Schwedenlöcher und Bastei

Es sollte eine Wanderung von max. 7 km werden als wir morgens von unserem Stellplatz Richtung Naturpark Sächsische Schweiz los gingen. Wir standen in Rathewalde zwischen zwei Feldern wunderschön ruhig mit ein paar anderen WoMos auf einem P4N-Platz. 
Los ging’s zum Wandern. Von der Hauptstraße bogen wir in den Wald ab. Ziemlich schnell verloren wir den Empfang mit O2. Trotzdem fanden wir schnell die Schwedenlöcher. Hier hatten einst die Einheimischen ihr Hab und Gut vor den überfallenden Schweden in Sicherheit gebracht. Faszinierende Felsbrocken lagen hier im Wald verstreut. Das Wetter war ein Traum. Nicht zu warm und am Himmel kaum eine Wolke. 

Ausgerechnet im engen Tunnel der Baustelle versagte mein Knie mal wieder. Wir mussten viele Leute vorbei lassen. Ich musste mich auf eine Bank setzen bevor es weiter gehen konnte. Dann ging es am Amselsee vorbei nach Rathen. Hier war richtig Trubel angesagt. Eine lange Schlange bildete sich an der Fähre vom gegenüber liegenden Parkplatz. 
Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Wir gingen ein Stück an der Elbe und bogen dann in den Wald ab. Wir verliefen uns im Wald und kamen nicht um die Felsformation herum. Mehrere Versuche schlugen fehl. Am Ende mussten wir wieder an die Elbe und nach Rathen zurück, um später über die Bastei wieder auf die richtige Seite zu gelangen. Was für eine Tortur für einen Kniekranken? Aber die Bastei war der Hammer. 200 m über der Elbe verläuft diese 70 m lange Steinbrücke. Die Aussicht von da oben ist grandios. 
Die Stimmung war deshalb leicht angeschlagen. Nach knapp 13 km kehrten wir zum WoMo zurück. Ich brauche an dieser Stelle nicht erwähnen wie fix und fertig ich war. Zur Stärkung gab es noch unser Spezial-Kraftfutter und dann war der Abend auch erledigt. 

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