Umweltverschmutzung durch Plastikmüll
Rund acht Millionen Tonnen
Kunststoff-Müll landen jährlich in den Ozeanen der Welt. Laut einer
neuen Studie stammt die Mehrheit dieser Abfälle aus nur fünf Ländern:
China, Indonesien, die Philippinen, Thailand und Vietnam.
Die Studie stellt einen Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen
Aufschwung dieser Schwellenländer mit der Verschmutzung her: Mit dem
wirtschaftlichen Wachstum einher geht eine stetig zunehmende Verwendung
und Produktion von Kunststoff und kunststoffintensiven Gütern.
Gleichzeitig verfügen diese Länder noch nicht über die notwendigen
Infrastrukturen im Müll- und Entsorgungsmanagement.
Rund zehn Milliarden Plastiktüten gehen in dem südostasiatischen
Schwellenland jährlich über die Ladentheke – recycelt werden sie so gut
wie nie. Und Indonesiens Abfallproblem hat eine globale Dimensionen: Nur
aus China gelangt noch mehr Plastikmüll ins Meer. Die beiden Länder
sind gemeinsam mit Thailand, Vietnam und den Philippinen für bis zu 60
Prozent des Plastikmülls auf hoher See verantwortlich, heißt es in einem Bericht des
Beratungsunternehmens McKinsey und der Nichtregierungsorganisation
Ocean Conservancy. Rund ein Drittel des Plastikmülls sind Einkaufstüten.
Auch wir werden die Augen davor nicht verschließen können. Allein der Verzicht auf Plastiktüten kann einen winzigen Beitrag zur Bekämpfung dieses Problems beitragen. Wir werden darüber berichten, wie wir mit dem Thema Umweltverschmutzung in Berührung kommen und wie wir selber damit umgehen werden.

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