WoMo-Wochenende Salzhaff
Das haben wir dann mal gleich umgesetzt. Aber wir haben da zu einfach gedacht. Freitagabend war der WoMo-Stellplatz direkt am Salzhaff (zwischen Wismar und Rerik) belegt. Ein WoMo bekam direkt vor uns noch den letzten freien Platz. Also musste Plan B zum Einsatz kommen. Sehr schade, denn bei herrlichem Wetter hätten wir den Abend gern vorm WoMo ausklingen lassen. So kochten wir im WoMo und kredenzten uns super lecker Nudeln mit Gorgonzola und Wallnüssen.
Die Nacht verbrachten wir dann auf einem Parkplatz nur wenige Kilometer entfernt in Stove. Hier war aber das Parken nur von 8.00-18.00 Uhr erlaubt. Aber hier kam dann noch ein Kastenwagen, der hier mit uns übernachten wollte. Einschlafen konnte ich hier nicht. Erst ganz spät in der Nacht hat es dann geklappt.
Am nächsten Morgen ging es recht früh zum Stellplatz zurück. Vor der Schranke frühstückten wir ganz lecker. Und es verließen auch die ersten WoMos den Stellplatz. Es lief alles nach unseren Vorstellungen. Doch dann kam nach 2 Stunden die Betreiberin mit dem Fahrrad vorbei und teilte uns das ernüchterne Ergebnis mit: der Stellplatz war vollkommen ausgebucht und es gibt keinen freien Platz mehr. So eine Scheiße! Was machen wir jetzt? Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.
Also mussten wir auf einem Campingplatz ausweichen. In Pepelow fanden wir schnell einen Platz vor der Schranke des Campingplatzes. Allerdings riefen die hierfür über 30 € auf. Eine Frechheit ist es dann, für die Duschen auch noch Geld zu kassieren. Das gibt es meines Erachtens nur in Deutschland.
Blick vom Campingplatz auf den Strand am Salzhaff Fischbude auf dem Camping
Wir besorgten noch Brot mit dem Fahrrad und grillten ganz lecker vor Karlchen. Vorher schauten wir uns den Rest des Campingplatzes noch an. Die Rezeption war nagelneu, der Platz dahinter sah aus wie aus alten DDR-Zeiten. Wir hatten wirklich einen ganz schönen Abend. Die Temperaturen an diesem Wochenende erreichten knapp die 30-Grad-Marke. Auch in der zweiten Nacht kam ich nicht zum Einschlafen. Ab 4.00 Uhr fand ich in den Schlaf.
Als wir um 11.10 Uhr aufwachten bekam Tanja einen Riesenschreck, denn wir mussten bis 12.00 Uhr ausgecheckt haben. Also gaben wir Hackengas und räumten zusammen.
Karlchen neben einem UAZ Buchanka (made in Russia)
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