Kurztrip Oldenburg
Am Freitagmorgen ging es für ein verlängertes Wochenende Richtung Oldenburg in Niedersachsen. Wir hatten uns dort eine gemütliche Neubauwohnung gemietet, die nur 1,5 km vom Zentrum entfernt im Stadtteil Eversten lag. Wir wollten einfach mal dem kalt-grauen Wetter trotzen und mal wieder raus kommen.
Tanja wurde in der vergangenen Woche noch einmal kurz operiert, um die Metallteile an ihrem Sprunggelenk zu entfernen. Das ist alles gut verlaufen und so konnte sie schon ganz gut wieder trotz frischer Wunde gehen.
Wir brauchten nur 1,5 Stunden nach Oldenburg und kamen schon mittags an. Von unten sahen wir, dass in der Wohnung noch geputzt wird und so entschieden wir uns noch für einen Abstecher ans Zwischenahner Meer, das nur 20 km von Oldenburg entfernt lag. In Bad Zwischenahn parkten wir und gingen an den See. Hier wimmelte es von Flunkies und anderen Reha-Patienten. In einem Cafe ließen wir uns noch kurz nieder und tranken Kaffee. Dann ging es zurück zur Wohnung.
Wir hatten einen eigenen Parkplatz direkt vor der Tür und es führte - seniorengerecht - ein Fahrstuhl in den 2. Stock. Die Wohnung war Ikea-like ausgestattet und wirkte sehr gemütlich. Die Fußbodenheizung war auf höchste Stufe (gefühlt) angeschaltet. Das Bett war sehr flach und als einziger Makel erkennbar. Ansonsten fühlten wir uns hier sofort wohl.
Nachmittags ging es mit dem Auto nochmal nach Oldenburg rein. Hier zahlt man nur 0,60 € pro halbe Stunde Parken. Ein Schnäppchen. Im MA am Rathaus tranken wir draußen unter Heizstrahlern einen Aperol (oder zwei) und ein Weizen. Hier waren wirklich eine Menge Menschen in den Geschäften und in der Fußgängerzone unterwegs. Man konnte fast den Eindruck haben, dass es hier in Oldenburg noch keinen Versandhandel gab.
Abends machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Wir kochten sogar noch mexikanisch und schauten danach einen Film im Magenta TV. Das Internet gab es hier auf jeden Fall schon Mal.
Am Samstag ließen wir es ganz stressfrei angehen bis wir dann zu Fuß ins Zentrum gingen. Erst ging es ein paar Meter an der Hauptstraße entlang, dann bogen wir in einen kleinen Park ab, und kamen dann in ein Villenviertel, das an die Innenstadt angrenzte. Das war ganz einfach und schwups waren wir schon in der City. Und schon wieder waren hier jede Menge Menschen unterwegs. Es war so voll wie bei uns an Weihnachten in der Spitalerstraße. Die Oldenburger sind durchweg gut gekleidet, das fällt schon auf den ersten Blick auf. Wir schlenderten so durch die Gassen, erkundeten die Sehenswürdigkeiten rund um das Schloss, tranken noch Kaffee/heiße Schoki im angesagtesten Eiscafe Oldenburgs, gönnten uns Pommes mit verschiedenen Saucen, und fuhren dann wieder mit dem Bus zur Wohnung zurück. Und es war erst mittags. Am späten Nachmittag fuhren wir dann nochmal mit dem Auto in die City und gingen beim Vitnamesen etwas essen. Kaum zu glauben, aber hier waren nach 18 Uhr alle Tische reserviert. Zum Glück war es erst 17.20 Uhr. Im Anschluss gingen wir nochmal ins MA, um hier noch einen Drink zu nehmen.
Am Sonntag machten wir einen Ausflug nach Leer und Emden. Das Wetter war sehr grau und diesig. Die Sonne war gar nicht zu sehen. Die Autobahn verbindet Ostfriesland mit Oldenburg. Als wir in Leer ankamen erinnerten wir uns daran, dass wir hier auf dem Stellplatz in der City schon mal entsorgen wollten als wir aus Holland kamen.
Die kleine Altstadt von Leer ist ganz niedlich. Direkt am Rathaus beginnt eine Straße mit alten Handelshäusern auf der einen Seite und dem historischen Hafen auf der anderen. Das hat ein bisschen Charme. Im Kulturcafe tranken wir später noch einen Kaffee.
| Fußgängerzone in Oldenburg |
| Wandgraffitis in Oldenburg |
| Leckere Pommes-Bude in der City |
| Nationaltheater Oldenburg |
| In Bad Zwischenahn |
| Zwischenahner Meer |
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