8. WoMo-Kurztrip 2025: Eutin

Das war ein so verdammt schönes Wochenende, auch wenn die Trauer um Amy natürlich immer noch anhält. Wir wollten den Stress etwas rausnehmen und sind am Freitag nicht mehr losgefahren. Tanja musste bis 17 Uhr arbeiten und war erst gegen 18 Uhr zu Hause. Deshalb sind wir am Samstag früh aufgestanden. Unser Ziel war der WoMo-Stellplatz am Rande von Eutin nahe der Oberst-Herrmann-Kaserne. 

Als wir dort gegen 9.45 Uhr eintrafen bekamen wir einen Schreck. Auch wenn wir wußten, dass gerade die Schulferien in Hamburg und Schleswig-Holstein begonnen hatten, hätten wir nicht gedacht, dass der Platz voll war. Außerdem fanden gerade die Eutiner Festspiele auf der Seebühne statt. Sollte unsere Taktik diesmal etwa nicht aufgehen? 

Ab 10 Uhr fuhren einige WoMos vom Platz. Wir waren also etwas zu früh und natürlich ging unsere Taktik wieder auf. Wir richteten uns ein und tranken noch einen Kaffee bzw. Tee am Platz. Es war warm, aber bewölkt. Die Sonne ließ sich noch nicht blicken.

Der Marktplatz von Eutin

Das Eutiner Schloss

 

 

Samstag: Radtour um den Kellersee

Wir starteten mit der Umrundung des Großen Eutiner Sees. Hier konnten wir zumindest auf der einen Uferseite direkt am Wasser fahren. Auf der anderen Seite mussten wir etwas Straße fahren und kamen dann automatisch nach Fissau, dort wo Volker W. Cousine einen Gasthof betreibt. Hier wollten wir am Sonntag eigentlich einkehren. 

Gasthof Wittenburg in Fissau
 

Weiter ging es zum Kellersee, wo wir auf der Terrasse des Fissauer Fährhauses einen Drink nahmen. Wir waren uns einig, dass hier gern mal die Terrasse gestrichen werden dürfte. Zum Glück waren drei weitere Tische belegt, so dass wir nicht allein waren.

Blick vom Fissauer Fährhaus auf den Kellersee
 

Die Umrundung des Kellersees ist super mit dem Fahrrad zu fahren. Kurz vor Malente mussten wir zwar ein Stück an der Straße fahren, aber das war nicht so schlimm. Hinter dem Ort besuchten wir noch das Gut Immenhof, eine Fernsehserien-Schwärmerei von Tini. Dabei hätten wir nicht gedacht, dass es die Serie schon seit 1956 gab. Wieder etwas dazu gerlernt.

Gut Immenhof

Das Hotel auf Gut Immenhof

 

Am Ende ging es dann am Campingplatz Prinzenholz vorbei wieder nach Eutin, wo wir uns noch ein super leckeres Eis in der Eisdiele Karamba gönnten. Anschließend fuhren wir zum Edeka, weil wir zum Grillen noch etwas einkaufen wollten. Es gabe Burger mit Champignons und Zwiebeln. Einfach genial. 

 

Sonntag: Radtour um den Dieksee mit Fahrradsturz

Es nieselte an diesem Sonntagmorgen. Eigentlich hatten wir besprochen, dass wir erst Montagmorgen wieder nach Hause fahren, um das Wochenende noch zu verlängern. Dann hörte es auf. Die WoMo-Flucht begann wieder ab 10 Uhr. Wir überlegten wie wir ein Mittagessen im Gasthof Wittenburg sinnvoll in unsere Tagesplanung einbauen konnten. 

Dann ging es los durch den Schlosspark, am Bahnhof vorbei, durch den Dodauer Forst Richtung Timmdorf. Der Weg war einigermaßen gut ausgeschildert. Im Wald bekamen wir es kaum mit, dass es wieder zu regnen begonnen hatte. Erst als wir wieder die Straße erreichten bemerkten wir den Regen. Deshalb wollten wir im Fährhaus Niederkleevez etwas trinken. Kurz davor stürzte Tini vom Rad, weil sie einen Kantstein falsch angefahren hatte. Sie zog sich dabei eine Schotterflechte am Knie zu. Zum Glück nicht mehr. Erinnernungen an Flunkie kamen kurzzeitig hoch.

Blick vom Fährhaus Niederkleevez auf den Dieksee


 

Es ging von dort wieder zurück Richtung Malente, doch es fing immer stärker an zu regnen. Deshalb kamen wir nicht weiter und kehrten auch in den Landgasthof Kasch am Dieksee ein. Hier gab es ein riesiger Stück Marzipan-Nuss-Torte. Und dann ließ der Regen etwas nach, so dass wir einigermaßen trocken zurück nach Eutin kamen. Leider hatte der Gasthof Wittenburg jetzt schon zu, so dass wir dann einfach noch etwas einkauften und abends Pasta mit Rind, Champignons, Bacon und Frischkäse zubereiteten. 

Zurück am WoMo-Stellplatz bemerkten wir, dass sich neben uns ein WoMo mit Tür zu uns gestellt hatte. Wie kann man so blöd sein? Oder sind das WoMo-Anfänger? Oder Festspiel-Besucher, die sowieso nicht am WoMo sind? Denkste, am frühen Abend kehrte ein etwas älteres Ehepaar vom Wandern zurück. Wir ließen es uns trotzdem nicht nehmen, draußen noch einen Aperol zu genießen.




  

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