor bei Großhansdorf

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Hier sollte einst die U-Bahnlinie U1 enden. Die Endhaltestelle Beimoor war dafür bereits vollständig errichtet worden. Hier war die Errichtung einer dritten Hamburger Irrenanstalt sowie der Bau einer Rüstungsfabrik samt Arbeitersiedlungen auf dem Gelände Beimoorwald  geplant. Dafür begannen ab 1915 die Bauarbeiten der Haltestelle. Doch durch den verlorenen 1. Weltkrieg wird den Deutschen im Versailler Vertrag von 1919 jegliche Rüstungsaktivität untersagt. Die Waffenfabrik nahe Beimoor darf folglich nicht gebaut werden. Eine Arbeitersiedlung wird nicht mehr gebraucht. Auch die geplante Psychiatrie wird infolge der Finanznöte der Nachkriegsjahre nicht verwirklicht.   Heute sind nur noch wenige Überreste am Ende des aufgeschütteten Bahndammes davon zu sehen. Naturschützer haben das alte Gemäuer inzwischen zu einem Fledermaushotel umgerüstet. Eine spannende Geschichte erzählt dieses Lost Places dennoch.  Wenige Meter weiter beginnt unsere Wanderung durch den Be...

Fahrradtour 01: Duvenstedter Brook

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20. Februar und die Temperaturen schießen nach einer eisigen Winter-Woche in die Höhe. Bis zu 16°C sollten es heute werden. Wer kann da noch den Klimawandel verleugnen?  Wir freuten uns auf unsere erste Fahrradtour im Jahre 2021. Die Frage war nur, wie ziehen wir uns richtig an? Thermoshirt drunter, darüber leichte Fleecejacke, und meine neue Funktionsjacke unter einer Daunenweste. Das ging ganz gut.  Los ging es durch die Krögerstraße zur B75 und dann Richtung Volksdorf.  Nach nur 5 km und 20 Minuten Fahrtzeit erreichten wir den U-Bahnhof Volksdorf. Da war heute Markt und wirklich buntes Treiben. Ziemlich viele Menschen waren hier unterwegs. Direkt an der Bahnlinie führte unser Weg über Hoisbüttel nach Ohlstedt. Am Mühlenteich mussten wir uns gegen 11 Uhr erstmal ein Stück Kuchen vom Bäcker genehmigen. Zu lecker schmeckte letztes Mal der Butterkuchen.  Danach ging es weiter in den Duvenstedter Brook. Der Boden ...

Wanderung 28: NSG Höltigbaum/Stellmoorer Tunneltal

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REKORD - es war unser längste Wanderung ever. 18,48 km hatten wir zu Fuß zurückgelegt. Und genau so fühlten wir uns auch abends. Unsere Beine taten weh und wir kamen von der Couch gar nicht mehr hoch.  Bei eisigem Kaiserwetter um die -7°C ging es zu Fuß ins Naturschutzgebiet Höltigbaum und ins Stellmoorer Tunneltal. Schon sehr häufig waren wir hier unterwegs, aber heute entdeckten wir ganz neue Wege. Und es war mit dem Schnee wunderschön. Manchmal liegt das Gute eben ganz nah ...  Los ging es zum kleinen See am Reetwischendamm. Dieser war inzwischen zugefroren und wir gingen einfach mal darauf. Auf der anderen Seite spielten Kinder Eishockey. Die Eisschicht muss schon so dick sein, so dass kein Knirschen oder Knacken zu hören war. Danach ging es zum Parkplatz an der Hundeauslauffläche und vorbei am Haus der wilden Weiden. Wir bogen den Hauptweg nach rechts ab und zweigten dann kurz vor der nächsten Kreuzung nach links auf einen kleinen Weg, der parallel zum Hauptweg führte. Wi...