Kroatien 2021 - endlich am Meer
09.08.2021 - Geburtstagsfeier in Karlobag
Nach einem kurzen Einkauf in Plodine ging’s zur Küstenstraße. Die ist schon echt beeindruckend. Hier ist es noch echt grün und die vorgelagerten Inseln sehen aus wie Geröllsteine im Wasser. Erst liegt Krk, dann Rab und jetzt gerade Pag vor uns. Die Straße ist super ausgebaut. Ca. 60 km südlich von Senj halten wir oberhalb einer Bucht direkt vor Karlobag. Das Wasser sieht karibisch von hier oben aus. Neben uns steht ein deutsches WoMo, dessen Besitzer wir den ganzen Tag und Nacht nicht zu Gesicht bekommen. Wir machen uns fast schon Sorgen und merken uns das Kennzeichen. Ein weiß-blauer Ford Nugget älteren Modells LP-BW 520. Auch am Morgen war das Auto noch verlassen.
In dieser Bucht badeten wir den Vormittag. Mittags gingen wir dann am Wasser in den Ort hinein. An der Pinte mit Harley-Logo kehrten wir ein und tranken Bier/Weißweinschorle mit einer Pizza Salami. Der Ort mit kleinem Marktplatz war ganz nett. Nach einem Eis ging es wieder zurück. Wir badeten auf dem Rückweg noch super nett und ließen den Abend bei Karlchen ausklingen.
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| Malerische Bucht am Tatinja Beach |
Die Musik an der Beach Bar Tatinja ging wie angekündigt um 22 Uhr aus, doch dann folgte eine private Geburtstagsparty am Strand bis spät in die Nacht. Puuh damit hatten wir nicht gerechnet.
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| Parkplatz in der Bucht von Karlobag |
08.08.2021 - Das Meer in Senj
Österreich hatten wir über Graz passiert. In Slowenien fuhren wir die 67 km über Landstraße und kamen wieder an dem hübschen Ptuij vorbei, wo wir uns prompt von der Tankstelle ein Union Grapefruit Radler gönnten. Lecker! Weiter ging es über die kroatische Grenze, wo unsere Impfausweise kontrolliert wurden. Dann ging es auf die Autobahn und da war es richtig voll. Autokennzeichen aus allen hertgotts Ländern rollten hier Richtung Süden. Wahnsinn!
Die letzten 20 km schlängelte sich die Straße in Serpentinen hinab zum Meer. Ein total ängstlicher Italiener in einem Mini-Mitsubishi fuhr mit 40 km/h vor uns und trieb mich zur Weißglut. Überholen mit Karlchen war zu gefährlich. Gegen 15 Uhr erreichten wir Senj und steuerten direkt auf das Autokamp zu. Es waren noch ca 3 Plätze verfügbar. Kuschelcamping war angesagt. Und es war ganz schön eng hier. Wir standen für 176 Kuna (29 €) in zweiter Reihe ohne offiziellen Strom, doch wir zapften schwarz. Am Strand war es uns viel zu voll. Es war allerdings auch Sonntag. Trotzdem badeten wir ganz nett das erste Mal in der Adria. Herrlich!
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| Das Zentrum von Senj |
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| Ist das Kunst oder kann das weg? |
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| Hafen von Senj |
Am frühen Abend gingen wir noch in den Ort Senj, der nur 5 Fußminuten entfernt lag. Dort holten wir uns Geld und gingen lecker essen in einer Seitengasse. Viel Charme versprühte dieses Örtchen nicht.
07.08.2022 - Anreise: Klaus an der Steyr
Nach der ruhigen Nacht in Alsleben direkt an der Saale ging es weiter über Leipzig, Hof, Regensburg und Passau, wo wir mal wieder mit dem letzten Tropfen Sprit die österreichische Grenze nach Schärding überquerten. Dort fanden wir die rettende Shell-Tankstelle. Dann folgte eine kleine Irrfahrt, um zur Autobahn zurückzukehren. Am Stausee Klaus an der Steyr fanden wir einen tollen Stellplatz für die Nacht. Im Biergarten speißten wir sogar noch echt lecker, nachdem wir unsere Impfungen nachgewiesen hatten. Auch ein besoffener Ösi konnte uns nicht abschrecken. Wir hatten das WoMo so gut ausgerichtet, da kam Sturm auf und wir parkten nochmal um. Sicher ist sicher! Wir hatten im Gasthof sogar gefragt, ob wir dort eine Nacht stehen können. Kein Problem.











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