WoMo-Tour Praque
07.05.2024 - 12.05.2024
Es muss schon über 15 Jahre her sein, dass ich zuletzt hier war. Damals noch als Saisonabschlussfahrt mit den alten Handballern.
Staufrei schafften wir es am Mittwochabend noch bis kurz vor Dresden. Dort übernachteten wir mitten in einer Mehrfamilienhaus-Siedlung. Es war ruhig und wir konnten super entspannt schlafen. Auch die letzten 260 km schafften wir ohne Stau und erreichten gegen 12 Uhr unser Ziel.
Trotz Rammstein-Konzert, Eishockey-Weltmeisterschaft und Stadtderby hatten wir Glück und reservierten einen Stellplatz auf einem alten Bauernhof. Das sieht hier aus wie auf einem adeligen Gutshof. Die Betreiberin war super nett und sprach gutes Englisch. Karlchen wurde in die kleinste Kategorie eingestuft und wir zahlten bar nur 69 € für drei Nächte. Der Platz war total leer und wir wunderten uns, warum sie uns im unteren Bereich neben einen deutschen Bussi quetschte. Doch das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern.
Das Wetter war ideal für eine Städtetour: 19°C und die Sonne strahlte vom Himmel. Mit der Tram Nr. 9 fuhren wir 20 Minuten in die Altstadt. Am Fuße der Burg machten wir aber erstmal einen Aperol-Zwischenstopp an einem der vielen schönen Plätze. Der Aperol war nicht echt, dafür aber teuer. Egal. Dann ging es über die Karlsbrücke, dem Wahrzeichen Prags. Durch die tollen Altbauschluchten schlängelte sich der Touristenstrom Richtung astronomischer Uhr und Rathaus. Es war schon voll hier, aber noch waren alle entspannt. Nach vier Stunden Sightseeing und einem zweiten Drink in einem netten Café machten wir uns auf den Rückweg.
Trotz Rammstein-Konzert, Eishockey-Weltmeisterschaft und Stadtderby hatten wir Glück und reservierten einen Stellplatz auf einem alten Bauernhof. Das sieht hier aus wie auf einem adeligen Gutshof. Die Betreiberin war super nett und sprach gutes Englisch. Karlchen wurde in die kleinste Kategorie eingestuft und wir zahlten bar nur 69 € für drei Nächte. Der Platz war total leer und wir wunderten uns, warum sie uns im unteren Bereich neben einen deutschen Bussi quetschte. Doch das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern.
Das Wetter war ideal für eine Städtetour: 19°C und die Sonne strahlte vom Himmel. Mit der Tram Nr. 9 fuhren wir 20 Minuten in die Altstadt. Am Fuße der Burg machten wir aber erstmal einen Aperol-Zwischenstopp an einem der vielen schönen Plätze. Der Aperol war nicht echt, dafür aber teuer. Egal. Dann ging es über die Karlsbrücke, dem Wahrzeichen Prags. Durch die tollen Altbauschluchten schlängelte sich der Touristenstrom Richtung astronomischer Uhr und Rathaus. Es war schon voll hier, aber noch waren alle entspannt. Nach vier Stunden Sightseeing und einem zweiten Drink in einem netten Café machten wir uns auf den Rückweg.
| Karlsbrücke über die Moldau mit Prager Burg im Hintergrund |
Kurz noch bei Lidl reingesprungen, staunten wir nicht schlecht über die vielen neuen Nachbarn als wir zum Stellplatz zurückkehrten. 80% waren Deutsche, der Rest kam aus Österreich, der Slowakei, Norwegen und Belgien. Wir tranken noch einen echten Aperol Spritz in der Abendsonne und kochten uns danach leckere Pasta mit Gorgonzola.
Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück hoch zur Burg. Es war an diesem Freitag noch voller, aber vielleicht lag es an dem Beginn der Eishockey-Weltmeisterschaft, die ab heute hier stattfindet. Wir hatten mal nach Tickets geschaut, aber die sollten ab 160 € kosten.
Immer wieder gingen wir an tollen, alten und gut sanierten Häuserfronten vorbei. In der Sonne strahlten die verschiedenen Farben besonders schön. Hier mal ein süßes Café, da mal eine nette Pinte, Biergarten oder Pizzeria, oder ein Laden mit Trdelnik, wo meist lange Schlangen von Touristen vorstehen. Das ist ein Kaminbrot mit verschiedenen Füllungen wie zum Beispiel Eiscreme mit Erdbeeren. Vieles sieht hier total einladend aus. Die Preise sind ähnlich wie in Deutschland.
Aus der Burg reiste gerade der Mauretanische Staatspräsident in einem Autokorso ab. Begleitet wurde die Abreise durch marschierende Soldaten mit Spielmannszug. Wir traten den Abstieg an und stärkten uns noch mit einer ganz leckeren Pizza. Zum Nachtisch gab es dann endlich einen Trdelnik, für den wir auch länger anstehen mussten. So ganz erfüllte er nicht unsere Erwartungen, aber lecker war‘s trotzdem. Danach mussten wir unser Gesicht waschen, denn man schmiert sich alles mit Eiscreme ein.
Canabis scheint hier genauso legal zu sein wie in Deutschland. Man sieht sogar ein paar Canabis-Shops, in denen Du offiziell Produkte kaufen kannst. Von der Burg aus gingen wir mal einen anderen Weg zurück und kamen so über eine andere Brücke über die Moldau. Dann ging es wieder zurück zum Stellplatz. Inzwischen hatten wir neue Nachbarn bekommen, die sich mit der Seitentür ihres Kastenwagens direkt gegenüber von unserer Eingangstür gestellt haben. Das mag ich nicht so gern haben, wenn es auf einem Stellplatz relativ eng ist. Wir ließen uns dennoch nicht beeindrucken und genossen unser Brot mit Olivenöl und Aperol in der Abendsonne.
Am dritten Tag lösten wir jeweils eine Tageskarte für 120 CZK (ca. 5 €) und fuhren mit der Tram wieder ins historische Zentrum. Wir wollten eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn machen und hatten hierfür die Nr. 22 ausgewählt. Wir stiegen am riesigen Wenzelplatz aus. An diesem Tag wimmelte es in der Stadt von Rammstein-Fans, die sich mit ihren T-Shirts zu erkennen gaben. Wir brauchten etwas, um die richtige Tram-Station zu finden. Dann fuhren wir erst in die eine Richtung bis es nicht mehr schön aussah, und dann stiegen wir um und fuhren hoch zum Prager Dom, wo wir nochmal ausstiegen. Gewaltig ragte diese Kirche in den blauen Himmel. Am Fuße des Doms tranken wir in einem Biergarten noch ein Bier/Wein. Und dann ging es auch schon wieder zum Stellplatz zurück. Wir wollten noch ein wenig die Zeit in der Sonne vorm WoMo genießen.
| Der Prager Dom |
| Nationalmuseum am Wenzelplatz |
| Trdelnik-Rohlinge |
| Prager Burg |
| Die Karlsbrücke - Wahrzeichen Prags |
| Alte Straßenbahn |
Bevor wir aus Prag abreisten mussten wir natürlich noch günstig tanken. 38,00 CZK (1,54 €) bezahlten wir an einer freien Tankstelle. Doch noch günstiger war der Diesel an der Globus-Tankstelle in Usti. Dort kostete der Liter nur 34,70 CZK (1,40 €). Auf der Rückreise machten wir für ein paar Stunden einen Zwischenstopp in Meißen an der Elbe. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber irgendwas trieb uns an, doch noch ein paar Kilometer näher an Hamburg heranzufahren. Am Ende fuhren wir doch noch ganz zurück, weil wir die Abfahrt von Wittstock verpassten.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen