Reisemesse 2026

Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir zuletzt auf der Reisemesse in Hamburg waren. Diesmal wollten wir uns das aber nicht entgehen lassen. Das Auto parkten wir auf dem Heiligengeistfeld für 6 € Tagesgebühr und kämpften uns dann über vereiste Fußwege zu den Messehallen. 


 

In der ersten Halle gab es Angelbedarf und Reisen. Gleich in der zweiten Halle waren ganz kleine kompakte Wohnwagen ausgestellt. Der absolute Trend 2026. Wenn man damit auf Stellplätzen stehen könnte, wäre das sicherlich eine Alternative. Darf man aber nicht. 

Dann kamen wir zu den Ausstellern der Länder und Regionen. Relativ schnell fanden wir auch den Stand von Tanja's Gästen aus dem Opera, die hier einen Campingplatz auf Fünen/Dänemark repräsentierten. Dänemark war hier insgesamt sehr zahlreich vertreten. Aber natürlich geht auch der Kreuzfahrt-Trend weiter. An einer großen Bühne setzten wir uns hin und lauschten einem Vortrag über die vor Sizilien vorgelagerten Inseln. Später kamen wir nochmal zu Vorträgen von einer Region in Indien, Sizilien und Usbekistan wieder.  

Das Thema Camping ist nach wie vor ein absoluter Hype, wenn man sich allein die Halle für Vans anguckt. Tolle Ideen gibt es hier zu bestaunen. Von ausziehbaren Küchen bis magnetische Markisen und freshen Folienaufdrucke für die Bussis. Aber auch die Dachzelt-Community war auf der Messe sehr gut vertreten. Inzwischen gibt es sogar Dachzelte für Porsche.



 

In der letzten Halle waren Wohnmobile und Mobilheime ausgestellt. Es ist schon sehr entscheidend wie der Schnitt Deines WoMos aussieht. Da gibt es wirklich extreme Unterschiede. Wir beide finden ein Bad mit WC und Dusche besser als getrennt. Ob das Bett in Fahrtrichtung ausgerichtet sein muss, würden wir mal zurückstellen. Das macht das WoMo natürlich immer länger. Auf der Messe hatten wir nur ein WoMo mit einer Länge unter 6,50 m entdeckt. Das Standard-Maß ist inzwischen 6,90 m und kostet mind. 70.000 € in der Messevariante. 



 

Stimmt ich vergaß die Fahrradhalle. Auch das bleibt in diesem Jahr ein Trend: e-Bikes in jeder Form, ob klassisch, faltbar, als Mountbike oder Dreirad. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber inzwischen muss man für ein e-Bike fast schon 5.000 € in die Hand nehmen. 

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