Stade

Und ich dachte Superhelden sind unsterblich oder hätten keine Zeit zum Sterben. Jetzt ist er tot. Am Freitagnachmittag ging es für uns mit dem WoMo nach Stade. Eigentlich wollten wir erst am Samstagabend ins Kino, doch unser Parkplatz Am Güterbahnhof war nur wenige hundert Meter vom Kino entfernt und so schauten wir schon am Freitagabend den neuen James Bond-Film "Keine Zeit zu sterben". Damit nimmt Danie Craig Abschied von dieser Rolle. 

Der Hansehafen mitten in Stade
 

Die Nacht war sehr ruhig und angenehm warm. Mit den Fahrrädern ging es in die Alstadt von Stade. Klein, aber sehenswert so würde ich Stade beschreiben. Viele Hotels und Restaurants lassen auf eine Menge Touristen schließen. Und so war es dann auch. Hinter dem Wochenmarkt entdeckten wir noch eine weitere Fußgängerzone. Mittag tranken wir auf dem Fischmarkt rund um den Hansehafen einen Aperol, um danach dann zu unserer Fahrradtour zu starten. 

Historischer Tretkran


 

Ziel war die Festung Grauerort, wo erst im vergangenen Jahr ein Wohnmobilstellplatz in den Mauern der Festung eröffnet hat. Hier war an diesem Tag aber ein Treffen amerikanischer Oldtimer, so dass wir die Festung nicht besichtigen konnten. Im Hafen Barnkrug machten wir eine kurze Pause. Erst beim Abzweig nach Assel kehrten wir dem Deich den Rücken zu. Ab hier hatten wir den ganzen Rückweg Gegenwind. Herrlich. 

Eingangstor zur Festung Grauerort

 

Am frühen Abend aßen wir wirklich lecker im Gasthaus Oln Hooven. Es gab Jägerschnitzel und Dorschfilet. Der Kellner war anfangs ein wenig komisch, taute dann etwas auf. Wirklich empfehlenswert. Und dann - man mag es nicht glauben - legten wir uns völlig erledigt um 19.30 Uhr ins Bett und schliefen einfach ein.

Sonntagmorgen starteten wir zum WoMo-Stellplatz am Schiffertor, um dort zu entsorgen. Unterwegs holten wir frische Brötchen und dann fuhren wir ins Alte Land nach Steinkirchen. Hier sollte die fotogene Holzbrücke von den vielen Postkarten zu finden sein. Hinter dem Rathaus gab es aber erstmal ein ausgiebiges Frühstück. 

Dann brachen wir zu unserer Wanderung auf und ich konnte endlich meine neuen Wanderschuhe ausprobieren (adidas Terrex). Es war windig und ab und zu kam ein Regentropfen runter. Auf dem Deich ging es die Lühe entlang. Nach einem Kilometer erreichten wir die Hogendieckbrück. Sehr fotogenes Bauwerk.

Hogendiekbrück

 

Nach ca. 3,5 km erreichten wir dann den Fähranleger in Lühe. Hier fährt die Fähre nach Schulau ab. Am Wasser gönnten wir uns ein Radler. Die Luft war ausgesprochen warm und wir genossen es, an der frischen Luft zu sein. Dann ging es auf der anderen Uferseite der Lühe wieder zurück nach Steinkirchen. Immer wieder kamen wir an Apfelplantagen vorbei. Die Bäume trugen satt Früchte und wir mussten einmal auch ein paar Äpfel mitnehmen.




 

Auf dem Nachhauseweg hielten wir noch bei einem Obstbauern in Jork, um dort ein wenig einzukaufen. Danach steuerten wir Karlchen erstmals über die Köhlbrandbrücke. 

 


 

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