Die Karibikküste
An keiner anderen Küste hängen so große Erwartungen wie an der Karibikküste. Man erwartet kristallklares, türkises Wasser, Palmen mit Kokosnüssen, weiße Feinsandstrände, chillige Raggaemusik, Cocktails. Stop - nein meine Karibik sieht normal aus. Das entschleunigte Leben ist meist schön, kann einem manchmal aber auch nerven. Wir haben viele Männer gesehen, die einfach nur den ganzen Tag rumsitzen und wir haben uns gefragt, wie die ihren Lebensunterhalt verdienen.
Die Wärme, das Meer und das Wasser macht schon gute Laune, keine Frage. Wir haben die Zeit sehr genossen. Nicht alle Strände waren weltklasse, aber für uns gehört die ganze Atmosphäre zum Gesamteindruck. Mit Tolú hatten wir einen normalen Einstieg. Zwar dröhnte hier schon laute Musik am Strand aus den Boxen, aber die Strände selber waren eher durchschnittlich. Das änderte sich in Rincón del Mar. Hier waren die Strände und das Wasser richtig schön. Durch die schlechte infrastrukturelle Anbindung war der Ort immer noch ein bisschen Hippie-mäßig.
Der Bootsausflug auf die Inseln des San Bernardo Archipels war ein Highlight. Das Wasser vor der Insel Múcura war schon türkis einladend. Der Oberhammer war dann aber noch der Strand und das Wasser auf der Insel Tintipan. Wahnsinn! So hellen Sand habe ich selten gesehen. Das war richtig schön, dort zu baden.
Wir sind sehr gespannt wie die Küste östlich des Tayrona Nationalparks aussieht. Das sollte dann unsere letzte Station auf unserer Reise durch Kolumbien sein. Bei dem Gedanken kommt Wehmut auf. Es war alles wieder eine so wundervolle Erfahrung! Und Tanja und ich haben uns wieder so ultra klasse verstanden!
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