WoMo-WE Travemünde mit e-Bikes

Wir haben uns ganz schön erschrocken, als wir am Freitagabend auf den Travemünder Stellplatz rollten, denn es waren nur noch ganz wenige Plätze frei. Natürlich wußten wir, dass Schulferien sind, aber dass dieser riesige Stellplatz mit ca. 180 Plätzen aus allen Nähten platzte, damit haben wir nicht gerechnet. Zumal das Wetter an diesem Freitag eher schlecht war und es tagsüber viel geregnet hatte. 

Am Rand, direkt bei dem Ticketautomat, bekamen wir noch einen Platz. Wir hatten zum ersten Mal unsere neuen e-Bikes dabei und wollten am Wochenende viel Fahrrad fahren. Immer wieder trafen neue WoMos ein, die nach uns dann keinen Platz mehr erwischten. Neben Deutschen waren auch Niederländer und Dänen dabei. Sogar ein Italiener verirrte sich nach Travemünde. 

Samstagmorgen war schönstes Wetter. Die Sonne schien und wir verzehrten eine Scheibe von dem Brot, das Tanja von ihrer Kollegin mitbekommen hatte. Das sättigte aber vielleicht. Mit den Rädern ging es dann Richtung Niendorf, Timmendorf, Scharbeutz, Hafkrug bis nach Sierksdorf. An der Eisdiele machten wir nach 17 km unsere erste Pause. Vollkommen entspannt war das neue Radeln. Selbst der Gegenwind machte uns nichts mehr aus. Wir sind beide so wahnsinnig stolz auf unsere neuen e-Bikes. 

Auf dem Rückweg mussten wir natürlich nochmal an der Fischbrötchenbude in Niendorf halten. Tanja hatte mein Rücklicht repariert und deshalb war ich ihr einen Aperol + Backfischbrötchen schuldig. Dort hatten die Betreiber inzwischen ein festes Dach über den Tischen gebaut. 

Nach einem kurzen Abstecher bei Edeka ging es wieder zurück zum WoMo. Knapp 36 km sind wir unangestrengt geradelt und das hat richtig Spaß gemacht. Und so saßen wir noch in der Nachmittags- bzw. Abendsonne und tranken Aperol und aßen Oliven und Brot mit Dips, diesmal aber Baguette. 

Am Sonntag sind wir dann mit den Rädern zum Priwall rüber. Nur 6 € kostete die Überfahrt mit der Personenfähre für uns beide inkl. Fahrrad. Zwischen den Ferienhäusern entlang Richtung Natúrschutzgebiet. Ein schöner befestigter Sandweg führt dann immer an der Ostsee entlang durch wunderschöne Natur. Bis zum Schlossgut Gross Schwansee sind wir gekommen. Das waren auch gute 16 km. Und dort drehten wir dann um und fuhren erst auf der Straße zurück, bogen dann aber wieder Richtung Ostsee ab, um den schöneren Weg zu fahren.

Überfahrt mit der Personenfähre zum Priwall

Durchfahrt eines Dickschiffes auf der Trave
 

Kurz vor der Fähre gönnten wir uns noch einen Drink und teilten uns eine Currywurst mit Pommes, bevor es dann wieder auf die andere Uferseite der Trave ging. Beim Bäcker Junge guckte ich noch das Ende der 1. Halbzeit des olympischen Handball-Finales der Männer. Doch beim Stande von 21:12 für Dänemark gegen Deutschland machte ich dann aus. Schade Jungs, aber ein super Turnier gespielt. Bravo! Und dann klappte es auch besser mit dem Verzurren der e-Bikes auf unserem Fahrradträger. 






 

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