Bussi-Tour Heiligenhafen

Unglaublich was sich hier in den letzten Jahren alles getan hat: neben Beach Motel und Bretterbude ist jetzt auch Gosch nach Heiligenhafen gekommen. Gefühlt hat sich der Yachthafen nochmal verdoppelt. Und die alte Baracke am Hafen, wo die Essensausgabe durch's Mikro angekündigt wurde, ist durch einen Neubau ersetzt worden. Selbst die Fischhalle ist in ein modernes Kostüm geschlüpft. Auch die Restaurants wurden inzwischen saniert. Bis auf das Fischrestaurant Nordpol. 
Da wir mit dem Bulli unterwegs waren hatte Tanja die gute Idee mal in der Bretterbude nach einem Stellplatz zu fragen. 11 Stück vermieten die für 35 €/Nacht. Doch es war nichts mehr frei. 
Wir waren schon sehr verwundert, dass auch der neue Stellplatz mit knapp 100 Plätzen komplett belegt war. Also standen wir frei auf dem gegenüber liegenden Parkplatz direkt am Wasser. 

Mit den Fahrrädern fuhren wir ins Naturschutzgebiet. Hier stehen wirklich schmucke Reetdachhäuser. Wer hier wohl mal die Baugenehmigung erteilt hat. Ein besonders malerisches Haus wollte ich gerade fotografieren als die Besitzerin aus dem Eingang stürmte und mir zu schrie "Das ist Privatgrund und deshalb dürfen Sie das nicht fotografieren. Bitte löschen Sie das!" Puuh ich war baff. So freundliche Menschen hatte ich hier nicht erwartet. 
An diesem Tag schleuste ich meine Anti-Shopping-Queen durch jeden Klamotten- und Dekoladen der Stadt. Das war schon eine echte Qual. Als sie dann noch Jacken anprobieren sollte kam das Fass zum Überlaufen. Schnell fuhren wir zur Hot Dog-Bude am Yachthafen und tranken dort zwei Aperol Spritz. Wir freuten uns schon den ganzen Tag auf unsere Lieblingsnudeln mit Garnelen bei Gosch. 
 
Am Sonntag frühstückten wir lecker bei Junge am Yachthafen. Dann ging es auf Fahrradtour nach Großenbrode. Wir fanden trotz Google Maps den Fahrradweg leider nicht und fuhren deshalb auf dem Hinweg einen Umweg. In Lütjenbrode machten wir Rast und kauften uns bei Edeka Jens eine kalte Cola Light. Dann ging es weiter nach Großenbrode. Wir wussten bis heute nicht, dass dieser Ort eine eigene Seebrücke hat und hier doch viele Bausünden direkt am Wasser stehen. 
Der Rückweg war viel schöner. Nach einem Alsterwasser/Weinschorle im Hafenblick ging es über den Naturlehrpfad wieder zurück nach Heiligenhafen. Die letzten Kilometer konnten wir direkt am Wasser fahren. Das war herrlich. Beim Getreidespeicher kamen wir zurück in den Ort und belohnten uns mit Fish 'N Ships bei den Genusspiraten. Lecker.

Impressionen aus Heiligenhafen 
 

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