Warnemünde 2023

Durch den Maifeiertag hatten wir automatisch ein verlängertes Wochenende vor uns. Das Wetter sollte schön werden, auch wenn die Grundtemperatur weiterhin zu wünschen übrig lässt. Und so fuhren wir am Freitagnachmittag los, gerieten kurz vor Lübeck noch in einen Stau, und erreichten gegen 20.00 Uhr Warnemünde. Unsere Taktik hatten wir da schon lange gewählt. Am Abend suchten wir uns einen Platz auf dem großen Strandparkplatz hinter der Jugendherberge in Richtung Bad Doberan. Hier war nichts los und man darf dort bis morgens um 8.00 Uhr stehen. Nur noch zwei Männer mit einem Wohnwagen campierten dort und grüßten uns ganz freundlich. 

Warnemünde: Leuchtturm, Muschel, Drachen
 

Am nächsten Morgen kauften wir erst bei Aldi ein und fuhren dann zum Parkplatz Mittelmole. Der war aber wie erwartet voll, so dass wir auf dem Parkplatz des Warnemünder Bahnhofs erstmal frühstückten. Während des Frühstücks verließen schon die ersten WoMos den Platz. Und kurz vor 10.00 Uhr konnten wir dann rauffahren und bekamen gleich einen Platz in der zweiten Reihe. Wir holten die Stühle raus und genossen einfach nur die Sonne und die vorbeifahrenden Schiffe. Obwohl wir mit reichlich Sonnencreme bewaffnet waren hinterließ die Sonne Spuren auf unserer Haut. Das waren wir wirklich nicht mehr gewohnt. Am späten Nachmittag ging es zu Gosch, wo wir uns ganz doll auf die Thai Penne freuten. Es war dort überraschend entspannt trotz Menschenmassen auf der Promenade am Alten Strom. Vorher nahmen wir noch ein Getränk im "Stromgold" direkt im Getümmel. Dort kostete ein Weizenbier unglaubliche 6,80 € - unverschämt teuer. Da machte der Laden seinem Namen alle Ehre.

Segelschiff "Alexander von Humboldt"

Rummel und Biergarten vorm Warnemünder Leuchtturm

 

Die Nacht war nicht so schön. Irgendwie standen wir wieder mit dem Kopf nach unten und dann hatten wir beide einen leichten Sonnenstich abbekommen. Der Tag konnte nur besser werden. Windgeschützt setzten wir uns vor Karlchen, nachdem wir wieder lecker gefrühstückt hatten. Mit dem Fahrrad ging es dann Richtung Neptun an die andere Seite der Promenade. Hier waren Fressbuden aufgebaut und wirklich Menschenmassen unterwegs. Ganz schnell merkten wir, dass es zu viele Menschen für uns waren. An diesem Tag hatten wir im WoMo eine Verstopfung der Abflüsse und suchten händeringend nach einem Pümpel. Doch auch Rossmann konnte damit nicht dienen. Nachmittags waren wir noch bei unserem Bootssteg etwas essen. Das war wieder sehr lecker und hier saßen wir auch windgeschützt am Wasser. 

Am Montagvormittag verließen wir nach dem Frühstück den Parkplatz Mittelmole. Wir waren uns einig, dass es inzwischen zu viele Menschen hier waren. Das war nicht mehr das ursprüngliche Warnemünde so wie wir es lieb hatten. Bis Wismar fuhren wir über Land nach Hause und entdeckten einen tollen Stellplatz am Salzhaff. Hier saßen wir noch ein wenig in der Sonne direkt an der Ostsee. Ganz sicher kann man hier noch ein Wochenende verbringen, wenn das Wetter schön ist. 

Strand am Salzhaff - toller Stellplatz in der Natur
 

Jetzt hatten wir nur noch das Problem mit der Verstopfung zu lösen. Tanja hatte Rohrreiniger in die Leitungen gegossen und statt die Verstopfung zu lösen ist es schlimmer geworden.

 

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