Reisetipp USA: Arizona und Utah

Arizona
Einwohner: 6,5 Mio.
Hauptstadt: Phoenix
Einwohner Stadt: 1,6 Mio.
Einwohner Metropolregion: 4,4 Mio.
Arizona ist bei Touristen bekannt für seine Wüstenlandschaften und Canyons. Im Nordosten bildet die Grenze zu Utah, Colorado und New Mexico das einzige Vierländereck der USA.




Utah
Einwohner: 2,76 Mio.
Hauptstadt: Salt Lake City
Einwohner Stadt: 186.000.
Das Gebiet wurde ab 1847 von den Anhängern der Mormonen besiedelt. Sie machen auch heute noch einen großen Teil der Bevölkerung in Utah aus und haben maßgeblichen Einfluss auf das gesamte soziale, kulturelle, juristische und politische Leben in Utah. Neben der traumhaft schönen Landschaft ist Utah dafür berühmt, dass man zu jeder Jahreszeit Aktivitäten im Freien nachgehen kann.  Die meisten Bewohner Utah leben im zentralen nördlichen des Bundesstaates um die Hauptstadt Salt Lake City herum. Dieser Teil des Bundesstaates, in dem ca. 80% der Gesamtbevölkerung lebt, wird Wasatch Front genannt. Der Nordosten gilt als hervorragendes Skigebiet und der Süden und Südwesten ist das Gebiet der Nationalparks und vor allem der aufregenden Gesteinsformationen. Allen Besuchern des Bundesstaates sei an Herz gelegt, in Sachen Alkoholkonsum Vorsicht walten zu lassen, da Utah für seine strikten Gesetze in Bezug auf Alkohol bekannt ist.






Grand Canyon National Park / Arizona
Der Grand Canyon Nationalpark ist ein ca. 4.950 km² großer Nationalpark am Colorado River, der vor allem für die ca. 450 km lange Schlucht, das Kaibab-Plateau im Süden, den Desert View und das Grand Canyon Village im Osten bekannt ist. Der Grand Canon Nationalpark wurde im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen. Der Canyon zählt zu den großen Naturwundern auf der Erde und wird jedes Jahr von rund fünf Millionen Menschen besucht. Und der Grand Canyon offenbart ungeahnte Einblicke in tiefe Canyons und Schluchten. Schluchten, die von den kraftvollen Wassern des Colorado Rivers im Laufe von Jahrmillionen in den Fels des Colorado Plateaus geschliffen wurden. In seinen Felswänden legt der Grand Canyon Millionen Jahre geologischer Geschichte frei.


Coyote Buttes / Arizona
Die Coyote Buttes sind ein größtenteils im Vermilion Cliffs National Monument gelegener Gebirgszug, sie erstrecken sich über die US-Bundesstaaten Arizona und – im nördlichsten Teil – Utah. Die größte Höhe der Coyote Buttes wird mit 1932 m erreicht. Als Teil der Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness stellen sie geomorphologisch keinen einheitlichen Gebirgsstock dar, vielmehr wird unter dem Namen Coyote Buttes eine Vielzahl kleiner Erhebungen zusammengefasst.




Grand Staircase-Escalante / Utah
Das Grand Staircase-Escalante National Monument ist ein US-amerikanisches Naturschutzgebiet im Süden Utahs, vom Typ eines National Monuments. Das Naturschutzgebiet ist mit 7.689 km² das derzeit größte seiner Art im Kernland der USA. Es liegt im Süden Utahs in einer der entlegensten Gegenden der USA. Der einzige markierte Wanderweg des Monuments hat seinen Ausgangspunkt an der State Route 12 zwischen Boulder und Escalante. Er fürt durch den Calf Creek Canyon und zu den Lower Calf Creek Falls.


Vermilion Cliffs / Arizona
Vermilion Cliffs National Monument ist ein Naturschutzgebiet vom Typ eines National Monuments im Coconino County des US-Bundesstaats Arizona. Es umfasst ein Hochplateau mit Wüstenklima, das an den namensgebenden Klippen zum Colorado River abfällt, mehrere Canyons und andere Felsformationen.

Das über 1000 km² große Schutzgebiet wurde 2000 von Präsident Bill Clinton eingerichtet und steht unter der Verwaltung des Bureau of Land Managements, einer Behörde unter dem Dach des US-Innenministeriums. Der Name Vermilion stammt vom englischen Namen eines Minerals, das auf deutsch als Cinnabarit oder Zinnober bezeichnet wird. Es wird als rotes Pigment verwendet. Das Schutzgebiet bildet den östlichsten Teil des so genannten Arizona Strip, dem fast unbesiedelten und schwer zugänglichen nordwestlichen Teil Arizonas, der durch den Colorado River vom Rest des Staates getrennt wird.





Monument Valley / Utah

Das Monument Valley (Navajo: Tsé Biiʼ Ndzisgaii) ist eine Ebene auf dem Colorado-Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah, sowie im Norden Arizonas und liegt innerhalb der Navajo-Nation-Reservation in der Nähe der Ortschaft Mexican Hat in Utah, wird von den Navajo verwaltet und ist daher kein staatliches Schutzgebiet wie das nahegelegene Navajo National Monument. Es ist bekannt für seine Tafelberge und diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten. Das Monument Valley liegt in der Four-Corners-Region, an der Grenze zwischen Arizona und Utah, westlich der Staatsgrenzen zu Colorado und New Mexico in einer Höhe von fast 1900 m. Die Temperaturen variieren zwischen −3 °C im Winter und durchschnittlich 30 °C im Sommer. Regisseur Sergio Leone nutzte das Monument Valley für sein Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod. Später knüpften Roadmovies wie Easy Rider an diese Tradition an. Auch Szenen des Films Missouri von Blake Edwards wurden im Monument Valley gedreht.

Sowohl das eigentliche Monument Valley als auch die ähnlichen Landschaften beiderseits des dort hinführenden Highways dienen als beliebte Kulisse für Werbung (Zigaretten, Autos, Motorräder, Tourismus usw.). Dadurch ist diese landwirtschaftlich kaum nutzbare Gegend inzwischen eine der bekanntesten Wild-West-Kulissen.




Bryce-Canyon-Nationalpark / Utah
Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Südwesten Utahs in den Vereinigten Staaten. Grund für die Ausweisung als Nationalpark ist der Schutz der farbigen Felspyramiden, der sogenannten Hoodoos, an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Dieser Abbruch verläuft überwiegend nicht linear. Stattdessen haben sich nach Osten hin offene, halbkreisförmige Felskessel in das Plateau erodiert, die von der Nationalparkverwaltung als „natürliche Amphitheater“ umschrieben werden. Das größte dieser Amphitheater ist der fälschlicherweise als Canyon bezeichnete Bryce Canyon.
Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahegelegene Zion-Nationalpark und der Grand-Canyon-Nationalpark. Der Park wurde um 1850 von weißen Siedlern besiedelt und erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 dort niederließ. Der Nationalpark wurde 1924 zum National Monument und 1928 zum National Park erklärt. Heute besuchen deutlich über eine Million Besucher jährlich den Park.


Antelope Canyon / Arizona
Der Antelope Canyon ist der meistbesuchte Slot Canyon im Südwesten der Vereinigten Staaten. Er besteht aus dem Upper Antelope Canyon und dem Lower Antelope Canyon und befindet sich in der Nähe von Page in Arizona. Er wurde vom Antelope Creek gebildet, einem etwa 30 km langen und nur selten nach Sturzregen im Ursprungsgebiet in den Mormon Ridges wasserführenden Bach. Der Bach und seine Canyons verlaufen in etwa parallel zu den Rocky Mountains von Südsüdost nach Nordnordwest in einer auf dem Colorado Plateau häufigen Kluftrichtung. Neben den beiden Slot Canyons wird auch ein vom Lake Powell überfluteter Seitencanyon als Antelope Canyon bezeichnet; dieser ist auf einer Länge von wenigen Kilometern mit Booten befahrbar. In diesem Bereich ist die Schlucht an den engsten Stellen etwa 10 m breit.


Arches-Nationalpark / Utah
Der Arches-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Norden des Colorado-Plateaus am Colorado River nördlich der Stadt Moab im US-Bundesstaat Utah. Er bewahrt die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen (engl.: arches), die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen und wieder vergehen. Im Parkgebiet sind über 2000 Arches mit einer Öffnung von mindestens 90 cm (3 Fuß) nachgewiesen. Die Ökosysteme des über 300 km² großen Parks reichen vom Flussufer des Colorado Rivers bis zum nackten Fels und sind durch die durchschnittliche Höhe von rund 1500 m über dem Meer bei Wüstenklima geprägt. Das Gebiet wurde 1929 als National Monument unter Schutz gestellt und 1971 zum Nationalpark aufgewertet.



Coral Pink Sand Dunes State Park / Utah
Der Coral Pink Sand Dunes State Park ist ein State Park im Süden Utahs an der Straße 43, nicht weit von der Stadt Kanab entfernt. Der Park wurde 1963 gegründet.
Eine Einkerbung zwischen den Moquith- und Moccasin-Bergen verursacht eine Erhöhung der Windgeschwindigkeit, welche stark genug ist, um erodierten Navajo-Sandstein mitzureißen. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung Venturi-Effekt bekannt. Wenn der Wind dann nach der Einkerbung das offene Tal erreicht, verringert sich die Geschwindigkeit wieder und der Sand wir dort abgelagert. Der Park liegt in einer Höhe von rund 1800 m. Dadurch gibt es relativ viel Niederschlag, welcher dafür sorgt, dass einige Tiere und Pflanzen im Park heimisch sind.




Horseshoe Bend / Arizona 
Der Horseshoe Bend ist ein hufeisenförmiger Mäander des Colorado River in der Nähe der Stadt Page (Arizona) im US-Bundesstaat Arizona.
Die Schleife ist im lokalen Sprachgebrauch als „King Bend“ bekannt und liegt etwa 10 km stromabwärts vom Glen Canyon Dam und dem Lake Powell in der Glen Canyon National Recreation Area. Das Aussichtsplateau ist über einen Fußweg von ca. 1 Kilometer erreichbar, ausgehend von einem Parkplatz am U.S. Highway 89. Der Zutritt ist kostenlos (Stand August 2015). Jedoch ist Vorsicht geboten, da der Zugang zum Aussichtspunkt über keine Absperrung verfügt und die Felswände steil abfallend sind. Die Höhe des Aussichtsplateau beträgt rund 1300 Meter über dem Meeresspiegel und der Colorado River fließt ca. 300 Meter tiefer.


Canyonlands-Nationalpark / Utah 
Der Canyonlands-Nationalpark ist ein Nationalpark in der Nähe von Moab im US-Bundesstaat Utah in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Arches-Nationalpark. Das Gebiet wurde am 12. September 1964 zum Nationalpark erklärt und umfasst eine Fläche von 1.366 km² (527.5 mi²).
Der Colorado und der Green River haben tiefe Canyons in das Colorado-Plateau geschnitten und teilen den Park in drei Teile auf:
  • Island in the Sky im Norden
  • The Needles im Südosten
  • The Maze im Westen 
Es gibt viele spektakuläre Aussichten auf den White Rim, eine Sandsteinabbruchkante rund 360 Meter unterhalb des Plateaus, und auf die Flussläufe, weitere 300 Meter unterhalb des White Rims. Entlang des White Rim führt der beliebte 160 km lange White Rim Trail, ein unbefestigter Felspfad, der nach Genehmigung der Parkverwaltung mit Geländewagen oder Mountainbikes befahren werden kann. Per Auto dauert die Fahrt zwei bis drei Tage, bei der Genehmigung werden Übernachtungsplätze zugewiesen, die als einzige Ausstattung ein einzelnes Toilettenhäuschen aufweisen. Die Anzahl der ausgestellten Passierscheine pro Tag ist streng begrenzt, so dass der Besucher auf der teilweise abenteuerlich geführten Strecke meist völlig allein ist. Die Stromschnellen Big Drop Rapids des Colorado River befinden sich auf 1.128 Meter über dem Meeresspiegel.


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