Tatacoa-Wüste, Villa de Leyva und San Gil

Es war die richtige Entscheidung, noch in den Süden nach Villavieja zu reisen, auch wenn die Anreise wirklich abenteuerlich war. Aber so lernten wir Motor-Chicken & Gang kennen. Die zweifarbige Wüste war faszinierend und super fotogen. Schon hier lagen die Temperaturen tagsüber weit über 30°C, aber zum Glück hatten wir einen Pool in unserem Hotel, den wir auch ausgiebig nutzten. 


Die Großstadt Bogota wollten wir meiden. Es ging dann ins erste Kolonialstädtchen Villa de Leyva. Tolle weiße Häuser mit alten, schmiedeeisernen Laternen, geschmückt mit bunten Blumen, so sah es hier in den verkehrsberuhigten Straßen der Altstadt aus. Hier regnete es tagsüber sogar mal. Das kannten wir gar nicht mehr. Der große Plaza de Major war uns etwas zu nackt und überdimensioniert. Magda war eine herzensgute Gastgeberin und verwöhnte uns mit ihrem Frühstück.


Weiter ging es nach San Gil, von wo wir super schöne Ausflüge zum Wasserfall Cascadas Juan Curi, ins hübscheste Kolonialstädtchen Barichara, und zum Fluss mit den Badegumpen machten. Wir wohnten in San Gil direkt gegenüber vom lokalen Busterminal, das war zwar laut, aber strategisch erste Sahne. 


Die beiden letzten Kolonialstädtchen waren Girón und Mompox, wo wir uns für 4 Nächte eine Ferienwohnung anmieteten. Von hier machten wir auch eine Bootstour in ein grandioses Vogelparadies in einer Lagune. Die Hitze machte uns hier echt zu schaffen. Wir hatten Temperaturen bis zu 38⁰C.


Reisetagebuch Südamerika 2024













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