Bolivien: Titicacasee mit Isla del Sol
Weil wir nichts Schönes über den peruanischen Ort Puno am Titicacasee gelesen hatten machten wir kurzerhand einen Abstecher nach Bolivien. Der Name des Ortes klang verlockend: Copacabana.
Hier fanden wir Ruhe und Entspannung. Drei Tage buchten wir uns in einem Hotel ein. Danach ging es mit dem Boot für zwei Tage auf die Sonneninsel Isla del Sol. Der Trail vom Norden nach Süden war eines unserer bisherigen Highlights.
Die Bolivianer haben wir als freundliche Menschen empfunden, die manchmal noch etwas zurückhaltend und schüchtern auf uns wirken. Trotz Sprachbarrieren haben wir die meisten Begegnungen verstanden und konnten immer deutlich machen, was wir wollten.
Der Titicacasee ist riesengroß und wirkt wie ein Meer. Am Rande thront die mächtige Cordillera Real, eine Gebirgskette mit über 6.000 m Riesen. Die weiteren Berge um den See wirken wie Hügel, dabei vergisst man aber, dass man sich bereits auf 3.800 m befindet. Das merkt man natürlich auch beim Wandern, wo uns ganz oft die Puste weggeblieben ist. Dann hilft nur anhalten und verschnaufen!
Dem von Jacques Cousteau erforschten Riesenfrosch, der nur im Titicacasee lebt, sind wir zum Glück nicht begegnet.
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