Kirnitzschtal
Wieder einmal ein Tipp aus einer Facebook-Gruppe: das Kirnitzschtal mit dem Kuhstall und der Himmelsleiter. Diesmal führte uns P4N ins Örtchen Lichtenhain hoch über Bad Schandau. Ein super ruhig gelegener Parkplatz beherbergte an diesem Abend gleich drei WoMos. Es blitzte und donnerte am Himmel. Schnell zog das Gewitter aber weiter.
Am nächsten Morgen lächelte uns der hellblaue Himmel an. Tiefe Wolken schwaderten über den Feldern. Schon kurz nach Acht wanderten wir los. Das Gras war noch nass und die Wege etwas matschig. Erstes Ziel war der Lichtenhainer Wasserfall. Hier befand sich auch die Endstation der Kirnitzschtalbahn.
Bergauf ging es zum Kuhstall, einem Felsentor mit kleineren Felsenlöchern daneben, die einem Kuhstall ähnelten. Anders kann ich mir die Bezeichnung nicht erklären. In dem Felsen war eine Leiter eingebracht worden, die sich Himmelsleiter nannte. Die war so schmal und steil, dass man teilweise nur auf allen Vieren voran kam. Das Gefühl von Platzangst war nicht weit entfernt. Erst als wir den Rückweg antraten kamen uns eine Menge Leute entgegen. Der frühe Vogel ...
Wir kauften uns ein Tagesticket für die Kirnitzschtalbahn und fuhren damit nach Bad Schandau. Diese Bahn war über 100 Jahre alt und sah aus wie eine ausgemusterte Straßenbahn, innen noch ganz viel aus Holz. Die Fahrt ins Tal dauerte knapp 20 Minuten.
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| Die Kirnitzschtalbahn seit 1898 |
In Bad Schandau tranken wir etwas und machten eine Lagebesprechung. Wir wollten uns noch den historischen Aufzug anschauen. Und bei der Gelegenheit ließen wir uns gleich nach oben befördern und es ging weiter mit unserer zweiten Wanderung an diesem Tage zu den Schrammsteinen. Wie aus dem Nichts stehen dort einfach riesige Felsblöcke in der Natur rum. Das ist wirklich schon beeindruckend.
| Die Schrammsteine |

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