Primosten und Trogir

19.08.2021 - Mit dem Taxi-Boat nach Trogir

Seit langem hatte ich nicht mehr so gut geschlafen wie in dieser Nacht. Es kühlte auf knapp über 20°C runter. Herrlich!

Nach ausgiebigem Frühstück ging es an den Strand direkt gegenüber dem Flughafen von Split. Hier schimmert das Wasser besonders türkis. Gut in Szene gesetzt wirkt es auf dem Foto karibisch.

Das Wasser war erst aufgewühlt und dreckig. Die Wassertemperatur war anfangs höher als die Lufttemperatur. Dann wurde es aber noch heiß.

Um 16 Uhr nahmen wir das Taxi-Boat nach Trogir. Über eine alte Steinbrücke gelangten wir in die Altstadt. Total verwinkelte, enge Gassen schlängelten sich durch Trogir. In der Bar Corte tranken wir zu Abzocker-Touri-Preisen unser erstes Getränk. Hier schrieben wir noch zwei Postkarten, für die wir bei der Post noch Briefmarken besorgen mussten. 
 
Stadtmauer von Trogir

 

Die Altstadt ist wirklich fotogen. Hinter jeder Ecke findet man ein tolles Motiv. Inmitten fanden wir bei der Pizzeria Kristian noch einen Platz zum Abendessen. Die Pizza war echt lecker, die hausgemachten Nudeln so lala. Dann ging es nochmal weiter durch die Gassen. Mir hat Trogir sehr gut gefallen. Viel schöner als Zadar. Um 20.30 Uhr nahmen wir das Taxi-Boat zurück. Dann wurde es in der Stadt auch bumsvoll. 
 

Begehrtes Fotomotiv

 
Eingangstor von Trogir
 

 



18.08.2021 - Mastrinka bei Trogir

Das Autokamp war bei Ankunft um 9 Uhr noch voll. Dann wurde ein Platz in der ersten Reihe frei. Der Betreiber, ein alter Kroate ohne Fremdsprachenkenntnisse, holte gleich einen Berliner Gast zum Übersetzen. Nur 17,50 € sollte dieser Stellplatz ohne Strom kosten.

Diesen Tag verbrachten wir ganz entspannt im Wasser und am WoMo. Mit den Fahrrädern kauften wir noch bei Tommy ein. Dann wurden Hähnchenspieße vorbereitet und anschließend gegrillt. Sehr lecker. 
 
Unser Autokamp bei Trogir

Karibisches Wasser gegenüber dem Flughafen

 




17.08.2021 - Verhaftung in Primosten

Fünf schwer bewaffnete Polizisten mit Sturmmasken sprangen hektisch aus ihrem Einsatzfahrzeug, brachen mit Rammbock die WoMo-Tür auf, zogen uns leicht bekleidet aus dem Alkoven, legten uns Handschellen an, und führten uns ab. Zum Glück war das nur Tanja's fieser Traum, aber dazu später.

Wir verließen an diesem Morgen Murter, winkten noch einmal den netten Besitzern zu, und folgten dann der Ausschilderung nach Tribunj. Über eine alte Steinbrücke kam man ins urbane Zentrum dieses charmanten Örtchens. Dort tranken wir noch einen Kaffee mit Toast.

Unser Tagesziel war Primosten. Die beiden kleinen Autokamps davor waren voll. Der dritte, riesige Campingplatz mit 200 Plätzen sollte ca 50 € kosten, also zog Tanja Plan B aus dem Ärmel. Einen Parkplatz an einer stillgelegten Ferienwohnanlage mitten in einem Pinienwald steuerten wir an. Hier sollte man auch hinterm Wald nett baden können, sogar mit schönem Blick auf das Inselstädtchen Primosten. Und wir fanden prompt ein schattiges Plätzchen, wenn auch vor einer privaten Müllhalde hinter neu gelieferten Rohren.
 
Primosten aus der Ferne

 

Wir badeten bis zum Nachmittag und gingen dann zu Fuß ins Städtchen hinein. Hier lagen prächtige Yachten, aber es war zu dieser Uhrzeit noch nicht überlaufen. Das Essen war so medium. Das Eis dafür sehr lecker. Und der Sonnenuntergang beim Aperol Spritz war ein toller Abschluss. Dann ging es zurück zum WoMo. 
 
Die Kirche am höchsten Punkt

Renault R4-Sammler in Primosten

Die Klippen von Primosten

 
 

 

Wir lagen noch nicht lange im Bett da hielt direkt neben uns ein Dieselfahrzeug. Ich dachte es wäre ein anderes Wohnmobil, doch es war die Polizei. Mit laufendem Motor standen sie gefühlte 10 min neben uns ohne auszusteigen. Und dann fuhren sie davon. Zurück blieb eine unruhige, heiße Nacht voller wilder Träume, zumindest bei Tanja. Ich schlief seelenruhig wieder ein. 
 
Sonnenuntergang in Primosten

 

 

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