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Es werden Posts vom März, 2021 angezeigt.

Wanderung 37: Boberger Dünen

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Wer kennt sie nicht die Boberger Dünen? Hier führten damals Klassenausflüge hin und auch als Erwachsener löst dieses Naturschutzgebiet in Kombination mit dem Segelflugplatz Faszination aus.  Wir parkten auf dem Wanderparkplatz und liefen erst auf der Bergedorfer Seite. Es ging steil den Hang hinauf bis wir auf die Rückseite des Boberger BG-Krankenhauses kamen. Dort sahen wir sogar ganz dicht den Hubschrauber-Landeplatz inkl. Rettungshubschrauber.  Parallel zum Billwerder Billdeich führte uns der Wanderweg bis zum Dorfkrug zurück. Hier überquerten wir die Boberger Furt und gingen direkt an der Bille weiter. Am Boberger Reitverein waren wir sehr begeistert, dass hier ein Café geöffnet hatte, auch wenn wir corona-bedingt dort nichts verzehren durften. So bestellten wir uns dort ein Stück Kuchen mit einem Cappucino.  Weiter ging es in die Boberger Niederung Richtung Flugplatz. Hier waren schon eine Menge Menschen unterwegs. Es w...

Wanderung 36: Mühlenbachtal/Grönwohld

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Startpunkt dieser Wanderung war die Drahtmühle in Grönwohld. Hier wurden einst Kupferplatten hergestellt. Dieses denkmalgeschützte Bauwerk gilt als ältester Industriebau Stormarns. Bis 1972 diente sie zur Papierherstellung und befindet sich im Privatbesitz.  Auf der alten Bahntrasse der Südstormarnschen Kreisbahn ging es direkt ins Mühlenbachtal. Hier lagen bis 1952 Bahngleise. Ab 1960 wurde diese Strecke zum Radweg umfunktioniert. Die Südstormarnsche Kreisbahn war die einzige Bahnstrecke im Besitz des Kreises Stormarn und wurde 1907 eröffnet. Beabsichtigt war vor allem, den Transport von landwirtschaftlichen Produkten zu verbessern.  Wir mussten dann nur noch die Kieler Straße überqueren, um in das Naturschutzgebiet Hahnheide zu gelangen. Immer mehr zeigte sich die Sonne an diesem Tag. Vielleicht waren wir mit unseren Daunenjacken etwas zu warm angezogen, aber gestern hatten wir noch 4°C. Jetzt lagen die Temperaturen schon bei knapp 11°C ...

Wanderung 35: Lankower See/Ratzeburg

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Grenzregion Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern, Kreis Herzogtum Lauenburg, ehemaliger Todesstreifen der innerdeutschen Grenze - das war unser Ziel für diesen Trail. Auf dem Wanderparkplatz an der B 208 hinter Ziethen parkten wir unser Auto.  Zuerst ging es an der Landstraße Richtung Mustin. Hier sind hinter dem Autohaus noch Überreste des alten Bahnhofgebäudes, das jetzt noch bewohnt wird, zu sehen. Dahinter ging es auf einem landwirtschaftlichen Weg in die Natur. In der Ferne sahen wir große, weiße Vögel auf dem Feld. Das müssen Schwäne gewesen sein. Der Weg wurde immer matschiger und schlängelte sich zwischen Wald und Feldern entlang. Es ging hügelig auf und ab. Genau hier war die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Keine Menschenseele hatte sich hierher verloren. Scheinbar gab es nicht einmal Hundebesitzer in dieser Gegend.  Nach ein paar Kilometern erreichten wir den Lankower See. Dieser war nur an wenigen Stellen z...

Wanderung 34: NSG Schellbruch/Lübeck

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Wir suchten nach einer abwechslungsreichen Wanderung und fanden sie an der Trave in Lübeck. Ganz in der Nähe des kleine Yachthafens, den man immer von der Autobahn kurz hinter Bad Schwartau sieht, liegt das Naturschutzgebiet Schellbruch. Hier liegen zwei unterschiedlich große Lagunen und inzwischen ist dieses Gebiet zum Vogelparadies geworden. Das hohe Schilf bietet den Vögeln ausreichend Schutz zum Brüten.  Der Weg war zum Glück nicht so matschig wie befürchtet, obwohl es die letzten Tage viel geregnet hatte, und führte uns mitten durch das Naturschutzgebiet direkt zur Trave. Hier konnten wir direkt am Fluss den Treidelweg entlang gehen. Als Treidelweg bezeichnet man die Wege direkt an Ufern von Flüssen, auf den man mit Zugtieren die Frachtschiffe gezogen hat, das sogenannte Treideln.  Aufgrund von Brückenarbeiten mussten wir von unserem Weg abkommen und eine etwas improvisierte Strecke über Israelsdorf wählen, die uns direkt in das alte Fischerdorf Go...

Wanderung 33: Monte Müll & Raakmoor

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Bis 1984 diente dieser Hügel als Mülldeponie. Heute wird er fast schon liebevoll Monte Müll genannt. Diesen Müllberg auf dem Weg von Poppenbüttel nach Norderstedt kennt fast jeder Hamburger. Inzwischen ist hier ein Naturschutzgebiet (Hummelsbütteler Moore) entstanden. Auch der Hummelsee ist noch ein Überrest der ehemaligen Mülldeponie.  Kurz hinter dem Parkplatz führt der erste seichte Weg den Berg hinauf. Diesen ließen wir rechts liegen und nahmen dann den super steilen Weg zum Gipfel. Mit 79 m Höhe ist dies die höchste Erhebung im Bezirk Wandsbek. Und von hier kann man bis zum Fernsehturm und Hafen in die Ferne gucken. Danach überquerten wir die Glashütter Landstraße und kamen direkt auf die Straße Wildes Moor zu. Dort machten wir einen Schlenker nach rechts, um dann wieder den nächsten Weg in die Natur zu nehmen. Jetzt waren wir fast schon in Langenhorn. Vorbei am Gymnasium Heidberg ging es parallel zum Raakmoorgraben immer geradeaus zum See, wo wir eine ...