Arequipa und der Colca-Canyon

Arequipa - die weiße Stadt ist mit etwas über einer Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Perus und liegt auf 2.300 m Höhe im Süden des Landes. Das historische Zentrum zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele Gebäude sind aus weißem Vulkangestein (dem sog. Sillar) im Kolonialstil erbaut worden. Umgeben wird die Stadt von den drei Vulkanen Misti (5.822 m), Chachani (6.057 m) und Pichu Pichu (5.665 m). Der letzte große Ausbruch liegt schon 240 Jahre zurück. 


Unsere Unterkunft befindet sich hinter dem Kloster Santa Catalina nur sieben Gehminuten vom Plaza de Armas entfernt. Auch nach drei Tagen fühlen wir uns wohl und sicher hier. Viele nette und stylische Bars und Bistros sind fußläufig erreichbar. Hier wird weniger gehupt und gebettelt, und es fahren teurere Autos auf den Straßen. Auffällig ist, dass hier so gut wie niemand auf der Straße raucht. 


Nach vier Nächten machen wir uns nun auf zum Colca-Canyon. Die Fahrt führt über den Patapampa-Pass in 4.910 m Höhe und dauert bis zu unserem Zielort Cabanaconde ca. 5,5 Stunden. 


Mit seinen 3.270 m, ist der Colca Canyon in Peru die zweittiefste Schlucht der Welt und fast zweimal so tief wie der Grand Canyon in den USA. Die Schlucht ist so abgelegen, dass ein Abenteuerteam sie erst vor 30 Jahren bei einem Abstieg entdeckte und vermessen hat.


Trotz Höhenkrankheit und Bewegungunfähigkeit sind wir Rosi‘s Geheimtipp gefolgt und haben noch zwei weitere Nächte im Colca-Tal in Yanque verbracht. Die Wanderung zum Uyo Uyo-Inkadorf und die heißen Quellen waren ein Highlight in dieser wunderschönen Gegend. Das Licht lässt die zum Teil schneebedeckten Berge faszinierend erscheinen. Die tiefe Schlucht ist wirklich der Hammer


Reisetagebuch Südamerika 2024








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