WoMo-Kurztrip Adendorf bei Lüneburg

Der HSV ist wieder in der Bundesliga! Nach sieben Jahren Zweitklassigkeit hat der HSV es in diesem Jahr unter Trainer Merlin Polzin geschafft und ist vorzeitig am vorletzten Spieltag aufgestiegen. Und wir durften das grandiose 6:1 gegen den SSV Ulm auf dem WoMo-Stellplatz in Adendorf bei Lüneburg miterleben. 

Freitagabend ging es über die Geesthachter Autobahn und dann weiter auf der 404 Richtung Lüneburg. Wir hatten uns einen Stellplatz in 5 km Entfernung in Adendorf rausgesucht. Ganz entspannt fanden wir dort einen Platz und waren sehr positiv überrascht, dass dieser nur 10 € inkl. Strom und Ver- und Entsorgung kostete. Der Platz lag am Sportzentrum mit Eisdiele und Grieche vor der Tür. 

Das Zentrum von Lüneburg - Am Sande

Der historische Hafen von Lüneburg
 

Samstagvormittag ging es mit unseren E-Bikes nach Lüneburg. Wir hatten noch eine Einheimische nach einer schönen Fahrradroute gefragt. Sie erklärte uns eine sehr schöne Strecke ohne viel Straße, direkt an den Schienen entlang bis zum Lüneburger Zentrum. 

Es war echt voll in Lüneburg. Viele Touristen waren bei schönstem Wetter unterwegs. Schon früh am Mittag waren die Lokale am historischen Hafen gut gefüllt. Dort stellten wir unsere Fahrräder ab und schlenderten durch die Stadt. Leider hatte unser Schlachter an diesem Samstag geschlossen. Hier wollten wir Grillfleisch einkaufen. Wir suchten noch nach einem neuen Selfie-Stick, weil unser Alter irgendwie abhanden gekommen war. Doch weder Kik & Co. noch Rossmann, Müller oder Tedi hatten etwas zur Auswahl. Scheinbar ist das nicht mehr in. 

Lokale am historischen Hafen


 

In der Stadt gab es an einer netten Pommesbude noch eine Currywurst mit Pommes. Sehr lecker. Und danach ging es dann zum Einkaufen zum Edeka nach Adendorf. Ein paar Spieße und zwei Schinkenwürstchen kauften wir. Zurück am WoMo saßen wir super nett in der Sonne und verfolgten die Bundesliga-Spiele. 

Und dann fand Tanja noch einen Selfie-Stick bei Kleinanzeigen in Adendorf. Also radelten wir dort noch kurz hin und kauften diesen für 3 €. Erst danach schmissen wir den Grill an und danach schauten wir im Karlchen das HSV-Spiel.

Am Sonntag besuchten wir mit den Rädern noch das nahegelegene Schiffshebewerk im Elbe-Seitenkanal in Scharnebeck. Zwei sog. Tröge können gleichzeitig zwei Schiffe innerhalb von nur 3 Minuten nach oben befördern. Beide Tröge des Schiffshebewerkes arbeiten unabhängig voneinander und überwinden einen Höhenunterschied von 38 m. Jeder Trog wird von 240, je 54 Millimeter dicken Stahlseilen gehalten. Das Gewicht eines wassergefüllten Troges mit 100 m nutzbarer Länge, 11,80 m Breite und 3,40 m Wassertiefe beträgt 6000 t. Das Hebewerk wurde 1974 gebaut. 

Schiffshebewerk Scharnebeck
 

Wir gönnten uns zum Abschluss noch ein Eis und einen Drink am WoMo in der Sonne. Das Wetter war großartig. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Wunderschön. Und dann packten wir zusammen, entsorgten Karlchen noch und ab ging es wieder nach Hause.

Auf dem Klostergelände Lüne


 
Naherholungsgebiet Inselsee


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