Trips & WoMo-Touren



Bildergalerie Trips & WoMo-Touren

 
29. Januar - 01. Februar 2026
Kurztrip nach Epe/Holland 
Nach unseren tollen Erfahrungen mit dem RCN Zeewolde, buchten wir uns diesmal auf dem RCN de Jagerstee ca. 20 km von Elburg in einen kleinen Bungalow ein. Wir hatten uns für diese kurze Zeit vorgenommen, die kleinen Städtchen Zutphen, Deventer, Zwolle und Elburg zu besuchen. Da lag Epe strategisch in der Mitte. Es war noch immer echt kalt und endlich hatten wir mal wieder einen echten Winter. In Holland lag sogar noch mehr Schnee als bei uns. Und so verlebten wir ein paar ganz schöne Tage im Gelderland. 


 
 
 
20. April - 31. August 2025
Der Sommer 2025 
In diesem Sommer sollte vieles anders werden. Birte hatte sich mit Christian einen Wohnwagen auf dem Campingplatz Elfenschlucht in Brodau gekauft und wurde somit zur Dauercamperin. Für uns bedeutete es, dass wir mit Karlchen jederzeit wegfahren konnten. Und das nutzten wir auch viel aus. Insgesamt waren wir an 11 Wochenenden unterwegs. Ein bisschen entdeckten wir den Stellplatz in Pelzerhaken für uns, weil der nicht so riesig ist und alles hat, sogar WLAN. Aber wir waren in diesem Sommer auch in Lüneburg und an der Nordsee. Wir entdeckten sogar den ein oder anderen neuen Stellplatz für uns (Adendorf u. Gantenbeck).
 
Unsere beste Investition des Jahres 2024, unsere E-Bikes, hatten wir immer dabei und wir machten tolle Touren damit. Ob von Travemünde ins Zentrum von Lübeck oder von Pelzerhaken nach Eutin. Kaum eine Strecke schien unüberwindbar zu sein.   
 
Die Zeit mit Karlchen genossen wir sehr bewusst und in vollen Zügen. Manchmal blieben wir sogar bis Montagmorgen und brauchten dann von Pelzerhaken oder Travemünde nur knapp über eine Stunde nach Hause. Das fühlt sich immer wie Urlaub an. 
 
Ein paar unserer Trips haben wir ausführlicher berichtet:
 
 
10. April - 14. April 2025
Kurztrip nach Carlsbad/Tschechien 
Mit unserem Shorty 2 ging es für ein verlängertes Wochenende in die Bäderstadt Carlsbad in Tschechien. Hier hatten wir uns nahe des Stadtzentrums eine kleine Wohnung gemietet, um die Stadt und Umgebung zu erkunden. Das Wetter spielte mit und wir hatten wirklich ein super schönes Wochenende am Südhang des Erzgebirges. 
 


 
 
08. Mai - 12. Mai 2024 (Christi Himmelfahrt)
WoMo-Städtetour nach Prag
Nach zwei Absagen unserer Stellplatzanfragen bekamen wir vom Stellplatz Buliro eine Buchungsbestätigung. Der Stellplatz lag neben einem Plattenbau-Ghetto im Westen der Metropole Prags und war sehr schön mit Teichen auf einem alten Gutshof angelegt. Die Duschen waren sauber und relativ neu. Hier tummelten sich Konzertbesucher mit Eishockey-Fans. Das Wetter war grandios und so konnten wir auch lange vorm WoMo in der Sonne sitzen. Mit der Straßenbahn brauchten wir ca. 20 min. ins historische Zentrum nahe der Karlsbrücke. 
 
Vom Stellplatz "Buliro" zur Karlsbrücke
 
Drei Tage lang genossen wir diese schöne Stadt. Wir machten uns keinen Stress und waren beide vollkommen entspannt. Auch Tanja hat Prag sehr gut gefallen. Und wir entdeckten immer wieder neue Ecken, die wir bisher noch nicht gesehen hatten. Das Preisniveau ist in den letzten Jahren stark angestiegen, so dass die Preise ähnlich wie in Deutschland sind. Die ersten beiden Nächte in Karlchen waren noch ziemlich frisch. 
 

Altstädter Rathaus

Prager Dom

 
 
 
06. April - 10. April 2023 (Ostern)
WoMo-Städtetour nach Berlin
Von unserem Basislager am Mommsenstadion in Berlin-Charlottenburg waren wir nur knapp 10 km vom Regierungsviertel entfernt. Den ersten Tag war es noch zu kalt zum Radfahren und wir nahmen die Öffis für unsere Stadtentdeckung. An den beiden anderen Tagen fuhren wir über 60 km mit dem Fahrrad durch Berlin. 
 
 
Unser Basislager in Berlin
 
Die Stadt ist riesig und viel internationaler als Hamburg. Überall hört man Fremdsprachen und sieht Touristen. So viel hatte ich noch nie von Berlin gesehen: Regierungsviertel, Tiergarten, Ku'damm, Prenzlauer Berg, Nikolaiviertel, Gendarmenplatz, Friedrichsstraße, Charlottenburg. Natürlich waren es meist die touristischen Höhepunkte, aber mit dem Fahrrad bekommt man doch etwas mehr mit. Es war eine tolle erste WoMo-Tour in 2023, auch wenn es nachts noch ganz schön frisch war und man noch gar nicht draußen sitzen konnte. 
 
Das bedeutendste Foto Berlin's etwas umgestaltet

 
Für mich war das Highlight der Besuch der Kuppel des Deutschen Bundestages am Ostersonntag. Von hier hatten wir einen tollen Blick über die ganze Stadt. 
 
Moderne Architektur in der Kuppel

Die Kuppel auf dem Deutschen Bundestag

 
10. Februar - 13. Februar 2023
Kurztrip nach Oldenburg
Es war leider das ganze Wochenende bewölkt, aber wir mussten einfach mal raus. Mit Shorty ging es nach Oldenburg, wo wir uns eine süße, kleine Wohnung gemietet hatten. Vorher besuchten wir noch Bad Zwischenahn und sein Meer. Von unserem Basislager entdeckten wir die Kleinstädte Leer und Emden. Und natürlich waren wir viel in Oldenburg unterwegs und ließen es uns dort richtig gut gehen.
 
  
Historisches Feuerschiff in Emden

 
 
 
12. November - 15. November 2022
Abstecher nach Amersfoort und Utrecht
Das war ein super Timing. Die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres durften wir in Holland genießen. Wir hatten uns für ein paar Tage im RCN Ferienpark ein gemütliches Mobilheim gemietet. Bei strahlend blauem Himmel probierten wir E-Bikes aus, fuhren mit dem Zug nach Utrecht und besuchten auf der Hinfahrt noch Elburg. Das war wirklich ein super schönes, verlängertes Wochenende. 
 
 
Amersfoort bei bestem Wetter im November 2022

RCN Ferienpark Zwolde

Mitten in Amersfoort


 
28. Oktober - 31. Oktober 2022
Saisonabschluss in Kappeln
Unser letzter WoMo-Trip in 2022 führte uns nach Kappeln an die Schlei, nachdem wir feststellen mussten, dass der Stellplatz in Arnis bereits geschlossen war. Bei tollem Wetter erkämpften wir uns den letzten Stellplatz an der Marina. Das war ein toller WoMo-Saisonabschluss und wir konnten sogar noch ein wenig in der Sonne sitzen. Herrlich. 
 
 
Alter Fischkutter im Hafen von Kappeln

 
 
 
 
14. Oktober - 16. Oktober 2022
Neustadt und Grömitz
Der FC St. Pauli entschied das aufgeheizte Stadtderby gegen den HSV mit 3:0 für sich. Wir blieben eine Nacht in Neustadt und fuhren dann rüber nach Grömitz, wo uns nur die Möglichkeit blieb, auf dem Stellplatz "Achtern Diek" einzuchecken. 
 

Blick aus dem Surfer-Café am Grömitzer Yachthafen

 
 
 
26. August - 28. August 2022
Oerding-Konzert in Lübeck + Travemünde
Ich bin ganz ehrlich: das hätte ich mir auch ganz lange nicht vorstellen können, dass ich mal zu einem Johannes Oerding-Konzert gehe. Die Gollan-Werft in Lübeck ist aber eine super Open-Air-Location. Am Samstag waren wir noch in Lübeck und sind später dann nach Travemünde auf die Hermannshöhe weiter gefahren. 

 
Auf dem Johannes Oerding-Konzert

 
 
12. August - 14. August 2022
Swingolf Boltenhagen
Auf der Suche nach neuen Stellplätzen haben wir diesen Platz gefunden und verbrachten ein schönes Wochenende in Boltenhagen, auch wenn unser Lieblingscafé leider geschlossen hatte.
 
Bootshäuser an der Weißen Wiek

Stellplatz am Swingolf Boltenhagen

 
 
05. August - 07. August 2022
Karl May: Der Ölprinz
Mit Bördie&Chrischi und Olli&Jenny trafen wir uns auf einem Bauernhof in Weede nahe Bad Segeberg. Wir wollten ein gemeinsames Wochenende mit der Karl May-Veranstaltung am Kalkberg verbinden. 
 
 
Im Open-Air-Theater am Kalkberg in Bad Segeberg

 
17. Juli 2022
Abschied von Niendorf
Dieser Hafen zählt zu unseren Lieblingsplätzen an der Ostsee. Meist haben wir eine Nacht auf dem Parkplatz des Vogelsparks und die zweite Nacht im WoMo-Hafen Scharbeutz verbracht. Zukünftig werden wir leider nicht mehr in Niendorf übernachten.
 
 
Kurtaxenfreier Strand in Niendorf

 
 
10. Juni - 12. Juni 2022
WoMo-Kurztrip SPO
Freitagabend feierten wir noch den 65. Geburtstag von Tanja's Mutter in Husum beim Griechen, dann ging es am Samstag für uns nach St. Peter Ording an die Nordsee. Der Stellplatz war erstaunlicherweise nicht einmal halb gefüllt. Und so konnten wir dort bis Sonntagnachmittag bei herrlichem Wetter einen ganz schönen Tag verbringen. 
 
 
Die Flut kommt: Strandbar 54° Nord

Karlchen fit machen für den Urlaub

 
 
27. Mai - 29. Mai 2022
WoMo-Kurztrip Mölln
Wir ließen den offiziellen Stellplatz links liegen und übernachteten auf dem Parkplatz neben dem Hotel Quellenhof oben auf dem Berg. Hier konnte man wunderbar direkt neben dem Hallenbad stehen und war zudem noch super zentral gelegen, denn am Fuße dieses Hügels begann schon die Altstadt. 
 
 
Kopfsteinpflasterstraßen in Altmölln
 
 
21. Mai - 22. Mai 2022
WoMo-Kurztrip Eutin

Tolle Wanderung am Samstag um den Großen Eutiner See und am Sonntag eine super Fahrradtour um den Kellersee nach Bad Malente. 
 
 
Kanute auf dem Großen Eutiner See


 
 
04. Mai - 08. Mai 2022
WoMo-Tour Uckermark 
Total entspannt war unsere Tour in die Uckermark. Diese Gegend ist wirklich noch nicht richtig WoMo-touristisch erschlossen. Überall findet man noch ein schönes Plätzchen. Die Stellplätze sind nicht voll. Hier ist die Natur noch in Ordnung. Insgesamt drei Füchse haben wir gesehen, zuletzt in der Nähe des Weltnaturerbes Buchenwald Grumsin, wo wir auch wandern waren. Neben Rheinsberg besuchten wir noch Angermünde, Templin und Lychen. 

 
Wanderung um den Lychener Stadtsee

 
 
22. April - 24. April 2022
Niendorf und Scharbeutz
Die WoMo-Saison 2022 eröffneten wir mal wieder mit einem Kurztrip nach Niendorf und Scharbeutz. Aufgrund der strengeren Auflagen trauten wir uns nicht mehr, auf dem Vogelparkplatz wild zu campen. Also gingen wir auf den unschönen Stellplatz in Niendorf. Samstagmorgen ging es dann weiter nach Scharbeutz. Und wir hatten Glück, dass wir im WoMo-Hafen noch einen Platz bekamen. 
 
 
In der Sonne an der Fischbrötchenbude - läuft ..

Handwerkermarkt am Niendorfer Hafen

 

 
 
15. April - 18. April 2022
Handewitt
Ostern sind wir erstmals nach der Corona-Welle und Tanja's Fußgelenksbruchs weggefahren. Mit Krücken ging es an die dänische Grenze nach Handewitt in eine schöne Ferienwohnung. Das Örtchen selber hat nichts zu bieten außer die Lage, denn von dort aus konnten wir tolle Ausflüge in die Kleinstädte Dänemarks unternehmen. Sonderburg hat uns besonders gut dabei gefallen. Aber auch der sonnige Tag auf Rømø war sehr schön.
 
 
Der Hafen von Sonderburg

Mit Shorty direkt am Strand von Rømø

Leckere Fischbrötchenbude in Flensburg

 
 
 
29. Oktober - 31. Oktober 2021
Büsum
Wir hatten wirklich gehofft, dass sich das kleine Städtchen an der Nordsee inzwischen etwas gemausert hat, doch da hatten wir uns getäuscht. Bis auf das moderne, neue Hotel ist Büsum nach wie vor sanierungsbedürftig und verstaubt. Kaum zu glauben, dass der riesige WoMo-Stellplatz bis auf den letzten Platz belegt war und wir am Freitagabend nur noch davor einen Platz bekamen. Die Lichtshow war sehr schön anzusehen.
 
 
Lichterspiele am Hafen von Büsum

 
 
22. Oktober - 24. Oktober 2021
Niendorf
Trotz schlechten Wetters verbrachten wir das Wochenende an unserem Lieblingsplatz in Niendorf. Natürlich besuchten wir das Hafeneck, unseren Griechen und waren sogar in der Ostsee-Therme in Scharbeutz. 
 
Niendorfer Hafen in der Abenddämmerung

 
 
 
 08. Oktober - 10. Oktober 2021
Warnemünde
Auch in diesem Jahr haben wir es wieder nach Warnemünde geschafft. Doch am Stellplatz Mittelmole wurden wir am Freitagabend abgewiesen und mussten auf den Stellplatz an der Jugendherberge für eine Nacht ausweichen. Und dann entdeckten wir noch das tolle Wandergebiet bei Sternberg. 
 
Voller Stellplatz Mittelmole mit Riesenrad und Kreuzfahrern

Der Strand von Heiligendamm

Wandergebiet an der Warnow bei Sternberg

 
 
 01. Oktober - 03. Oktober 2021
Stade
Freitagabend ging es nach sehr langer Zeit mal wieder ins Kino zu James Bond 007. Samstag entdeckten wir Stade und das Umland per Fahrrad. Und am Sonntag gingen wir sogar noch im Alten Land wandern. 
 
Die Altstadt von Stade

Die Lühe fließt durchs Alte Land

 
 
 
 02. Juli - 04. Juli 2021
Rerik/Kühlungsborn
Freitag Rerik, Samstag Kühlungsborn. Und am Sonntag erlebten wir unseren ersten Strandtag. Wir badeten sogar in der Ostsee. Was wir alles noch so am Salzhaff erlebten findest Du hier: 
 

Aussichtspunkt Schmiedeberg

Yachthafen im Salzhaff von Rerik

 
 
 
12. Juni- 13. Juni 2021
Scharbeutz
Tanja musste am Freitag lange arbeiten. Am Samstagmorgen ging es zum WoMo-Hafen nach Scharbeutz. Unser Taktik war, einen Platz schon morgens wenn die Ersten wieder losfahren, zu ergattern. Und so trafen wir schon vor 10 Uhr dort ein. Und unsere Rechnung ging auf. Einen der letzten Plätze wurde uns zugeteilt. Aufgrund ihrer COVID19-Schutzimpfung mit Johnson&Johnson fühlte sich Tanja schlapp und wir chillten nur. Es war total windig auf dem Stellplatz. Am Nachmittag bekamen wir kaum den Grill an und man konnte leider nicht draußen sitzen. Sehr schade, aber wir machten es uns gemütlich und fuhren am Sonntag sogar mit dem Rad noch nach Niendorf und zurück. 
 
WoMo-Hafen in Scharbeutz

  

 
 

28. Mai - 08. Juni 2021
Mosel-Luxemburg-Tour

Eine super spannende Frühlingstour entlang der Mosel bis hinein nach Luxemburg unternahmen wir dieses Jahr über Tanja's Geburtstag. Die Sonne strahlte endlich vom Himmel und erwärmte die Luft bis auf 29°C. Das waren super Voraussetzungen für eine tolle Zeit in dieser Weinregion. Insgesamt fünf Wanderungen abseits des Tourismus unternahmen wir, einige davon hatten es wirklich in sich und wurden als mittel bis schwer eingestuft. Unten am Fluss sind Radwege super ausgebaut, die man auch ohne E-Bike bewältigen kann. Insofern bestand unser Urlaub aus einer guten Mischung von Radfahren, Wandern, und einfach mal Chillen. Auf jeden Fall mussten wir für Aperol-Nachschub sorgen, denn der ging uns sehr früh schon aus. Und endlich konnten wir auch mal am Abend grillen und vor dem WoMo verbringen, dafür war es lange Zeit zu kalt, aber jetzt gab die Grundtemperatur es her. Echt klasse. 
 
Calmonter Klettersteig

Blick auf Cochem
 
 
 
Spektakulär war der Calmonter Klettersteig hoch über der Moselschleife in Bremm und der wunderschöne Trail durchs luxemburgische Mullerthal. Aber auch tolle Orte und Städte entdeckten wir auf unserer Tour. Noch immer fühlen wir uns mit weniger Menschen corona-bedingt wohler. Und auch Karlchen schnurrte wie ein Kätzchen. Zwischendurch mussten wir mal ein Abblendlicht austauschen und die Markise klemmte, aber das haben wir alles wieder hinbekommen. Mehr von unserer Tour gibt es hier: 
 
 
 
 
14. Mai - 16. Mai 2021
Wakenitz/Lübeck   
Wir fuhren noch ein Stück auf der A20 und nahmen dann die BAB Ausfahrt Krummesse. Es nieselte in Strömen, aber am Wochenende sollte es besser werden. Hinter der Autobahn ging die Suche nach einem Übernachtungsplätzchen los. Und umso näher wir an Lübeck herankamen wurde es immer enger. Wanderparkplätze gab es hier nicht. Wir fuhren mitten durch ein wirklich schönes Wohnviertel mit vielen Altbauwohnungen. Und als wir auf die Falkenstraße bogen lag er plötzlich vor uns: der Parkplatz des Hochschulsportzentrums direkt an der Wakenitz. Laut Surflehrer wird hier das Stehen der WoMos geduldet. Und so hatten wir einen genialen Platz für die Nacht.
 
 
Stellplatz direkt am Ufer der Wakenitz

 
07. Mai - 09. Mai 2021
Neustadt/Ostsee
So haben wir Neustadt noch nicht kennengelernt. Und auch hier war es überhaupt kein Problem, einen Übernachtungsplatz zu finden. Sogar der Stellplatz am Binnenwasser war offen und kostenlos. Am Sonntag sollte endlich der Sommer kommen. Erstmals waren für Sonntag über 20°C angesagt. Das war doch eine tolle Aussicht für’s Wochenende. 
 
 
Freitagabend am Neustädter Hafen

 
 
 
23. April 2021 - 25. April 2021
Warnsdorf/Ostsee   
Nur 3 km von Niendorf und Travemünde liegt das süße Örtchen Warnsdorf im Landesinneren entfernt. Hier befindet sich der Karls Erlebnishof, ein großer Kinderspielplatz mit großem Hofladen und riesigem Parkplatz. Hier werden Wohnmobile nachts geduldet. Am nächsten Morgen hat man lediglich einen Zettel an der Windschutzscheibe, dass man seinen Müll bitte wieder mitnehmen soll. Eine Selbstverständlichkeit. Hier standen wir zwei Nächte, um dann tagsüber auf den kostenlosen Parkplatz Wiesenweg in Timmendorf zu wechseln. Von dort starteten wir dann unsere Tour nach Niendorf und Travemünde. 
 
 
Immer noch malerisch: der Niendorfer Fischereihafen

 
 
 
16. April 2021 - 18. April 2021
Lüneburger Heide
 
Erstes WoMo-Wochenende im Corona-Jahr 2021. Wir waren in der Nähe von Bispingen in der Lüneburger Heide und haben zwei tolle Wandertouren (12 km Wilseder Berg, 7 km Wümmeberg) durch die wunderschöne Heidelandschaft gemacht. Der Stellplatz war geschlossen, aber wir standen trotzdem auf dem Wanderparkplatz in Oberhaverbeck und wurden auch nicht weggeschickt.  
 
 
Mitten in der Lüneburger Heide am Wilseder Berg

 
 
01. April 2021 - 05. April 2021
Sauerland
 
Corona. Lockdown. Ausgangssperren. WoMo-Tour? Wie geht das denn? Es wurde von der Politik dringend von Reisen zu touristischen Zwecken abgeraten, aber nach Mallorca durfte man fliegen. Lange war ich mit der Krisenpolitik der Bundesregierung einverstanden und hielt die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie für sinnvoll. Doch jetzt reichte es mir und wir fuhren mit dem WoMo ins Sauerland. Dort wollten wir wandern und ein bisschen Fahrradlfahren.
Brilon im Sauerland

 
Blick von den Bruchhauser Steinen

 
Im Nordosten starteten wir unsere Tour in Rüthen, Warstein und Brilon. Da alle Camping- und Stellplätze geschlossen hatten, mussten wir autark stehen. Für uns kein Problem, denn wir hatten ja alles dabei. Wir wählten überwiegend Wanderparkplätze für unsere Übernachtungen aus. Es war über die Feiertage wie ausgestorben in den Dörfern und Kleinstädten. Auch die komplette Gastronomie hatte geschlossen. Lediglich in den Corona-Schnelltestzentren herrschte ordentlich Betrieb. Weiter ging es für uns über Willingen nach Winterberg mit Abstecher auf den bekanntesten Berg im Sauerland, dem Kahler Asten. 
 

 
Am Ostersonntag wanderten wir in Niedersorpe und übernachteten dann am Esmecke-Stausee. Ostermontag wurde dann das Wetter richtig schlecht und wir fuhren dann von Meschede Richtung Teuteburger Wald nach Detmold und später nach Minden. Dort war es kalt und stürmisch, so dass wir uns entschieden, frühzeitig nach Hause zu fahren.  
 

Goldroutenwanderweg bei Niedersorpe


07. Oktober 2020 - 11. Oktober 2020
Föhr
  
Über meinen Geburtstag ging es auf die Nordseeinsel Föhr. Am Mittwochabend ging es schon los. In Büdelsdorf musste ich noch eine Currywurst mit Pommes essen. Kurz vor der Fähre übernachteten wir auf einem Edeka-Parkplatz. Die Nacht war ruhig, der Morgen anstrengend, denn wir hatten unseren Plan ohne die LKW-Fahrer und die Warenannlieferung gemacht.
 
Die strenge Kontrolleurin am Fährhafen von Dagebüll bleibt uns in Erinnerung. Tanja musste 18 € wegen des Fahrradträgers nachlösen. Und dann ging es endlich auf die Insel. Das Wetter war - moderat formuliert - optimierungsbedürftig. Es regnete viel und die Grundtemperatur sank langsam Richtung Herbst. Trotzdem hatten wir total nette Tage auf Föhr.



Nordseestrand auf Föhr

So entdeckten wir die Insel per Bus und Fahrrad: Vom Stellplatz in Utersum machten wir Ausflüge nach Wyk, Nieblum, Oldsum und Alkersum. Das war unsere letzte WoMo-Tour im Corona-Jahr 2020 und wir waren froh und dankbar, dass wir aufgrund des Wohnmobils trotz der Pandemie so viele tolle Touren unternehmen konnten. Das war für uns nicht selbstverständlich.



18. September 2020 - 20. September 2020
Bussi-Tour Kappeln
 
Eine unserer schönsten Touren 2020 führte uns mit dem VW Bus nach Kappeln an der Schlei. Hier standen wir zwei Nächte direkt am Yachthafen beim Eisenbahnmuseum und erlebten eine wunderschöne Radtour ins Landesinnere. 


Arnisser Segelclub in Kappeln



12. Juni 2020 - 15. Juni 2020
Warnemünde 2020

Keine Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde? Kein Massentourismus? Corona macht es möglich. Wir haben dieses Fleckchen Erde einfach gern, umgeben von dem ganzen maritimen Flair, den alten Fischerbooten, den Räucheröfen am Hafen, den charmanten kleinen Ferienhäusern direkt am Alten Strom, dem schicken Leuchtturm und der fotogenen Muschel. Jedes Jahr zieht es uns einmal nach Warnemünde.

 
Der Alte Strom in Warnemünde



30. Mai 2020 - 06. Juni 2020
Sächsische Schweiz
 
Ich wollte immer schon mal die Bastei im Elbsandsteingebirge sehen. Dafür brauchten wir mindestens ein verlängertes Wochenende. Meissen war unsere erste Station. Direkt an der Altstadtbrücke über die Elbe durften wir unser Nachtquartier aufschlagen. Natürlich mit Blick auf den schönen Dom. 
 
 
Die Bastei

 
Weiter ging es bei Kaiserwetter nach Dresden. Wir übernachteten auf dem betriebseigenen Stellplatz eines WoMo-Händlers. Das ist schon eine sehr sehenswerte Stadt. 
 
 
 
 
Und dann erst kamen wir über Pirna ins Elbsandsteingebirge. Erst fuhren wir noch viel Fahrrad, besuchten die Stadt Wehlen, doch danach ging es nur noch zu Fuß. Die Schwedenlöcher waren schweißtreibend, die Bastei fotogen, die Elbschleife von der Festung Königstein beeindruckend. Die Gastronomie hatte fast überall geöffnet, so dass wir unterwegs immer mal wieder irgendwo einkehren konnten. Unsere Wanderungen im Kirnitzschtal zum Kuhstall und zu den Schrammsteinen waren total aufregend. 
 




Elbschleife bei der Festung Königstein

Auf unserem Rückweg besichtigten wir noch Weimar, Erfurt, Quedlinburg und Goslar. Alles tolle Kleinstädte, die man sich sehr gut einmal anschauen kann. Vor allem Erfurt und Quedlinburg haben uns super gut gefallen. Aber schau Dir selber mal die schönen Fotos an.

Erfurt und Quedlinburg  

Marktplatz in Quedlinburg




02. August 2019 - 05. August 2019
Mittelmole Warnemünde


Sonntagabend, wir kochten Spaghetti mit Roquefort-Sauce. Die Angler standen seit Stunden an der Kaimauer und schmissen ihre Angel aus. Es wurden immer mehr. In Sichtweite hatten wir allein 15 Männer und eine Frau gezählt. Und es wurden nur kleine Fische gefangen. Plötzlich herrschte etwas Unruhe unter den Anglern. Vermutlich kannten ihn alle schon, aber für uns war dieser Hafenbewohner vollkommen neu. Minki kam aus seiner Höhle und stiebitzte sich einen kleinen Fisch von einem der Angler. Wir dachten es handele sich um einen Marder, doch wurden von Einheimischen aufgeklärt, dass es sich um einen nordamerikanischen Mink handelte, der scheinbar in den Hohlräumen der Kaimauer lebte und jeden Abend einen kleinen Fisch von den Anglern abstaubte. Wieder etwas dazu gelernt. 
Nordamerikanischer Mink
Es war wirklich ein ganz tolles Wochenende in Warnemünde. Das Wetter war genial, nicht zu warm, nicht zu kalt. Natürlich waren viele Touristen dort, aber uns war es nicht zu voll, daran konnten die vier riesigen Kreuzfahrtschiffe auch nichts ändern. Und es ist jedes Mal eine super Mischung aus Geschäfte bummeln, relaxen, Strand, lecker Essen, kühle Drinks, und pure Entspannung. Und wir lieben den malerischen Anblick des Alten Stroms von der Brücke: 
Der Alte Strom im Sonnenuntergang
Freitagabend erreichten wir Warnemünde schon gegen 19.30 Uhr und bekamen auch gleich einen Stellplatz in zweiter Reihe auf dem Parkplatz Mittelmole. Wir gingen nur noch in den Ostseeterrassen etwas essen und schauten uns den sehr schönen Sonnenuntergang an. Das war wirklich wunderschön mit anzusehen. 
Der alte Leuchtturm und die Muschel
Samstagmorgen frühstückten wir auf der geräucherten Terrasse der Lila Bäckerei. Wir hatten uns gar nichts vorgenommen und genau das genossen wir das ganze Wochenende. Wir ließen uns einfach durch Warnemünde treiben. Als erstes folgten wir den Seglern und hatten gleich einen tollen Ausblick: 
Yachthafen Warnemünde
An diesen Tag lag direkt vor unserem WoMo ein kleineres Kreuzfahrtschiff, das erst abends gegen 20 Uhr wieder ablegte. 

Azamara Journey
Tanja hatte die super Idee, bei schlechtem Wetter am Samstagabend ins Kino zu gehen und "König der Löwen" zu gucken, doch das Kino gab es nicht mehr. Stattdessen hatte sich dort Peter Pane breit gemacht. 
Ehemaliges Kino, jetzt Peter Pane
Aber es gab auch kein schlechtes Wetter. Ein bisschen lagen wir noch am Strand. Dann gab es einen Aperol Spritz im Strandkorb am Leuchtturm. Und da war es wirklich ganz schön heiß. 
Blühende Blumen an der Promenade
Zurück am WoMo hatte die Reederei eine Kapelle zum Auslaufen an die Kaimauer bestellt. Und die fingen immer wieder an und hörten dann aber auch schnell wieder auf. Von Rosamunde bis hin zu Theo, wir fahren nach Lodz war alles dabei. So lernten die Amis echte regionale Spezialitäten made in Germany kennen.
Auch den Sonntag gingen wir ganz entspannt an. Wir hatten beide besser geschlafen und wollten in der alten Bäckerei neben dem Cubaner frühstückten. Besonders das Rührei war dort sehr lecker. Es war ganz schön windig als wir uns am Strand legen wollten. Deshalb suchten wir uns ein geschütztes Plätzchen auf einer Düne. Von hier oben konnten wir Schiffe und Menschen gleichermaßen beobachten. Lange lagen wir dort aber nicht, bevor es wieder zurück zum WoMo ging. Und da kam uns die Idee, abends etwas leckeres zu kochen. Da hier auch die Supermärkte sonntags geöffnet haben war es kein Problem, noch frische Lebensmittel einzukaufen. Dafür fuhren wir mit unseren Fahrrädern zum Edeka. Als wir zurückkehrten tranken wir einen Aperol Spritz am WoMo. Wir waren inzwischen in die erste Reihe aufgerückt und konnten direkt auf's Wasser schauen. 
Eisbrecher Stettin aus HH zu Gast in Warnemünde
... und dann kamen die Angler und Minki.  


18. Juli 2019 - 23. Juli 2019
WoMo-Städtetour nach Copenhagen

Donnerstagabend
Schon um 17 Uhr konnten wir an diesem Donnerstag Richtung Fehmarn starten. Die Autobahn zur Ostsee war voll, aber es staute sich zum Glück nicht. Schon auf Höhe der Raststätte Buddikate gab es den ersten Prosecco im Cockpit. Alles lief nach Plan und wir waren gespannt, wie voll der Stellplatz an der Beltbude in Puttgarden war. Überraschenderweise stand auf unserem Abschnitt nur ein einziges WoMo. Vorne standen noch ein paar Mobile, aber insgesamt war es total leer hier. Keine Anzeichen von Ferienzeit.
Stellplatz Beltbude Fehmarn
Nach einem leckeren Drink in der Abendsonne gab es noch eine Currywurst mit Pommes. Voller Vorfreude auf Copenhagen schlenderten wir zum WoMo zurück. An diesem Abend kam keiner mehr zum Abkassieren. 

Freitag
Zum Brötchenholen fuhren wir in den Ort Puttgarden. Schnell mussten wir feststellen, dass es hier gar nichts außer einer freiwilligen Feuerwehr und einem Campingplatz gab (und ein heruntergekommenes Hotel sowie einen teuren Bordershop). Tanja hatte die glorreiche Idee, auf dem Campingplatz nach Brötchen zu fragen. Und die hatten tatsächlich vier Stück für uns übrig. Auf dem Parkplatz am Deich frühstückten wir erstmal. Auch hier standen einige WoMos und Bussis zum Übernachten. Tanja fand hier noch Nike Sportschuhe im Gras, die sie einpackte. 
Unsere Fähre hatten wir erst um 12.15 Uhr gebucht. Trotzdem fuhren wir nach dem Frühstück zum Scandlines Check-In und fragten dort nach, ob wir evtl. auch schon morgens eine Fähre nehmen konnten. Und das konnten wir. Also ging es prompt auf die nächste Fähre. Wir wurden sogar durchgerufen, da noch Platz war für Karlchen. 9.15 Uhr legte das Schiff ab und 45 Minuten später waren wir in Dänemark. 
Von Rödby waren es noch ca. 150 km Autobahn nach Copenhagen. Nach zwei Stunden kamen wir am City Camp, dem zentralsten Stellplatz der Stadt, an. Hier hatten wir einen Platz reserviert, nachdem wir nirgendwo anders etwas bekommen hatten. Der Platz war total unsexy und Kuschelcamping war angesagt. Der Betreiber Magnus quetschte uns zwischen zwei schwedische Wohnwagen. 
Kuschelcamping auf dem City Camp CPH
Trotzdem waren wir erstmal froh, einen Platz bekommen zu haben. Es war vor 12 Uhr, die Sonne schien, es war angenehm warm, und wir holten unseren Aperol raus. Danach ging es auf die Fahrräder und ab ins Zentrum von Copenhagen. 
Copenhagener Hafencity mit Hausbooten
Als erses wollten wir unbedingt Christiania sehen. Und wir waren schockiert. Auf offener Straße werden dort Drogen verkauft. Finstere Gestalten hinter kleinen Tresen verkaufen Joints und Marihuana, Fotos sind verboten. Seit 2016 ist Christiania mitten in Copenhagen eine anerkannte Freistadt. Hier tobt die linke Szene der Stadt. Sehr interessantes Pflaster, aber ob ich dort im Dunkeln langspazieren möchte weiß ich nicht so recht. 
Eingangstor zur Freistadt Christiania
Aber hier sind auch wirklich schöne Läden mit handwerklicher Kunst. Ob Designerlampe oder Kerzenständer. Wer ein bisschen sucht, der findet tolle Dinge. Nicht günstig, aber meist ein Unikat. 
Graffiti-Kunst in Christiania
Weiter ging es mit den Rädern durch Christianshavn mitten in die Innenstadt. Wir parkten die Räder und gingen zu Fuß weiter. Die Fußgängerzone war natürlich voller Menschen. Trotzdem wirkten alle echt entspannt. Auf einem Platz tranken wir einen Aperol Spritz für je 12 €. Dann schlenderten wir langsam Richtung Nyhavn. Und dieses Ensemble von bunten Häuserfronten ist immer noch ein absolutes Highlight. 
Nyhavn
Kurzerhand entschlossen wir uns für eine kleine Hafenrundfahrt. Für nur 6,80 € ging es für eine Stunde durch die Kanäle der Stadt. Bei strahlendem Sonnenschein ein Traum. Das anschließende Essen in einem Restaurant in Nyhavn war wieder teuer und nicht so richtig lecker. Egal. Und dann ging es wieder zu den Fahrrädern und zurück zum WoMo.
Wir hatten Sorge, dass wir nicht richtig schlafen können. Nein, nicht weil das Schnarchen unserer Nachbarn uns die Nachtruhe raubt, sondern weil der Zugbetrieb vielleicht die ganze Nacht anhält. Aber zum Glück war es damit nach 0.00 Uhr vorbei und wir konnten ganz gut schlafen.



Samstag
Morgens wurden wir unsanft von einem vorbeidonnernden Zug geweckt. Es fühlte sich an, also ob dieser direkt durchs WoMo fuhr, aber wir überlebten. Tanja fragte Siri nach einer Bäckerei und wir fuhren mit dem Fahrrad zusammen Brötchen holen. Der Bäcker hatte zu, aber im gegenüberliegenden Supermarkt wurden wir fündig. Im Anschluss gab es ein leckeres Frühstück auf dem Asphalt vor unserem WoMo.
Heute wollten wir zur königlichen Residenz, dem Schloss Amalienborg. Erste Station war aber auf Tipp von Chrischi das Schloss Rosenborg. Super erhalten lag es unweit der Innenstadt, schön angelegt mit Rosengarten, toller Anblick. 

Schloss Rosenborg
Vorbei an der Nyboder Siedlung, einem historischen Reihenhaus-Bezirk der ehemaligen Marine-Kaserne ging es weiter Richtung Wasser. Der nächste Beachclub war unser. Hier gönnten wir uns direkt am Wasser ein Bier und einen Lillet Rosé.
Nyboder Siedlung, ehem. Marine-Kaserne
Die unspektakuläre Meerjungfrau - das Wahrzeichen Kopenhagens - ließen wir einfach mal aus, auch oder vielleicht gerade weil Touristenscharen sich ringsum bildeten. Und dann hatten wir auch noch das Pech, dass die königliche Familie nicht zu Hause war. Die Flaggen waren nicht gehisst. Anschließend kamen wir an einem Beachclub mit Live-Musik vorbei. Hier waren einige Food-Stände aufgebaut. Die Leute badeten nebenan im Kanal. Für uns war das ein ungewohntes Bild, denn in Hamburg springt in der Hafencity keiner in die Elbe.
Schloss Amalienborg
Mit dem Fahrrad ging es weiter zum Nyhavn, wo wir dann links abbogen Richtung Brücke. Über die reine Fußgänger- und Fahrradbrücke erreichten wir den nächsten Beachclub an einem großen Foodmarket. Hier speisten wir ganz lecker etwas indisches und tranken danach einen leckeren Aperol Spritz. Hier kamen immer wieder diese kleinen Boote vorbei, auf denen die Dänen Bier tranken und picknickten. Dann kam ein größeres Segelboot und die Klappbrücke musste hochgehen. Es war die Einfahrt nach Christianshavn. 
Und dann fuhren wir wider Erwarten noch zu dem Beachclub, den wir von der anderen Wasserseite aus sahen. Es war aber nicht nur ein Beachclub, sondern ein ganzer Foodmarket. So ein bisschen hatte es was von alternativer Szene: Graffitis, Schiffscontainer, ausgeschlachtete Trabis, eine eigene Brauerei. Ein cooler Ort für einen leckeren Drink, doch wir beide konnten uns nicht entscheiden, was wir noch trinken wollten. Und so schlenderten wir nur über den Foodmarket, schossen Fotos und genossen die Gerüche fremder Kochkulturen.

Foodmarket Mikkeller


Sonntag
Das Wetter war zum ersten Mal etwas unbeständiger. Immer wieder schauerte es vom Himmel. An diesem Tag fuhren wir mal anders ins Zentrum. Wir umkurvten von unten das Wasser und fuhren auf der anderen Uferseite. Heute wollten wir shoppen, denn hier hatten die Geschäfte ab späten Vormittag geöffnet. Doch wir waren an diesem Tag erfolglos. Und auch den Cappuccino für 8,60 € boykottierten wir und standen einfach wieder auf und verließen das Café. Das holten wir aber in Christianshavn nach, als wir auf einem Boot ein leckeres Kaltgetränk nahmen.
Boot-Café in Christianshavn
Nachmittags kauften wir noch bei Lidl ein paar Lebensmittel zum Kochen ein. Und abends gab es leckere Spaghetti mit Pesto, Pilzen und gekochtem Schinken. So ließen wir unsere Zeit in Dänemarks Hauptstadt so langsam ausklingen. Fazit: tolle Stadt, in der man es geschafft hat, das Moderne mit dem Alten sehr charmant zu verbinden. Sehr empfehlenswert. 

Montag
Auf ging es nach Roskilde, dort wo jedes Jahr das Rock-Festival stattfindet. Als Klein-Copenhagen wurde es uns im Internet angekündigt. Vielleicht waren wir deshalb so enttäuscht von dieser Kleinstadt, die nicht so viel Charme besaß. Der Hafen war mit seinem Wikinger-Museum ganz süß. Das Wetter war durchwachsen und so trieb es uns weiter Richtung Süden. 
Vordingborg an der Ostsee war unser Ziel. Das kleiner Örtchen direkt am Wasser hatten wir schon auf der Hinfahrt entdeckt. Dort gab es einen park4night-Parkplatz, der mich begeisterte. Hier stand ein Franzose, den wir freundlich bei Regen begrüßten. Eines war sicher: mit dieser park4night-App musste ich mich näher beschäftigen. Hier standen wir also ohne Gebühr und es war nicht einmal verboten. 

Parkplatz in Vordingborg
Vordingborg war ein ganz niedliches Städtchen mit Festung und kleinem Hafen. Sehr beschaulich alles, aber schöner als Roskilde. Hier bummelten wir durch die Fußgängerzone und spazierten zur Stadtmauer.
Hafen von Vordingborg
Bevor wir zum Fähranleger fuhren, wollten wir noch unsere letzten dänischen Kronen loswerden. Erst waren wir bei Aldi, dann an einer Automaten-Tankstelle. Irgendwie verdaddelten wir dort 50 DKR, die wir dann aber im angrenzenden Supermarkt wieder bekamen. An der Hafenmauer verweilten wir noch ein wenig in der Sonne, bevor es dann wieder auf die Fähre Richtung Puttgarden ging. 
Karlchen an der Kaimauer in Rödby
 

    

 


21. Juni 2019 - 23. Juni 2019
Lieblingsplatz: Niendorf und Scharbeutz

Erst gegen kurz nach 22 Uhr trafen wir in Niendorf ein. Nach einem kurzen Prosecco auf der Fahrt wollten wir jetzt noch sehr gern einen Drink in Niendorf nehmen. Natürlich wußten wir, dass die meisten Lokale schon zu hatten. Das Hafen-Eck war unsere Rettung. Diesmal tummelten sich hier nicht nur Besoffkies, sondern auch mal ganz normale Leute. Wir bestellten ein Weizen und einen Weißwein und setzten uns damit auf die Kaimauer. Die Stimmung zwischen uns war etwas angespannt aufgrund der Arbeitssituation der letzten Tage und Wochen. Das Licht am Hafen war super schön anzusehen. Das Foto vom Hafen-Eck stammt aber vom Morgen danach ... 
Du bist am schönsten Ort der Welt - Hafen-Eck, Niendorf
Am Samstagmorgen waren wir uns beide einig: wir hatten nicht besonders wohlig geschlafen. Das lag ganz sicher nicht am WoMo, sondern an den Gedanken, die uns im Schlaf beschäftigten. Los ging es Richtung Bäcker, Delikatessen-Fischladen, und Scharbeutz. 
Auf dem Reisemobilhafen in Scharbeutz ergatterten wir eines der letzten Plätze. Natürlich war das Sanitärhaus immer noch nicht fertiggestellt. Der Bau zieht sich jetzt schon über zwei Jahre (wir berichteten im Jahre 2017). Stühle und Tische raus und lecker frühstücken. Die Sonne schien herrlich vom wolkenlosen Himmel. Ein ganz schöner Tag lag vor uns. 
Mit den Fahrrädern ging es nach Timmendorf. Wir wollten mal gucken, was sich hinter Baltic Jazz verbirgt. 
Timmendorfer Strand
Am WoMo nahmen wir nachmittags noch leckere, kühle Drinks und genossen die Zeit. Wir hingen einfach mal ab, bevor es dann am frühen Abend zu Gosch ging. Hier hatten wir uns schon den ganzen Tag drauf gefreut.


14. Juni 2019 - 16. Juni 2019
St. Peter Ording und Glückstadt

Määääääääääeeehh, määääääääääeeehh, määääääääääeeehh so wurden wir an diesem Sonntag geweckt. Wir standen am Hafen von Glückstadt mit der Schnauze Richtung Elbfähre und morgens gegen 4.30 Uhr liefen direkt hinter dem Zaun, also keine 2 m vom WoMo entfernt die ganzen Schafe vom Deich entlang und teilten sich sehr gesprächig mit. 
Es waren Matjeswochen in Glückstadt und wir gerieten unverhofft in diesen Trubel. Live-Musik und allerhand Buden warteten auf uns. Doch das wichtigste war, dass die Sonne wieder da war. Wir flüchteten nämlich am Morgen aus SPO und fuhren nach Husum. Unser kleiner Stadtbummel war schön und Husum hat auch ein gewisses Flair, das wir beide mögen. Urtypisch norddeutsch eben. 
Husumer Speicher
Beim Fischmann Loof gabe es noch Fish 'n Chips und dann ging es nach Friedrichstadt - der Holländerstadt. Auch dort bummelten wir bei strömenden Regen durch. Und natürlich macht das lange nicht so viel Spaß wie mit Sonne. Ein Stück Kuchen konnte unsere Laune nicht ganz aufbessern, aber zumindest ein bisschen. 
Friedrichstadt im Regen
Als wir dann fast schon wieder nach Hause fahren wollten, da kam uns Glückstadt in den Sinn. Und wir hatten dort einen wirklich schönen Abend.  
Bühne am Hafen von Glückstadt
 
WoMo-Stellplatz am Glückstädter Hafen
Dabei sah am Freitag alles so herrlich aus. Kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen. Ohne Stau erreichten wir den Reisemobilhafen in St. Peter Ording gegen 11 Uhr. Hier schien alles automatisch zu laufen. Du musstest Dir erst eine Karte für 26 € holen, mit der Du dann alles buchen konntest: Dusche, Toilette, Strom, Frischwasser, alles. 
Wir suchten uns ein nettes Plätzchen aus und lehnten uns in unsere Liegestühle. Die Sonne brannte auf unserer Haut. Nach kurzer Verschnaufpause ging es auf die Fahrräder und mitten rein in den Ort. Der Stellplatz liegt ziemlich zentral in der Nähe des Marktplatzes. 
Bummeln, spazieren, zu Gosch. Wir freuten uns beide so sehr auf die leckeren Thai-Nudeln von Gosch und wurden wieder einmal dermaßen bestätigt ... sooo lecker!!! 
Strandkorb-Eldorado St. Peter Ording
Die Stelzenhäuser von St. Peter Ording
 
Von der Sonne geblendet
Nach einem kurzen Regenschauer erholte sich das bombige Wetter wieder. Mit den Rädern fuhren wir an den Strand. Die Weite des schönes Strandes finde ich jedes Mal wieder faszinierend. Und natürlich verleihen die Stelzenhäuser SPO einen ganz besonderen Charme. Für mich ist es immer etwas besonderes hier in St. Peter Ording. Wir waren den ganzen Tag draußen an der frischen Luft, besorgten uns abends noch Brötchen für ein Abendbrot am WoMo. Und wir saßen noch lange draußen, spielten "Vier gewinnt" und genossen den Abend. So konnte es weitergehen, aber dann kam der Regen ...



07. Juni 2019 - 10. Juni 2019 (Pfingsten)
Hildesheim und Weserbergland

Freitagnachmittag ging es los. Eigentlich wollten wir an die Nordsee, doch in diese Richtung staute es sich schon jetzt. Planänderung und ab Richtung Süden. Wir mussten noch etwas in Bad Salzdefurth abholen und kehrten dort auch noch bei einem Griechen ein. Wir waren mit dem VW Bus von Bördie unterwegs. Die Nacht verbrachten wir am Hohnsensee in Hildesheim. Dort war ein kostenloser Stellplatz, der auch gut frequentiert war. Dennoch hatten wir Glück und ergatterten einen Platz. 
Ich war sehr gespannt wie ich Hildesheim beim zweiten Mal wahrnehmen werde. Beim ersten Mal war es eher unspektakulär. Doch das sollte sich ändern. Zunächst kamen wir am wohl schönsten Frauenknast des Landes vorbei. Nach einem ausgiebigen, leckeren Frühstück am Alten Markt folgten wir der Rosenroute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und ich war echt beeindruckt. Tolle Fachwerkhäuser, Kirchen und Schlösser, schmale Gassen, Schieferhäuser, alles war dabei. 

Tolle Gassen mit Fachwerkhäusern in Hildesheim
Alter Markt in Hildesheim
Keine Ahnung in Hildesheim
Sehenswerte Altstadt war unser Fazit. Bei Tiger kauften wir noch einen pinke Sattelüberzug als Regenschutz. Dann ging es auch schon wieder zu Bussi zurück. Nur 10 Minuten mit dem Fahrrad lag der Stellplatz am Hohnsensee entfernt. 
Unser nächstes Ziel war Hameln. Dort wollten wir auf einen Campingplatz gehen, doch das stellte sich als schwierig heraus. Haben Sie reserviert? Nein, natürlich nicht und so wurden wir wieder weggeschickt. Vorbei am Atomkraftwerk war unsere nächste Anlaufstelle der Campingplatz am Weserufer in Grohnde. Wegen der Mittagspause kehrten wir ins Wirtshaus ein und es gab dort eine Currywurst mit Pommes. Wir waren doch sehr enttäuscht als uns die Dame an der Rezeption erzählte, dass sie restlos ausgebucht seien. Nicht mal ein kleiner Platz für unseren Bussi hatte sie anzubieten. Und so zogen wir weiter. Beim nächsten Campingplatz rief Tanja vorher an. Da wusste sie noch nicht, dass Margot dement ist und wirklich in der nächsten Sekunde die Dinge vergißt. Aber wir sollten vorbeikommen, ein Plätzchen ließe sich dort immer finden. 
Gesagt getan. Der Campingplatz Himmelspforte war riesig. Angeblich hatte dieser Platz für 1.000 Gäste eine Herberge. Wir waren froh, dass es noch geklappt hatte. Nachmittags fuhren wir noch mit den Räder in den 2 km entfernten Ort Bodenwerder. 

Bodenwerder an der Weser
Die Schilder "Historische Altstadt" erweckten Erwartungen in uns. Naja, aber so historisch war die Innenstadt nicht. Viele Leerstände, Eiscafes, Griechen prägten das Stadtbild. Am Ende der Fußgängerzone begann der WoMo-Stellplatz, der bis hinunter zur Weser ragte. Das sah eigentlich sehr einladend aus. 

WoMo-Stellplatz am Weserufer von Bodenwerder
Im Guliver's Gasthof speisten wir an diesem Abend. Und das Essen war wirklich lecker. Danach ging es zurück zum Bussi und endlich unter die Dusche. Wir konnten sogar noch draußen sitzen bis es dunkel wurde. Dann kam die Feuchtigkeit. 
Am Pfingstsonntag wollten wir eine längere Fahrradtour machen. Wir überlegten, ob wir stromaufwärts oder -abwärts fahren sollten. Der Plan, mit der Weser-Flotte wieder zurückzufahren wurde durch die langen Schiffsfahrten zunichte gemacht. Allein von Hameln zurück sollte das Schiff 3,5 Stunden für 25 km brauchen. Wir konnte es noch gar nicht glauben. Und so entschieden wir uns stromaufwärts Richtung Holzminden/Höxter zu fahren. Ziel war Polle mit seiner Burgruine. Und die Strecke war ausgesprochen schön. Meist direkt an der Weser führte dieser Radweg durch satt grüne Natur, war immer asphaltiert und im sehr guten Zustand. Unterwegs machten wir noch Pause bei einem kühlen Alsterwasser und erreichten dann die Fähre nach Polle nach ca. einer Stunde Fahrtzeit. 


Fruchtbares Weserbergland
Fähre an der Burgruine von Polle
Am Campingplatz tranken wir noch ein Alsterwasser und es gab einen Snack zum Mittag, bevor es dann wieder zurück ging. 16 km waren es bis hier und die mussten wir gleich wieder zurück radeln. Und wir merkten unsere Beine als wir uns auf die Räder schwangen. Auch hier überholten uns einige ältere Herrschaften, die von einem Eletromotor unterstützt wurden. Viele hatten ihren kleinen Hund im Korb dabei. Und es war hier das absolute Motorrad-Eldorado. Überall waren große Maschinen auf der Straße oder an den Bistros zu sehen. Ähnlich wie am Zollenspieker. 
Den Abend ließen wir ein weiteres Mal im Guliver's ausklingen. Das war wirklich nett hier und wir konnten draußen sitzen. 


Gasthof Guliver's in Bodenwerder
Der Biergarten war gut gefüllt und wir waren nicht die einzigen Gäste, die heute wieder hier waren. Und auch das Spaghetti-Eis mit Nüssen musste danach noch sein. Wir leben schließlich nur einmal, auch wenn es so nichts mit unserer Diät werden kann. Egal. Wir sind eben Genießer. 
Bis 22 Uhr saßen wir noch vor unserem Bussi. Der 2 €-Tisch aus Steilshoop hatte Premiere und war klasse und vollkommen ausreichend. Daumen hoch. Den hatte Tanni bei ebay Kleinanzeigen entdeckt. An diesem Abend war es weitaus weniger feucht. Und die Grundtemperatur war etwas höher als am Abend zuvor. 
Am nächsten Morgen packten wir schon gegen 7.30 Uhr unsere Sachen zusammen und fuhren nach Hause. Leider musste Tanja um 15 Uhr arbeiten und wir hatten Sorge, in einen Pfingststau zu geraten. So kamen wir staufrei gegen 11 Uhr zu Hause an und hatten ein super nettes Wochenende im Weserbergland.



30. Mai 2019 - 02. Juni 2019 (Himmelfahrt/Vatertag)
Die Beltbude auf Fehmarn / Matthias Geburtstag in Grömitz

Wir wären beide gern noch an diesem Mittwochabend losgefahren, aber es war schon 1.00 Uhr nachts als Tanja Feierabend hatte und zu Hause ankam. Kurzerhand entschieden wir uns, erst am nächsten Morgen loszufahren. Wir stellten uns den Wecker und starteten schon um 8.00 Uhr. Und das war eine weise Entscheidung. Ohne Stau trafen wir zwei Stunden später auf dem Stellplatz an der Beltbude in der Nähe von Puttgarden ein. Hier war noch unerwartet viel Platz. Wir dachten über diesen Vatertag werde es knapp mit Plätzen, insbesondere auch weil Surf-Weltcup auf Fehmarn stattfand. Doch wir hatten falsch gedacht.
Beltbude nahe Puttgarden/Fehmarn
Zu Fuß machten wir uns auf Richtung Fähranleger. Am Wasser konnte man aufgrund von großen Steinen schwer gehen, deshalb wichen wir auf den Fußweg aus. Ziel war der Bordershop vor dem Anleger. Und hier drehten die Skandinavier wieder vollkommen durch. Was hier in Anhänger und Transporter verladen wurde ging auf keine Kuhhaut mehr. Meist war es Alkohol, palettenweise Bier und Kisten voller Weine. Das Sortiment des Bordershops über vier Etagen war entsprechend angepasst. 

Skandinavier beim Shoppen
Nachmittags fuhren wir noch 16 km Fahrrad. Wir wollten einfach mal wissen, was so in die andere Richtung los war. Viele Campingplätze, viele WoMos sahen wir von den Rädern aus. Nur wenige Gasthöfe waren dabei. Selbst hier standen Windkraftanlagen von ENERCON. Hier waren die gelben Blüten des Raps noch an den Pflanzen. Das war im Inland in der vergangenen Woche nicht mehr zu sehen.
Und als wir zurück am WoMo waren kochten wir sensationelle Nudeln mit Carbonara-Sauce. Oberlecker waren die. 

Windkraftanlagen im blühenden Raps
Am nächsten Morgen duschten wir und mussten dann leider feststellen, dass unser Frischwasser ausging. Eigentlich wollten wir mit dem Fahrrad nach Burg fahren und unterwegs noch die Gin-Gläser für Matthias bei Aldi kaufen. Das machten wir jetzt alles mit dem WoMo und tankten Frischwasser an einem Stellplatz in Burg auf. Wir parkten das WoMo auch vor dem Stellplatz auf der Strasse und gingen zu Fuß ins Zentrum. Die Stadt war voller Touristen. Die Autos schlingelten sich durch die Altstadt. Wir waren auf der Suche nach einem Geschenk für Tanja, denn sie feierte an diesem Tag ihren 41. Geburtstag. Und sie war sogar shoppig, was nicht so häufig vorkam. Am Ende sahen wir noch die Friday for Future-Demo mit vielleicht an die zwanzig Teilnehmer begleitet von zwei Polizeiwagen. Das war schon witzig anzusehen und erregte in der Tat öffentliches Interesse. 

Dann ging es die 10 km zurück zur Beltbude. Unterwegs fielen wir noch bei Aldi ein und kauften gleich drei Pakete Garnelen. Dazu gab es Brot mit Knoblauch-Dip und Oliven. Es war wieder so typisch: mit Hunger einzukaufen ist einfach Unsinn, aber trotzdem schön. Wir stellten uns auf die Sonnenseite des Stellplatzes, holten die Stühle raus, mixten einen eiskalten Aperol-Spritz, und bereiteten die Garnelen vor. Unsere Vorfreude war groß. 
Zum Abschluss des Tages kehrten wir noch ein letztes Mal in die Beltbude ein, lauschten der chilligen Musik, tranken Weizen und Gin-Tonic, und schauten verträumt auf's Meer.

Sundowner an der Beltbude

Nach einem leckeren Quark mit Haferflocken zum Frühstück ließen wir die Sonneninsel Fehmarn hinter uns. Wir hatten Frieden mit ihr geschlossen und fühlten uns sehr wohl. Auf der Landstraße ging es nach Grömitz. Kurz nach 13 Uhr kamen wir am Lensterstrand bei Ulli & Matthias an. Wir konnten auf der Einfahrt parken. Zur Begrüßung gab es natürlich ein frisch gezapftes Pils. Und so zog sich das den ganzen Tag hin. Abends grillten wir lecker und tranken Bacardi-Cola. Bis nach 0 Uhr saßen wir am Haus und quatschten miteinander. Auch Gine und Astrid hatten sich dazu gesellt. Ihr Hund Cabana lag unter'm Tisch und war mittendrin statt nur dabei.  







25. - 26. Mai 2019
#Landvergnügen2: Hollenbek am Elbe-Lübeck-Kanal
Den Abend vorher hatten wir noch Olaf's 49ten Geburtstag gefeiert. Morgens packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit Karlchen Richtung Bargteheide, um von dort Richtung Elbe-Lübeck-Kanal abzuzweigen. Es war bewölkt, aber trocken. Eigentlich das ideale Fahrradwetter. Und so rollten wir auf den Bauernhof in Hollenbek und konnten dort sehr schön ruhig für eine Nacht stehen. Bauer Lars versorgte uns sogar noch mit Kartenmaterial und Broschüre. Auf die Räder fertig los. Es ging mit dem Fahrrad durch Wald und Wiesen nach Ratzeburg. Ganz schön hügelig war es hier. Wir waren beide erstaunt von den Steigungen. Tolle Fahrradwege führten uns direkt ins Zentrum. Am nicht so schönen Marktplatz verweilten wir ein wenig, um dann unsere nächste Etappe nach Mölln, direkt am Ratzeburger See entlang, anzutreten. Am Markt stellten wir unsere Räder ab und verspeißten ein leckeres Schnitzel und Spaghetti mit Rind. Das war wirklich ein nettes Café dort direkt am Markt. 

Café am Markt in Mölln
Weiter ging es zum Elbe-Lübeck-Kanal. Endlich hatten die Steigungen ein Ende. An der zweiten Schleuse wollten wir den Kanal überqueren. Doch Pusteblume. Nicht jede Schleuse hat automatisch auch eine Brücke. An der zweiten Schleuse war keine Brücke und wir mussten völlig fertig den Umweg über Berkenthin nehmen. Aber dann rollten wir zu unserem WoMo zurück. Das war eine tolle Radtour mit mehr als 40 km Strecke. 
Kirche von Berkenthin


Radweg am Elbe-Lübeck-Kanal


Am Sonntag fuhren wir noch über Land nach Zarrentin am Schalsee und gingen dort am See spazieren. Das war auch sehr nett. Die kleinen Ferienhütten auf dem See waren schon wirklich smart und hatten Charme. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Brötchen mit Fischfrikadelle. Tanja holte sich sogar noch eine Portion Kartoffelsalat.  


Fischbude am Schalsee





17. - 19. Mai 2019
Worpswede und Vegesack: Landvergnügen, Teufelsmoor u. Fähre
Freitagnachmittag ging es recht früh schon ins Wochenende. Bettzeug eingeladen und ab geht's. Nach knapp über einer Stunde fuhren wir auch schon wieder von der Autobahn ab. Es ging Richtung Bremen. Nahe des Künstlerdorfes Worpswede stand in Frankenburg eine alte Landbäckerei im Landvergnügen-Verzeichnis. Also wollten wir das mal ausprobieren. Der nette Herr mit gezwirbelten Bart empfing uns freundlich und wir durften hinten auf den Hof rollen. Fahrräder runter und ab in den nächsten Gasthof. Hier war alles sehr gediegen in den Restaurants. Hier wurde deftige deutsche Küche serviert. Danach radelten wir zurück und ließen den Abend im Alkoven ausklingen. 
Am nächsten Morgen ging es wieder auf die Räder, diesmal ins 8 km entfernte Worpswede. Hier war alles sehr grün. Viele Felder reihten sich aneinander. Die Straßen wurden von alten Bäumen gesäumt. Kurz vor Worpswede mussten wir einen Hügel überqueren. Der Anstieg war so steil, dass wir die letzten Meter schieben mussten. Aber dann konnten wir mitten in den Ortskern rollen. 
Touristen-Info in Worpswede
   
Kunstgalerie in Worpswede
Wir waren aber insgesamt eher ein wenig enttäuscht von Worpswede. Als nächste Etappe ging es nach Neu-Helgoland. Hier begann das Naturschutzgebiet und das war wirklich schön. Tolle Radwege führten entlang der Beck und Hamme. In der Melchers Hütte gönnten wir uns noch einen Drink und eine Bratwurst bevor es dann wieder zum WoMo zurück ging. 
Die Hamme an der Melchers Hütte

Mühle in Neu-Helgoland
Idyllische Radwege bei Worpswede
Und dann überlegten wir uns, dass wir noch weiterfahren. Die Weser oder die Wümme waren mögliche Ziele. Am Ende überquerten wir die Weser mit der Fähre in Vegesack. Dort hatte Tanja einen netten Stellplatz für 3 € gefunden, den wir auch problemlos fanden. Eingeparkt, Tisch und Stühle rausgeholt, NDR-Bundesligakonferenz angemacht, und einen Aperol-Spritz eingeschenkt. Die Sonne lachte vom Himmel. Herrlich. 
Auf der Weser-Fähre
Natürlich hatten wir wieder Fußball-Tendenzen bei bwin getippt. Mit 2 € Einsatz gewannen wir an diesem Nachmittag 34 € und freuten uns wie Millionäre über unseren Gewinn. Abends sind wir nochmal zu Fuß mit der Fähre rüber gefahren, um dort etwas zu essen und auf's Irish Folk Festival zu gehen. In einem Restaurant der schönen alten Handeshäuser gab es Bauernfrühstück und Pannfisch zum Abendessen. 
Alte Restaurants am Vegesacker-Anleger
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Bremen-Borgfeld, um von dort aus ins Zentrum mit den Fahrrädern zu fahren. Und wir erwischten tatsächlich den Jan-Reiners-Wanderweg. An der Schlachte tranken wir ein Alsterwasser und fuhren dann wieder zurück. 
Bremer Markt



20. - 22. April 2019 (Ostern)
Boltenhagen: Strahlend blauer Himmer, aber arschkalt

Ostermontag
Wir fuhren mit dem Fahrrad nochmal zur Steilküste. An der Fischbude gab es ein Backfischbrötchen. Noch einmal schlenderten wir durch Boltenhagen, doch die Geschäfte hatten an diesem Tag geschlossen. Noch einmal ins Café Einraum und dann fuhren wir ganz entspannt wieder Richtung Hamburg.
Über die Nebenstrecke durch Krummesse rollten wir mit dem letzten Tropfen Sprit noch auf die Star Tankstelle in Kastorf und tanken das WoMo voll. Nach einer Stunde kamen wir staufrei zu Hause in HH-Rahlstedt an. WoMo auspacken und ab zum Grillen zu Bördie.  


Ostersonntag
Nach dem Aufstehen ging es mit den Fahrrädern zur Weißen Wiek. Doch wir hatten noch nicht genug. Nach einem Kaffee/Schoki und einem Corissant ging es zur Wohlberger Wiek. Und - man glaubt es kaum - war ziemlich hügelig. Die größte Steigung hatten wir nach dem "fiesen" Imbiss/Kios direkt am Anleger vor uns. Es ging zurück über die höchste Erhebung der Gegend. Mit ein wenig Streiten schafften wir den Berg.
Und heute gab es frischen Spargel (alternativ für Martin Broccoli) mit Hollandaise und gegrillter Hähnchenbrust. Doch der Grill kam nicht in Schwung und das Timing stimmte nicht mehr. Ich hatte viel zu wenig Kohle auf den Grill gelegt. Oder besser gesagt da drunter. Lecker war es am Ende trotzdem.  

Samstag
Tanja musste Karfreitag noch arbeiten. Bördie und Chrishi waren schon knapp eine Woche mit Karlchen in Niendorf/Ostsee, da Bördie die ganze Woche in Timmendorf im Blumenladen arbeiten musste.
Ostersamstag ging es früh los. Schon gegen 7.30 Uhr packten wir den Bus und fuhren los. Um 8.30 Uhr trafen wir uns mit Bördie zur Übergabe der Autos auf dem Famila-Parkplatz in Timmendorf. Alles klappte perfekt. Wir kauften noch leckeres Fleisch zum Grillen ein und fuhren los Richtung Boltenhagen. Von unterwegs riefen wir beim WoMo-Stellplatz Krämer an und tatsächlich war dort noch ein Plätzchen zu bekommen. Freu, freu, freu ...
Es wurde immer wärmer. Wolkenloser Himmel, schöner Stellplatz, was wollten wir mehr? Natürlich mussten wir ein Stück Kuchen in unserem Lieblingscafé Einraum essen. Es war wirklich voll an der Ostsee, bei dem Wetter kein Wunder.
Nachmittags chillten wir in der Sonne am WoMo und packten dann den Grill aus. Wir hatten echt super leckeres Rinderfilet eingekauft. Dazu gab es natürlich Schinkenwürstchen.
Die Motivation zu einem Osterfeuer zu gehen ist immer ziemlich groß. Meist wird man dann aber schnell enttäuscht oder ist von dem Publikum genervt. Genauso erging es uns wieder. Folgerichtig gingen wir nach einer Viertelstunde wieder. Dabei war es noch nicht einmal dunkel. Wir spielten lieber noch eine Runde Backgammon im WoMo.







05. April 2019
Niendorf: Ancampen
Und es war mal wieder großartig. Zum Ancampen standen wir eine Nacht auf dem Vogelpark-Parkplatz in Niendorf, waren abends noch lecker bei unserem Griechen essen (natürlich saß das schwule Pärchen am Nachbartisch). Die Nacht war kalt, aber wir hatten ja uns.
Am nächsten Tag fuhren wir noch mit dem Fahrrad nach Timmendorf und verspeisten unsere Thai-Nudeln bei Gosch. Es kommt einem immer wie ein Kurzurlaub vor. Karlchen lebt und wird uns auch in dieser Saison treu zur Seite stehen. Wir freuen uns jetzt schon auf tolle Touren mit unserem WoMo.



11. - 13. Januar 2019
Scharbeutz mal im Winter

Sonntag 
Eukalyptus, 95°C, Panorama, Aufguss, Ruheraum, Peeling, Römisches Dampfbad ... wo waren wir an diesem Sonntag bei diesem Dreckswetter? Genau, Du hast es richtig erraten: wir waren in der Ostsee-Therme in Timmendorf und haben es uns so richtig gut gehen lassen. Tanja hatte noch den passenden Groupon-Gutschein dafür im Netz entdeckt. Erst plantschten wir noch ein bisschen im Schwimmbad, bevor es dann in die Saunawelt ging. Und wir beide waren echt erstaunt, dass die Saunalandschaft so groß und vor allem modern war. Mindestens acht verschiedene Saunen mit unterschiedlichen Temperaturen und ein Römisches Dampfbad erwarteten uns dort. Es war sehr voll und wuselig, denn es war Sonntag und diese glorreiche Idee hatten scheinbar noch mehr außer uns. Dennoch verteilten sich die Massen recht gut. Etwas nervig dagegen war der Lärmpegel im Schwimmbad, wo natürlich viele Kinder im Wasser spielten und rumkrakehlten wie nichts Gutes. Fazit: das war wirklich ein schöner Wellnesstag bei Dauerregen an der Ostsee. Wir haben das Beste daraus gemacht und waren im Anschluss noch beim Italiener Capolino etwas leckeres essen. 



Samstag
Am 71. Geburtstag meines Vaters hatten wir die super Idee, von Scharbeutz zu Fuß nach Travemünde zu gehen. 13 km lang sollte die Strecke sein. Wir starteten bei Sonnenschein. Zwar hatten wir nicht unsere Trail-Schuhe dabei, aber wir marschierten einfach drauf los. Das Wetter schlug ziemlich schnell um und es bedeckte sich immer mehr. Vorbei an der Fußgängerbrücke, am Edelrestaurant Hamptons, der Ostsee-Therme, hinein nach Timmendorf, um bei der Stadtbäckerei Junge eine heiße Schoki zu trinken. Und dann ging es am Wasser entlang weiter nach Niendorf. Es nieselte schon leicht und wir zweifelten an der Vollendung unserer Wanderung. In der Ferne sahen wir einen Bus, der sich uns näherte. Lübeck ZOB stand als Fahrtziel auf der Anzeige. Schwups saßen wir im Bus auf dem Weg nach Travemünde. Am Strandbahnhof siegen wir aus. Jetzt wehte auch noch kühler Wind. 

Als wir den neuen Gosch in der Altstadt erreichten waren wir froh. Draußen wurde es gerade immer ungemütlicher und wir hatten unser Ziel erreicht. Zweimal Thai-Penne bestellten wir. Es war wieder köstlich. Darauf freuten wir uns auch schon den ganzen Vormittag. So einfach waren wir kulinarisch zu verwöhnen. Um 15.03 Uhr nahmen wir den Bus vom Bahnhof wieder zurück nach Scharbeutz. Tanja pennte auf der 40minütigen Fahrt voll ein. Auf der Rückfahrt hatten wir unsere Kurkarten genutzt und für die Busfahrt nur 1 € bezahlt. 

Und dann wollten wir nur noch auf die Couch. Um 18.15 Uhr wollte ich unbedingt das Handball WM-Spiel Deutschland - Brasilien sehen. Und daraus wurde ein bunter Fernsehabend. Die frische Luft hatte uns fertig gemacht. Zwischendurch waren wir noch kurz bei Aldi etwas einkaufen. Und darauf stürzten wir uns während des Handballspiels.

Freitag
Schon um 17.30 Uhr hatten wir das Auto gepackt und starteten Richtung Scharbeutz. Keine 50 Minuten später parkten wir unser Auto auf dem Parkplatz der Ferienwohnung. Mit Blick auf den Scharbeutzer Bahnhof hatten wir nicht unbedingt gerechnet. Doch die Wohnung war total niedlich und vor allem gemütlich eingerichtet. Alles war in hellen und freundlichen Farben gehalten. Und das Wohnzimmer lud dazu ein, hier auch mal einen Abend zu verbringen. Am Ende verbrachten wir alle drei Abende hier. Wir beide genossen das ganz doll. 

Diese Seite von Scharbeutz kannten wir noch nicht. Am Bahnhof vorbei gingen wir Richtung Strand und mussten dafür den Berg bei Aldi überqueren. Auch den unscheinbaren Blumenladen entdeckten wir direkt an der Hauptstraße. Unser Weg führte uns mal wieder ins Cafe Wichtig, um dort die leckere Pizza Diablo zu essen. Tanja bestellte dazu ein Bauernfrühstück. Beides teilten wir brüderlich. Naja, aber fast ... 




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Fr. 31.08. - Mo. 03.09.2018

Warnemünde: Zwischen Fischkuttern und Räucheröfen

Und es gibt ihn immer noch: den Stellplatz auf dem Parkplatz Mittelmole im Herzen Warnemündes. Das Areal sollte schon lange bebaut werden, aber noch kann man hier keine zehn Meter vom Wasser entfernt stehen und den Kreuzfahrtschiffen und Skandinavien-Fähren im Viertelstundentakt zuschauen. 19.39 Uhr ging die Schranke an diesem Freitagabend für uns auf. Der Platz war zwar nicht voll, aber in der begehrten ersten Reihe war nichts mehr frei. Schade. So mussten wir uns auf einen der hinteren Plätze stellen. Nach einem Drink am Alten Strom fielen wir hundemüde ins Bett. 






Und morgens lag sie einfach da, die AIDA Mar, fast direkt vor unserem WoMo. Wir waren inzwischen in die erste Reihe aufgerückt und konnten direkt auf das Wasser gucken. Es war sonnig mit ein paar Wolken. Nach unserem Frühstück ging es auf die Räder und ab in Rostocker Zentrum. Ungefähr 13 km waren es, davon allerdings der Großteil an der Hauptstraße entlang. Und die Rostocker Innenstadt hatte weitaus mehr zu bieten als Tanja sich das vorstellte: 









Nach dem Auslaufen der AIDA gingen wir noch auf den Bootsterrassen etwas essen. Den Sonnenuntergang verpassten wir ganz knapp am Leuchtturm. 







Am Sonntag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Nienhagen. Ich hatte mir einen bösen Männerschnupfen aufgesackt und schleppte mich von Kilometer zu Kilometer. Nach Rückkehr in Warnemünde war ich zum allerersten Mal bei Gosch. Und dort aßen wir so unglaublich köstliche Thai-Nudeln mit gegrillten Garnelen. Hammer. Abends gab's dafür nur noch leichte Tapas und ein bisschen Dip. Es wurde langsam frisch und wir gingen ins WoMo, wo wir noch Tatort auf dem Handy schauten. Sind wir jetzt langweilig? 

Das verlängerte Wochenende endete am Montag mit einem Abstecher in den Krimskrams-Laden am Fähranleger von Warnemünde und anschließend ging es nach Kühlungsborn. Dort hatte sich Tanni noch ihre Lieblingsjacke von Naketano gekauft und wir speißten hervorzüglich frischen Dorsch in dem kleinen Restaurant "Laden 42". Das können wir wirklich nur empfehlen.  






Fr. 17.08. - So. 19.08.2018

Viersamkeit: Mit Bördie und Michael in Scharbeutz

Und dann fing alles ziemlich schräg an. Freitagabend waren wir noch beim Italiener "Rosario" etwas essen. Zuvor hatten wir unsere Fahrräder ganz normal angeschlossen. Und hinterher war Michael's Schlüssel einfach weg. Unauffindbar. Bördie und Michael marschierten zu Fuß zurück zum Campingplatz, Tanja und ich fuhren nebenher. Micha liebäugelte schon damit, sich am nächsten Morgen eine Akku-Flex im Baumarkt zu kaufen.


Doch es kam alles gaaanz anders. Am nächsten Morgen schlug Tanja vor, doch nochmal im Restaurant anzurufen und schwuppsdiwupps war der Schlüssel wieder da! Danach ging's auf Radtour nach Neustadt. Dort saßen wir nett bei Klüver's und tranken Bier. Insgesamt waren es 22 km bevor wir hungrig in den Sky-Supermarkt einfielen, um für unser Grillen einzukaufen. Und nach einem leckeren Drink qualmte der Grill auch schon. Es gab so köstliche Dinge: Entrecóte, Nacken, Schweinefilet, Pute, Hähnchen und Würstchen vom Schlachter. Dazu gab es einen Salat, Oliven, Tzaziki und Brot. Wir waren alle so pappsatt danach. 


Im Anschluss spielten wir noch zwei Runden Qwixx. Das war sehr lustig. Und wir erzählten noch von Gott und der Welt. Es war ein sehr netter Abend. Ziemlich müde fielen wir kurz nach dem Feuerwerk ins Bett. 

Am Sonntag trafen wir noch Tommy und Olaf & Katti in Scharbeutz. Wir schlenderten noch einmal gemeinsam durch den Ort, weil es am Minigolf-Platz gerade zu voll war. Tanja und ich aßen bei Gosch noch die leckeren Thainudeln, Bördie und Micha spielten noch eine Runde Minigolf. Und so ging ein fantastisches Wochenende langsam zu Ende.

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Fr. 10.08. - Mo. 13.08.2018

Ostseebad Damp mit Pop am Strand

Schon auf der Landstraße gerieten wir in einen Stau, dabei hakte es nur an der Stapelfelder Ampel. 
Auf der Autobahn ging es dann gut voran bis Bargteheide. Und auch in Kiel staute es sich noch einmal.

Gegen 19.30 Uhr erreichten wir den riesigen Stellplatz von Damp. Hier wo die Architekten in den 
Siebzigern das Vorzeige-Ostseebad Damp 2000 planten und bauten. Zwei große Ghettos sind 
aus vergangenen Tagen geblieben. Heute sind hier Kliniken und Ferienwohnungen drin.

Der Jahrhundert-Sommer hatte eine Pause eingelegt. Von über 30°C ging es runter auf knapp 20°C 
mit Regen. Trotzdem freuten wir uns auf dieses Festival-Wochenende.

Der Stellplatz liegt direkt an einer Wasserski-Anlage mit griechischem Restaurant. Nachdem wir 
einen Ankommensdrink genommen hatten überfielen wir den Griechen wie zwei ausgehungerte 
Raubtiere. Zur Erinnerung: es war die vierte Woche unserer Diät angebrochen. Der fiese 
Knoblauchgeschmack sollte uns noch die ganze Nacht verfolgen. 


Am nächsten Morgen war es frisch windig und dröppelte ab und zu. Wir fuhren zum Yachthafen 
von Damp und brauchten keine Viertelstunde, um festzustellen, dass der Ort schrecklich häßlich 
ist. Hochhäuser, Steinstrand, ab nach Kappeln …

Der Wind pustete uns ganz schön entgegen. Es ging bergauf und bergab an den abgeernteten 
Feldern entlang. Wenig Regen bescherte uns der Hinweg. Nach 13 km und einer Zwangspause 
an der Hebebrücke kamen wir am Ziel an. Kappeln an der Schlei. Ein fotogenes Ensemble bot der 
Blick von der Brücke auf die Altstadt. 


In dem entzückenden Cafe “Hafenheimat" tranken wir Kaffee und Tanja bestellte eine selbstgemachte 
Limonade. Danach bummelten wir durch die Fußgängerzone und kehrten beim Fischbrötchenverkauf 
an den drei Schornsteinen ein. Es fing doll an zu regnen und wir mussten dort ein wenig verweilen. 
Unser Magen hing auf halb acht und um uns herum wurde genussvoll auf belegte Brötchen rumgekaut.
Wir schauten uns nach unserem Essen noch den WoMo-Stellplatz am Nordhafen an und wollten 
gerade den Rückweg antreten als ein Schauer vom Himmel regnete. 




Insgesamt 26 km sind wir an diesem Tag Rad gefahren. Leider war es zu kalt, um vorm WoMo 
zu sitzen. Wir spielten drinnen noch Vier Gewinnt und gingen dann duschen. Und ich hatte noch 
so ein großen Appetit auf eine Bratwurst vom Grill!!!

Sonntag fuhren wir nochmal 20 km Rad bevor wir uns auf unser Warm Up besannen. Dafür kauften 
wir im Edeka extra noch eine Flasche Mumm Sekt. Kurz ins Tiefkühlfach und dann Attacke. Gefühlt 
waren wir auf einem Konzert von Rolf Zuckowski, doch wir hatten uns nicht in der Location geirrt. 
Es war das Festival Pop am Strand. Das meiste waren Mütter mit heranwachsenden Kindern im 
Alter von 10-14 Jahren. Über sechs Stunden ließen wir uns nett beschallen, tranken Cola-Bacardi 
gegen den Nieselregen, und schunkelten von links nach rechts. Wir waren keine guten Vorbilder an
diesem Abend. Irgendwann taten meine Beine so weh, aber ich hielt tapfer durch. Max Giesinger 
war schon klasse und danach spielte Johannes Oerding knapp 2 Stunden nochmal. Großartig finde
finde ich, wenn die Künstler ihre Songs mit weltbekannten Titeln anderer Stars einleiten. Johannes 
Oerding hat das mit "Beat It" von Michael Jackson und "Could You Be Loved" von Bob Marley toll
vorgemacht. Und es wurde jeder Musiker mit einem Solo vorgestellt. So kannte ich es noch von 
früher. Max Giesinger hat sogar die Red Hot Chili Peppers und En Vogue gecovert. Fand ich klasse!
Applaus!

Uns wurde viel geboten und wir hatten wirklich viel Spaß trotz durchwachsenem Wetter. Den Abschluß 
machte eine Dönerbox und ein Crepes. Ziemlich kaputt fielen wir in unsere Koje im Alkoven. 



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Fr. 03.08. - So. 05.08.2018

Ostseebad Insel Poel


Für die 136 km zum Stellplatz am Leuchtturm in Timmendorf auf Poel brauchten wir 1 ¾ Stunden. Ohne Stau fuhren wir zielstrebig und mit einem Prosecco an den Lippen auf der A1.



Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir das Ziel. Tisch und Stühle raus und Abendsonne genießen. Ein Aperol ohne Spritz und ein Weizen halfen beim Ankommen. Der Platz war gut gefüllt, aber nicht voll. Auf einer riesigen Wiese sollten bis zu 65 Wohnmobile Platz finden. 9 € kostet hier eine Übernachtung. Das geht. Und wir genießen den Abend vorm WoMo, auch wenn der HSV uns mit der 0:3 Heimpremiere in der Zweiten Liga noch ärgern will.






Am nächsten Morgen schlafen wir bis kurz vor 9 Uhr, nehmen unseren Diät-Drink und radeln los. Unser WoMo-Nachbar hatte uns noch eine Karte von der Insel geliehen. Es ging zum Schwarzen Busch. Wir beide wußten nicht was das ist. Es war lediglich ein Ortsname. Nach einem kurzen Stopp ging es weiter Richtung Kirchdorf, dem größten Ort auf Poel. Am Hafen aßen wir ein Backfisch-Brötchen und schlenderten um das Festzelt.




Gegen frühen Nachmittag waren wir zurück in Timmendorf. Beim Italiener “Portofino" wollten wir lecker Pizza und Pasta essen. Der Tomatensalat kam nicht und beide Essen waren so “ging so".  Da hatten wir uns auf die einzige Mahlzeit so gefreut und dann war es nicht das Erhoffte. Schade. Abends waren wir noch am Strand doch es wurde immer kühler. Von Mitte 30°C auf Anfang 20°C merkt man schon. Tanja wurde kurzzeitig schlechtlaunig, weil sie am liebsten noch Nudeln gekocht hätte. Dann ging es aber schnell wieder. Spätestens nach der Kniffel-Runde, bei der Tanja sage und schreibe drei Kniffel würfelte, war alles wieder gut.


Am Sonntagmorgen war es relativ frisch und bewölkt. Ich wäre gern noch an den Strand gegangen, aber es war kein Strandwetter. Wir beschlossen gegen späten Vormittag nach Wismar abzureisen. Und dort verbrachten wir noch zwei ganz schöne Stunden zwischen Fischbrötchen, alten Hafen, und Marktplatz. Das war ein schöner Abschluss eines tollen Wochenendes. Staufrei kamen wir auch wieder nach Hamburg zurück. Wir holten noch mein Auto ab und gingen in der Ratsmühle lecker essen. Und diesmal war es auch wirklich sehr lecker.







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Fr. 20.07. - So. 22.07.2018

Travemünder Woche & Grömitz


Ich glaub ich war das erste Mal auf der Travemünder Woche. Mit dem Fahrrad ging es auf der Promenade Richtung Buden. An einer der ersten Buden mussten wir gleich eine Nudelbox mit Huhn essen. Wir hatten beide höllischen Kohldampf durch unsere Diät. Kurze Zeit später begegneten wir Jana & Olli am Burgerstand von Bofrost. Unglaublich viele Fressbuden säumten diese Meile. Am Holsten-Stand legte ein DJ Musik auf und die ersten Ü40-Jährigen schwangen ihr Tanzbein. Cool waren die Tischleuchten, die aus einem kleinen Bierfass gemacht wurden. Bei einem indischen Stand teilten wir uns unsere zweite Mahlzeit. Am Riesenrad drehten wir um, denn wir wollten zurück zum DJ, um dort noch einen Drink zu nehmen. Und die Musik dort war echt klasse, so dass wir noch einen zweiten Drink nahmen. Wanda traf ich hier das zweite Mal innerhalb von einer Woche. Kurz vor Mitternacht ging es dann zurück zum WoMo. 






Am nächsten Morgen fuhren wir relativ früh über die Landstraße nach Scharbeutz, um dort auf die Autobahn Richtung Grömitz zu fahren. Und wir bekamen tatsächlich noch einen Platz auf dem Stellplatz mitten in der City. Ab auf’s Rad und auf dem Deich entlang nach Kellenhusen. Dort gab’s ne Cola Light und einen Cappucino. Und es ging noch weiter nach Dahme, wo wir ganz lecker zum Mittag aßen. Auf dem Rückweg durch Kellenhusen kam uns doch tatsächlich Astrid mit Schwester auf dem Deich entgegen. Was für ein Zufall. Und sie guckte wieder schön weg – wie feige!





Zurück in Grömitz trafen wir die Clique um 16 Uhr in der Ostseelounge am Strand. Das war ein total netter Abend mit viel Aperol Spritz, netten Gesprächen, einfach lauschig. Gegen 0.00 Uhr torkelten wir über die Promenade auf der Suche nach etwas Essbarem. Zum Glück hatte alles schon geschlossen, sonst hätten wir zugeschlagen. 







Am Sonntag ließen wir ganz entspannt das Wochenende bei einer zuckerfreien Fritz Kola am Beach Club beim Yachthafen ausklingen. Es war hammergeiles Strandwetter – seit Mitte April.




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Fr. 13.07. - So. 15.07.2018

Am Hafen von Niendorf/Ostsee

Fast 40 Mobile stehen hier auf dem PKW-Parkplatz des Vogelparks und campieren. Zwei sehr coole alte Mercedes-THW-LKW's stehen neben uns - umgebaut zu Wohnmobilen. Wir schnallen die Räder ab und radeln Richtung Akropolis, dem griechischen Restaurant in Niendorf, das uns ein schwules Pärchen mal so ans Herz gelegt hat. Und nach fünf Tagen Reduzin war das ein echtes Genuss-Fest!


Am Samstag haben wir bis nach 9 Uhr gepennt. Nach einem quarkig-milchigen Frühstück ging es mit dem Fahrrad nach Travemünde. Dort schlenderten wir erstmal über einen Flohmarkt und fuhren dann weiter in die Altstadt. An unserer Lieblingsbude haben wir einen Aperol getrunken und mussten uns später noch ein Omlette teilen. Lecker. Über die Steilküste ging es dann zurück nach Niendorf. 


Getrieben von dem Gedanken an die Thai-Nudeln von Gosch fuhren wir direkt nach Timmendorf. Und dort feierten wir das nächste Fest. Man sind wir verfressen. Aber das war es dann auch mit Essen an diesem Tag. Abends gab es noch eine Portion Reduzin mit Quark bzw. Milch. Es geht alles. Disziplin ist angesagt. Natürlich bin ich kein Freund davon, sich etwas zu verbieten, aber in diesem Notfall ...


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Fr. 15.06. - So. 17.06.2018

Freizeitpark Scharbeutz: Zweite Bussi-Tour

Freitag:
Unsere sieben Sachen in Bussi gepackt und los geht’s. 17.30 Uhr waren wir startklar und auf dem Weg zur Autobahn Richtung Ostsee. Ziel: ein Campingplatz in Scharbeutz. Der erste Platz war voll. Also fuhren wir zum Freizeitpark Scharbeutz und die waren sehr freundlich zu uns. Allerdings war nur noch jeweils eine Nacht ein Platz frei, so dass wir am Samstagmorgen nochmal umziehen mussten. Der Platz kostete 20 € zzgl. 5,60 € Kurtaxe. Egal wir waren angekommen. Und das Vorzelt bauten wir gar nicht erst auf. Es war warm und trocken.

Fahrräder ausgepackt und ab zu Gosch. Wir wollten dort unbedingt das Spiel Portugal – Spanien gucken. Ein unglaubliches Spiel. Portugal ging zweimal durch Ronaldo in Führung, die Spanier drehten das Spiel und am Ende verwandelte Ronaldo noch einen Freistoß zum verdienten 3:3 Ausgleich. Wir hatten ganz schön einen kleben und torkelten in den Bussi.


Samstag:
Nach einem netten Frühstück beim Bäcker sind wir ins Zentrum von Scharbeutz geradelt. Dort fing auch schon bald das erste Spiel an diesem Samstag an. Auf Großbildleinwand wurden die Spiele dort auf dem Seebrückenvorplatz gezeigt. Es war etwas bewölkt, aber warm. Die Sonne zeigte sich immer wieder mal zwischendurch. Wir saßen dort in unseren Liegestühlen und ließen den Tag geschehen. Herrlich. Nachmittags radelten wir noch zum Strandcafe nach Haffkrug, um dort ein Stück Kuchen und einen Cappucino zu trinken. That’s life. Den Abend ließen wir dann im Café Wichtig ausklingen. Dort traf ich auch noch Achim Hack, der sich kurz zu uns gesellte. Die Party bei Gosch ließen wir diesmal aus. Wir waren beide müde und hatten genug vom Fußball. Während der Halbzeit des letzten Spiels fuhren wir zurück zum Campingplatz. Die zweite Halbzeit schauten wir noch im Bussi auf dem Handy, aber uns fielen beide auch schon die viereckigen Augen zu.
Sonntag:
9.00 Uhr: Frühstück in Haffkrug an der Ostsee. 14.00 Uhr: Auf zum WM-Fanfest auf dem Heiligengeistfeld. Morgens noch Ostsee, nachmittags fast Kiez. Es waren mal wieder tolle Outfits unterwegs. Zwei Omas in Deutschlandfahne, schwarz-rot-goldene Fingernägel, Bier- und Wurststände, eine riesige Leinwand, das alles gab es für 2 € Eintritt. Zum Glück regnete es nur ganz kurze Zeit. Deutschland verlor am Ende mit 0:1 sein Auftaktspiel gegen Mexiko. Es war nach 36 Jahren die erste Niederlage der deutschen Nationalmannschaft in einem WM-Auftaktspiel.


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Fr. 01.06. - So. 03.06.2018

SPO: Back to the roots

1.45 Stunde nach St. Peter Ording. Das war Rekord ohne übermäßig zu heizen. Mit dem VW Bus von Bördie ging es staufrei und völlig entspannt an die Nordsee.

Die Herausforderung “Vorzelt aufbauen” haben wir einigermaßen gut gemeistert. Danach gab's den ersten Drink zur Belohnung. Es waren um 20.30 Uhr immer noch 24°C und fast windstill. Auf die Fahrräder fertig los. Der erste Italiener war unser. Pizza und Pasta geteilt ging es danach am Deich entlang dem Sonnenuntergang entgegen. Und das Rot am Himmel war echt sehenswert. Wir tranken zum Abschluss noch einen Aperol Spritz im Zentrum von SPO bei Pasquale und dann ging’s zurück.


Die Nacht in Bussi war viel besser als erwartet. Es war etwas stickig, weil wir das Fenster nicht aufgeschoben bekamen, aber sonst haben wir richtig gut geschlafen - uuups und zwar bis 9.35 Uhr! Nach einem leckeren Frühstück beim Bäcker ging es mit den Fahrrädern Richtung Campingplatz Biehl. Unterwegs kamen wir noch bei den Strandseglern vorbei. Dort machten wir auch einen Abstecher zum Wasser. Der super weiße, weiche Sand war trotz Bewölkung herrlich aufgewärmt. Und das Wasser war überraschend warm, aber eine ziemlich braune Brühe. Die Stelzenhäuser sind schon einzigartig und das absolute Markenzeichen von SPO.




Vorbei am Beach Motel und am Hotel Zweite Heimat gelangten wir zum Campingplatz. Dort speißten wir Fish & Chips und fuhren danach über den Deich zum Strand. Hier war gerade ein Oldtimer-Treffen. Total lustig waren die Quietscheentchen und die Hunde und Katzen als Drachen. Unheimlich viele WoMo’s standen hier am Strand. Vom alten VW Bus über umgebaute Unimogs und Landrover bis hin zum High-Tech-WoMo waren alle Kategorien vertreten. Ob die wirklich alle abends wieder vom Strand wegfahren? Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Aber das ist schon eine traumhaft schöne Kulisse an diesem Ausnahmestrand. Die Weite der Landschaft ist faszinierend.



In der zweiten Nacht haben wir die Bussi-Schiebetür einfach aufgelassen, damit frische Luft reinkommt. Das war wesentlich angenehmer. Der Sonntagmorgen war trocken, aber grau bewölkt. Nachdem wir alles problemlos eingeräumt hatten gönnten wir uns noch eine Dusche. Nach einem leckeren Frühstück mit Kakao und Sekt (für Tanja) ging es nach Tönning zum historischen Hafen. Meine Knie hielten viel viel besser durch an diesem Wochenende. Vielleicht hat es doch was mit meinen Schuhen zu tun.


Gegen 15 Uhr empfing uns die Amy miauend bei Bördie am Haus. Wir waren wieder zurück in Hamburg und hatten ein wirklich super schönes Wochenende an der Nordsee.



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Fr. 18.05. - Mo. 21.05.2018 (Pfingsten)

Boltenhagen: Wo alles begann

Stellplatz Krämer: hier hat das WoMo vor 12 Jahren seine erste Nacht mit uns verbracht. Heute sieht es hier noch genauso aus. Netter, parzellierter Platz mit Rasenflächen. Die Duschen und Toiletten sind gepflegt.



Trotz Pfingstverkehr und kurzem Stau bei Bargteheide erreichen wir Boltenhagen an der Ostsee in knapp über einer Stunde. Nur für kleinere Mobile sind noch wenige Plätze frei. Wir ergattern ein schönes Plätzchen. Danach wird die Schranke mit dem “belegt”-Schild runtergeklappt.



Roadsurfer oder Paul Camper. Man sieht sie immer mehr die Mietbussis. Schick sehen sie aus im spacigen Design. Und es ist eine gute (wenn auch bestimmt teure) Möglichkeit, das Campen einmal auszuprobieren.



Am Freitagabend radeln wir noch zum Italiener am Eingangskreisel, um dort eine leckere Pasta zu essen. Das Essen hat uns allerdings nicht wirklich überzeugt, war aber irgendwie okay. Das ist echt das schöne am Norden. Hier ist es jetzt noch bis 21.30 Uhr hell und man kann den Tag voll ausnutzen.



Samstagmorgen holt Tanja Brötchen. Sie ist clever und schummelt sich vorbei an der 30 m langen Bäckerschlange und holt von Edeka drinnen Brötchen. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Fahrrad bei schönstem Wetter zur Weißen Wiek, einem neu angelegten Yachthafen, der unserer Hafencity ein wenig nachempfunden wurde. Alles auf schick und im St. Tropez-Look. Dort trinken wir ein Weizen und einen Aperol Spritz.






Danach geht es zurück nach Boltenhagen. Wir bummeln ein bisschen durch die Geschäfte und landen am Ende im Café Einraum, wo es den leckersten Käsekuchen von ganz Boltenhagen gibt. Tanja war etwas neidisch auf mein Stück Kuchen.






Auf dem Rückweg zum WoMo kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten zum Kochen ein. Wir wollten heute Abend am WoMo sitzen bleiben und kochen. Und das lebten wir in vollen Zügen aus. Einfach mal keine Action, sondern in Ruhe etwas vorm WoMo trinken und essen, und wir haben sogar noch das DFB-Pokalfinale auf dem Handy geguckt. Sensationell gewann Eintracht Frankfurt 3:1 gegen Bayern München.



Sonntagmorgen bin ich mit Brötchenholen dran. Und der Edeka hat noch nicht geöffnet als ich mich in die 40 m Schlange anstelle. Wir fahren mal in die andere Richtung. Nach einer Fischbrötchenbude gelangen wir zur Steilküste. Hier schauen wir einem Paragleiter zu. Die Algen stinken. Der Wind ist ganz schön frisch. Zurück geht’s in den Ortskern. Und wir kehren ein zweites Mal im Café Einraum ein. Den Nachmittag verbringen wir mit Weizen und Prosecco am WoMo. Abends wollten wir zum Griechen, doch der Laden ist voll. Wir weichen auf das indische Restaurant “Goa” aus. Keine besonders gute Wahl. Und am Ende ärgert uns noch ein (gut gemeinter) Geiger mit seiner traurigen Musik. Wir bezahlen belohnen uns noch mit einem Eis.



Montagvormittag geht es nach dem Frühstück und der Entsorgung aller gefüllten Ressourcen zurück nach Hamburg. Ganz ohne Probleme und vollkommen staufrei laufen wir nach 1,5 Stunden in unserem Heimathafen ein. Nach dem Ausräumen wird es Zeit Abschied zu nehmen. Das WoMo wird jetzt mit Birte ca. 6 Wochen Richtung Portugal unterwegs sein. Anfang Juli sehen wir uns wieder. Es war mal wieder ein ganz schönes Wochenende und fühlte sich wieder wie Urlaub an.







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Mi. 09.05. - So. 13.05.2018 (Himmelfahrts-Tour)


Potsdam: Sanssouci, Parks & Brücken


Mittwochabend 23.34 Uhr. Das WoMo gepackt vor der Tür. Tanja kurz vor dem Feierabend. Es geht los. Ich hole sie mit Sack und Pack aus der City ab.



Knapp 100 km schaffen wir noch. In Ludwigslust wollen wir auf einem Stellplatz vor dem Schloss übernachten. 15 km liegt der Platz von der Autobahn A24 entfernt. Und er ist überraschenderweise voll. Bis auf den letzten Platz ausgebucht. Wir stellen uns davor auf einen PKW-Parkplatz und schlafen ganz schnell ein.



Mittags treffen wir in Potsdam auf dem kostenlosen Stellplatz am Volkspark ein. Tolles Wetter haben wir mitgebracht. Fahrräder runter und ab in die City. 4 km sind es bis zur Potsdamer Innenstadt. Die meisten Häuser sind saniert und blitzen im Sonnenlicht. Auffallend viele ausländische Touristen sind hier unterwegs. Mit dem Fahrrad geht's noch zum Park Sanssouci. Da dort aber das Fahrradfahren verboten ist schließen wir unsere Räder am Eingang an.



Überall blühen hier Pflanzen im Park. Nur der Wein braucht noch ein wenig Zeit. Das Schloss Sanssouci leuchtet goldgelb in der Sonne. Tolles Fotomotiv. Bis zum Neuen Palais durchqueren wir den Park. Mich quälen wieder Knieschmerzen, doch es geht immer weiter. Mit den Rädern fahren wir noch auf der Straße, die durch den Park führt bis zur historischen Mühle. Das ist hier echt das Faszinierende: hinter jeder Ecke steht ein sehenswertes, altes Gemäuer. Und es lohnt sich deren Bedeutung nachzuschlagen. Schließlich essen wir am Louisenplatz am Brandenburger Tor, das gerade saniert und deswegen eingerüstet ist, in einem deutsch-österreichischen Restaurant zu Abend. Netter Biergarten, aber das Essen hat uns jetzt nicht so überzeugt. Vom angesagten Unwetter sind wir verschont geblieben.



Am Freitag starten wir am Schloss Cecilienhof durch den Neuen Garten Richtung Glienicker Brücke. Dort, wo damals im Kalten Krieg die Agenten von Ost nach West und andersrum ausgetauscht wurden. Weiter ging es durch den Babelsberger Park zum Schloss und dann wieder zurück nach Potsdam. Wir schauten uns noch die Freundschaftsinsel in der Havel an. Eine schöne Parkanlage. Und abends aßen wir noch in einem indischen Restaurant am Jägertor.




Brandenburg: Havel und Nur der HSV

Es sollte ein denkwürdiger, geschichtsträchtiger Tag werden. Wir fuhren weiter nach Brandenburg an der Havel. Hier hatte Tanja einen netten Stellplatz direkt am Ufer im Internet entdeckt. Die Stadtrundfahrt per Fahrrad war ziemlich unspektakulär, denn der Ort hat uns beiden nicht so gut gefallen. Irgendwie war die Stadt so tot. Kaum Menschen auf der Straße, nur wenige Cafés und Restaurants. Am Dom nahmen wir noch ein Getränk und entschieden uns dann, abends Nudeln zu kochen und dafür noch einzukaufen.



Nachmittags fuhren wir in den Altstadt Pub zum Fussballgucken. Der HSV hatte die allerletzte Chance, den Abstieg noch abzuwenden. Doch daraus wurde nichts. Der HSV ist erstmals in seiner Clubgeschichte nach 54 Jahren als Gründungsmitglied aus der Bundesliga abgestiegen. Und wir waren live dabei als die Randalierer am Ende der Spielzeit das Geschehen störten. Alles Idioten. Danach ging es zum WoMo zurück und wir kochten lecker. Der Platz war wirklich klasse. Zwar nicht gerade günstig mit 16 € plus 2 € Dusche pro Person plus Strom plus Wasser, aber die Lage war wirklich super. Direkt an der Havel lag der Stellplatz Stadtmarina Brandenburg. Und abends schauten wir noch über die ARD-App auf dem Handy den Eurovision Song Contest aus Lissabon.




Tangermünde: Abstecher an die Elbe

Auf dem Rückweg zur A24 machten wir noch einen Abstecher an die Elbe nach Tangermünde. Das süße Städtchen gefiel auch Tanja richtig gut. Nach alkoholfreiem Weizen/Alsterwasser in einer alten Schule und anschließendem Eis ging es erst lange Zeit über Land, dann über die staufreie A24 zurück nach Hamburg. Ein tolles Wochenende lag hinter uns.









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Fr. 04.05. - So. 06.05.2018

Eutin: Seen, Wälder und der Immenhof


Ein niegelnagelneuer Stellplatz mit Sanitärhaus am Stadtrand von Eutin. Direkter Fahrradweg vom Stellplatz abgehend. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

Auch wenn es aufgrund von Straßensperrungen etwas schwierig war, überhaupt nach Eutin zu kommen, hat es sich am Ende doch gelohnt. Freitagabend waren wir auf dem Marktplatz noch etwas leckeres essen und Samstag ging es nach dem Frühstück gleich auf's Fahrrad. Ziel Malente.

Als wir ein zweites Mal anhielten, um Google Maps nach dem Weg zu fragen, wurden wir von einem älteren Pärchen angesprochen wo wir denn hin wollten. Okay Malente, dann sollten wir den beiden folgen. Durch Wälder und direkt am Kellersee entlang ging es ins 11 km entfernte Kleinstädtchen. Die beiden erzählten uns etwas zu der wunderschönen Gegend und wir hatten quasi unsere privaten Reiseführer. Allerdings wurden wir an jedem Hang von den E-Bikes gnadenlos abgehängt. An der Mühle in der Schwentine verabschiedeten wir uns. Das Bootshaus war in Sichtweite gerückt. Dort verschnauften wir erstmal bei Weizen und Aperol Spritz. Die Sonne schien so herrlich über den glatten See. Und es ging bei eisigen Wassertemperaturen sogar ein Mann schwimmen. Hier im Bootshaus war ordentlich was los. Zu guter Letzt drehte der NDR hier seine Serie “Ab auf Kur” mit Carlo von Tiedemann und Wiegald Boning. Promialarm! 

Wir entschieden uns dann doch nicht mehr weiter nach Plön zu fahren, sondern den Rückweg anzutreten. Vorbei an Gut Immenhof nahmen wir wieder die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg durch den Wald. Pünktlich gegen 15.30 Uhr waren wir zurück in Eutin und kehrten in Fietes Sportsbar ein, um das Spiel Eintracht Frankfurt - HSV zu gucken. Es ging um den erstmaligen Abstieg der Rothosen. Es war eine dunkle Raucherkneipe mit einigen komischen Menschen, aber großen Leinwänden. Am Ende hieß es 3:0 für Frankfurt. Da Wolfsburg auch verloren hatte war der Abstieg noch nicht ganz besiegelt. Jetzt geht es am letzten Spieltag im Volksparkstadion gegen Borussia Mönchengladbach.

Im Anschluss speisten wir noch auf dem Eutiner Marktplatz. Und danach genossen wir noch die Sonne beim WoMo. Ein total herrlicher Tag neigte sich dem Ende entgegen. Es war einfach nur großartig, so viel draußen zu sein. Genial.


Plön: Prinzeninsel und Schöhsee


Am Sonntag reisten wir ohne Frühstück ab. Wir wollten nach Plön und auf dem Weg dahin Brötchen holen. Direkt im Zentrum frühstückten wir dann. Erst besichtigten wir das Schloss, dann ging es mit dem Fahrrad zur Prinzeninsel. Der Weg führte wunderschön direkt am Großen Plöner See entlang.

Und dann ging es nochmal in die andere Richtung. Bei Cola und Pommes überlegten wir uns unsere nächste Fahrrad-Route. Es ging einmal um den Schöhsee zurück nach Plön. Entfernung: 9,4 km. Trotz einer super fiesen Steigung war das eine tolle Strecke quer durch die Holsteinische Schweiz. Sehr empfehlenswert.

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Sa. 14.04. - So. 15.04.2018

Scharbeutz: WoMo-Saison-Eröffnung 2018

Der Kühlwasserbehälter war durchgespült und das Kühlwasser ausgetauscht. Trotz dichten Wolken fuhren wir erstmals in dieser jungen Saison los. Ziel: WoMo-Hafen Scharbeutz. Wir wollten uns einen netten Tag an der Ostsee machen und hofften, dort der Sonne vielleicht nochmal zu begegnen. Nach nur 68 km rollten wir auf das Gelände des Platzes. Aber leider war es auch hier total bewölkt. Tanja meldete uns an und wir tranken erstmal einen Prosecco bzw. mein Benediktiner-Weizen. 
Wir trauten unseren Augen nicht als wir die Sky-Fußballkneipe betraten. Es war brechend voll. Wir drängelten uns noch in eine enge Lücke, um das Spiel TSG Hoffenheim vs. HSV zu gucken. Es war eine der letzten Chancen des HSV, um in der Bundesliga zu bleiben. Es wurde hier tapfer geraucht und getrunken, doch es half alles nichts. Der HSV verlor am Ende mit 0:2 in Sinsheim. 

Im Cafe Wichtig freuten wir uns schon wieder auf den leckeren Wein und die köstliche Diavolo-Pizza. Es hatte sich nichts verändert. Die Heizstrahler ließen es draußen am Tresen aushalten. Anschließend gingen wir zu Gosch, weil da heute Abend Party sein sollte. Aber es war noch zu früh dafür. DJ Sven baute erst gegen 21 Uhr sein DJ-Pult auf. Aber dann ließ er es krachen. Nach zwei Songs war die Tanzfläche voll. Gäste jeglichen Alters schwooften hin und her. Tanja hatte schon ganz schön einen kleben und war tanzwütig. Und ich war die Spaßbremse in Person und der Tanzmuffel. Die Musik war nicht ganz so meins, auch wenn die Stimmung wirklich gut war. Ziemlich angeshakert fielen wir gegen 0 Uhr total fertig ins Bett. Das war ein total schöner Tag in Scharbeutz. 
Pünktlich um 8.45 Uhr fuhr die Brötchenfrau klingelnd über den Platz. Ich holte Brötchen und wir frühstückten lecker im WoMo. Danach zogen wir uns an und spazierten Richtung Haffkrug. Ziel: Das Strandcafe. Der Kuchen wurde uns von der gesprächigen Dame an unserer Anmeldung empfohlen. Und der war sooo lecker ... Leider fing danach der Dauerregen an. Wir flohen zum WoMo zurück, entsorgten noch Grauwasser und Toilette, und fuhren nach Hamburg zurück.



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Fr. 30.03.2018 - Mo. 02.04.2018 (Ostern)

Kriegsschauplatz Sylt-Zug

Neben einer leeren Parkbank liegt eine ausgesoffene Jägermeister-Flasche im Gras. Pünktlich um 11.05 Uhr hält der Zug am Hauptbahnhof Friedrichsstadt auf dem Weg nach Sylt. Das große Hauen und Stechen um die freien Plätze in den Zugabteilen hatten wir gerade hinter uns. An Sitzplätze war gar nicht zu denken, aber auch die Stehplätze wurden knapp. Der Schaffner schrie nur “Der Zug ist voll, bitte nicht mehr einsteigen!”. Die Reisenden schienen hiergegen resistent zu sein.


Trotz aller Hindernisse erreichten wir Westerland planmäßig. Es war arschkalt, aber sonnig. Zu Fuß marschierten wir in zehn Minuten zu unserem kleinen Appartement. Kurz die Sachen abgestellt ging es auch schon in die Friedrichstraße. Und dann über Holzstege zum Gosch nach Wenningstedt. Die Luft blies uns um die Ohren. Wir waren dick eingepackt. Meine Kollegin Lea traf ich dort noch. Es war voll bei Gosch, deshalb warteten wir über eine halbe Stunde auf einen freien Tisch. Nach dem Essen gingen wir zurück zum Appartement und waren erschlagen von der frischen Luft.


Am Samstag kauften wir uns eine Tageskarte für 9,70 € und fuhren nach Kampen mit Ziel Rotes Kliff. Hier befindet sich in 52 m Höhe auch die höchste Erhebung der Insel, die Uwe Düne. Anschließend mussten wir den selbstgemachten Kuchen in der Kupferkanne testen, bevor es weiter nach List ging. Die Sonne zeigte sich an diesem Tag gar nicht. Der Wind wehte eiskalt aus Osten. Gosch war unsere Rettung zum Aufwärmen. Die alte Bootshalle hatten sie inzwischen ganz schön erweitert. Kaum wieder zu erkennen. Ein verspätetes Mittagsschläfchen war danach genau das richtige für uns. 



Das Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr in Hörnum war dagegen eher mäßig. Bei der  Live-Band hätte man sich am liebsten die Ohren zugehalten und für unsere hungrigen Mäuler gab es nur Thüringer Bratwurst. Ein Reinfall - shit happens. 



Der Ostersonntag begann ganz sonnig. Strahlend blauer Himmel über Sylt. Herrlich. Trotzdem bekamen wir uns in die Haare und es dauerte das ein oder andere Weizen bis wieder alles gut war. Am Ende des Tages genossen wir die letzten Sonnenstrahlen in einem Strandkorb einer Beachbar direkt am Nordseestrand. Das waren sehr schöne drei Tage auf Sylt. Jetzt beginnt die WoMo-Saison. Der Frühling kann kommen. 



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Holland-Tour: Haarlem/Amsterdam/Alkmaar/Hoorn/Groningen

Fahrräder und Coffeeshops


Groningen: größere Universitätsstadt mit hektischen Fahrradfahrern, vielen Neubauten zwischen den alten Fassaden, Rotlichtstrasse, in der wir uns verirrt hatten, keine schönen Grachten. Aber wir aßen hier sehr lecker im Restaurant Maas am Marktplatz hausgemachtes Cordon Bleu mit super leckeren Pommes. 


Stellplatz Groningen: kostenlos ohne Ausstattung, am Sportcentrum Kardinge 4 km vom Zentrum entfernt


Hoorn: nur 32 km von Alkmaar entfernt fuhren wir in die Kleinstadt Hoorn. Hier schlief noch alles am Montagvormittag. Der historische Hafen ist das Highlight neben dem Marktplatz. Das Häuser-Ensemble am Hafen im Sonnenlicht war super fotogen. Und der Backfisch am Ende unserer Tour schmeckte köstlich. 


Alkmaar: ein ungewöhnliches Bild bot sich uns an diesem Sonntag. Die Fußgängerzone von Alkmaar war voll, denn die Geschäfte haben hier sonntags geöffnet. Die Altstadt war sehenswert und die kleinen Grachten mit den vielen schönen Cafes laden zum Verweilen ein. Tolle Fotomotive entdeckten wir bei unserem Stadtbummel. 


Camping Alkmaar: 27 € mit voller Ausstattung  (Dusche 0,50 € = 5 min.)


Zandvoort: Badeort an der Nordsee, der in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig ist. Hier tobte sich der Wind so richtig aus. Die Kitesurfer freuten sich. Die offene Autotür war kaum zu halten. Die Wellen waren so hoch wie selten. Allein das war schon ein besonderes Spektakel. Im Supermarkt holten wir unser Frühstück und fuhren weiter durch wunderschöne Dünenlandschaft Richtung Alkmaar. Sturm “Herwart” trieb auch hier sein Unwesen. 


Amsterdam: Morgens ging es mit den Fahrrädern zur S-Bahn. Es war sehr bewölkt, aber trocken. Natürlich hatten wir nicht genug Kleingeld für die Tickets, aber Tanja konnte am Automaten per Vpay bezahlen. Hab ich vorher noch nie gehört. Und dann rollte der Zug ein und wir ließen eine Fahrkarte versehentlich im Automaten zurück. Einer von uns fuhr quasi schwarz.

Der Zug brachte uns in einer Viertelstunde direkt ins Zentrum von Amsterdam. Zum Glück war eines der Drehkreuze offen. Geschafft. Wir frühstückten in einem netten Cafe in der Fußgängerzone und machten uns dann auf zur Erkundungstour. Entlang der schönen Grachten fanden wir einen großen Markt, der von Käse, Früchten, Gemüse, Fisch und Handyhüllen alles zu bieten hatte. Nur keine Apotheke war so schnell zu finden. Wir wollten doch mal gucken was die Malariatabletten hier kosten. Auffällig waren die vielen Coffeeshops, aus denen das Gras herauszuwachsen schien..

Mittags machten wir eine Open-Boat-Grachtenfahrt in einem kleinen Boot mit einem ganz witzigem Guide. Leider war es die ganze Zeit wolkenverhangen und ganz schön kalt. Danach gab's auch erstmal ne Pommes. 


Natürlich schlenderten wir auch noch durch das Rotlichtviertel, wo die Ladies in ihren Kabinen auf Kundschaft warten. Auch zu dieser Jahreszeit war Amsterdam brechend voll. Total wuselig mit den vielen Touristen und dann noch den ganzen Fahrradfahrern. Gegen 21.30 Uhr ging es zurück nach Haarlem.

Haarlem: diese idyllische Kleinstadt mit der Van-Gogh-Brücke über die Spaarne, dem großen Marktplatz um die St. Bavo-Kirche, den kleinen Grachten, dem überschaubaren Kneipenviertel, und den unzähligen Radfahrern hat uns super gefallen. Der Campingplatz lag am Ortsrand ca. 4 km vom Zentrum entfernt. Die Cafes waren alle einladend und gut besucht. In Tanja’s Cafe mit der coolen Backsteinwand war leider kein Platz mehr frei. So nahmen wir in der Polo Bar noch einen Drink. Hier wird zwischendurch immer mal wieder ein Häppchen zu essen gereicht. Ein ganz netter Brauch, um die Gäste zu halten. Zum Abschluss aßen wir noch eine leckere Pizza.



Camping de Liede: 19,70 € mit voller Ausstattung  (Dusche 1€ = 5 min.)

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01.09.-03.09.2017 / Hohwachter Bucht

Brasilien ohne Copacobana

Eckernförde: Bevor wir wieder nach Hause fuhren, machten wir noch einen Abstecher nach Eckernförde. Hier war gerade ein Markt und sogar Bananen-Fred vom Fischmarkt war dabei. Wir schlenderten durch dieses schöne Kleinstädtchen und belohnten uns am Ende mit einem Spaghetti-Eis. 



Brasilien: Es war nicht die Copacabana, aber es wirkte mit dem Deich wie an der Nordsee. Wir suchten eigentlich nur ein Plätzchen zum Frühstücken und blieben hier hängen. Ruhiger Stellplatz auf einer Wiese mit Platz für 50 Mobile. Tanja erkundete per Handy die Umgebung und wir beschlossen, unser Basislager hier aufzuschlagen. 


Mit dem Fahrrad ging es vorbei an Kalifornien und Heidkate nach Laboe in die Kieler Förde. Wir beide waren hier mal auf Klassenreise. 16 km Fahrradtour direkt am Wasser und bei schönstem Wetter. Erster Eindruck: ein heruntergekommener Ort für Senioren im Safari-Look. Doch im Ortskern und am Yachthafen zeigte uns Laboe noch seine ganz schöne Seite. Wir verbrachten einen tollen Nachmittag dort.

Stellplatz Brasilien: 8 € + Kurtaxe, Wiesengelände hinterm Deich mit Imbiss und WC (inkl. Sani-Station).


Hohwacht: Idyllisches Örtchen an der entspannten Ostseeseite. Freitag Nachmittag ging es nach einer anstrengenden Woche über die A21 und weiter über Landstraße durch Plön nach Hohwacht. Den Stellplatz in Alt-Hohwacht hat die Gemeinde in den letzten 20 Jahren gefühlt nicht modernisiert. Nur der Ticketautomat ist neu. Ein beschauliches kleines Örtchen mit ein paar Restaurants war genau das Richtige an diesem Abend für uns. Im Waterkant aßen wir noch ganz lecker, bestaunten den Sonnenuntergang, und schlenderten noch zur futuristischen Seebrücke. Nach einem Absacker fielen wir in einen tiefen Schlaf.


Stellplatz Alt-Hohwacht: 10 €, für WoMos abgetrennter Teil eines öffentlichen Parkplatzes mit Sani-Station (ohne WC und Dusche).
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11.08.-13.08.2017 / Usedom

Kaiserbäder und Bernstein

Der Nachbarort Ahlbeck hat uns weitaus besser gefallen. Neben der ältesten Seebrücke Deutschlands stehen hier unzählige Villen im Stile der Bäderarchitektur, die uns wirklich beeindruckt haben. Mit dem Fahrrad ging es über die polnische Grenze nach Swinemünde.

Und wir beide waren positiv überrascht. Der Ort ist nicht hübsch, aber die vielen netten Restaurants und Cafes laden zum Verweilen ein. Auch wir haben lecker Fisch und Salat in einem der Restaurants gegessen. Alle sprechen deutsch und überall ist das Bezahlen mit Euro möglich. Auf dem Polenmarkt räumten die letzten Händler ihre Waren rein. Wir waren zu spät.

Nachdem wir uns noch das dritte Kaiserbad Bansin anschauten fuhren wir in die Bernsteinregion um Koserow. Zinnowitz und das Achterwasser war das Ziel unserer Radtour. Es war warm und trocken, aber bedeckt. Zinnowitz war lebendig voller Touristen mit einem Lift-Cafe neben der Promenadenhalle. Ansonsten stehen auch hier prachtvolle Seebadvillen. Dann ging es über die B111 und die Gleise zum Hafen von Zempin.

Hafen? Als Hamburger schmunzelt man über diesen Ort. 10 kleine Boote lagen hier vielleicht, aber es bot sich uns ein toller Blick über das Achterwasser. Plötzlich raschelte es rechts neben uns im Schilf. Heraus kam ein schwarzes, otterähnliches Tier, das uns kurz interessiert anschaute und dann elegant im Wasser abtauchte und verschwand. Was das wohl genau war?

Unser Stellplatz war auch extravagant. Ein Autokino, das tagsüber als Park- und Stellplatz diente. Abends guckten wir hier noch mit Transistorradio des besoffenen Nachbarn und eingemummelt in eine Wolldecke “Die Mumie” mit Tom Cruise. Auch mal was ganz anderes.




Heringsdorf: ein WoMo-Stellplatz auf dem Firmengelände eines Strandkorbbauers. 17 Wohnmobile, mindestens 10 Hunde. Ich frag mich gerade, ob diese vielen mitgenommenen Schosshunde wirklich WoMo-tauglich sind.

Das Kaiserbad Heringsdorf hat uns vom Ort her ein wenig enttäuscht. Es wirkt alles ein bisschen künstlich herausgeputzt. Natürlich stehen hier top sanierte, kaiserliche Villen, die neben der längsten Seebrücke Deutschlands das Stadtbild prägen. Aber direkt am Strand kann man auch das Hochhaus des Kurhotels nicht übersehen, eine echte Bausünde aus vergangenen DDR-Zeiten. Im Schatten des Hotelklotzes stehen zwei ganz charmante Häuser. 


Der Strand ist wunderschön. Feinsandig, sauber, und kilometerlang lädt er die vielen Urlauber zum Baden in der Ostsee ein.
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07.07.-09.07.2017 / Warnemünde

Flucht vor G20-Gipfel

Am Abend trafen wir spät am Parkplatz Mittelmole ein, aber es gab diesen sensationellen Stellplatz direkt am Neuen Strom gegenüber vom Hotel Hohe Düne noch. Es war Warnemünder Woche und der Platz bumsvoll. Den allerallerletzten Platz ergatterten wir uns. Puuh, Glück gehabt. 

Wir gingen noch etwas am Alten Strom trinken. Die alten Fischkutter und süßen Häuser verleihen Warnemünde einen unverwechselbaren Charme. Die Mischung aus Restaurants, Cafés, Geschäften, Schiffen und Strand mögen wir einfach super gern. Tolle Atmosphäre. Und morgens wachten wir gleich mit drei Kreuzfahrtriesen vor der Nase auf.


So um die 7500 Touristen wurden an diesem Tag von den Kreuzfahrtschiffen an Land gespült. Wahnsinn. Ganz entspannt begann unser Tag mit einem leckeren Frühstück. Am Drachenbootrennen vorbei schlenderten wir den Alten Strom entlang zum Leuchtturm. Hier war mal wieder eine NDR Bühne aufgebaut. Im Strandhaus Schuster nahmen wir erstmal einen Aperol Spritz. Es war warm und sonnig. Einige Hartgesottenen badeten sogar in der Ostsee. Nach Fish & Chips tranken wir unseren Wein am WoMo und bestaunten das Auslaufen der AIDA Mar am frühen Abend. Dann gab’s vorm Sonnenuntergang noch ne leckere Nudel und ein paar Drinks bei netter Musik an der NDR Bühne. Ein toller Tag lag hinter uns! Der G20-Gipfel mit all seinen Verwüstungen war für uns in ganz weite Ferne gerückt … 

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02.06-04.06.2017 / Kühlungsborn

Auf den Spuren von Bush, Blair, Sarkozy & Co.

Trotz des Pfingstverkehrs brauchten wir nur zwei Stunden nach Kühlungsborn. Dort standen wir auf einem Stellplatz in Wittenbeck nur zwei Kilometer von Kühlungsborn direkt an der Molli-Haltestelle Steilküste. Freitagabend genossen wir wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang. In Kühlungsborn war mächtig was los. Live-Musik im Vielmeer und direkt am Hafen war eine NDR 2-Bühne aufgebaut, an der wir noch den Tag mit einem Cocktail ausklingen ließen. 



Samstag ging es mit dem Fahrrad nach Heiligendamm, wo 2007 der G8-Gipfel im Grande Hotel stattfand. Leider fing es wenig später an zu regnen, so dass uns ein halber Liter Weißwein die Zeit vertreiben musste. Weiter ging es noch nach Bad Doberan, von wo wir mit der Schmalspurbahn Molli wieder in Richtung Kühlungsborn zurückfahren konnten. Und dann gab es zum Abschluss der Tour Spaghetti mit Scampis und einen leckeren Fischteller. 


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26.-28.05.2017 / Niendorf und Scharbeutz

Burrata, schon mal gehört?

Tolles Wochenende. Super Wetter - sonnig 27 Grad. Freitag nach Himmelfahrt früh Feierabend gemacht und ab an die Ostsee. In Niendorf haben wir Fisch gegessen und danach einen super schönen Sonnenuntergang am Strand erlebt. 





Samstagmorgen ging es weiter nach Scharbeutz. Der WoMo-Stellplatz war eigentlich belegt, doch wir ergatterten uns noch ein enges Plätzchen. Unglaublich: insgesamt standen dort 109 WoMo's - so voll war der Platz noch nie. Dann ging's an den Strand. Tanja war sogar (nach längerer Anlaufphase) bei 15 Grad Wassertemperatur in der Ostsee. Nachmittags mussten wir uns mit einem Crepes stärken. Dann gab's Vino am WoMo und abends die obligatorische Pizza Diablo im Café Wichtig. Dazu gab es diesmal Burrata, eine Sonderform des Mozzarellas mit sahnigem Kern, die aber überwiegend aus Kuhmilch hergestellt wird. Burrata ist ein italienischer Frischkäse vom Typ Filata. Lecker 😋


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12.-16.05.2017 / Bamberg, Würzburg und Fritzlar

Frankenwein aus Randersacker

Wir wollten endlich Frühling und wurden belohnt. Es zog uns ins 550 km entfernte Bamberg in Bayern. Nach 7-stündiger Fahrt hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Und dann war zu unserem Erstaunen der Stellplatz fully booked. Nach einmal Durchschnaufen und einem kühlen Weizen fand Tanja eine Stellplatzmöglichkeit bei einem Ruderclub an der Regnitz heraus. Eine total klasse Alternative und viel ruhiger als der überfüllte Stellplatz. 

Bamberg hat Charme. Gutes Essen, nette Menschen, ein sehenswerter Altstadtkern, und jede Menge Wein- und Bierstuben zeichnen dieses Kleinstädtchen aus. Uns hat es dort sehr gut gefallen. 


Weiter ging's nach Würzburg. Tausendmal mit Auto und Bahn vorbeigefahren wollten wir nun endlich mal diese deutsche Kleinstadt erkunden. In dem Vorort Randersacker schlugen wir bei einem Winzer unser Quartier auf. Ein netter kleiner Stellplatz für 7 Mobile erwartete uns. Dann ging es ab auf's Fahrrad 5 km am Main entlang auf toll ausgebauten Radwegen nach Würzburg, wo uns die Festung Marienberg mit alter Mainbrücke fotogen in Empfang nahm.




 Abends speisten wir sehr lecker in der bis auf den letzten Platz gefüllten Weinstube Körner in Randersacker. Hier trifft noch Alt und Jung auch auf einem Sonntagabend gesellig aufeinander.







Unsere dritte und letzte Station war die Dom- und Kaiserstadt Fritzlar in Nordhessen. Auf dem großzügig angelegten Stellplatz auf der Festwiese vor dem Freibad wurden wir von einem netten Platzwart  begrüßt. Gut erhaltene Fachwerkhäuser säumen das Stadtbild. Wir schlenderten durch die Gassen und ließen es uns beim zweiten Italiener richtig gut schmecken.







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05.-07.05.2017 / Niendorf und Scharbeutz

Klüvers und Café Wichtig

Ein ganz tolles Wochenende war das: am Freitagabend noch nach Niendorf gefahren, auf dem Parkplatz des Vogelparks gestanden, und beim Griechen essen gewesen.  Am Samstagvormittag ging es weiter nach Scharbeutz, wo die Baumaßnahmen für den neuen WoMo-Stellplatz noch lange nicht abgeschlossen sind. Dann ab auf's Fahrrad und zu Klüvers nach Neustadt. Am Strand aßen wir die schlechteste Gulaschsuppe, aber es erwartete uns abends noch die leckere Pizza mit Cesar's Salad im Café Wichtig. 







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07.-09.04.2017 / Heiligenhafen und Scharbeutz

Rastlos durch Ostholstein

Es war unsere erste WoMo-Tour und es ging nach Heiligenhafen auf einen ganz neu errichteten Stellplatz. Es war nachts noch verdammt kalt. Das Wetter war durchwachsen und das Örtchen ziemlich trübe. Also ging es weiter nach Fehmarn. Erst nach Orth, später dann noch nach Burg. Am Ende zog es uns dann doch wieder nach Scharbeutz. Hier entsteht gerade ein nagelneuer Stellplatz mit sanitären Anlagen. Fertigstellung voraus. Sommer 2017.








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