Ostern 2022: Von Handewitt nach Dänemark

Wir hatten ein wirklich schönes Wochenende an der dänischen Grenze und es tat so gut! Ganz spontan mietete sich Tanja in einer total schönen Ferienwohnung in Handewitt bei Flensburg ein. Trotz ihres abheilenden Sprunggelenkbruchs wollten wir ein bisschen raus. Das WoMo musste noch zum Doc (eingerostete Bremse hinten links) sonst wären wir auch gern mit Karlchen unterwegs gewesen. Hier schlugen wir nun für drei Tage unser Basislager auf. 

 


Ostermontag: Leider schon wieder unser Abreisetag. Wir fuhren noch einmal an die Flensburger Förde zum alten Museumshafen. Hier konnte man feiertags sogar umsonst parken. Und hier reihten wir uns einfach mal in die Schlange vor der Fischbrötchenbude ein. Unsere beiden Backfischbrötchen waren sooo lecker! Das hatte sich wirklich gelohnt. 

Fischbrötchenbude am Museumshafen Flensburg

Alte Schmuckstücke

Flensburger Museumshafen

 

Auf der Rückfahrt fuhren wir noch bei Tanja's Schwester Ilona & Sascha im neuen Haus in Tellingstedt vorbei. Die freuten sich über unseren Besuch. 

 

Ostersonntag: Auch heute schien die Sonne und es war kaum eine Wolke am Himmel zu sehen. Tanja hatte die Idee, einen Tagesausflug auf die Insel Rømø zu machen. Hier war ich zuletzt mit meinen Eltern - glaube ich. Mit einem Zwischenhalt in der niedlichen Kleinstadt Tønder, durch die wir kurz durchschlenderten und einen leckeren Haselnusskranz in einer Konditorei kauften ging es direkt auf die Nordseeinsel Rømø. Hier darf man noch kostenlos mit dem Auto an den Strand fahren. Riesig ist der Strand und ein Eldorado für Wohnmobile, auch wenn man hier nicht übernachten darf. Viele Drachen waren hier zu sehen, sogar ein Osterhase-Drache war zu sehen, hatte aber Startprobleme. 

Die Liegestühle hatten wir mit an den Strand genommen

Strand auf der Nordseeinsel Rømø

Zwischenstopp in Tønder


Abends waren wir noch bei einem Griechen um die Ecke. Die Location in einem Reetdachhaus sah super nett aus und die Bewertungen waren vielversprechend. Aber wenn die Erwartungen so hoch sind, dann wird man eben auch schnell mal ein wenig enttäuscht. Und so war es hier, aber trotzdem eine Erfahrung wert. 

Ostersamstag: Heute lachte die Sonne vom Himmel. Es ging nach Sønderborg . Auch heute nahmen wir die Landstraße. Durch's Zentrum fanden wir dahinter einen kostenfreien Parkplatz. Hier war ordentlich was los. Viele Menschen waren auf der Straße, eine Menge Geschäfte hatten geöffnet. Als allererstes stach uns eine HotDog-Bude ins Auge und wir schlugen zu. Dann humpelten wir den Hügel einmal hoch und waren sogar noch in einem Outdoor-Laden. Dann ging es wieder runter. Es war in der Sonne so warm, dass die Menschen in den Cafés draußen saßen. Das versprühte viel Lebensfreunde. 

Die Fußgängerzone von Sønderborg

Buntes Treiben in den Cafés von Sønderborg

 

Wir wollten noch einmal zum Wasser gehen und tranken in der schottischen Bar "Fox and hounds" draußen auf der Terrasse noch ein Aperol bzw. ein Bier. Dann kamen wir unten am Wasser zum Schloss und der schönen Häuserzeile, vor der Segelboote ankerten. Tanja's Fuß war zwar ordentlich geschwollen, aber machte alles super mit.

Schottische Bar "Fox and hounds"

Die Hafenkante von Sønderborg

Das Schloss von Sønderborg

Auf Krücken ein Marathon, aber sie hielt super durch!


  

 Karfreitag: Ganz entspannt trafen wir schon gegen 11.00 Uhr bei der Ferienwohnung ein und fühlten uns gleich sehr wohl. Die Wohnung war sehr geschmackvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet worden, sehr hell und gemütlich war unser erster Eindruck. Und sogar eine schöne Terrasse war vorhanden. Leider war es an diesem Tag aber noch sehr bewölkt, aber gutes Wetter war für Ostern angesagt.

Cafés auf dem Marktplatz von Apenrade
 

Nachdem wir ausgepackt hatten ging es los nach Apenrade, eine dänische Kleinstadt an der Ostsee ca. 45 km entfernt. Wir fuhren über Land dorthin und wurden an der Grenze nicht einmal kontrolliert. Das Städtchen war natürlich an diesem Feiertag wie ausgestorben. In einem netten Café tranken wir Kaffee/Kakao und teilten uns einen Pfannkuchen mit gefrorenen Softeis. Die Preise in Dänemark sind - wie zu erwarten - ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nunja. Zum Abschluss spazierten wir noch einmal am Yachthafen zum WoMo-Stellplatz. 

Unsere gemütliche Ferienwohnung

Unsere Ferienwohnung im Doppelhaus

 

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