Wanderung 20: Drüsensee
An diesem bitterkalten Sonntag zog es uns an die Lauenburgische Seenplatte zum Drüsensee. Der Waldsee liegt nur 4 km von Mölln entfernt und schließt sich direkt an das Naturschutzgebiet Hellbachtal an. Er ist nur ca. 2,7 km lang und maximal 450 m breit. Die maximale Tiefe liegt bei 8 m und gespeist wird das Gewässer vom Hellbach, der sein Wasser vom Sarnekower See bei Gudow bekommt. In der Mitte des Sees befindet sich eine kleine und unbewohnte Insel, die Bismarckinsel. Am Drüsensee ist Lothar's Angelverein zu Hause und unterhält hier eine kleine Hütte direkt am Ufer.
Wir parkten unser Auto zwischen Mölln und Lehmrade auf dem Wanderparkplatz Lütauer See. Von dort ging es am Westufer direkt am See entlang. Der Weg lag herrlich in der Sonne, die noch nicht viel Kraft hatte. Die Wasseroberfläche war ganz leicht angefroren. Wir waren dick angezogen und hatten sogar neben unserer Thermoskanne voller Tee ein paar selbstgemachte Frikadellen vom Vortag mit im Gepäck.
Nach 2,7 km bog eine Brücke nach links ab. Wir wollten aber unsere Tour noch etwas erweitern und bis zur Gudower Mühle laufen. Der See endete hier und ging nahtlos in das Hellbachtal über. Mittendurch fließt hier der Hellbach, der unwahrscheinlich vielen Grau- und Weißreiern ein Jagdrevier bietet. Bis zu 10 Reier sahen wir bei unserem Picknick auf einem Haufen, die immer wieder über uns in der Luft kreisten. Ein wirklich imposantes Naturschauspiel.
Wir schafften es nicht mehr ganz bis zur Gudower Mühle, sondern bogen über einen langen Holzsteg unterhalb des Schwarzsees auf die andere Seite des Naturschutzgebietes ab. Der kurze Abstecher zum Schwarzsee lohnte sich aber. Hier schossen wir ein tolles Foto.
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