Rerik/Kühlungsborn
Mit negativen Corona-Testergebnis ging es an diesem Freitagnachmittag auf der A20 Richtung Richtung Wismar. Unser Ziel war der kostenlose AWO-Parkplatz in Rerik, den wir über P4N gefunden hatten. Es war warm, aber bewölkt. Unterwegs kauften wir noch Lebensmittel bei Aldi ein. Dann erreichten wir gegen 19 Uhr das Ostseebad Rerik.
Fahrräder runter und rein in das Örtchen. Rerik liegt am Salzhaff, das durch die Halbinsel Wustrow von der Ostsee getrennt wird. Eine schmale Promenade führt zum Ortskern, wo zahlreiche Restaurants zu finden sind. Hier liegen an einigen Holzstegen auch Boote. Überquert man die Straße findet sich hinter den Dünen der Ostseestrand. Die Seebrücke von Rerik ist derzeit gesperrt. Zum Aussichtspunkt auf dem Schmiedeberg führt eine steile Holztreppe hinauf.

Ortskern von Rerik an der Promenade
Nachdem die Küche unseres favorisierten Restaurants schon geschlossen hatte, entschieden wir uns für den neu eröffneten Griechen. Keine so gute Wahl, denn schon der überforderte Kellner begrüßte uns unfreundlich. Das Essen ging so. Hier schauten wir noch das Elfmeterschießen von der Schweiz gegen Spanien (2:4) auf dem Handy.
Am Samstag wechselten wir auf den Stellplatz in Wittenbeck bei Kühlungsborn. 18 € bezahlten wir hier pro Nacht. Es fing leider gleich nach dem Einchecken an zu regnen. Trotzdem fuhren wir mit den Rädern los und staunten darüber, wie lang sich Kühlungsborn hinzog. Es führte uns nochmal zurück zu dem Parkplatz in Kägsdorf. Dieser Ort hatte irgendwas von Freiheit. Er sprach uns irgendwie magisch an. Hier waren viele Bussi, Angler und Freaks. 20 € für eine WoMo-Tagesgebühr war schon ordentlich, aber wenn das Wetter richtig gut gewesen wäre, hätten wir das sogar bezahlt.

Steilküste bei Kägsdorf 
Teuer, aber total entspannt: Parkplatz Kägsdorf
Es ging zurück nach Kühlungsborn, weil wir im Vielmeer noch etwas trinken wollten. Hier wurde chillige Musik von einem DJ aufgelegt. Ganz schön laut für diese Uhrzeit, aber es erregte Aufmerksamkeit. Hier kostete ein Weizenbier sage und schreibe 5,20 €, aber es war frisch vom Fass und schmeckte köstlich. Anschließend fuhren wir zum WoMo zurück und kochten uns Spaghetti Carbonara. Lecker.
Das Wetter am nächsten Tag sollte richtig gut werden und so kam es auch. Schön früh schien die Sonne auf Karlchen. Während sich Tanja noch ausschlief, kochte ich mir einen Kaffee und setzte mich in die Sonne. Herrlich. Den Tag verbrachten wir dann wieder am Strand von Rerik. Hier war es nicht ganz so voll. Ich badete sogar zweimal in der Ostsee. Das war schon ziemlich klasse.





Kommentare
Kommentar veröffentlichen