Bussi-Tour 2021: Glücksburg

Wir wollten unbedingt noch so eine schöne Bussi-Tour wie im vergangenen Jahr machen, doch das Wetter spielte eher nicht mit. Die Vorhersage war eher durchwachsen, doch wir starteten trotzdem. Es ging an diesem Wochenende an die dänische Grenze nach Glücksburg. Wir überlegten ernsthaft, direkt auf dem Schloßparkplatz zu nächtigen, doch dann fanden wir nach einem Abendgetränk bei Pico noch einen ruhigeren Parkplatz nahe des Alten Bahnhofs. 

Das Glücksburger Schloss
 

Zwar standen wir etwas schräg, aber die Nacht war angenehm ruhig und einigermaßen warm. Nur noch ein Hexenmobil Marke Selbstausbau stand mit uns auf dem Parkplatz der Glücksburgischen Friedrichsgarde. Die anderen beiden Wohnmobile waren nur abgestellt und hatten einheimische SL-Kennzeichen. 

Parkplatz am Schützenverein

 

Nach einem Frühstück beim Bäcker auf dem Marktplatz ging es mit dem Fahrrad Richtung Flensburg. Wir hatten eine Strecke von ca. 15 km vor uns. Der Weg sollte sich schön an der Ostsee entlangschlängeln. Schnell mussten wir feststellen, dass es hier viel hügeliger als erwartet war. Es ging hoch und runter durch sehr abwechslungsreiche Landschaft. Der Himmel war bewölkt, aber es war trocken. 

Yachthafen Glücksburg

Hindernis Treppe
 

In Flensburg nahmen wir hinter dem Klärwerk den Weg am Wasser und kamen direkt zu Gosch, das gegenüber der Altstadt scheinbar vor nicht allzu langer Zeit eröffnet wurde. Aber wir schlenderten erstmal durch die City, nachdem wir unsere Räder geparkt hatten. Und wir waren erstaunt, wie hübsch die Füßgängerzone mit ihren schönen Fassaden ist. Wirklich sehenswert. Hier hört man schon viele dänische Stimmen herumlaufen. Einen schönen Wochenmarkt entdeckten wir noch auf dem Südermarkt. Und dann ging es für uns auch schon wieder die Füßgängerzone zurück. 

Neptunbrunnen auf dem Nordermarkt

Wochenmarkt auf dem Südermarkt
 

In einem netten Cafe auf dem Nordermarkt tranken wir noch zwei Aperol Spritz und später noch einen Kaffee mit Käsekuchen. Dann ging es zum Museumshafen, wo es scheinbar die leckersten Fischbrötchen gab, denn hier bildete sich eine lange Schlange vor einer Fischbude. Der Museumshafen mit Werft war sehr fotogen. 




Die Rückfahrt war anstrengend, aber der Weg am Roikier See war viel schöner. Am Ende durchquerten wir noch den Schloßgarten und schauten uns das Glücksburger Schloss an. Danach gab es ein selbstgebrautes Bier in der Marktwirtschaft. Und im Anschluss daran aßen wir zu Abend bei Pico. Das war echt lecker und das Personal war sehr freundlich. Es dämmerte schon als wir zu Bussi zurückkamen. Natürlich war es kein Wetter mehr, um die Stühle rauszuholen, aber wir hatten einfach einen genialen Tag und haben wieder etwas Neues entdeckt. 


Marina Sonwik - das moderne Hausboot



 

Sonntag, 20.09.2021 - Wanderung auf der Halbinsel Holnis

Was für eine schöne Wanderung? Am Sonntagvormittag räumten wir alles in Bussi zusammen, frühstückten wieder auf dem Marktplatz, und fuhren dann auf die Halbinsel Holnis, wo wir Bussi kurz hinter dem Campingplatz auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz abstellten. Zuerst führte der Weg über die Promenade, dann wechselte der Belag in festen Schotter. Bis zur Spitze waren es nur knapp 3 km. Direkt am Wasser ging es weiter und später führte uns der Weg ins Naturschutzgebiet auf das Kliff. Von oben hatten wir einen tollen Ausblick auf den Naturdamm. Durch den Ort Schausende gelangten wir wieder zurück auf die andere Seite. Dort belohnten wir uns noch mit einem Hot Dog und kehrten dann super glücklich und zufrieden zu Bussi zurück. Knapp 10 km war diese Wanderung lang. 

NSG Halbinsel Holnis - die Spitze

Altes Fährhaus


Blick vom Kliff auf den Naturdamm






 

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