WoMo-Kurztrip Brasilien

Pfingsten ist auf den Autobahnen immer die Hölle los. Das war in diesem Jahr nicht anders. Schon am frühen Freitagnachmittag war die Bahn verstopft. So wurden wir mal wieder zu A1-Verweigerern, soll heißen die Lübecker Autobahn wollten wir auf jeden Fall meiden. 

So ging es erst am Samstagmorgen früh Richtung Kiel. Bis zum Autobahnkreuz Bargteheide kamen wir noch staufrei und die A21 nach Kiel ist immer überraschend leer. Von Kiel zur Kieler Bucht war etwas zäh, aber auch hier ohne Stau. Und dann hatten wir auch noch das große Glück, dass wir einen Stellplatz in Brasilien fanden. Wir standen dort zwar wie auf einem Festival zwischen VW Bussen und PKW's, aber das hat es auch ein bisschen ausgemacht. Das Publikum war definitiv jünger als auf einem klassischen Stellplatz. 

 

Die Sonne schien und wir hatten unsere Stühle gerade ausgepackt als die Betreiberin uns erzählte, dass wir auf den Tagesparkplätzen stehen. Also mussten wir nochmal umziehen. Alles kein Problem. Wir hatten nun die endgültige Parkposition eingenommen und konnten uns breit machen. 

Am Samstag radelten wir nur kurz ins 2 km entfernte Schönberg und kauften dort bei Edeka etwas zum Grillen ein. Dazu gab es den letzten Spieltag der Fussball-Bundesliga. Am Sonntag regnete es früh morgens, hörte dann aber auf. Erst wechselten wir das linke Abblendlicht von Karlchen aus, danach konnten wir unsere Radtour nach Laboe noch machen. Insgesamt waren das knapp 30 km und das spürten wir am meisten an unseren Allerwertesten. 

Kleiner Marktplatz von Laboe

Alte Lesehalle auf der Promenade

Technikmuseum in Laboe
 

Am Pfingstmontag legten wir uns noch in die Sonne an den weißen Feinsandstrand. Der Sand ist so weiß, dass es Dich schon blendet. Gegen Mittag traten wir die Rückreise an. Da die Entsorgung auf unserem Stellplatz überlief mussten wir auf den Nachbarplatz ausweichen. Auch das war kein Problem. 

Und auch an diesem Feiertag war die A21-Autobahn echt leer. Lediglich auf der A1 zwischen Bargteheide und Stapelfeld kam es zu Stockungen, aber irgendwie kamen wir dann doch staufrei wieder zu Hause an. 

Abends brachten wir dann Karlchen noch zur Karlshöhe, denn ab Freitag geht's für Bördie und Chrischi in den Urlaub nach Kroatien.







  

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