Warnemünde und Warnow
An diesem Freitag hatte ich Geburtstag. Nach der Arbeit fuhren wir mit dem WoMo nach Warnemünde. Genau zwei Stunden waren wir unterwegs, bevor wir zur Schranke des Parkplatzes Mittelmole kamen. Das große Schild mit der Aufforderung, Wohnmobile mögen umdrehen, da der Platz voll ist, ignorierten wir. Doch dann kam ein Mann mit Warnweste zu uns, bevor wir ein Ticket gelöst hatten und scheuchte uns weg. Der meinte es wirklich ernst, dass hier kein WoMo mehr rauf passte. Enttäuscht drehten wir ab und verbrachten die Nacht auf dem Parkplatz neben der Jugendherberge. Abends fuhren wir noch mit den Fahrrädern nach Warnemünde rein und tranken dort in einer Bar am Alten Strom ein Weizen bzw. Aperol Spritz.
Am nächsten Morgen mussten wir bereits um 8 Uhr vom Parkplatz runter oder ein Ticket für 4 €/Std. oder 20 € Tagesticket lösen. Wir fuhren nochmals zur Mittelmole und diesmal kamen wir auf den Parkplatz rauf. Wir frühstückten noch in Wartestellung und danach ergatterten wir einen Platz in der dritten Reihe. Wahnsinn was hier los war!

Steilküste und Gespensterwald bei Nienhagen
Mit unseren Fahrrädern ging es dann Richtung Nienhagen und Heiligendamm. Die Luft war frisch, aber es war kaum eine Wolke am Himmel. In Warnemünde tobte schon wieder das Leben. So voll hatten wir es nur im Hochsommer schon einmal erlebt. An der Imbissbude in Nienhagen gab es ein Erfrischungsgetränk und dann ging es durch den Gespensterwald weiter nach Heiligendamm. Hier gab es zur Stärkung ein Backfischbrötchen mit Cola und danach ging es auch gleich wieder zurück.
Am WoMo saßen wir dann noch eine zeitlang in der Sonne und tranken ein Aperol. Die Kreuzfahrtschiffe waren zurück. Die AIDA Sol sollte heute Abend noch auslaufen. Ansonsten hatte sich hier nichts verändert. Viele WoMos mit Berliner Kennzeichen waren hier unterwegs. Am frühen Abend gingen wir dann noch bei Gosch unsere Thai Penne essen. Und die waren wieder so unglaublich lecker! Während unseres Essen konnten wir live das Auslaufen der AIDA verfolgen. Wenn die Sonne weg war, dann wurde es wirklich frisch. So kehrten wir früh zu Karlchen zurück und gingen sehr zeitig ins Bett. Eine Folge von Haus des Geldes war noch drin, bevor uns die Müdigkeit in ihren Bann zog.

Voller Stellplatz Mittelmole mit Riesenrad und Kreuzfahrtschiff 
Abends am Alten Strom
Die Nacht war wieder kalt. Geschätzt hatten wir gerade noch 5°C. Nach einem ausgiebigen Frühstück entschieden wir uns für eine Wanderung in der Sternberger Seenlandschaft. Wir lösten unser Parkplatzticket (noch immer 17,50 €/24 h) und fuhren los. Tanja hatte eine Wanderroute recherchiert, die vom NDR empfohlen wurde und durch das Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz führte. Es war nicht ganz so leicht, den Wanderparkplatz zu finden, von dem aus die Wanderung startete. Doch dann lag wirklich tolle Natur vor uns. Die Warnow schlängelte sich hier idyllisch durch ein hügeliges Gebiet. Es war wirklich super schön hier. Auf und ab ging es durch einen Wald zuerst immer am Ufer der Warnow entlang, über eine fotogene Holzbrücke ging es am anderen Ufer weiter.

Schicke Holzbrücke über der Warnow
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| Idyllisches Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz |
Insgesamt waren wir 8,5 km unterwegs in der Natur. Tanja stürzte einmal über eine Wurzel bzw. einen Stein. Hoffentlich geht es wieder besser mit ihrem Fuß. Sehr zufrieden kehrten wir zum Auto zurück und traten die restliche Heimreise nach Hamburg an.




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