Wandertour 30: Bleckede/Elbe
Der ungemütliche Teil des Winters war zurück: bei feuchten 6°C und einem sehr unangenehmen, kalten Wind fuhren wir Richtung Lauenburg und überquerten dann die Elbe auf der alten Stahlbrücke Richtung Bleckede. Auf dem Parkplatz am Schloss stellten wir unser Auto direkt neben dem Wohnmobilstellplatz ab. Hier darf man sogar in Corona-Zeiten, natürlich unter Berücksichtigung der Abstandsregeln, stehen.
Wir befanden uns mitten im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Auf dem Deich begann unsere Wandertour Richtung Westen. Die Auen waren alle überflutet und wir fragten uns, woher das ganze Wasser kam. Es hatte zwar viel geschneit, aber dafür wenig geregnet in den letzten Wochen.
Hier waren wirklich wenig Menschen unterwegs. Vorbei an Bäumen, die tief im Wasser standen, erreichten wir über Weiden einen einzelnen Bauernhof, der sich selber eingedeicht hatte. Als wir dann realisierten, dass unser Weg überflutet war und wir hier nicht weiterkamen, da konnten wir den Grund für diese Eindeichung erahnen. Fluchend kehrten wir um zum Hauptweg.
Kurz vor dem Ortseingang kamen wir noch einmal am Schloss vorbei. Zusammen mit dem alten Amtsgericht und dem Kaiserlichen Postamt bildete es den historischen Kern dieser Kleinstadt. Und von nahem sah das Schloss doch noch ganz nett aus. Vor allem der alte Turm, deren Außengemäuer erhalten blieben und darin ein neuer Turm gebaut wurde, waren sehenswert. Und im Ortskern selber waren noch viele Fachwerkhäuser zu sehen.
Im Sommer soll es hier vor Radfahrern und Wanderern nur so wimmeln, denn hier treffen einige bekannte Routen aufeinander. Corona-bedingt hatte die Gastronomie immer noch nicht geöffnet. Nur das Eiscafé Mancini war offen. Und wir ließen uns nicht lange bitten und bestellten uns das erste Eis diesen Jahres.
Beschreibung: Bleckede/Elbe
Entfernung: 10,78 km
Dauer: 02:31 Stunde
Energieverbrauch: 1.132 kcal
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