WoMo-Wochenende in Schwerin
Das Wetter war durchwachsen angesagt. Trotz oder gerade wegen des Arbeitsstresses ging es Freitagnachmittag los. Schwerin liegt nur 110 km von Hamburg entfernt. Die Autobahn war zwar voll, aber es staute sich nicht. Wir tankten noch kurz hinter dem Ortseingangsschild von Schwerin und fuhren dann zum ersten Stellplatz, einem Campingplatz im Schräbergärten-Look. Leider ausgebucht.
Der zweite Stellplatz lag an einer Marina, ein Winterquartier von Booten, das im Sommer als WoMo-Stellplatz dient. Leider ausgebucht. Auch der dritte Stellplatz war voll belegt. Pech gehabt. So wurden wir zum 5 km entfernten Wendenhof getrieben. Auch die vorhandenen 8 Stellplätze waren belegt, doch auf der anderen Seite stand noch ein Bussi mit drei Mädels auf einer Wiese und wir gesellten uns einfach dazu. Der Platz war nur durch eine Hecke von der Hauptstraße getrennt und morgens dachte ich, die Autos rasen direkt durch unser Schlafzimmer.
Am nächsten Morgen ging unsere Taktik wieder auf, denn zwei Stellplätze wurden frei und wir konnten umziehen. Wir ergatterten sogar den besten Platz direkt an der Wiese.
Vormittags ging es mit den Fahrrädern Richtung Schwerin Zentrum. Überraschend hügelig war es hier, aber der Weg führte wunderschön direkt am Ziegelsee entlang. Höchstens 30 Minuten brauchten wir ins Zentrum. Und Schwerin verzauberte uns gleich wieder ein bisschen. Es war zwar bewölkt, aber an diesem Samstagvormittag waren jede Menge Menschen auf der Straße. Wir schlenderten durch die Gassen zum Schloss und dort einmal herum. Mir ging es nicht ganz so gut an diesem Tag. Ich verspürte einen Druck im Kopf und vermutete, dass es durch den Stress der vergangenen zwei Wochen kam.
Nachdem wir bei einem Thailänder zu Mittag aßen und noch bei Edeka eingekauft hatten fuhren wir zum WoMo zurück. Wir saßen hier nett auf der Wiese, tranken einen Aperol und genossen die Ruhe. Und so machten wir uns einen super schönen Nachmittag.
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