Posts

Es werden Posts vom Februar, 2024 angezeigt.

Tatacoa-Wüste, Villa de Leyva und San Gil

Bild
Es war die richtige Entscheidung, noch in den Süden nach Villavieja zu reisen, auch wenn die Anreise wirklich abenteuerlich war. Aber so lernten wir Motor-Chicken & Gang kennen. Die zweifarbige Wüste war faszinierend und super fotogen. Schon hier lagen die Temperaturen tagsüber weit über 30°C, aber zum Glück hatten wir einen Pool in unserem Hotel, den wir auch ausgiebig nutzten.  Die Großstadt Bogota wollten wir meiden. Es ging dann ins erste Kolonialstädtchen Villa de Leyva. Tolle weiße Häuser mit alten, schmiedeeisernen Laternen, geschmückt mit bunten Blumen, so sah es hier in den verkehrsberuhigten Straßen der Altstadt aus. Hier regnete es tagsüber sogar mal. Das kannten wir gar nicht mehr. Der große Plaza de Major war uns etwas zu nackt und überdimensioniert. Magda war eine herzensgute Gastgeberin und verwöhnte uns mit ihrem Frühstück. Weiter ging es nach San Gil, von wo wir super schöne Ausflüge zum Wasserfall Cascadas Juan Curi, ins hübscheste Kolonialstädtchen Barichara,...

Colombia: Medellin, Guatapé, Salento

Bild
Vor der Großstadt Medellin hatten wir schon Respekt. Vor nicht allzu langer Zeit wies die Stadt eine der höchsten Mordraten pro Tag weltweit auf. Wir wussten nicht was uns genau erwartet. Deshalb suchten wir uns mit Santa Fe ein wirklich gutes Stadtviertel aus. Und dort bezogen wir eine niedliche kleine Airbnb-Wohnung, in der wir uns von Anfang an sehr wohl und sicher fühlten.  Einen Tag fuhren wir mit der Metro in die City und anschließend ins Touri-Viertel El Poblado, den nächsten Tag schlossen wir uns einer Free-Walking-Tour durch das einstige Gangster- und Drogenviertel Comuna 13 an, am dritten Tag besuchten wir den Botanischen Garten der Stadt, und am vierten Tag unternahmen wir einen ganztägigen Ausflug nach Guatapé. Wir bestiegen El Peñol und erkundeten das kunterbunte Städtchen.  Dann ging es mit dem Bus ins 6 Stunden südlich gelegene Salento, einer wunderschönen Region mit Kaffeefarmen und Wachspalmen. Natur pur und der krasse Gegensatz zur Großstadt. Du bekommst den ...

Machu Pichu und der Amazonas-Regenwald

Bild
Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich wollte einmal die Inka-Zitadelle von Machu Picchu live erleben. Das haben wir mit erheblichen Aufwand geschafft, was einerseits an den Gegebenheiten vor Ort und andererseits an dem Streik lag. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Doch der Streik hatte nicht nur Schlechtes. Wir waren fast allein auf dem Gelände und konnten uneingeschränkt tolle Fotos machen. Das war unser großes Glück an diesem Tag.  Mit Ollantaytambo haben wir das schönste Dorf unserer bisherigen Reise kennengelernt. Umgeben von wunderschönen Bergen mit Inka-Ausgrabungsstätten. Von hier fährt normalerweise der Zug nach Aguas Calientes, wo der Bus zum Machu Picchu startet, wenn gerade nicht gestreikt wird. Wir mussten alle Strecken zu Fuß zurücklegen.  Durch die Verzögerung ging es Schlag auf Schlag mit unserer anschließenden Dschungel-Tour im Manu National Park.  Der Nationalpark liegt im Einzugsgebiet des Manu-Flusses, in den Regionen Cusco und Madre de Dios....