Warnsdorf/Ostsee

Karls Erlebnishof in Warnsdorf

Sonntag, 25.04.2021

Wanderung in Warnsdorf 

Sonntag Morgen marschieren wir vom Parkplatz des Karls Erlebnishof einfach mal los Richtung Warnsdorfer Schloss. Überall kommen uns PKWs mit Anhängern, auf denen Strandkörbe aus dem Winterquartier ans Wasser gebracht werden, entgegen. Unser Weg führt uns entlang des Golfplatzes, wo schon eine Menge Betrieb herrscht. Das Schloss ist nicht sehr spektakulär und beheimatet aktuell eine Kurklinik. Der Wanderweg führt direkt zum Hemmelsdorfer See und dann etwas oberhalb entlang des Sees. Ein Feldhase kommt uns entgegen gehoppelt und dreht erschrocken wieder ab. Dann gelangen wir an die Hauptstraße und biegen rechts Richtung Grammersdorf ab. Im Dorf nehmen wir den Abzweig über die Felder, nachdem wir eine Rast eingelegt hatten. Mit Sonne war es angenehm war, ohne Sonne war der Wind bitterkalt. Über die Felder kamen wir wieder zurück zur Hauptstraße, die uns dann nach 7,5 km zurück zum WoMo brachte.

 

Hemmelsdorfer Seeufer in Warnsdorf

Auf dem Edeka-Parkplatz in Niendorf darf man auch sonntags nur eine Stunde mit Parkscheibe stehen, deshalb fuhren wir weiter und fanden den Parkplatz neben dem Hafen. Zum Abschluss wollten wir noch Fisch bei Klüvers essen. Gesagt, getan. Trotz Schlangenbildung konnten wir mit Luca-App uns einloggen und dort draußen essen und das bunte Treiben am Hafen beobachten. Über die Strandpromenade gingen wir zurück zum Auto. 

 

Fischbistro Klüvers am Niendorfer Fischereihafen

Fazit: Einfach machen. Es sind so viele Wohnmobile jetzt schon unterwegs und einen Schlafplatz findet man immer. Wenn es wärmer wird will man sicherlich die Stühle rausstellen, aber dafür war es jetzt einfach noch zu kalt. Trotzdem war es super, mal rauszukommen, Menschen zu sehen, essen zu gehen, ein Stück altes Leben zurückzubekommen.     


Samstag, 24.04.2021

Wanderung am Pönitzer See 

Samstagmorgen starteten wir mit 3°C sonnig in den Tag. Ausgangspunkt für unsere Wanderung um den Pönitzer See war Klingenberg. Hier stehen echt schicke Häuser und teure Autos. Dann treten wir ein in die Scharbeutzer Heide, einem sehr hügeligen Waldgebiet mit Naturlehrpfad und Aussichtsturm. Entlang am Hundeauslaufgehege ging der Weg wieder zur Straße. 

 

Aussichtsturm in der Scharbeutzer Heide

Über den Campingplatz wollten wir zurück an den See gelangen, doch wir wurden zurück gepfiffen. Ein unfreundlicher Campingplatzbesitzer machte uns deutlich, dass Fremde hier nichts zu suchen haben. Arschgeige. Am See angekommen machten wir eine Rast mit Stulle und Kiezmische. 

Weiter ging es vorbei an der Stelle, wo Bördie und ich damals Karlchen mit einer Panne stehen lassen mussten, blühende Magnolie, Koppeln mit Pferden, einem Feld, das vom Bauern mit Chemikalien gedüngt wurde. Im Wald hatten wir schon einem Specht bei der Arbeit zugesehen, wir trafen noch einen Feldhasen und ein Reh. Nach über 8 km kehrten wir dann wieder zum WoMo zurück. Schöne Wandertour bei herrlichem Wetter.  

 

Auf dem Parkplatz Wiesenweg kann man in Timmendorf noch immer von 8.00 - 22.00 Uhr kostenfrei parken. Von dort fuhren wir mit den Fahrrädern nach Niendorf und tranken an der Strandpromenade unser Bier/Prosecco. Über die Steilküste und Hermannshöhe ging es nach Travemünde. 


Steilküste auf der Hermannshöhe zwischen Niendorf und Travemünde
Die Vorfreude auf Gosch war groß. Zielstrebig radelten wir das letzte Stück durch Travemünde. Angekommen. Räder abgestellt. Maske auf und ab zu Gosch. Denkste! Das Restaurant hatte dicht und die Enttäuschung stand uns ins Gesicht geschrieben. Also Planänderung und zurück nach Timmendorf. Doch der Berg musste erstmal überwunden werden. Glücklich und zufrieden saßen wir um 16.30 Uhr am Tisch und hatten innerhalb kürzester Zeit unser Essen auf dem Tisch. So lecker!!! Dazu gab es ein Weizenbier und einen Weißwein. Als Nachtisch wollten wir noch einen Crepes oder eine Waffel essen. Leider waren sie knapp vor uns ausverkauft. Die Verkäuferin gab uns aber die Waffelreste, die am Waffeleisen übergequollen waren, füllte uns diese in einen Eisbecher, und gab auf meinen Wunsch hin ein bisschen Nutella oben dazu. Fertig war die Leckerei. Obwohl die Sonne super schön schien war es arschkalt. Auf unserem Rückweg zum WoMo froren wir auf unseren Fahrrädern ganz schön. Vom Parkplatz Wiesenweg ging es ca. 5 km zurück zum Karls Erlebnishof nach Warnsdorf, der sonntags geschlossen hatte. Hier trafen sich heute Abend bestimmt 15-20 Wohnmobile. Es hatte sich rumgesprochen.  

 

 

Freitagabend, 23.04.2021 

Ein Stück Leben zurück - wie schön!. Wir sitzen am Niendorfer Hafen und uns scheint die Abendsonne ins Gesicht. In der Hand halten wir ein Weizenbierglas zu zwei Drittel mit Aperol Spritz gefüllt und beobachten das überschaubare Treiben an der Eckbude. Hier herrscht am Wochenende von 10.00 - 18.00 Uhr Maskenpflicht. Wir sind sowieso verwundert, dass hier überhaupt Alkohol ausgeschenkt wird. Aber wir genießen es.

 

Niendorfer Hafen in der Abenddämmerung
Nur 3 km ist der Karls Erlebnishof in Warnsdorf von der Ostsee entfernt. Mit dem Fahrrad sind es gerade mal eine Viertelstunde bis zum Vogelpark. Der angrenzende Stellplatz ist abgeriegelt und geschlossen. Die Versorgungsstation ist noch geöffnet. Auf dem riesigen Parkplatz vor dem Erlebnishof verbringen wir mit sechs weiteren WoMos eine ruhige Nacht. 
 
Geschlossener Stellplatz am Vogelpark Niendorf

 
 
Übernachtungsplatz auf dem Parkplatz des Karls Erlebnishofes

Schnappschuss Sonneruntergang

 

Am Freitagmittag hatten wir uns gemeinsam auf COVID-19 testen lassen. Ergebnis negativ. Überall sind jetzt in den Stadtteilen Schnelltestzentren aufgebaut worden. Hier kann man sich - nach vorheriger Online-Anmeldung - kostenlos testen lassen. Wir waren bei Budni in der Bargteheider Straße in Rahlstedt. Hat super geklappt. 

 

Corona-Test vom 23.04.2021

 

 

Unser Aperol-Hafeneck in Niendorf

Am Hemmelsdorfer See


 

 

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