Niendorf/Ostsee

Kaum einer hätte bei diesem Wetter seinen Hund vor die Tür gesetzt, um mit ihm Gassi zu gehen, doch wir sind mit unserem WoMo in Richtung Ostsee aufgebrochen. Es nieselte stark und auf der Autobahn hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall in Richtung Hamburg zugetragen. 

Es hörte dann auf zu regnen, doch kalt war es immer noch. Der Stellplatz in Niendorf war nur zu einem Drittel belegt. Wir klemmten uns gleich an eine noch geladene Stromsäule und gingen los zum Hafen-Eck. Erschrocken mussten wir feststellen, dass die keinen Aperol Spritz mehr im Angebot hatten. Hinterm Haus tranken wir in Ruhe unseren Drink, bevor es weiter zum Griechen ging. Dort hatten wir um 20.15 Uhr einen Tisch reserviert. Zum Glück, denn es war mal wieder bumsvoll dort. Das Gyros war wieder total lecker, aber wir stopfen zu viel in uns hinein. Uns wurde sogar ein bisschen schlecht. 

Strahlend blauer Himmel am Niendorfer Hafen

 

Die Nacht war bitterkalt. Zusätzliche Wolldecken schützten uns vor der Kälte. Die Straße neben dem Stellplatz hörten wir lauter als erwartet. Der erste Handgriff morgens war das Rädchen, um die Heizung anzustellen. Tanja holte frische Brötchen und wir frühstückten lecker. Der Regen war weg, strahlend blauer Himmel belohnte unsere Strapazen der vergangenen Nacht. 

Wir wanderten von Niendorf über die Steilküste nach Travemünde. Unterwegs kehrten wir zweimal ein, um einen leckeren Drink zu nehmen. Unser Ziel war es, mittags bei Gosch zu speisen. Und das hatten wir uns auch echt verdient. Zurück nahmen wir dann den Bus vom Strandbahnhof bis zum Niendorfer Hafen. Insgesamt waren wir knapp über 10 km unterwegs.

Möwen und Kormorane in Travemünde

Der Hundestrand in Travemünde

 

Und abends ging es dann mit Karlchen in die Ostsee-Therme. Die Idee hatten außer uns noch einige andere. Es war ganz schön voll, aber die Wärme der Saunen genossen wir in vollen Zügen. Und auch das warme Wasser tut meinen Knien richtig gut. Vier Stunden verbrachten wir hier bis es dann wieder zurück nach Niendorf ging. Hier zogen wir uns für diese Nacht kein Ticket. Die Nacht war deutlich wärmer und wir mussten nicht kappern. 

Unser Plan war morgens noch Brötchen zu holen, um dann auf dem kostenlosen Parkplatz am Wiesenweg zu frühstücken. Von dort marschierten wir in das NSG Aalbeek-Niederung. Vor uns schreckten wir anfangs einen weißen Reiher auf. Das Laub der Bäume hatte sich schon herbstlich verfärbt. Das sah vor dem blauen Himmel wirklich imposant aus.

Herbstliche Laubbäume

Aalbeeker Niederung

Diese Seebrücke in Timmendorf ist noch stehengeblieben

 

In Timmendorf verliefen wir uns kurz, bevor wir den richtigen Weg ins Zentrum fanden. Hier waren jede Menge Menschen unterwegs. Die Seebrücke hatten sie weggenommen und abgebaut. Bei Gosch vor der Tür tranken wir noch einen Aperol in der Sonne, bevor es dann auf der Promenade zum Wiesenweg-Parkplatz zurückging. Insgesamt waren wir wieder 7,3 km zu Fuß unterwegs. 

Zum Abschluss wollten wir noch am Niendorfer Hafen Fish & Chips essen. Weil wir auch noch entsorgen mussten steuerten wir den Stellplatz in Niendorf an. Dort waren gerade die beiden vom Ordnungsamt. Wir fragten freundlich, ob wir uns für eine Stunde auf den Stellplatz stellen dürfen. Doch das wurde verneint und wir wurden zum Parkplatz in der Rodenbergstraße geschickt. Ich war ziemlich genervt, aber wir fanden dort einen Parkplatz und genossen die Nachmittagssonne am Hafen. 

Fazit: Super schönes Wochenende mit spitzenmäßigem Wetter. Ein goldenes Oktoberwochenende an der Ostesee!



  




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