Wanderung 24: Harburger Berge

Was für eine tolle Winterlandschaft? Wir starteten unsere Wandertour auf dem Parkplatz des Wildparks Schwarze Berge bei -4,5°C. Der Wind pfiff uns hier ganz schön um die Ohren. Hier lag noch mehr Schnee als bei uns. Obwohl der Parkplatz schon gut gefüllt war, trafen wir auf den Wanderwegen manchmal lange Zeit keinen Menschen. Aber hier waren wieder viele MB-Fahrradfahrer unterwegs, die sich lebenmütig die Hänge hinunterstürzten. Wahnsinn! 


Unser Weg führte uns vorbei an verschneiten Tannen und immer wieder schien die Sonne durch die Bäume hindurch. Auf und ab ging es. Man konnte glauben, dass wir irgendwo in den Bergen wandern waren. An die Großstadt erinnerte hier nur ganz wenig. 

So kamen wir auch an dem höchsten Punkt Hamburgs (Hasselbrack, 116m) vorbei. Hier konnte man sich sogar in ein Gipfelbuch eintragen. Und hier versammelten sich mit uns knapp 10 andere Menschen. Alle waren fröhlich und der Schnee schien den Menschen ein Lächeln auf den Lippen zu zaubern. Corona war für einen kurzen Moment vergessen. 


Ein paar mal nahmen wir den falschen Weg oder bogen falsch ab. Auch wenn dies lautstark von mir beschimpft wurde fanden wir immer wieder auf unsere Route zurück. Das war echt die richtige Entscheidung, heute nochmal mit Schnee in die Harburger Berge zu fahren. Geniale Wanderung bei Kaiserwetter, was will man noch mehr? 

Nach 11,9 km erreichten wir in unseren neuen Salomon Speedcross 4 den Parkplatz und stiegen erschöpft ins Auto. Auf dem Rückweg wollten wir durch Vahrendorf zur Autobahn fahren, aber dort wurde gerade ein ganzes Haus auf einem Untersatz durchs Dorf geschoben. Das müssen wir nochmal recherchieren oder bei YouTube ein Video ansehen. Viele Schaulustige guckten sich das Spektakel an.  

 

Beschreibung: Harburger Berge

Entfernung: 11,90 km 

Dauer: 03:08 Stunde

Energieverbrauch: 1.572 kcal

 




Kommentare