Kurztrip Travemünde

WoMo-Saisoneröffnung 2024

Nach einer langen ungemütlichen (Wetter-) Durststrecke, die wir weitestgehend zum Glück nicht miterleben mussten, sollte vergangenen Samstag das Wetter richtig gut werden. So entschieden wir uns, die Saison mit unserem WoMo Karlchen in Travemüde zu eröffnen. Nachdem er Ostermontag nicht ansprang, hatten wir nun die Starterbatterie aufgeladen und es konnte losgehen.

Samstagmorgen besorgten wir ein paar Lebensmittel und frische Brötchen und starteten an die Ostsee. Auf der Autobahn war nichts los, so dass wir in 45 Minuten unser Ziel, den Stellplatz Kowitzberg auf der Hermannshöhe, erreichten. Hier standen schon einige WoMos und weitere sollten an diesem Tag noch folgen, aber es war nicht überfüllt. 

Wir füllten Frischwasser auf und suchten uns ein nettes Plätzchen. Kabeltrommel raus und gleich an Strom angeschlossen. Jetzt konnten wir eigentlich lecker frühstücken ... Denkste! Die Wasserpumpe streikte und Tanja stellte fest, dass es an der Pumpe tropfte. So eine Scheiße. So verbrachten wir den Vormittag mit der Fehlersuche und kamen ehrlich gesagt nicht weiter. Schließlich machten wir die Pumpe wieder aus und wollten uns dadurch aber nicht den Tag vermiesen lassen. 

Mit dem Fahrrad ging es bei frühlingshaften Temperaturen an der Steilküste entlang nach Niendorf. Ein Teil des Weges war allerdings gesperrt, weil hier die Steilküste immer weiter abbricht. In Niendorf war noch alles beim Alten: die Seebrücke ist inzwischen fertiggestellt, der Grieche lebt noch, Schlangenbildung vorm Hafeneck, aber die meisten Menschen standen jetzt bei der Hafenbar an, wir auch. In der Sonne genossen wir einen Aperol Spritz und ein leckeres Backfischbrötchen. Hier war echt eine Menge los und wir bekamen gerade so noch einen Sitzplatz. Niendorf ist schon lange kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem noch sehr schön. 


Dann ging es wieder zurück zum Wohnmobil. Hier saßen wir noch total nett draußen in der Sonne und packten unsere eingekauften Tapas aus: Oliven mit Mandeln, Serrano-Schinken, Salami, frisches Ciabatta-Brot und Knobi-Dip. Lecker.

Am nächsten Morgen ging plötzlich gar nichts mehr als der Strom ausging. Die Hauptsicherung hinterm Fahrersitz war durchgebrannt und musste ausgetauscht werden, doch das muss man erstmal wissen. Etwas frustriert und unvollrichteter Dinge fuhren wir nach Hause. Dort fanden wir schnell die Sicherung und Tanja machte sich daran, die Wasserpumpe auszubauen, denn wir hatten ja seit mind. drei Jahren eine neue Pumpe schon gekauft. Zum Glück. Und jetzt funktionierte auch alles wieder. Das war super! 

An diesem Sonntagabend fuhren wir sogar noch nach Siek in die Waschanlage, um das WoMo vom Winterdreck zu befreien. Auf dem Dach ist hartnäckiges Moos, das wir nur stellenweise abbekamen. Den Alkoven haben wir ganz gut sauber bekommen. Jetzt steht im April 2024 noch der TÜV an. Auch wenn der Steinschlag kaum sichtbar ist, könnte er der Showstopper werden. Wir sind alle sehr gespannt.     

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