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Es werden Posts vom März, 2024 angezeigt.

Tayrona Nationalpark

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Wir waren etwas unsicher. Sollten wir den Park besuchen oder nicht? Wird uns das zu voll? Werden hier die Touri-Massen durchgeschleust? Schaffen wir die lange Wanderung an einem Tag? Oder wäre die teure Bootstour doch das richtige für uns gewesen? Wo sollten wir mit unseren Backpacks hin? … wir hatten einen Plan: Wir buchten uns vorher in ein süßes Hostel ganz in der Nähe des Haupteingangs ein und brachten dort unsere großen Rucksäcke hin. Die verlangten insgesamt 10.000 COP (2,50 €) für die Gepäckaufbewahrung. Das war vollkommen okay. Dann ging es zurück zum Eingang und ans Ende der Schlange. Über die schlechte Organisation trotz 10 geöffneter Kassen musste ich mich erst nach 1,5 Stunden auf den letzten Metern aufregen. Aber es bringt ja alles nichts. Zu guter letzt mussten wir auch noch den High-Season-Preis von 89.000 COP (21 €) bezahlen. Abgehakt. Vorweg: Wir wurden nicht mit dem Heli in unser Dschungel-Camp geflogen! Warum eigentlich nicht? Mit dem Collectivo wurden wir die ersten...

Islas Providencia und San Andres

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200 m entlang der Hauptstraße kurz hinter dem Flughafen türmen sich die Überreste des verheerenden Hurrikans Iota aus dem Jahr 2020 hinter einer Wellblechwand auf. Hier liegt alles was vom Wirbelsturm damals übrig geblieben, aber nicht mehr brauchbar ist. Damals wurden 98-99% der gesamten Gebäude beschädigt oder zerstört. So etwas können wir uns gar nicht vorstellen. Die Inselbewohner leben mit dieser Angst.  Wenn man frisch auf der Insel ankommt, dann fällt einem dieses „Mahnmal“ nicht sofort auf bzw. macht man sich nicht gleich Gedanken darüber. Der Taxifahrer erwähnt auch viel lieber die leckere Eisdiele schräg gegenüber, die auch sonst noch viel Süßes zu bieten hat.  Providencia ist klein und smart, hat zwei wunderschöne Strände mit dem Southwest Beach und dem Playa Manzanillo (Kategorie 1A), und ist mit dem Roller schnell umfahren. Es gibt neben Minimarkets drei etwas größere Supermärkte, eine Tankstelle, und ein paar Restaurants am Strand. Eine teure, mittelmäßige Pizzer...

Die Karibikküste

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An keiner anderen Küste hängen so große Erwartungen wie an der Karibikküste. Man erwartet kristallklares, türkises Wasser, Palmen mit Kokosnüssen, weiße Feinsandstrände, chillige Raggaemusik, Cocktails. Stop - nein meine Karibik sieht normal aus. Das entschleunigte Leben ist meist schön, kann einem manchmal aber auch nerven. Wir haben viele Männer gesehen, die einfach nur den ganzen Tag rumsitzen und wir haben uns gefragt, wie die ihren Lebensunterhalt verdienen.  Die Wärme, das Meer und das Wasser macht schon gute Laune, keine Frage. Wir haben die Zeit sehr genossen. Nicht alle Strände waren weltklasse, aber für uns gehört die ganze Atmosphäre zum Gesamteindruck. Mit Tolú hatten wir einen normalen Einstieg. Zwar dröhnte hier schon laute Musik am Strand aus den Boxen, aber die Strände selber waren eher durchschnittlich. Das änderte sich in Rincón del Mar. Hier waren die Strände und das Wasser richtig schön. Durch die schlechte infrastrukturelle Anbindung war der Ort immer noch ein ...